Vergiss das Zeitmanagement!

Fang an, Deine Energie zu managen!

VOR ZWEI WOCHEN STECKTE ICH BIS ZUM HALS IN SELBSTZWEIFELN. SIE HABEN MICH AUFGEFRESSEN.

Und damit meine ich nicht, dass ich mal einen Tag lang nicht so gut drauf war und etwas mehr Chips als sonst gefuttert hätte.

Ich meine damit, dass ich mir die essenziellen Fragen gestellt habe. Die, die im Kopf kreisen und vor denen wir uns alle fürchten.

Warum mache ich das alles eigentlich?

Bin ich überhaupt gut genug dafür?

Will überhaupt jemand das, was ich zu geben habe?

Sollte ich damit lieber aufhören?

Es hat gut zwei Wochen gebraucht, um aus diesem Loch wieder herauszukrabbeln. Und das Einzige, was mich zum Durchhalten gebracht hat, war, dass ich wusste, solche Phasen gehen vorbei.

Ich habe sie also stur ausgesessen.

Und ich habe lange nicht verstanden, wie ich überhaupt wieder in diese Spirale gekommen bin.

Die Spirale, in der Du Dich plötzlich wieder mit allem und jedem vergleichst und Dich immer nur schlecht abschneiden siehst.

Ich weiß genau, wie ungesund es ist, sich zu vergleichen. Herrje, ich bete es ja jedem vor, der mich fragt, bloß nicht zu viel nach rechts und links zu schauen, wenn man zu Selbstkritik neigt.

Aber irgendwie konnte ich es dieses Mal einfach nicht abschütteln.

Also wurde ich radikal. Ich kürzte meine To-do-Liste auf das Minimum, ich suchte mir endlich Unterstützung und gab viele Dinge ab, und ich sprach mit meinem kleinen Team, in dem wir an der eBook-Serie arbeiten, dass momentan leider einfach nichts geht und ich kurz einen Schritt zurücktreten muss.

Der große Vorteil bei meinem Online-Business?

Ich habe so gut wie keine Freelance-Aufträge mehr. Damit kann ich es mir als Digitale Nomadin und Entrepreneurin, bei dem mein Einkommen zu 80% passiv entsteht, auch einfach zugestehen, eine Pause einzulegen.

Das war aber nicht der Kern.

Der Moment, in dem es für mich „Klick!“ machte, kam während einer Frage im Online-Seminar, als ich erzählte, was ich gegen Aufschieberitis mache.

  1. Ich frage mich zunächst, ob ich das, was ich aufschiebe, eigentlich wirklich machen will, und falls nein, schließe ich es ab und versuche, diese Art von Arbeit nicht wieder aufzunehmen.
  2. Ich gönne mir eine Pause. Denn oft ist Aufschieberitis einfach nur ein Zeichen davon, dass meine Batterien leerlaufen.

Und da hatte ich endlich die Antwort, die ich zwei Wochen lang gesucht hatte.

Anstatt mich stetig darauf zu konzentrieren, meine Produktivität zu steigern und meine Selbstdisziplin und das Zeitmanagement zu optimieren, hatte ich einen wichtigen Aspekt immer wieder auf die lange Bank geschoben.

Und er biss mich nun in den Hintern.

Statt Deine Zeit zu managen, solltest Du vor allem lernen, Deine Energie zu managen!

Ein Online-Business ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Achte darauf, dass Dir nicht unterwegs die Puste ausgeht!

Twitter das

Etwas, das wir gerne ignorieren, bis es nicht mehr geht.

Dann werden wir ständig krank, sind demotiviert, prokrastinieren am laufenden Band, und die Selbstzweifel riechen es, wie ein Hund Angst riecht, und kommen angekrochen.

Sie machen es sich neben Dir in Deinem Bett gemütlich und lachen Dir ins Gesicht.

Ich weiß das alles. Und ich weiß, dass Du das alles weißt.

Die Frage ist also nur: Was tun wir, um es besser zu machen?

Ich habe drei Wege gefunden, mir meine Kräfte besser einzuteilen und nicht nur meine Zeit, sondern auch meine Energie so zu managen, dass ich bereits merke, wie sich meine Batterien stetig wieder füllen und meine Kreativität und der endlose Ideenstrom zurückkehren.

1. Setz Deine kreativen Aufgaben an den Start des Tages.

Das habe ich tatsächlich schon eine ganze Weile getan, achte nun aber darauf, es auch wirklich konsequent einzuhalten:

Am Morgen – direkt nach dem Aufstehen – ist das Erste, was ich angehe, das Schreiben.

Ich schreibe meinen nächsten Artikel, ein Kapitel des nächsten eBooks oder einen Auftragsartikel. Was auch immer gerade ansteht.

Jetzt ist mein Energielevel am höchsten und die Inspiration und Kreativität lassen sich bei mir am leichtesten triggern.

Ein Blick in die Notizen meines Redaktionskalenders, der mir sagt, welches Thema als Nächstes ansteht, oder in meinen Strukturaufbau des eBooks, und die Worte fließen nur so.

Manchmal wache ich schon mit einer Idee für einen Artikel auf und brauche nicht einmal etwas, das mich anschubst.

Jedes Mal wenn ich den Fehler gemacht habe und mich zunächst mit Social Media oder E-Mails beschäftigte – egal wie kurz –, kam ich voll aus dem Fluss und war zu abgelenkt, um wieder zum Schreiben zurückzufinden.

Mich dann später endlich in mein Schreibprogramm zu bringen, war so viel schwerer als gleich zu Beginn meines Tages.

Also: Social Media blocken, E-Mails ignorieren.

 

Stichwort: 30-Tage-Challenge. Es ist nie zu spät dafür!

 

2. Setz interaktive Aufgaben in den Nachmittag.

Ab Mittag und frühem Nachmittag merke ich dann, wie die Kurve etwas abfällt.

Das ist der richtige Zeitpunkt, um Dinge wie Social Media, E-Mails oder auch Coachings anzugehen, denn dabei ist ein Austausch möglich, der uns fit und aufmerksam hält.

Vor allem aber hast Du nun schon etwas sehr Produktives erledigt und das Wichtigste Deines Tages – nämlich den kreativen Teil – bereits umgesetzt.

So wirst Du, egal was ab jetzt noch folgt, jeden Abend auch das Gefühl haben, wirklich etwas geschafft zu haben.

Wenn Du also Termine vereinbaren musst, dann versuche, sie zwischen 13 und 15 Uhr zu planen. Zumindest nicht früher als 12 Uhr und nicht später als 16 Uhr.

Danach wirst Du Dich komplett ausgelaugt und ausgesaugt fühlen und das ist keine schöne Art, in die Freizeit zu starten.

Womit wir zum allerwichtigsten Punkt kommen.

 

3. Gib. Dir. Freizeit.

In der letzten Woche habe ich vor allem eines getan:

Mir so viel Freizeit gegönnt, wie möglich war. Ich habe fast jeden Nachmittag am Strand oder im Park in der Sonne gelegen und gelesen.

Wenn Du merkst, Du bist zu lange im Powermodus gewesen, dann zwing Dich dazu, den Laptop radikal um 18 Uhr zu schließen.

Wir wissen beide, dass Du es dann um 19 Uhr vermutlich tatsächlich schaffst und damit wenigstens noch ein paar Stunden Freizeit hast.

Mach Yoga, meditiere im Park, geh spazieren, ins Fitnessstudio oder triff Dich mit Freunden zum Essen oder Kinobesuch.

Nagel Dich nicht an all diesen Uhrzeiten fest. Sie sind nur eine grobe Richtlinie. Wenn Du ein Early Bird oder eine Nachteule bist, pass sie an Deinen Biorhythmus an.

Wann auch immer „Deine“ 18-Uhr-Schlusszeit ist, ist relativ irrelevant, solange es sie gibt!

All das ist absolut nichts Neues.

Wenn Du ein bisschen auf Um 180 Grad herumstöberst, findest Du all diese Aussagen bereits irgendwo eingestreut.

Der Punkt ist bloß, wir ignorieren sie.

Du und ich, wir wischen sie weg, als wären es Sprüche unserer Mütter, doch Handschuhe anzuziehen, weil es draußen kalt ist.

Also sagen wir „Jaja“, gehen raus und lassen uns die Finger abfrieren.

Wenn Du nicht endlich anfängst zu erkennen, dass diese Aspekte wichtig und notwendig sind, um durchzuhalten, um wirklich auch an den Zielen arbeiten zu können, die Du Dir gesetzt hast, kommst Du nicht nur mit erfrorenen Fingern dort an.

Du kommst gar nicht an.

Fang also heute damit an, Deinen Alltag minimal umzustrukturieren und Dir ein wenig mehr Luft, Ausgleich und Batterieladezeit einzubauen.

Damit Du nicht in einer Weile in dem gleichen Loch steckst, aus dem ich gerade herausgekrabbelt bin.

Was wirst Du nun ändern, um mehr Energiereserven aufzubauen? Was tust Du, um Dich nicht zu verausgaben?

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24 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Ich mache meine kreativen Aufgabe ganz zuletzt, weil ich kein Morgenmensch bin. Erst nachts sprudeln die Ideen bei mir. Und ich gehe mind. einmal am Tag vor die Tür, um nachzudenken oder einfach etwas Sonne zu genießen. Das hilft mir sehr gut. 🙂
    Den Artikel muss ich unbedingt mit meiner E-Mail-Liste teilen. 🙂 Vor allem wegen diesem Satz: „Statt Deine Zeit zu managen, solltest Du vor allem lernen, Deine Energie zu managen!“
    Liebe Grüße
    Melina

    • Hi Melina,
      freut mich, dass er Dir so gut gefällt!
      Und solange Du herausgefunden hast, was für DICH funktioniert und Du darauf achtest, Freiraum einzubauen, machst Du alles absolut richtig.
      Jeder einzelne Artikel auf dem Blog sind Wegweiser. Unseren „richtigen“ Weg müssen wir dann selbst entdecken 🙂
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  2. Liebe Carina, vielen Dank für diesen herrlichen Artikel <3. Gib dir Freizeit, das ist etwas was ich in 24 Jahren Selbständigkeit erst spät gelernt habe und mich noch immer mal wieder daran erinnern muss. Zeitmanagement ist nicht so mein Ding, da bleibt mir also nur darauf zu achten an meinem Energielevel zu arbeiten. So lerne ich also gerade, einfach mal Sachen liegen zu lassen und den Weg in die Natur zu finden. Dort befindet sich nämlich meine Akkuladestation.

    Ich danke dir sehr für deine sehr ehrliche und authentische Art, das macht mir immer wieder Mut, vor allem dann, wenn sich bei mir das Gedankenkarussell dreht. Ich wünsche dir einen sonnigen Tag und drücke dich ganz herzlich. Deine Michaela

    • Liebe Michaela,
      ich lerne es jeden Tag ein Stücken mehr, aber ich habe das Gefühl, das ist eine Lektion, für die man auch gefühlt 20 Jahre braucht 😀
      (Und häufige Schläge auf den Hinterkopf… 😉 )
      Danke für Deine lieben Worte, ich nehme sie mir zu Herzen 🙂
      Viele Grüße aus Spanien!
      Carina

  3. Liebe Carina!
    Super, dass du nochmal erwähnst, dass man Pausen machen und auf sich achten sollte! Ich habe neulich auch darüber geschrieben, dass Selbstfürsorge etwas Aktives ist: Man muss es umsetzen und sich nicht nur denken „Ja, eine Pause oder ein Spaziergang wäre jetzt vermutlich besser, als der nächste Koffeinkick“

    Zum Thema sich-mit-anderen-vergleichen (dabei erwische ich mich noch zu häufig) ist mir eine Seite eingefallen, die gerade dich auch interessieren könnte: „Female Entrepreneur Association“. Es gibt dort ein Video der sympathischen Gründerin Carrie (möchte hier jetzt keinen Link reinpacken, Titel: How To Stop Comparing Yourself To Others + What To Do Instead), die zeigt, wie sie sich mit den Jahren weiterentwickelt hat. Dabei zeigt sie ihre ersten Blogdesigns usw. und erzählt, sie hat sich zu viel mit anderen verglichen und dass jedes Business eine stetige Weiterentwicklung ist.
    Das Video hat mich in einer Zweifel-Krise mal aufgemuntert 🙂 Vielleicht dich ja auch?

    Liebe Grüße,
    Moni

  4. Liebe Carina,

    dein Artikel kommt wie gerufen – seit Wochen arbeite ich am Maximum und merke, das meine Batterie fast leer ist. Einfach nicht genug Zeit gelassen, um mal auszuspannen, ein gutes Buch zu lesen oder sonstige Genüsse. Erst ein paar Hinweise von meiner Familie haben dann den Ausschlag gegeben: Langsam machen, Energie besser einteilen, mehr auf sich achten. Danke für deine tollen Tipps und Anregungen, die ich gerne beherzigen werde!

    Viele Grüße
    Annika

    • Freut mich sehr, Annika, dass ich Dir damit helfen konnte!
      Und nun, ab an die frische Luft 😀
      Liebe Grüße,
      Carina

  5. Sarah

    Das sind richtig gute Punkte, die du da ansprichst. Gerade wenn es um einen neuen Blogpost – also das Schreiben – geht, würde ich mir einen viel größeren Gefallen tun, wenn ich nicht erst spätabends schreiben würde, wenn mein Energielevel sowieso im Keller ist.
    Für mich ist Sport ein guter Weg, das Energielevel wieder nach oben zu treiben und der Kreislauf wieder in Schwung kommt. Wenn man in seiner Arbeit sehr flexibel ist, dann finde ich, kann man Punkt 3 ruhig auch mal zwischen 1 und 2 schieben. Und hat dann auch wieder mehr Energie zum Nachmittag.
    Und das schreibe ich gerade frisch und munter auf dem Fahrrad im Fitness 🙂
    Viele Grüße, Sarah

  6. Liebe Carina,
    dass die Selbstzweifel die Angst wie ein Hund riechen und angekrochen kommen, ist ein Bild, dass mir gerade aus der Seele spricht.
    Aber wie immer hilft mir, dass selbst du immer noch mit diesem Problem kämpfst. Und ansonsten versuche ich den „Hund“ mit zum Joggen zu nehmen. Meistens lässt er sich dabei auf die Decke schicken und ist nicht mehr so präsent.
    Liebe Grüße Claudia

  7. Ich arbeite momentan nur von zu Hause aus und komme durch meine Hünding regelmäßig weg vom PC und nach draußen. Da kann ich auch nicht lange rauszögern, denn irgendwann wird sie unruhig. Ich arbeite auch lieber abends und nutze die Vormittage um Dinge zu erledigen oder Online-Artikel zu lesen.

  8. Rebecca

    Ja, ich denke man sollte im Einklang mit sich und nicht gegen sich arbeiten. Und dazu gehört die natürlichen Rhythmen des Körpers zu beachten und Bedürfnis nach Schlaf und Ruhe nicht zu ignorieren.

  9. Liebe Carina,
    als ich Deine Artikel übers Zeitmanagement gelesen habe, habe ich noch darin gesehen, so, wie ich bis vor fünf Jahren (bis zum ersten Burnout) gearbeitet und gelebt habe. Man kann den Versuch, sich selbst zu perfektionieren ziemlich auf die Spitze treiben! Es hat mich wehmütig gestimmt, weil ich auch jetzt noch mehr kreative Ideen habe, als ich verarbeiten kann. Energie-Management ist das Zauberwort, dass habe ich schmerzhaft gelernt. Trotzdem verdrängen ich es nach wie vor immer mal wieder, wenn mich eine Idee gepackt hält. Dumm nur, wenn dahinter gleich 10 neue lauern!
    Lieben Gruß und weiter so!

  10. martina pahr

    Die identische Struktur habe ich mir unlängst aufgebaut, weil auch bei mir der Morgen die kreativste Zeit ist. Meine Herausforderung ist, mich auch am Nachmittag am Schreibtisch zu halten… ich gebe mich da gern der Illusion hin, heute schon soooo viel getan zu haben, dass ich die lästigen "Fleißarbeiten" dann gern zugunsten der Freizeit (hey, Sommer!) sausen lasse. Blöd, wenn diese Fleißarbeiten das Geld einbringen 😉

    Daran arbeite ich noch… täglich…
    Ebenso hart für mich: einzusehen, dass die eigenen Energiereserven tatsächlich begrenzt sind. Sehr wichtig, da zu akzeptieren, dass es halt einfach so ist. 😉

  11. Jeder hat ja andere Methoden, wie er arbeitet.

    Ich zB mache erst das unkreative, was unbedingt erledigt werden muss, bevor ich mich an das kreative mache. So hab ich das „was unbedingt muss“ direkt aus dem Kopf. Hinzu kommt, dass ich auch keine Morgen-Person bin!

    Aber so verstehe ich deine Posts ja auch. Als Anregung. Jeder muss für sich selbst herausfinden, was passt und was nicht passt. Aber die Inspiration ist gut. Und es regt einen jedes Mal an, sich selbst die wichtigen Fragen erneut ins Gedächtnis zu rufen 🙂

    Und es ist schön, dass auch fortgeschrittene Selbständige / Unternehmerinnen / Nomaden noch diese Selbstzweifel haben. Also „schön“ im Sinne von „man ist nicht allein“ und „es ist völlig normal“, dass das vorkommt.

  12. Obwohl ich nicht selbständig bin, kenne ich das Thema und habe mich auch in der Beschreibung wieder gefunden. Denn es gibt ja immer Baustellen… wenn ich aus meinem Job nach Hause komme, dann steht Sport, Haushalt, Freunde, Garten etc. pp auf dem Plan. Dann noch Familie und ja- mein Blog. Der ja eigentlich an 1. Stelle steht… Zeitmanagement?! Nein, ab sofort werde ich auch Energie-Management machen und zwar ganz konsequent! Weil, man lebt nur einmal und es bringt nichts, hinter allem hinterher zu hecheln – letztlich ohne Genuss und ausgepowert.

    Have a break! Danke für den Hinweis!

  13. Liebe Carina,

    was für ein wundervoller Artikel. Er hat mir geholfen, mich besser zu verstehen. Denn mir geht es genauso. Ich habe vor einigen Monaten begonnen, mir neben meinen 4 Tage pro Woche Job, mein Coaching Business aufzubauen. Und an den Tagen, die ich Zeit dafür habe, habe ich gemerkt, dass ich morgens am kreativsten bin.
    Nun kann ich meinen Tag bewusster danach ausrichten und mir konsequent und aus Liebe zu mir sagen: Social Media und Email Aktivitäten am Nachmittag!

    Heute habe ich mein erstes Workshop-Konzept fertig geschrieben, das am Samstag getestet wird. Die Ausarbeitung hat bei mir komplett an den letzten drei Vormittagen (habe mir frei genommen) stattgefunden. Nachmittags war ich dazu nicht mehr so gut in der Lage.

    Vielen Dank für deine Inspiration.

    Love.
    Sandra

  14. Liebe Carina,
    vielen Dank für einen weiteren tollen und schlauen Artikel.
    Es ist für mich irgendwie immer wieder sehr beruhigend zu lesen, dass auch andere Menschen Selbstzweifel haben und erst nachdem sie durch Krisen gegangen sind, Wissen und Erkenntnisse wieder nutzen können, die eigentlich schon lang da waren.
    Ich merke bei mir selbst auch, dass ich immer wieder anfange alles in Zweifel zu ziehen und es mir zu viel wird. Erst wenn ich dann meine Lösung gefunden und möglicherweise sogar schriftlich dargelegt habe, wird mir bewusst, dass ich diese Erkenntnisse schon vor Wochen oder Monaten hatte, wie ich aus den alten Aufzeichnungen lesen kann.
    Tatsächlich glaube ich aber auch, dass in allen Krisen eine Chance steckt, dass wir immer etwas draus mitnehmen und dass eine Lösung, auf die ich mehrfach komme, mit größerer Wahrscheinlichkeit wirklich gut ist.
    Für mich ist es also gar nicht unbedingt das Ziel, die Krisen abzustellen. Wichtiger finde ich, mich frühzeitig an meine alten Lösungsstrategien zu erinnern, nachzulesen und so besser die Krisen überwinden zu lernen.
    Dir alles Gute weiterhin!

  15. Liebe Carina,

    danke für diesen Artikel!
    Mein Energie-Tip an alle Frauen, den ich beitragen möchte: Beobachtet Euren Zyklus. Auch da gibt es Zeiten, die besser für Kreatives oder Kommunikatives oder für Verhandeln oder für Erholung geeignet sind. Ich sprudle zu Beginn meines Zyklus nur so vor Ideen, bin zum Eisprung voller Power und sehr outgoing und extrovertiert unterwegs, danach brauche ich dann langsamen Rückzug und kontemplativere Aufgaben und Ordnungstätigkeiten und zur Menstruation vollkommene Ruhe. Wenn ich zur Menstruation mindestens einen Tag komplett GAR NICHTS mache, sondern mich schone und pflege, schlafe gesund esse, dann starte ich in den nächsten Zyklus mit doppelt so viel Energie. Probierts aus! (Unter Alexandra Poe und natural cycle recherchieren…)

    LG
    Doro

  16. Josi

    Hi Carina,

    Erfolg, Nische oder Krise liegen dicht beieinander. Erst jetzt komme ich mal wieder dazu, bei Dir zu lesen. Wenn ich hier etwas schreibe, weiß ich: Ja, Deine Worte zu lesen, hat sich gelohnt. Energie einteilen, hieß das mal, worüber Du schreibst. Im Unterschied zu Konzepten und Empfehlungen spielt in diesem Bereich Erfahrung eine große Rolle. Konzepte können helfen. Den Radmarathon kann ich nur selbst bestreiten und daraus lernen. So verstehe ich Dein Anliegen hier.
    Liebe Grüße
    Josi
    P.S. Social Media kann es in sich haben. Twitter macht, was es will.

  17. Hi Carina,

    Super Artikel. Merke das gerade selbst mehr und mehr. Hat absolut keinen Sinn zu schreiben wenn man müde, hungrig, durstig, schlecht gelaunt oder gleich alles zusammen ist. Erst sollte man seine Bedürfnisse befriedigen und ist dann automatisch sehr viel produktiver. Meditation bringt das sehr gut auf dem Punkt. Aus Zeitmanagement-Sicht vielleicht Verschwendung, aus Energie-Management-Sicht ein wahrer Segen!

    LG
    Christoph

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