Wie Du mit Deinem Business dafür sorgst, dass Du Menschen tatsächlich etwas bedeutest...

(Und ihnen nicht scheißegal bist.)

Nur ein kurzer Hinweis: Meine Texte können Werbung zu meinen Produkten oder auch Werbe-Links zu Produkten (erkennst Du am * hinter dem Link) enthalten, die ich nutze und liebe. Ich wurde nie dafür bezahlt, sie einzubinden! (Und auch nicht mit Salz & Essig Chips bestochen. Leider.)

Harte Wahrheit #1 – Ich habe früher alle paar Monate mein Zimmer oder meine Wohnung neu eingerichtet oder umdekoriert, weil ich mir nicht eingestehen konnte, in Routine gefangen total einzugehen. (Ich hatte einmal sogar eine komplett rot gestrichene Wand.)

Harte Wahrheit #2 – Ich habe auf meiner ersten Arbeitsstelle als Kinderkrankenschwester mal versehentlich einem Baby die 10-fache Dosis eines Medikaments verabreicht – und danach zwei Tage lang nur geheult.

Harte Wahrheit #3 – Ich war früher trotz meiner totalen Naivität so arrogant und besserwisserisch, dass ich niemals – nicht mal auf Androhung von Chipsentzug – zugegeben hätte, wenn ich im Unrecht war. (Nicht mal, als ich mir einreden ließ, in Israel gäbe es nur schwarz-weiße Kühe – und das völlig selbstbewusst und überzeugt weitererzählt habe.)

Harte Wahrheit #4 – Ich habe mein Einkommen und meinen Erfolg ganz lange runtergespielt und kleingeredet, mit tausend „Ja, aber’s“ und Erklärungen darüber, weswegen das nicht an meiner Qualität und meinem Können liegt, damit andere sich nicht schlecht in meiner Gegenwart fühlen.

Warum ich Dir all das erzähle?

Weil es genau solche Geschichten, Erlebnisse und Erfahrungen sind, die uns Menschen menschlich machen. Und wenn jemand wie ich sich menschlich zeigt, echt, mit Kanten, Fehlern und seinen komischen, verrückten Eigenheiten? Dann fällt es Dir viel, viel leichter, zu diesem Menschen eine Beziehung aufzubauen.

Selbst wenn (vor allem!) dieser Mensch eigentlich nur digital für Dich existiert.

Diese Menschlichkeit ist der Grund, warum Du angefangen hast, diesen Artikel zu lesen, ihn immer noch weiterliest und warum Du auch immer wieder zurück zu Um 180 Grad kommst, obwohl Du mich vielleicht abgesehen von meinen Texten überhaupt nicht kennst.

Und ich ein kleiner Bot sein könnte.

(Bin ich nicht, ich schwör’s.)

Oder eine Copywriterin haben könnte, die all meine Texte in meinem Namen verfasst.

(Hab ich nicht, ich schwör’s.)

Oder eine Außerirdische sein könnte, die meine menschliche Hülle übernommen hat, und sich nun zu Forschungszwecken unter euch befindet, um euer menschliches Verhalten auszuspionieren.

(…ähm…?!)

Wenn Du also solche menschlichen Bekenntnisse und Aussagen liest, bestätigt Dich das zum einen darin, dass ich echt bin.

Ein Mensch, der völlig in Ordnung und (relativ) normal ist.

Aber eben vor allem bestätigt es Dich darin, dass, wenn Du Dich nur annähernd mit mir – einem echten Menschen mit Schwächen und Eigenheiten – identifizieren kannst…, es ja nicht so schlimm sein kann, Fehler zu haben und zu machen, oder?

Es gibt Dir die Erlaubnis, im Leben auch nicht perfekt sein zu müssen.

Nicht alles bilderbuchartig präsentieren zu müssen und ja, auch mal absolut nichts, aber auch gar nichts, auf die Reihe bekommen zu müssen.

Wenn ich mich so zeige, mit allen negativen Seiten, dann ist es ok, dass auch Du negative Seiten hast.

Und das erzeugt das Gefühl in Dir, dass Du völlig ok bist, ganz genau so, wie Du bist.

Und am Ende des Tages? Ist genau dieses Gefühl das, was wir alle suchen. Ganz besonders in Zeiten des Internets und einer Gesellschaft, die mit Plakatwerbung und Medien versucht, uns das Gegenteil einzureden.

Wenn also auch Du jetzt anfängst, Dich in Deinem Business so zu zeigen, wie Du wirklich bist und nicht wie die verquere Version davon, wie Du glaubst, Dich zeigen zu müssen, dann werden Menschen sich automatisch von Dir angezogen fühlen.

Sie werden anfangen, Deine Artikel zu lesen, dabei dranzubleiben, und werden immer und immer wiederkommen, auf der Suche nach mehr von diesem Gefühl.

Die Sache ist nämlich die…

Auf der Spitze des Eisberges der Perfektion und der Fehlerlosigkeit? Da ist es verdammt einsam.

Aber unten im Basecamp, wo sich die Menschen tummeln, die Fehler haben, die Fehler machen, die aus Fehlern lernen wollen… da sitzen eine ganze Menge von uns. Und genau da willst Du doch sein, oder? Umringt von Menschen.

Es gibt dabei nur eine zusätzliche Grundregel, wenn Du anfängst, Dich in Deinem Business menschlicher zu zeigen:

Stell Dich auf den Weg, der zur Spitze führt!

Es bringt niemandem was, wenn Du selbst noch ein chaotischer Haufen bist und keinen Schimmer hast, wie Du aus all dem Schlamassel, aus all den Fehlern rauskrabbeln sollst.

Dann erzeugst Du vielleicht ein Gefühl von Verbundenheit, aber definitiv keines von Vertrauen.

Menschen vertrauen Dir voll und ganz, wenn sie sehen können, dass Du so bist wie sie – aber eine Version von ihnen, in… sagen wir mal, 5 Jahren! (Achtung: willkürliche Zahl. Nagel mich nicht drauf fest.)

Sie lernen von Dir und sie kaufen von Dir, wenn Du ihnen zumindest einen Schritt voraus bist.

Wenn Du mir als Autorin erzählen willst, wie ich von meinen Büchern meine Miete und meine Brötchen bezahlen kann, aber Deine Einnahmequellen aus einer 50%-Stelle bei H&M und den Kursen bestehen, in denen Du mir genau das beibringst? Kommt mir das schräg vor.

Wenn Du mir als Virtuelle Assistentin erzählen willst, wie ich Kunden gewinne und langfristig von diesem Job leben kann, aber Du selbst erst vor einem Jahr damit angefangen, mit vier Kunden gearbeitet hast und mir einen dicken Kurs dazu andrehen willst, dann ähh… frag ich mich, wo all Deine Expertise zu dem Thema herkommen soll?!

Kurz gesagt: Wenn Du mit mir auf dem Basecamp stehst und mir Tickets dafür andrehen willst, dass Du mir zeigst, wie ich ohne Grundwissen mit Dir gemeinsam den Berg erklimmen kann – Du aber verdammt noch mal noch nie oben warst, wie sehr vertraue ich Dir, dass wir nicht auf dem Weg dorthin gemeinsam abstürzen, weil Du keinen Schimmer hast, wie wir uns absichern??

(Ist mir egal, ob Du ein schlaues Buch darüber gelesen hast. Ich. bleib. hier. sitzen.)

Ich kaufe nicht von jemandem, der am gleichen Punkt steht wie ich. Ich kaufe nicht, um Dir zuzuschauen, wie Du etwas lernst. Ich kaufe auch nicht, um Dich zu unterstützen, dass Du von etwas leben kannst, was ich auch können will.

Das ist absurd.

Also sei mir ein Stückchen voraus. Das muss kein Geniestatus und vor allem müssen das keinen 5 Zertifikate an Deiner Wand sein. Sei mir voraus in dem, was Du erkannt hast. In Lebenserfahrung, in Wissen oder auch kräftig in Zeit. Aber sei mir in irgendetwas voraus.

Und bitte, hab Erfolg damit gehabt.

An etwas gescheitert zu sein und dieses Wissen weiterzugeben, reicht für einen Artikel. Es reicht nicht, um Geld damit zu verdienen. Das kannst Du erst, wenn Du danach aus Deinen Fehlern auch gelernt hast und sie nachvollziehbar zu Erfolgen umwandeln konntest.

Eine verkorkste Vergangenheit, die immer noch andauert? Solltest Du erst mal selbst auflösen, bevor Du anfängst, Dich mit anderen Menschen und ihrer Verkorkstheit zu beschäftigen.

Eine verkorkste Vergangenheit mit einer Erfolgsgeschichte am Ende? Machen Dich zu einem Vorbild.

Und wenn Du an dem Punkt angekommen bist, dann machen Dich die Kriegsgeschichten Deiner Vergangenheit, Deines Versagens und Deine metaphorischen Narben menschlich für mich.

Dann ist es an der Zeit, gnadenlos ehrlich und offen zu werden und Deine Ecken und Kanten zu zeigen.

Alles schöne Schein und Sein verkauft nur eine Weile gut. Bis Menschen von ganz alleine die Ecken und Kanten dahinter finden. Und wenn sie das tun? Kommen sie nie wieder, und Du wirst ihnen wirklich völlig egal, von jetzt auf gleich.

Weil sie sich belogen und betrogen fühlen. Denn eigentlich wussten sie es ja sowieso:

Du bist auch nur ein Mensch.

 

Lass sie das nicht von alleine herausfinden.
Zeig es ihnen von Anfang an.

 

Psssst… he Du! Ja, Du! Komm doch mal kurz hier rüber.

Wie wär’s, wenn Du schon mal heimlich mit mir übst, offen und ehrlich zu sein? Ich mach’s Dir auch leicht: Beantworte mir doch mal – ganz anonym – diese 10 Fragen.

Und keine Angst, sie tun nicht weh. Du wirst dabei sogar Spaß haben. Versprochen!

ZU DEN 10 FRAGEN

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1 Kommentar / Schreibe einen Kommentar
  1. Genialer Gedanke, geniale Metapher! <3 Danke für diese Inspiration zur rechten Zeit.

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