Wie Du eine Webseite erstellst, um von zuhause aus zu arbeiten

Die Technik-Anleitung, pur & knackig

Volle Transparenz: Dieser Artikel enthält werbende Inhalte zu meinen Produkten und/oder Werbe-Links zu Produkten, die ich nutze und liebe. Letzteres erkennst Du am * nach dem Link. Ich wurde in keinem Fall von Unternehmen oder Produkt-Anbietern dafür bezahlt, sie einzubinden!

Mich frustriert es sehr, immer wieder zu sehen und zu lesen, wie viele Frauen alleine schon an dem Punkt scheitern, eine einfache Webseite aufzubauen, um von zuhause aus arbeiten zu können und ihrem Business endlich diese Plattform geben zu können.

„Carina, ich habe keine Ahnung von der Technik!“, schreiben sie. Als ob ich einen Vorteil gehabt hätte, als ich mit Pink Compass gestartet bin. Als hätte ich etwas gewusst, was ihnen bisher noch verwehrt geblieben ist.

Während der Erstellung der Femininjas-Akademie entstand das Technik-Modul daher als Allererstes und quasi wie von selbst. Ich wusste genau, welche Video-Anleitungen ich erstellen und welche Schritte ich nachmachbar darstellen wollte. Ein absoluter Selbstläufer.

Aber das reichte mir noch nicht.

Ich möchte, dass jede von euch (nicht nur meine zukünftigen Akademie-Studentinnen) diese simplen Schritte nachmachen und nicht mehr als Ausrede benutzen kann, die Technik hält sie vom Starten ab. Dass ihr endlich euren eigenen Weg gehen könnt und eurer Stimme online ein Zuhause gebt. Denn eure Stimmen sollten gehört werden!

Bevor ich jetzt zu emotional bei diesem Thema werde, lass uns voll einsteigen und in weniger als 20 Minuten zusammen Deine eigene Webseite erstellen. Mit der Du von zuhause aus arbeiten und langfristig Geld verdienen kannst!

 

Schritt #1: Arbeiten von zuhause – Eigenheim oder Mietwohnung?

Um zuhause arbeiten zu können, brauchen wir zunächst was? Richtig. Ein Zuhause. Türlich. Und was ist ein Zuhause im Internet? Eine Domain. Eine URL. Das ist das, was bei mir www.um180grad.de ist. Und es ist die Basis von allem.

Es ist die Adresse von Deinem Zuhause im Internet.

Genauso kannst Du Dir das auch vorstellen. Damit kommen wir auch gleich zum nächsten Punkt, bevor wir weiterziehen können:

Du kannst Dir natürlich ein Zuhause mieten, wie zum Beispiel auf www.wordpress.com, auf Blogspot oder Tumblr. Aber wie im echten Leben ist eine Adresse dann eben zum einen nicht wirklich Deine eigene, und zum anderen ist Dein Ansehen viel größer, wenn Du einen auf dicke Hose machen kannst und eine kaufst.

Im Normalfall bin ich ja eher so „Scheiß drauf, was die anderen denken. Ich muss niemanden beeindrucken!“ und wäre die Erste, die Dir zujubelt, wenn Du dahinterstehst. Allerdings laufen hier im Internet die Spielregeln ein wenig anders. Hier ist es echt schon verdammt wichtig, was Google über Dich denkt, und Google weiß und sieht alles.

Egal wie gut Du also Deinen Mietvertrag verstecken willst – Google sieht ihn.

Stell Dir Google wie unseren König vor.

Es ist schon echt hilfreich, wenn er Dich als Einwohner schätzt. Dann greift er Dir gerne mal unter die Arme und lässt Dich nicht ganz so hohe Steuern zahlen. Sprich: Du kannst leichter von zuhause aus Geld verdienen, wenn für Google Dein Zuhause auch wirklich Dein Eigenheim ist.

Also, gib Deinem zukünftigen Business zunächst mal einen starken Namen. Quasi ein Türschild.

Vielleicht erinnerst Du Dich? Wir hatten das Thema schon mal. An diesem Punkt kommen wir aber auch nicht mehr dran vorbei, um einen Blog zu erstellen, mit dem Du von zuhause aus arbeiten kannst. Deine URL ist Dein Namensschild an Deinem Zuhause im Internet.

Danach checkst Du an zwei Stellen, ob Dein Türschild nicht schon am Zuhause von irgendwem anders hängt. Das wäre nämlich echt peinlich. Jedes Mal, wenn dann nämlich Menschen nach Dir suchen, landen sie im blödesten Fall bei jemand anderem.

Checkpoint #1: DomainCheck

Hier siehst Du, ob Dein Name als URL noch frei ist. Und schau vielleicht auch mal, ob .com noch frei ist. Nicht dass Deine Besucher aus Versehen dann irgendwo im .com-Land vor der Tür stehen, wenn sie eigentlich zu Dir wollen, nur weil deren Haus vielleicht schon größer und bekannter ist als Deins.

Beides frei? Bingo.

Checkpoint #2: Namecheckr

Als zweiten Sicherheits-Check schauen wir noch nach, ob auch alle Social-Media-Kanäle mit Deinem Namen frei sind. Wenn Du von zuhause aus arbeiten und Geld verdienen willst, willst Du ja eben nicht vor die Tür müssen, um Kunden anzuziehen, und Social Media lässt Dich Kunden von zuhause aus finden. Ganz sozial.

Ok, super. Dann wären wir startklar?!

 

Schritt #2: Von zuhause arbeiten – Hauskauf und Stromanschluss sichern!

Danach brauchen wir dringend einen Hoster. Ein Hoster ist dafür da, um unsere Webseite am Laufen zu halten. Dazu braucht es Daten und bla… ich belaste Dich hier gar nicht mit Details. Stell es Dir vor wie einen Landbesitzer für Dein Haus. Er sorgt dafür, dass Du Strom und Licht zum Arbeiten hast und Deine Besucher auch.

Bei Mietwohnungen brauchst Du Dich darum im Internetland nicht zu kümmern, und es wirkt so viel einfacher, deswegen die Mietwohnungen zu wählen – aber denk dran: Google nimmt Dich dann einfach nicht für voll und Google ist King. Er schickt Dir so viel mehr Besucher, wenn Du ein Eigenheim wählst.

Als Beispiel nutze ich hier also mal meinen eigenen Hoster, All-Inkl*. Er ist sehr unkompliziert für neue Hausbesitzer und quatscht mich nicht mit zu viel Fachwissen voll, was mein Zuhause angeht. Fand ich einfach sehr sympathisch und so bin ich all die Jahre bei ihm hängen geblieben.

Ok, logischerweise konnte ich im Video in der Femininjas-Akademie alles im Detail beschreiben, was ich hier nur kurz und knackig zusammenfassen kann. Aber zum Glück hat All-Inkl selbst wirklich tolle und leicht nachmachbare Anleitungen, sogar mit markierten Screenshots. Das wird also kurz und schmerzlos:

  1. Geh auf die Startseite bei All-Inkl*.
  2. Wähl ein Abo Deiner Wahl aus. (Die „PrivatPlus“-Option ist für Dich empfehlenswert.)
  3. Gib all Deine Daten und Zahlungsinformationen ein.
  4. Schau in Dein Postfach und warte auf deren Bestätigung und Deine Zugangsdaten zum Member- und KAS-Bereich in All-Inkl.
  5. Leg Deine Domain im KAS mithilfe dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung an.

 

Herzlichen Glückwunsch!

Du hast ein Internet-Haus gekauft! Und schon bald kannst Du entspannt von zuhause aus arbeiten (und dabei in Pyjamas rumgammeln…). Aaaaber, wir brauchen da noch ein bisschen was. Wir haben jetzt gerade erst mal das Grundgerüst gekauft, und wir müssen unser Zuhause noch ein bisschen aufmotzen, bevor wir dort Konfetti-Partys schmeißen und Leute einladen können.

 

Schritt #3: Von zuhause aus arbeiten – lass uns renovieren!

Zunächst mal müssen wir jetzt stabile Wände hochziehen und isolierte Fenster einbauen, durch die schön viel Licht fällt. Dafür nutzen wir WordPress.

Es lohnt nicht großartig, mit mir zu diskutieren, warum WordPress – dieses Thema könnte allein noch einen kompletten Artikel füllen, aber sagen wir es mal so:

WordPress ist wie ein Bausystem, und es gibt unendlich viele Menschen, die sich damit beschäftigen, ständig Erweiterungen (die sich PlugIns nennen) dafür zu erstellen. Die kannst Du wiederum in Dein Bausystem integrieren und damit Deinem Zuhause immer mehr und unterschiedliche Gestaltungen geben, wenn Du so weit bist und das möchtest.

Hier noch ein kurzer, wichtiger Einschub:

Ist Dir vielleicht schon aufgefallen, aber es gibt hier eine unglückliche Namensgebung. Es gibt da diesen Anbieter von Mietwohnungen im Internet, der WordPress.com heißt. Und dann gibt es da dieses Bausystem, das WordPress.org heißt. Die beiden solltest Du nicht verwechseln.

Wir möchten also gerne das Bausystem nutzen. Es ermöglicht uns, auf unserer Domain dann Artikel und Seiten zu erstellen, und kann in Deinem All-Inkl KAS ganz einfach in Deinem Zuhause installiert werden:

  1. Log Dich mit Deinen Zugangsdaten im KAS ein.
  2. Wähle links in der Liste „Software-Installation“ aus.
  3. Wähle in der Software-Liste unter „Blog“ dann „WordPress“ aus.
  4. Wähle unter „Domain“ dann Deine Domain aus.
  5. Lass im nächsten Schritt die Auswahl „neue Datenbank anlegen“ bestehen und klick auf „Weiter“.
  6. Gib im nächsten Schritt einen Benutzernamen ein (zum Beispiel Deinen Vornamen) und Deine E-Mail-Adresse. Bestätige darunter die beiden Häkchen, dass Du alles gelesen und verstanden hast.

 

Jetzt läuft die Installation, und Du musst nur noch auf die E-Mail warten, dass die Installation erfolgreich war, und auf Deine Anmelde-Daten für Deinen neuen WordPress-Account zu Deinem neuen Zuhause! Hat gar nicht wehgetan, oder?

 

Schritt #4: Mach das Arbeiten von zuhause so richtig kuschelig – bring die Tapete an die Wände!

Jetzt kommt der Teil, der uns Frauen besonders liegt: ein Zuhause so richtig heimelig und gemütlich zu machen. Ok, vielleicht liegt er auch nur mir, aber ich hab besonders an diesem Teil immer richtig Spaß! Das größte Problem dabei?

Sich für eine schicke Wandfarbe oder coole Tapete zu entscheiden.

Ich weiß, ich weiß… Höllenqualen. Im Fall unseres Internet-Zuhauses ist das nicht weniger knifflig, denn die Tapete nennt sich hier Theme – und es gibt Tausende zur Auswahl.

Aber sobald Du eins gefunden hast, was zu Deinem Stil und Deinem Zuhause passt – und ganz wichtig, worin sich Deine ideale Zielperson und Deine zukünftigen Besucher so richtig wohl und gut aufgehoben fühlen –, ist es ein Kinderspiel.

Ein Theme kommt in den allermeisten Fällen als .zip-Datei daher, wenn Du es auf Deine Festplatte heruntergeladen hast. Und danach ist das wieder eine Zwei-Klick-Sache. Vielleicht drei. Höchstens vier. Geht auf jeden Fall schneller als eine Renovierung mit Tapete, so viel ist sicher.

  1. Log Dich in Deinen WordPress-Account ein.
  2. Wähle links in der Leiste „Design“ aus.
  3. Klick auf „Neues Theme hinzufügen“.
  4. Klick auf „Theme hochladen“, „Datei auswählen“ und such die .zip-Datei auf Deiner Festplatte.
  5. Klick auf „Installieren“ und lass WordPress für Dich arbeiten.
  6. Fahr mit der Maus in der Theme-Übersicht über Dein installiertes Theme und klick auf „Aktivieren“.

 

Tadaaa!

Du hast gerade in weniger als 20 Minuten ein Haus gekauft, den Strom angeschlossen, die Tapete an die Wand geklebt und vor allem – eine komplette Webseite hochgezogen und damit die Grundlage für Dein zukünftiges Online-Business erschaffen. Wie genial ist das denn bitte?! Damit bleibt nur noch eine Frage offen:

Was kann Dich jetzt noch aufhalten??

 

PS. War Dir noch nicht genug?

Lass mir Deine E-Mail-Adresse hier und ich sag dir per E-Mail Bescheid, wenn die Femininjas-Akademie öffnet!

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4 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Breena

    Das ist ja mal eine unterhaltsame Beschreibung, wie man einen Blog einrichtet! Echt top und auf den Punkt gebracht! Im Prinzip ist es echt kein Hexenwerk. Aber wehe, es möchte mal etwas nicht so, wie man selbst will…! Zum Glück gibt es dann auch an die gefühlt tausend Facebook Gruppen, wo einem geholfen werden kann. 🙂 WordPress ist eh learning by doing. 😀

    • Hahaha – da hast Du so recht! Ich hab teilweise Stunden und Tage an meinem Theme oder in WordPress rumgeschraubt, bis irgendetwas endlich so funktioniert hat, wie ich es wollte. Da braucht frau einfach auch gute Nerven 😉
      Liebe Grüße,
      Carina

  2. Hallo Carina,
    Dass du auf WordPress schwört, habe ich verstanden. Aber würdest du auch andere Anbieter positiv bewerten? Ich habe z.b.eine Seite bei jimdo, für die ich auch zahle.

    • Hi Uta,
      ich habe nie andere Anbieter genutzt, deswegen kann ich sie leider auch nicht bewerten. Weder positiv noch negativ 🙂 Wenn Du damit zufrieden bist, passt das doch prima!
      Liebe Grüße,
      Carina

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