Funktioniert Dein Vision-Board wirklich so, wie es soll?

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Hast Du schon oft daran gedacht, ein Vision-Board erstellen zu wollen? Aber weißt einfach nicht, wie und worauf es dabei wirklich ankommt? Und weißt Du eigentlich, welchen Sinn und Zweck es wirklich hat?

Falls Du beides verneinen musst, keine Panik, ich mach Dich gleich schlau. Falls Du beides nickend abgehakt hast, dann teile ich heute mal mit Dir, was auf meinem so drauf ist.

Wie ich immer wieder reflektiere, ob es auch so funktioniert, wie es soll – und Du das auch kannst…

 

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Dieser Artikel nimmt Dich mit in meinen Kopf. So tief, wie ich bisher nur wenige blicken lassen habe…

Wenn Du das nennen müsstest, was Du am seltensten mit anderen Menschen teilst, weil es sich sehr privat und verwundbar anfühlt, was wäre das für Dich? Für mich sind es meine geheimsten Wünsche und Träume.

Die Punkte, die wir immer wieder zu finden versuchen, wenn wir uns das Idealbild unserer Zielperson erstellen.

Wovon träumt sie? Wie würde sie gerne leben? Mit wem würde sie sich umgeben? Welche Ängste würde sie gerne noch überwinden?

Mein Vision-Board ist all das – aber bezogen auf mich.

Ich bin dort gnadenlos ehrlich mit mir. Was zugegebenermaßen eine knifflige Aufgabe für mich ist, weil auch ich mich manchmal gern selbst beschummel

Aber vielleicht hast Du es auch schon gemerkt: Ziele und Träume lassen sich nicht realisieren, wenn Du Dich selbst auf dem Weg dorthin immer wieder sabotierst.

Also grabe ich hier jedes Mal tief.

Ich nehme mir einen Tag oder einen Nachmittag frei, setze mich in ein hübsches, kuscheliges Café, ans Meer oder packe mich in eine Wolldecke auf die Couch und träume los.

Das klingt erst mal wie nach Märchenstunde, ist aber unglaublich wertvoll für Dein Business. Denn nur wenn Du Dir glasklar darüber bist, wohin Du willst, kannst Du die ersten Schritte in die richtige Richtung machen. Alles andere wäre so, als würde ich mich in ein Auto setzen und nicht wissen, was ich dem Navi sagen soll.

Ich kann ein bisschen durch die Landschaft fahren und hoffen, sie gefällt mir, oder auch nach jeder zweiten Abzweigung in einer Sackgasse landen und vollkommen frustriert enden.

Wenn ich genau weiß, wo ich hinwill, dann kommt mein Navi auch mit Sackgassen klar.

Es sucht einfach einen Umweg.

 

Mein Vision-Board ist also genau das. Mein Navi.

Darauf sammele ich also erst mal all das, wovon ich immer geträumt habe. Im Hier und Jetzt.

Was bedeutet das genau? Das ich nicht versuche zu erahnen, was ich in zwei Jahren antworte, wenn mich jemand fragt, was ich will, sondern mich darauf konzentriere, was ich heute will. Ich versuche mich auch nicht passend zu machen und in alte Versionen von mir zu pressen.

Vor ein paar Jahren stand auf meinem Vision-Board noch, dass ich Apartments in New York City und Melbourne besitzen möchte. Heute stehen dort stattdessen Tiny Houses oder Airstream-Wohnwagen.

Du weißt schon, sowas, was McDreamy in Grey’s Anatomy hatte… egal, ich schweife ab.

 

Bleib im Hier und Jetzt!

Das Wichtigste für mich ist, dass es meine Wünsche und Träume reflektiert, wie sie heute aussehen. Das ist sogar unglaublich wichtig. Denn wenn Du damit fertig bist, Dein ganz persönliches Vision-Board zu erstellen, dann wird es Dich mit einer so unglaublichen Antriebskraft ausstatten wie kaum etwas anderes.

Dabei ist es beim Vision-Board Erstellen an sich völlig egal, ob das drei riesige Korkplatten sind, auf die die verschiedensten Bilder gepinnt sind, die Deine Ziele darstellen, wie bei mir eine Zeit lang.

Oder einfach nur eine digitale Collage davon, die auf Deinem Laptop als Desktop-Wallpaper herhält. Oder vielleicht einfach nur ein geheimes Pinterest-Board, auf dem Du alles sammelst.

Es ist nur wichtig, dass Du Dein Vision-Board in Bildern darstellst.

Denn es heißt nicht umsonst, dass Du Deine Visionen visualisieren sollst. Je klarer Du sie vor Dir siehst, wortwörtlich, desto mehr werden sie Dich anspornen.

 

Jeden Monat ein neues Vision-Board erstellen

Damit Du nicht blind dafür wirst – denn Dein Gehirn gewöhnt sich einfach nach einer Weile an den Anblick –, nimm Dir jeden Monat eine Stunde Zeit, um es im Detail und ganz bewusst anzuschauen.

Das mache ich zu jedem Monatsanfang.

Ich setze mich nachmittags vor mein Vision-Board und schau es mir genau an. Manchmal kommt ein Bild dazu, manchmal kommt eines wieder runter. Niemand stellt da Regeln auf, die Du befolgen musst.

Es muss nicht Dein Leben lang gleich aussehen. Es muss nicht mal sechs Monate lang gleich aussehen. Das ist völlig egal. Relevant ist nur, dass Dich begeistert, was Du darauf siehst. Dass Du das, was Du da drauf gepinnt hast, Wirklichkeit werden lassen willst. Deshalb nun…

 

Realitäts-Check beim Vision-Board erstellen:

Willst Du das wirklich oder bist Du ein wenig abgedriftet? Hast Du die Wünsche von anderen Menschen vielleicht als Deine eigenen übernommen? Ist das Gesamtbild von Deinem Vision-Board zwar hübsch, aber der Weg dorthin ist definitiv nichts, was Du angehen willst?

Ich geb Dir dafür mal ein paar Beispiele von Korrekturen, die ich in den letzten Jahren auf meinem Vision-Board angegangen bin:

Meins ist übrigens schon Version 4.2, weil ich die drei davor bereits erfüllt habe. Das ist auch so etwas, was Dich überraschen wird – wie viele Träume Du plötzlich mithilfe Deines Vision-Boards wahr werden lässt.

Aber zurück zu den Korrekturen:

Vor ein paar Jahren wollte ich mit Pink Compass, meinem ersten Online-Business und einem Frauen-Reiseblog, unbedingt die 50.000 Nutzer monatlich knacken und packte das beim Vision-Board Erstellen mit drauf. Aber irgendwann habe ich festgestellt, dass ich den Weg dorthin gar nicht gehen wollte.

Ich wollte mich nicht ständig mit SEO befassen oder einen Gastartikel nach dem anderen schreiben. Und letztendlich habe ich mich mal gefragt, warum ich diese Zahl unbedingt knacken wollte.

Die Antwort war ernüchternd:

Weil es nach außen toll aussehen würde. Es hätte mein Ego gestreichelt. Und ich dachte, ich würde dann mehr Geld verdienen. Aber das konnte ich über andere Wege viel besser und mit mehr Spaß erreichen, also flog der Punkt runter.

Ein Jahr danach habe ich übrigens die 50.000er-Marke geknackt. Einfach so. Es war ein tolles Gefühl, hat aber auch nur 5 Minuten gehalten. Weil es eigentlich ein Punkt war, der mich nicht wirklich erfüllt hat, sondern eigentlich eher ein Ziel war, was von außen auf mich gedrückt wurde.

Höhere Besucherzahlen sind schließlich das, was jede will, oder?

Die Fragen also, die ich mir seitdem bei jedem einzelnen Punkt beim Vision-Board Erstellen entgegenwerfe?

Warum will ich das? Was gibt mir das? Warum wird es mich glücklich machen? Und steckt dahinter nicht vielleicht ein anderer Wunsch?

 

Der Punkt, an dem ich noch mal neu startete…

Das beste Beispiel für solche vertuschten Ziele auf dem Vision-Board ist ein Punkt, der sich erst vor einem Jahr bei mir gedreht hat: Anfang September letzten Jahres habe ich mein Vision-Board noch mal komplett neu aufgerollt.

Ich habe es quasi noch mal von null aufgebaut.

Dadurch schummelte sich auch ein unglaublich schöner Coworking-Space für Frauen in New York als Bild auf mein Vision-Board. Ich war plötzlich fest davon überzeugt, dass ich genau das auch will. Ein hübsches Coworking-Space für Frauen aufbauen.

Nicht in digitaler Form, wie ich es schon mit den Femininjas getan hatte (die übrigens auf Version 2 meines Vision-Boards standen), sondern tatsächlich ein Ort mit echten Türen und Tischen.

Aber ich hatte mich hier selbst geblendet.

Nach kurzer Zeit merkte ich, dass sich das nicht rund anfühlte, wenn ich genau überlegte, was ich dafür tun müsste. Bei der Aufgabe, diesen Punkt also in Aktions-Bruchstücke runterzubrechen, verging mir ganz schnell die Lust daran.

Ausschau nach passenden Immobilien zu halten, Möbel nicht nur auszusuchen, sondern sich tatsächlich auch um die Anlieferung zu bemühen, ein zuverlässiges Team zusammenzustellen… Böah.

Das wäre absolut nichts für mich.

Dann ging mir das Licht auf: Ich wollte gerne in so einer Umgebung arbeiten, ich wollte sie aber nicht aufbauen.

Seitdem hängen die Bilder also dort und erinnern mich daran, dass ich nächstes Jahr gerne in einem der Standorte dieser Kette mal ein paar Monate arbeiten möchte. Vorzugsweise in New York, wenn ich ganz ehrlich bin.

Das also mal als ein paar Anregungen, wie Du Dich selbst dabei ertappen kannst, Dich ein wenig zu beschummeln, wenn Du ein Vision-Board erstellen willst. Und auch gleich den Entschuldigungs-Darf-Schein, dass das absolut nicht schlimm ist, wenn Du Dich dabei ertappst und es korrigierst.

 

Ein Vision-Board ist nichts, was starr und unbeweglich ist.

Nichts davon ist in Stein gemeißelt und sobald Du es so behandelst, wird es eher zu einer Last statt zu Deinem Antrieb.

Der nächste Punkt, mit dem ich teste, ob es wirklich genau als das funktioniert – als etwas, was mir jeden Tag Antrieb und Motivation gibt –, ist, es als einen kompletten Spiegel meines Lebens zu benutzen.

Als Spiegelbild meiner Zukunftsvision.

Es bringt nichts, wenn Du Dir ein Vision-Board erstellst, das nur für Dein Business zuständig ist.

Du packst dann unglaublich viele tolle Ziele drauf, die Dir mehr Geld und mehr Freiheit erschaffen, Dich vielleicht endlos reisen und Deine Unabhängigkeit voll ausleben lassen…

…während Du vielleicht privat gerne Kinder und Familie hättest.

Das eine schließt das andere absolut nicht aus, im Gegenteil, aber gerade damit sie sich nicht ausschließen, musst Du sie zusammen betrachten und für Dich ausknobeln, was das bedeutet.

Wenn Du nächstes Jahr Kinder haben möchtest, wie möchtest Du dann Dein Online-Business in kürzester Zeit aufbauen können? Wenn Du endlos reisen und die Welt erobern willst, wie kannst Du dann nebenbei ein eigenes Haus mit Deinem Partner bauen?

Je mehr Faktoren also Dein Privatleben beeinflussen, desto mehr fließt das auch in Dein Business mit ein.
Und das Gleiche gilt für Dich als Person.

 

Die drei Teile meines Vision-Boards:

Ich habe viele Punkte auf meinem dritten Teil meines Vision-Boards, das für meine Persönlichkeitsentwicklung steht.

Neben dem Business-Vision-Board und meinem „Was-ich-besitzen-will“-Vision-Board (das übrigens nicht wirklich immer Besitz widerspiegelt), bilden die drei zusammen eine Einheit.

Und ich versuche immer zu prüfen, dass keines dem anderen in die Quere kommt. Es ist eigentlich gar nicht so schwer.
Wenn Du die Augen schließt und Dir vorstellst, wie Deine Zukunft aussieht, wenn sie direkt aus dem Bilderbuch entspringen würde, wie würde sie aussehen?

Würdest Du mit Deiner besseren Hälfte und einem Kind die Welt bereisen oder in einem eigenen Zuhause wohnen und einfach unheimlich oft Reisen gemeinsam unternehmen?

Willst Du unabhängig und frei leben oder hättest Du am liebsten ein kuschelig eingerichtetes Apartment am Lieblingsort Deiner Wahl, irgendwo auf der Welt? Würdest Du jeden Tag in ein schön eingerichtetes Coworking-Space in New York im Sommer gehen und anschließend noch in einer Boulder-Halle abhängen oder lieber im Campervan irgendeine Westküste abfahren und mit Blick aufs Meer am Laptop arbeiten?

Sorry… da hab ich jetzt dann wohl wieder mein Vision-Board erstellt.

Auf dem übrigens beides draufsteht.

Es lassen sich mehr Träume und Ziele vereinen, als Du Dir vorstellen kannst. Vielleicht nicht alle, weswegen dieser Check noch mal sehr wichtig ist, aber sehr, sehr viele.

 

Du kannst jederzeit ein (neues) Vision-Board erstellen:

Und damit kommen wir auch zu Deiner heutigen Aufgabe an Dich selbst: Falls Du noch kein Vision-Board hast, nimm Dir in den nächsten drei Tagen 2–3 Stunden Zeit, verzieh Dich an einen schönen, ruhigen Ort und erstell Dir eines.

Falls doch, gilt die gleiche Aufgabe: die Chance, ein neues Vision-Board erstellen zu können.

Das ist übrigens auch eine Aufgabe, an die ich die Frauen bei den Femininjas, dem digitalen Coworking, das ich vorhin erwähnt habe, zu jedem Monatsbeginn immer wieder erinnert habe.

Und ich würde es Dir auch gerne als dauerhafte Aufgabe mitgeben, Dich selbst daran zu erinnern.

Setz Dir einen Termin in den Kalender, der sich zu jedem Monatsbeginn wiederholt, und schau Dir jedes Mal Dein Vision-Board gründlich an.

Aktualisier es, optimier es und verlier es nie aus den Augen!

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