Verkaufsseiten zu schreiben, ist die reine Pest.

Stimmt doch, oder?

Volle Transparenz: Dieser Artikel enthält werbende Inhalte zu meinen Produkten und/oder Werbe-Links zu Produkten, die ich nutze und liebe. Letzteres erkennst Du am * nach dem Link. Ich wurde in keinem Fall von Unternehmen oder Produkt-Anbietern dafür bezahlt, sie einzubinden!

*Kurze Info:

Bleib auf jeden Fall bis zum Schluss dran, es gibt große Neuigkeiten! (Nein, ich bin nicht schwanger. Oder in der Chips-Entziehungskur. Auch wenn ich die sicher gebrauchen könnte…) 

 

Wenn es eins gibt, was ich früher immer wieder vor mir hergeschoben habe, sind es meine Verkaufsseiten.

Die Diskussionen im Internet darum sind aber auch endlos. Sollen sie eher kurz und knackig sein oder lang und ausführlich? Solltest Du Deinen Preis mit draufpacken oder lieber nicht? Solltest Du sie selbst schreiben oder auf jeden Fall professionell schreiben lassen?

Die Antwort auf all diese Fragen ist so ätzend wie das Thema selbst.

„Es kommt drauf an.“

Klasse. Danke. Das bringt uns jetzt enorm weiter.

Und der Punkt, an dem ich noch vor ein paar Jahren jedes Mal zur Chipstüte gegriffen habe. (Mein Suchtverlauf zieht sich schon ne Weile durch mein Leben.)

Seitdem habe ich das Dilemma damit bekämpft, dass ich mir so ziemlich jeden guten Copywriting-Kurs gekrallt habe, den ich finden konnte. Angefangen bei Ash Ambirge*, deren Kurse ich in 2014 und 2015 verschlungen habe, über die Kurse verschiedener Copywriter bis hin zu Marie Forleos Copy Cure im letzten Jahr.

Und nach und nach fing ich eeendlich an, mit dem Thema warm zu werden.

Das Interessanteste daran ist, dass ich früher etwa 2–3 Stunden für meine Verkaufsseiten (wie zum Beispiel der für mein erstes richtiges Buch) gebraucht habe, und heute? Etwa 8–10 Stunden für eine gute Verkaufsseite, mit der ich auch wirklich zufrieden bin.

Es ist der einzige Bereich in meinem Online-Business, bei dem Übung und Routine mich langsamer, nicht schneller gemacht haben.

Wie das kommt?

Weil ich gelernt habe, dass eine Verkaufsseite eine Strategie ist. Und eine Strategie muss richtig gut ausgeknobelt sein, damit sie auch erfolgreich ist. Jedes Mal aufs Neue für jedes einzelne Produkt.

Natürlich habe ich einen roten Faden, aber kein Aufbau, kein Ablauf und keine Struktur einer Verkaufsseite funktionieren genauso gut für eine andere.

Und da liegt auch das Geheimnis.

Ich sehe immer wieder Verkaufsseiten, bei denen die Struktur, der rote Faden, deutlich durchblitzt. Aber ich sehe auch immer wieder, dass die Person beim Schreiben lediglich dem roten Faden einer anderen Verkaufsseite gefolgt ist – ohne die Strategie dahinter verstanden zu haben.

Es ist genauso, als würdest Du eine Buchbesprechung schreiben, aber hättest das Buch nicht gelesen, sondern nur die Zusammenfassung.

Natürlich kannst Du schreiben, dass das Buch einen Anfang, einen Mittelteil und ein Ende hat. Ein schickes Buchcover und einen tollen Klappentext, der Dich schmachten lässt.

Aber sonst? Wird es ne ziemlich emotionslose Buchbesprechung werden.

Und Emotionen, Baby, sind das, was eine Verkaufsseite zum Glühen bringt. Und Deine potenziellen Kunden.

Der nüchterne Aufbau einer Verkaufsseite (aka der rote Faden) lässt sich also schnell ablesen:

  1. Ein Einstieg, der jeden sofort am Haken hat? Check.
  2. Ein paar Schmerzpunkte untergejubelt? Check.
  3. Die Lösung auf dem Silbertablett serviert? Check.
  4. Eine detaillierte Liste davon, was alles enthalten ist? Check.
  5. Ein klares Angebot zum Schluss? Check.
  6. FAQs? Check. Check.

 

Fertig. Oder?

Ich dachte vor ein paar Jahren, ich hätte das voll drauf mit den Verkaufsseiten. Schließlich habe ich ja all diese Punkte brav integriert, und die tollen Werbetexter-Blogs haben doch auch nur das empfohlen. Muss also doch alles drin sein, richtig?

Nö. Absolut und definitiv: Nö.

Denn nach diesem Gerüst fängt die Arbeit erst richtig an. Das ist der Punkt, an dem ich heute in den Kopf meiner idealen Zielperson krieche, mein Angebot auseinandernehme und erforsche, bis es fast auseinanderfällt, und dann – dann setze ich mich noch mal 3–5 Stunden dran und knobel jeden einzelnen Absatz aus. Bastel an jedem zweiten Wort, bis es sitzt.

Ok, jetzt keine Panik – kein Grund zur Schnappatmung.

Ein ausführlicher Kurs, wie genau ich das mache, ist schon in Planung. Aber da er einiges an Zeit braucht, um mein angelerntes und mehrfach getestetes Wissen aus vier Jahren da reinzupressen, machen wir hier schon mal eine kleine interaktive Fragestunde:

Schau Dir eine Verkaufsseite, wie zum Beispiel die der Femininjas, die ich gerade aus gegebenem Anlass komplett überarbeitet habe, oder auch der Verkaufsseite meiner E-Book-Serie genau an, und dann frag mich. Quetsch mich aus!

Pick Dir einen Absatz, eine Struktur oder sogar einzelne Worte raus und frag mich, was daran unklar ist. Wieso ich das so und nicht anders geschrieben habe. Du kannst auch gerne Vermutungen anstellen, wieso ich das so geschrieben habe, und ich sage Dir ganz offen und ehrlich, ob Du recht hast.

Und dann diskutieren wir darüber. Startklar?

Dann rein in die Kommentare mit Deinen Fragen!

 

Kennst Du schon die Femininjas?

„Die beste, liebevollste, unterstützendste, hilfreichste Community des ganzen Internets.“ – Ich, völlig unparteiisch.

Solltest Du Deine Preise erhöhen, bei dem komischen Angebot, was gerade in Dein Postfach geflattert ist?

Solltest Du lieber alles hinschmeißen und Alpaka-Hirtin werden?

Solltest Du Dein Online-Business Mofuka nennen oder doch lieber was anderes?

Wir haben die Antworten. Und so viel mehr zu geben.

Komm doch mal vorbei und schau es Dir selbst an!

(Sei gewarnt… Du wirst nicht wieder gehen wollen.)

 

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8 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Liebe Carina,

    okay, du hast mich voll erwischt! Ich gratuliere zu diesem großartigen Artikel, der wirklich augenöffnend ist. Ich sitze in der kommenden Woche an meinen Verkaufsseiten und dein Input ist sensationell. DANKE!

    Du schreibst einfach direkt ins Herz und schmeißt Konfetti in den Teil des Hirns, der davon dann immer mehr haben will (die Chips nehm ich auch) Große Klasse. So und nun genug gelobt (obwohl man das nie genug machen kann) und auf in meine neuen Hausaufgaben 😉

    Liebe Grüße Michi

    • Hehehe – freut mich, Michaela! <3
      Ran an den Speck, und nicht vergessen: Bei Fragen, fragen! 😉
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  2. Dann fanden wir mal an mit den Fragen 🙂 Zur E-Book-Serie: Aus welchem Grund hast du dich dazu entschieden, bei den Testemonials nur den Vornamen anzugeben? (kein Foto, kein Nachname, keine Tätigkeit, kein Link) Um möglichst wenig vom eigentlichen Inhalt abzulenken? 2 Testemonials schienen mir zunächst etwas wenig (bin ein großer Fan der harmonischen 3), kam mir mit den beiden nachgeschoben aber schlüssig vor.

    • Uh, sehr schöne Frage!
      Das hat zum Teil technische Gründe (bei der Femininjas-Seite ist es in Arbeit, die Bilder noch teils einzufügen, aber hier war das einfach nicht vorgesehen im Theme) und teils den Grund, es Menschen leichter zu machen, Testimonials abzugeben. Viele schützen ihre Privatsphäre und "zeigen" sich nicht gern. (*Hüstel* Kennen wir das?! Nööö.)
      Gleiches gilt für die Tätigkeit. Viele haben irrelevante Tätigkeiten, weil sie vor der E-Book-Serie etwas ganz anderes machen. Das würde tatsächlich nur ablenken. Oder sie haben noch gar keine vorzeigbare Webseite. Aber hier ganz wichtig dann auch – verlinkt niemals von einer Verklaufsseite nach außen, also nennt die Webseite der Person, aber schreibt sie nur aus. Dann kann sie zwar gefunden werden, aber es ist sehr wichtig, Menschen von der Salespage nirgendwo hinzuverweisen, als auf die tatsächliche Verkaufsaktion. Das würde ablenken.
      Mit den harmonischen 3 (schön gesagt) kommt es hauptsächlich auf die Länge an. Testimonials sollten kurz und knackig sein, aber bei komplexen Produkten, lässt sich das nicht immer vereinbaren. Also lieber 2 mit 2-3 Sätzen (niemals mehr!) besser sogar 3 mit nur einem einzelnen Satz, statt 3 längeren. Das wirkt zwar nach "viel und gut", aber im Endeffekt nimmt man sich meist nur Zeit, um den ersten zu lesen und scrollt dann darüber. Mach es ihnen also so einfach wie möglich, die Testimonials auch aufzunehmen und sich davon überzeugen zu lassen. Sprich: In der Kürze liegt die Würze 😉
      Liebe Grüße,
      Carina

  3. Alpaka-Hirtin? Gab's Alternativen? Wie kamst du gerade darauf? Sitze gerade im Überlandbus in Peru und da passt es sehr gut 😀

  4. Nachdem der Antwortbutton sich beständig weigert, noch antworten zu lassen nun eben als neuer Kommentar – vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Wenn ich mit dem Gedanken spiele, mir ein Produkt oder eine Dienstleistung zu kaufen (gerade wenn sie kostspielig ist), würde ich persönlich mir auch längere Testemonials durchlesen. Und zumindest den vollständigen Namen als glaubwürdiger ansehen. Wobei das bei mir auch sehr darauf ankommt, wieviel Vertrauen ich einer Seite vorher schon entgegenbringe. Bei reinen Verkaufswebsites oder platten Funnels z. B. würde ich Testemonials sowieso kaum ernst nehmen. Die Adresse nicht zu verlinken, aber auszuschreiben, finde ich eine sehr gute Idee, habe ich auch schon öfter so gesehen. Ich werde mich im Herbst an das Schreiben von Verkaufsseiten machen und mir deinen lehrreichen Artikel davor noch einmal zu Gemüte führen! Lieben Dank, Marlies
    PS: Als Anregung: Eine Email-Benachrichtigung, wenn du geantwortet hast, wäre genial 🙂

    • Hi Marlies,
      ja, das sehe ich genauso. Bei sehr kostspieligen Produkten, macht es dann sogar noch mehr Sinn, auch die Gesichter zu den Personen hinzufügen. Viel Erfolg mit der Verkaufsseite!!
      Liebe Grüße,
      Carina
      PS: Seit der DSGVO ist das alles ein wenig zu komplex geworden, was E-Mails und Benachrichtigungen angeht… aber deshalb freue ich mich umso mehr, dass Du nachgeschaut und noch mal geantwortet hast 🙂

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