Meine Social-Media-Strategie:

All meine Tricks, Tools & Geheimtipps!

Bei der Umfrage auf Facebook, welcher Artikel als Nächstes auf Um 180 Grad erscheinen soll, wurde ich ehrlich gesagt überrascht!

Meine Social-Media-Strategie interessiert Dich definitiv am stärksten, also habe ich mal wirklich alles aus meinem Hirn zu meiner Social-Media-Strategie in diesen Artikel geschüttet.

Kurze Hinweise: Alle Tipps bestehen auf meinen Eindrücken, Meinungen und meiner Social-Media-Strategie. Das bedeutet nicht, dass es die einzig Wahren sind!

Dieser Artikel hat den Rahmen komplett gesprengt und war ursprünglich fast dreimal so lang wie jetzt! Ja, Du liest richtig: D-r-e-i-m-a-l. Die Maxi-Version mit 20 Seiten Social Media Power gibt es daher im VIP-Bereich als kostenloses Mini-eBook, mit fast dreifach so vielen Tipps, Links & Tools!

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Für was alles brauchst Du also eigentlich eine klare Social-Media-Strategie?

Zunächst einmal ein allgemeiner Tipp:

Wenn Du ganz neu mit einem Online-Business startest, fang nicht an, Dich zu verzetteln.

Leg Dich vorab auf drei starke Social-Media-Kanäle fest, die zu Deiner idealen Zielperson passen, und dann konzentrier Dich darauf, einen Kanal nach dem anderen mit einer ausgefeilten Social-Media-Strategie auszubauen.

Oberste Regel: Sei nicht dumm (oder faul), was Deine Social-Media-Strategie angeht.

Denn Deine Community ist es auch nicht!

Sie wird es Dir daher danken, wenn Du Dich lieber nach und nach auf einen Kanal konzentrierst.

 

Welcher Kanal braucht denn eigentlich welche Strategie? (und welche kannst Du getrost ignorieren…)

Facebook

So wenig ich selbst auch Facebook als Unternehmen leiden kann – hier kommen wir nur selten drum herum. Falls Du Dich nicht gerade auf das Thema Datenschutz spezialisierst (dann wirst Du Deine Zielperson definitiv nicht hier finden), sind leider 60% aller Menschen, die online sind, auch auf Facebook (in Zahlen: 1,38 BILLIONEN Menschen). Du also besser auch. (Und nicht nur als Privatperson.)

Twitter

Auch wenn Twitter einer der größten Social-Media-Kanäle ist, kommt es stark darauf an, was Du damit anfangen willst. Als Traffic-Quelle funktioniert es nur in bestimmten Nischen und zu bestimmten Themen und ganz anders, als das auf dem englischsprachigen Markt vielleicht funktioniert. Die amerikanische Standard Social-Media-Strategie (dabei sein ist alles) funktioniert also bei uns nur bedingt.

Instagram

Ich habe Instagram lange ignoriert, nachdem ich tatsächlich am Tag meiner Entscheidung, professionelle Bloggerin werden zu wollen, schon beigetreten bin und was nun auch schon zweieinhalb Jahre her ist. Nun habe ich langsam einen Narren daran gefressen. Tatsache ist: Traffic bringt es so gut wie keinen, aber je nachdem wo Deine Nische liegt, ist es zum Branding (auch Personal Branding) unschlagbar. Und es hat mit 300 Millionen Usern monatlich auch ordentlich etwas zu bieten.

Pinterest

Auch etwas, dass ich lange nur zum Spaß genutzt habe und bei dem ich nun, da die Kanäle, die mir anfangs wichtiger waren, stark genug aufgestellt sind, etwas mehr Zeit und Energie investiere. Meine Social-Media-Strategie bei Pinterest ist noch im Entwicklungsstadium, aber was ich bisher weiß, teile ich später gerne. Fakt ist: Visueller als dort geht es kaum. Wenn Du also ein Produkt hast oder stark mit Fotos vertreten bist, absolut einen zweiten Blick wert.

Google+

Ich höre mir seit über zwei Jahren an, dass man Google+ nicht abschreiben soll. Es sei noch lange nicht so tot, wie es totgesagt wird. Nun, für mich mittlerweile schon. Ich habe mich immer mal wieder aufgerafft und ihm eine Chance gegeben, aber alles, was es gefressen hat, war Zeit. Meiner Meinung nach kannst Du Deine Energie anderweitig sinnvoller investieren.

LinkedIn (& Xing)

Auch Kanäle, mit denen ich mich schwertue. Aber je nachdem aus welchem Bereich Du kommst, kann es zum Netzwerken, auch mit Einflussnehmern, durchaus Vorteile haben.

YOUTUBE

Kann ich leider absolut nichts dazu sagen, da ich selbst keine Video-Person bin. Lasse ich also in diesem Artikel komplett raus.

 

Periscope, Snapchat und wie sie alle heißen… – Gefühlt jeden Monat ploppt ein neuer Kanal auf und wird als „der“ Social-Media-Kanal schlechthin geheizt. Meine Meinung? Lass Dich nicht ständig vom Shiny-Object-Syndrom ablenken und konzentrier Dich lieber auf die stärksten Kanäle und auf eine aussagekräftige Reichweite dort.

Überall 200 Follower zu haben, sieht nur halb so gut aus, wie auf zwei oder drei im 4- oder sogar 5-stelligen Bereich zu liegen.

Mir persönlich sind heute lediglich Facebook, Pinterest und Instagram wichtig, weshalb ich in diesem Artikel nur auf meine Social-Media-Strategie bei dieser Auswahl eingehen werde. (Twitter findest Du ausführlich im Mini-eBook!) Dafür aber nun intensiv und gründlich…

 

Meine Social-Media-Strategie auf… Facebook!

Facebook macht es uns schon seit langem so richtig, richtig schwer. Mr. Zuckerberg hat es sich zum Ziel gemacht, sämtliche Personen, die Facebook nutzen, zu zahlenden Kunden zu machen. Besonders aber die Facebook-Seitenbetreiber.

Ich habe immer mal wieder mit Facebook-Werbung experimentiert und viel darüber gelesen und recherchiert, aber ich bin von Natur aus trotzig und weigere mich, für Facebook-Likes Geld auszugeben.

SOCIAL-MEDIA-STRATEGIE TIPP #1: WIE SCHAFFE ICH ES, NEUE FACEBOOK-FANS ZU BEKOMMEN?

  • Nutz ein Facebook-PlugIn (ohne zu nerven)

Es gibt ein dezenteres Pop-Up-Plugin, was lediglich unten rechts erscheint. Genannt LikeJS. Es ist angenehmer, bringt aber auch kräftig Anschub an Facebook-Fans.

  • Poste regelmäßig!

Das ist auf Facebook (und generell nicht nur dort) das A und O und etwas, worüber ich immer mit „Ja, aber…“-Menschen diskutieren muss.

Richtig, es wirkt so, als bekämen Deine Beiträge mehr Likes, wenn Du seltener postest. Aber sag mir mal, welche Reichweite ist größer, wenn drei Posts am Tag von 2000 Menschen jeweils gesehen werden oder einer von 4000? You do the math.

Es wird empfohlen, mindestens 1x am Tag zu posten und nicht häufiger als alle 3-4 Stunden. Idealerweise pendelst Du Dich bei 2-3 Posts am Tag ein. Das ist auch meine Social-Media-Strategie bei Facebook.

  • Nutz Deine Insights!

Wie oft ich höre „Ähm… hab ich noch nie reingeschaut.“, wenn ich nach den Statistiken frage, passt auf keine Kuhhaut. Böser Fehler. Hier steht nicht nur explizit, wer Deine Zielgruppe ist (zu glauben, dass Du sie kennst, ist nicht annähernd so wertvoll, als zu wissen, wer sie sind), sondern auch, wann sie am meisten online sind.

  • Poste interaktiv!

Das ganze Geheimnis für mehr Fans liegt darin, vor so viele Menschen wie möglich gebracht zu werden. Je höher also Deine Interaktion (Likes, Klicks, Kommentare), desto mehr Menschen sehen Dich und liken im Idealfall Deine Seite.

  • Nutz Zitate!

Kaum etwas läuft auf Facebook so gut wie Zitate. Aber hier auch eine kleine Warnung: Achte darauf, dass Deine Social-Media-Strategie auf Facebook nicht nur daraus besteht.

  • Erstell attraktive Artikelbilder!

Auf dem Blog minimalistisch zu sein, ist völlig in Ordnung und sogar einer meiner Grundsätze, was die Artikelbilder angeht. Aber auf Facebook geht es darum, Deinen Artikel (und auch Deine Marke – denk also an den Wiedererkennungseffekt!) mit einem einzigen Bild darstellen zu können.

Nutz Picmonkey, Canva, Pixlr oder die kostenlose Online-Variante von Photoshop, um Deine Artikelbilder aussagekräftiger zu machen.

  • Schieb Deine NL-Liste auf Facebook

Kreuzverweise helfen immer! Geh nicht automatisch davon aus, dass ein Leser oder eine Leserin, ein Fan oder Follower automatisch überall ist, also versuch Dir so viel und so breit gestreut Zugang zu ihm oder ihr zu erhalten, wie es geht.

 

Meine Social-Media-Strategie auf… Pinterest!

Hier befindet sich bei mir noch einiges im Experimentier-Status, also hier mein Grundwissen aus Vorträgen und Artikeln…

SOCIAL-MEDIA-STRATEGIE TIPP #2: WIE WERDE ICH ZUR PINTEREST-KÖNIGIN?

  • Poste viel – zur richtigen Zeit!

Auf Pinterest sind die meisten Menschen abends unterwegs. Das bedeutet für Dich, die ideale Zeit zum Posten, die auch Tools wie Buffer empfehlen, ist rund um 20 Uhr, im Viertelstunden-Takt. Dann darfst Du ruhig 4-5 Posts verteilen.

  • Optimiere Deine Bildgrößen auf Pinterest!

Lass Dich nicht dazu verleiten, einfach Dein Artikelbild im Querformat zu nutzen. Du wirst damit einfach im Strom untergehen.

  • Nutze Tools zum automatisierten Posten!

Auch hier gibt es spezifische Tools zum automatischen Verteilen Deiner Inhalte.

Auf Buffer kannst Du neuerdings Pinterest integrieren, und da ich dort sowieso schon für $10 im Monat einen Pro-Account hatte, ideal. Auch Viraltag funktioniert, ist allerdings mit $29 pro Monat dreimal so teuer. Das Tool, das ich nun seit mehreren Monaten nutze, nennt sich BoardBooster. Ebenfalls kostenpflichtig, aber mit vielen nützlichen Funktionen.

 

Meine Social-Media-Strategie auf… Instagram!

Ich gebe zu, hier hat es wirklich erst spät Klick gemacht, aber dafür umso intensiver. Ich liebe Instagram.

SOCIAL-MEDIA-STRATEGIE TIPP #3: WIE NUTZT DU INSTAGRAM – TROTZ TRAFFIC-MANGEL – ZU DEINEM VORTEIL?

  • Poste nur die besten der besten Bilder

Oder hol das meiste aus ihnen heraus, indem Du sie mit wertvollen Apps verbesserst, wie zum Beispiel der mobilen Photoshop-Version, Snapseed (mein neuster Liebling der Apps), VSCOCam oder Pixlr.

  • Lass die Finger von den Instagram-Filtern

Darüber streiten sich die Geister, und auch ich konnte es lange nicht lassen, aber es ist etwas, das Du plötzlich mit ganz anderen Augen siehst, wenn Du es dann lässt. Instagram-Filter sind grausam für die Qualität Deiner Fotos und kaschieren letztlich nur eines: dass sie zuvor schon keine hatten.

Das mag hart klingen, aber welchen erfolgreichen Instagrammer siehst Du mit Filtern rumpfuschen? Genau.

  • Nutz Hashtags moderat und lieber gezielt

Du darfst 30 Hashtags pro Bild nutzen. Das bedeutet aber nicht, dass Du es auch sollst. Sie blockieren das Bild, lenken vom Mehrwert ab und bringen Dir im besten Fall ein paar Likes und im negativen die ganzen Pseudo-Spamer auf Follower-Jagd. Nicht. schön.

EIN SEHR PEINLICHER FEHLER MEINER SOCIAL-MEDIA-STRATEGIE AUF INSTAGRAM??

Ich gebe es ungern zu, aber ich bin ja ehrlich: Ich habe anfangs auch das „I Follow You – You Follow Me“-Spiel gespielt.

Dabei bin ich Instagrammern anderer Seiten, die meiner ähnlich sind, massenweise gefolgt und nach 24 Stunden wieder entfolgt.

Als ich allerdings dann eine E-Mail bekommen habe, die mir fast das Herz gebrochen hat, in der mich eine Instagrammerin fragte, warum ich ihr bereits zweimal wieder entfolgt sei und was sie denn falsch machen würde – ob ihre Fotos wirklich so schlecht wären?? –, habe ich sofort damit aufgehört.

Mir geht es immer und überall darum, Menschen zu begeistern, sie zu ermutigen und positiv zu stärken. Das war exakt das Gegenteil. Seitdem halte ich es – nicht nur auf Instagram – mit Gary V’s Aussage.

 

Nun ein letztes Wort zum Abschluss:

Die allerallerallerwichtigste Regel Deiner Social-Media-Strategie sollte immer und überall folgende sein:

Consistent. Be, be consistent!

Poste mindestens einmal am Tag. Wenn Du die Zeit dafür nicht hast, lass es lieber ganz und investier Deine Zeit in einzelne oder sogar nur einen einzigen Kanal, bis Du Deine Zeit splitten kannst.

 

Welche Geheimtricks hast Du bei Deiner Social-Media-Strategie oder was ist Dir noch nicht ganz klar geworden?

 

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27 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Hallo Carina,

    danke für deinen ausführlichen Artikel.

    Wenn du auf facebook mit Werbung probiert hast, hast du dann auch eine schlechtere Sichtbarkeit für Posts nach der Werbephase gespürt (vergleich organisch und organisch)? Oft heißt es ja, dass das so sei.

    Wie gehst mit der Interaktion und Vernetzung mit anderen Bloggern auf den Kanälen um? Prokrastinierst du viel oder hast du das dort gut im Griff?

    Wie betreust du das Feedback, dass du erhälst? Zu festen Zeiten? Z.B. eine Stunde nach dem automatischen Posts. Oder immer Abends? Oder einfach, wenn du daran denkst? Wie gehst du mit negativem Feedback oder Spam auf den Kanälen um? Gibt es auf facebook eine Postfrequenz, ab der es zu häufig ist und dir der Verlust von fans auffiel?

    Hoffe, dass das nicht zu viele Fragen sind, aber Social Media ist ja gefühlt zum Austausch ein Fass ohne Boden 😉

    Viele liebe Grüße
    Tanja

    • Hi Tanja,
      sehr gute Fragen!

      Ja, Facebook wirft mich nach Werbung auch ins Reichweiten-Loch. Weswegen ich auch meist die Finger davon lasse. Nach 2-3 Wochen stabilisieren sich die Zahlen dann auch langsam wieder. (Allerdings ist der Traffic auf dem Blog von Facebook nachweislich nicht weniger – ich vermute da also bei Facebook eher Zahlenkosmetik, um uns zu verunsichern…)

      Interaktion und Vernetzung mit Bloggern: Ich suche mir qualitativ hochwertige Blogs (meiner Meinung nach qualitativ) und teile thematisch passende Artikel bei mir. So wird man aufeinander aufmerksam. Viel mehr mache ich da allerdings auch nicht. Ein wenig mehr gehe ich im eBook auch darauf ein.

      Prokrastination ist definitiv ein Thema. Ich versuch mich da immer mal wieder mit der 30-Tage-Challenge runterzuholen… (https://www.um180grad.de/30-tage-nicht-vor-3/)

      Und ja, Facebook morgens und abends einmal. Ich lese und like grundsätzlich alle Kommentare (quasi als Dankeschön und um die Person wissen zu lassen, dass ich es tatsächlich auch wahrgenommen habe), antworte auf viele und bedanke mich für Shares, sofern Facebook sie mir anzeigt. Gleiches gilt für Twitter und Instagram.

      Negatives Feedback (sofern konstruktiv) beantworte ich und lass mich da auch immer gern belehren. Dafür bin ich sehr offen. Destruktives Feedback wird ironisch, sarkastisch oder ignorant behandelt 😀 Da bin ich knallhart und hab auch keine Scheu zu blocken, wenn mir das zu blöd wird. Kam bisher aber erst zweimal vor. Toi toi toi.

      Zu häufig wäre auf Facebook definitiv alle 1-2 Stunden. Soweit habe ich es nie getrieben. Unlikes gibt es immer – davon darf man sich nicht entmutigen oder abschrecken lassen. Der Punkt ist, dass die Likes in den meisten Fällen zehnfach so hoch sind. Ich riskiere also lieber 2-3 Unlikes, für mehr Likes und poste regelmäßig.

      Und immer gern her mit Fragen! Genau dafür ist der Artikel ja gedacht 🙂

      Liebe Grüße,
      Carina

  2. Guten Morgen Carina,
    danke für die wertvollen Tipps! Sehr kompakt und nützlich, ich freue mich schon noch mehr in der langen Version zu erfahren. 😀
    Ich fokussiere mich momentan auf Facebook, sonst wird mir das irgendwie zu viel, auch wenn ich Twitter & Google+ auch nutze (wobei ich letzteres nie so richtig verstanden habe…).
    Instagram und Pinterest verwende ich privat, habe aber auch schonmal drüber nachgedacht, das in meinen Blog zu integrieren.

    Tausend Dank und LG 🙂
    Anja

    • Hi Anja,
      freut mich, dass Dir der Artikel gefällt 🙂
      Und ich finde, Du machst das genau richtig. Facebook war auch meine erste Wahl anfangs!
      Und wenn Du Instagram und Pinterest sowieso verwendest, warum nicht den Bonus des Brandings einsacken? 😉
      Liebe Grüße,
      Carina

  3. Liebe Carina, danke für deine wertvollen Tipps.
    Zum Thema Geheimtipps – ich hab da einige für Scheduling Tools:

    Ich nutze ür Pinterest http://viralwoot.com – damit kann man kostenlos Pins planen, allerdings mit einem sehr seltsamen Browser Plugin. Oder man kauft sich einmal für 29$ Credits, dann kann man den ganz normale Upload/Repin auf der Webseite nutzen, der auch gute Massenbearbeitungs-Funktionen bietet (z.B. auf welches Board die Pins sollen). Diese Credits sind eigentlich dafür da, dass andere Viralwoot-Nutzer dir folgen. Das ist für deutsche Pinner eher uninteressant, weil dir die Leute zwar folgen, aber wahrscheinlich nie auf deiner deutschen Webseite landen… Aber mit den 29$ hab ich innerhalb einer Woche 75 Follower gewonnen, das ist für junge Seiten ja mal ganz nett als Social Proof, wenn auch nicht für mehr.

    Bei Instagram habe ich immer das Problem, dass man da nicht wirklich automatisiert posten kann, das geht ja nur über das eigene Handy. Die ganzen Apps erinnern dich nur daran und dann musst du nochmal vom Handy selbst posten. Das nervt mich. Es gibt aber tatsächlich ein Tool http://buffergram.com, dass das kann (die Firma hat im Hintergrund saubere Smartphones liegen, die für dich posten). Für 5€ im Monat gibt’s 1 Post pro Tag, das finde ich human.

    Google+ nutze ich übrigens auch nicht mehr aktiv. Es hat nur einen Vorteil: Wenn du deine Blogbeiträge darüber teilst, indexiert Google sie schneller. Also teile ich jeden Post automatisch bei Veröffentlichung über Publicize und fertig.

    LG Steffi

    • Hi Steffi,
      langsam kann ich nicht mehr filtern, was im Mini-eBook steckt und was im Artikel – aber zum Terminieren für Pinterest nutze ich Buffer, dort habe ich all meine Kanäle an einem Ort (und ist sogar als eingeschränkte Gratisversion zu haben).
      Aber es lohnt sich natürlich immer zu vergleichen!

      Instagram terminiere ich nicht. Das ist das einzige, was bei mir wirklich immer live ist und macht auf Reisen natürlich auch Sinn. Da bin ich auch persönlich am aktivsten würde ich sagen.

      Mit Google + mache ich es ganz genauso wie Du, ja. Geht automatisch beim Veröffentlichen raus, das wars auch für mich!
      Aber sehr guter Hinweis nochmal, danke! Die Erwähnung ist mir tatsächlich durch die Lappen gegangen…

      Viele liebe Grüße,
      Carina

  4. Gesche

    Hallo Carina,
    danke für diesen Einblick .
    Ich bin wirklich gespannt, wie deine zukünftigen Pinterest-Erfahrungen ausfallen werden. Ich lese von US-Blogger immer, dass das so ein wahnsinniger Traffic-Erzeuger ist. Meine Erfahrung sieht da anders aus. Ich habe seit einigen Wochen meine Pinterest Strategie etwas profenssionalisiert und pinne jetzt täglich- Tatsächlich hat sich die Anzahl der Repins so leicht erhöht, aber die Anzahl der Leute, die tatsächlich zu meinem Post durchklicken ist praktisch Null.
    Klar man (ich) kann weiter daran arbeiten seine Grafiken/Beitragsbilder optisch ansprechender zu gestalten, aber ich frage mich doch, wie die Nutzung von Pinterest im deutschen Publikum tatsächlich aussieht, und ob sich US-Tipps deshalb so eins-zu-eins umsetzten lassen.
    Ich selber nutzte Pinterest so viel und gerne (für bestimmte Themen, wie Tutorials nimmt es sogar Vorzug vor Google), weiß aber nicht, ob ich da vielleicht eher die Außnahme bin.

    Bin also gespannt. Viele Grüße und Danke,

    Gesche

    • Hallo Gesche,
      ja, ich kann dazu nur nicken.
      Ich habe auch von englisch sprachigen Pinterest-Anhängern schon häufig gehört, dass da Traffic-weise nicht viel zu erwarten ist. Ich teste die Theorie nun einfach und hoffe auf einen Pin, der ein kleines bisschen viral geht und dann einfach eine neue Zielgruppe anlockt 😀
      Daher stand auch unter diesem Punkt noch „Experimentierstatus“. Ich werde berichten 🙂 Aber generell bin ich der Meinung, man muss einmal all-in gehen, um tatsächlich testen zu können, ob es etwas bringt. Halbherzigkeit bringt nirgendwo etwas, also geb ich mir nun mal 1-2 Monate richtig Mühe und werte dann aus.
      Liebe Grüße,
      Carina

      • Ich fenke, das kommt stark auf das Thema des Blogs an. Ich habe einen Foodblog und Pinterest steht bei mir inzwischen an erster Stelle, was den Traffic angeht. Das hat aber auch eine Weile gedauert. Man muss sich dort quasi erstmal ausbreiten und hoffen, dass ein oder gern mehrere Posts „viral“ gehen. Es hat bei mir über ein halbes Jahr gedauert, bis wirklich mal Traffic im Blog ankam. Ich nutze seit einigen Monaten Tailwind, um die Pins zu planen und meine Followerzahl ist seitdem von unter 100 auf über 1000 gestiegen. Ja, man muss immer noch selbst pinnen, aber man plant die Pins über Tailwind und das Programm haut die Pins dann zu den besten Zeiten peu a peu raus. Wenn man gute Bilder hat, ist Pinterest mMn super (wichtig). Pinterest mag auch lieber Hochformat als Quer, das sollte man auch beachten.

        LG Marsha

  5. Rebecca

    Whoa, tolle Review! Gut zu wissen was sich lohnt und was nicht. Den Satz "Mir geht es immer und überall darum, Menschen zu begeistern, sie zu ermutigen und positiv zu stärken." werde ich mir mal notieren. Das sehe ich nämlich genauso wie du.

  6. Hi Carina,
    wow, mal wieder ein sehr gelungener Beitrag, ich freu mich schon auf das E-Book, welches ich noch vor mir habe. Toll, dass du so auf deine Leser eingehst! Eine ganz grundlegende Frage an dich und alle anderen – meinst du, es geht ohne Social Media, komplett? Oder eben mit nur einem, richtig richtig guten Kanal? Wie soll ich es sagen, ich mag das alles einfach überhaupt nicht. Ich weiß, wer professionell bloggen will, muss sich damit auch beschäftigen, aber muss man denn wirklich? Vielleicht hat´s nur noch niemand probiert? Ich war vier Jahre out of FB, das einzige, was ich bisher genutzt habe. Nur wegen meinem Blog bin ich nun wieder „in“ und es scheint mir ein Biegen und Brechen, das nun wieder so pseudomäßig aufzubauen, denn eigentlich kann ich damit wirklich überhaupt nichts anfangen (sieht man auch an meinen Followern, gibt nämlich kaum welche, obwohl täglich immer Newsletter-Abonnenten hinzukommen und ich auch schon siper Cooperations habe!)… Klingt vielleicht komisch. Hat noch jemand das Problem??? Freu mich auf Antwort(en)! Liebe Grüße, Louise

    • Hi Louise,
      ich beantworte Dir diese Frage mal anders…
      Ich habe auf meinen Blogs leicht 30% des Traffics von Social Media Kanälen. Wahrscheinlich mehr. Und ich vermute mindestens so viele Menschen (wenn nicht deutlich mehr) haben überhaupt erst von meiner Existenz erfahren durch Social Media. Es ist einunglaublich starkes Tool zur Reichweitensteigerung.
      Du kannst Dich also stattdessen auf Gastartikel und SEO stützen, wirst aber sicherlich insgesamt deutlich langsamer voran kommen.
      Es ist nicht unmöglich, definitiv nicht, aber Du kommst mit den Social Media Kanälen (und dem richtigen Einsatz 😉 ) auf jeden Fall schneller voran.
      Es geht nicht darum, ob wir es lieben – ich kenne viele, die sich dazu zwingen müssen – es geht darum, dass es leider heutzutage zum Online-Marketing gehört…
      Liebe Grüße,
      Carina

  7. Josi

    Hi Carina,
    wieder sehr informativ. twitter ist für mich der Kanal der Wahl. Hier habe ich mal eine Frage. Weißt Du, ab wie viel Follower, Links in #Themen gepostet werden können. Möchte ich etwa unter #Berlin eine Nachricht zusammen mit einem Link (auch verkürzt) twittern, erscheint sie zwar auf meinem Account, aber nicht, wie gewünscht unter #Berlin. So kann ich nur ohne Link twittern. Das ist ziemlich lästig. Hast Du vielleicht für mich einen Hinweis?
    Liebe Grüße und herzlichen Dank
    Josi

  8. Supergut! Dein eBook kam natürlich genau perfekt, da ich mich gerade sehr damit beschäftigt habe, die richtige Social Media Strategie für mich zu finden! Ich bin noch etwas am ausprobieren und da kamen deine Tipps gerade genau richtig. Vielen Dank für den tollen Artikel und das eBook!

  9. Liebe Carina,

    Danke für die Zusammenfassung und das E-book. Interessant wie wenig die meisten Kanäle bringen….

    Ich hab jetzt noch eine Frage zu Google+. Ich verwende es derzeit gar nicht, wie du bereits geschrieben hast bringt es kaum etwas.

    Bei einer Google Suche ist mir aber letztens aufgefallen, dass beim Ergebnis auch google+ Beiträge angeführt werden. Meistens weit oben und schön mit Bild.

    Stellt es dann nicht eventuell doch einen Vorteil bei der Suche dar? Weil der Google+ Eintrag vielleicht besser rankt als die eigene Seite?

    Lg Claudia

    • Hallo Claudia,
      woraus liest Du denn, dass die die Kanäle wenig bringen?! 😀
      Es kommt ganz stark darauf an, was Du willst. Wenn es Dir rein um Traffic geht, dann ja, hast Du vermutlich Recht. Viele Kanäle sind wertvoll für das eigene Branding und das sollte man keinesfalls unterschätzen…
      Ich teile all meine neu erscheinenden Artikel automatisiert auch auf Google +. Wie Steffi auch schon beschrieben hat, bringt das dem SEO noch etwas.
      Liebe Grüße,
      Carina

      • Liebe Carina,

        war natürlich auf den Traffic bezogen. 🙂 gerade wenn man zeitlich begrenzt ist, muss man am anfang Abstriche machen.

        Mit dem Branding hast du natürlich recht. 🙂

        Mit was für einem Plugin machst du das denn? *neugierigbin*

        Lg Claudia

        • Ich hab gerade mal nachgeschaut – soweit ich erkennen kann, ist das mit im Jetpack-PlugIn integriert…
          Viele liebe Grüße,
          Carina

  10. Hallo,

    vielen Dank für diese tolle Übersicht und die Ideen. Einige davon kann ich sehr gut gebrauchen. Eine Frage hätte ich allerdings: gibt es auch eine Alternative zu „WP LikeJS“, weil das Plugin zuletzt vor 3 Jahren aktualisiert wurde und mir das ein wenig unsicher ist.

    Liebe Grüße,
    Manuel

    • Hallo Manuel,
      da ich bisher nur das benutzt habe, kenne ich leider kein anderes.
      Viele Grüße,
      Carina

      • Schade, trotzdem vielen Dank. Werde mich dann einfach mal umschauen müssen.

  11. Liebe Carina,

    ich finde es großartig, dass du dein Wissen auf deiner Seite teilst und ich bin dir dafür sehr dankbar.

    Jedoch: Auch ich bin eine derjenigen, denen du auf Instagram gefolgt und wieder entfolgt bist. Und – korrigiere mich wenn ich falsch liege – aber Social Media heißen nicht umsonst „Social“. Es geht also um den Interaktionsfaktor. Ich folge Menschen, deren Feed ich schön finde. Daher finde ich schlichtweg seltsam, auf Instagram nur einer Handvoll Profilen zu folgen. Geschweige denn, ihnen nur zu folgen, um ihnen nachher wieder zu entfolgen. Dass das von der Community nicht gutgeheißen wird, hast du ohnehin schon geschrieben. Aber: Ich bin doch unter anderem auf Instagram, um mich zu inspirieren, um schöne Fotos zu finden, um andere, inspirierende Profile und Blogs kennenzulernen. Natürlich nicht nur. Ich möchte auch meinen Blog bekanntmachen, keine Frage. Aber: Wieso möchten manche auf Biegen und Brechen so wenigen anderen Profilen wie nur möglich folgen? Mich würde deine Meinung dazu sehr interessieren.

    Danke und liebe Grüße,
    Kathi

    • Hallo Kathi,
      dazu muss ich vielleicht auch ein wenig ausholen: Ja, Du hast völlig Recht – Social Media wurde dazu entworfen um sich zu vernetzen. Das geht allerdings ins Uferlose, wenn man von der „Privatperson“ zur „Person öffentlichen Interesses“ wechselt. Klingt blöd, aber ich weiß nicht, wie ich das anders beschreiben soll.
      Soll ich nun auf Facebook 11.000 Menschen eine Freundschaftsanfrage schicken, weil ich dort so viele Fans habe?
      Jeden Tag 50 weiteren Instagramern folgen, die dazukommen, ohne dass ich irgendwelche fadenscheinigen Methoden anwende?
      Wo ziehe ich für mich die Grenze – auch zu meiner privaten Abgrenzung?
      Ich nutze die Kanäle auch schön länger nicht mehr um mich zu verknüpfen, denn der Zustrom an Personen zu mir, bringt dabei schon mehr Input, als ich verarbeiten kann.
      Also begrenze ich mich auf verschiedenen Kanälen in verschiedenen Arten: Ich gebe so viel Output und Möglichkeiten sich mit mir zu vernetzen auf Facebook und auch in den Kommentaren auf Instagram und Twitter, dass ich zugegeben schon weit über meine Kapazitäten gehe. Wenn nun noch jemand von mir erwartet, dass ich raus in die Social Welt gehe und aktiv nach neuen Kontakten suche… sorry, da gebe ich auf. Das ist nicht arrogant oder fies gemeint, es ist mir einfach bei der Menge an Menschen, die meine beiden Blogs anziehen, nicht mehr möglich.
      Auf Instagram versuche ich mich stetig zu verbessern, also habe ich mir nur eine klitzekleine Handvoll (da ist nichts auf Biegen und Brechen, es sind einfach die, die mich wirklich fesseln, ohne mich zuzuspamen – warum Andere das so machen, dazu kann ich nichts sagen) Accounts ausgesucht, die mich wirklich inspirieren, mir Ideen für Photostile, Motive oder Blickwinkel geben (gut, zugegeben, oder meinem Entertainment dienen) und mich in der Interaktion auf meine Kommentarfelder zu reduzieren.
      Ich hoffe, das hat Deine Fragen beantwortet?
      Liebe Grüße,
      Carina

  12. Christina

    Ich denke auch, dass es nicht *den* SocialMedia-Kanal gibt, sondern dass es sich nach dem Blogthema an sich richtet, wo man besser mit dran ist.

    Ich konzentriere mich eigentlich nur auf Facebook (da kommt man ja nicht mehr mit dran vorbei) und Pinterest, weil ich das für meinen Blog als tolle "Wissens-Datenbank" (naja) erachte und man die Pins so schön thematisch ordnen kann. Google+ hab ich aufgegeben, vielleicht sollte ich wenigstens automatisiert dorthin posten … mal sehen.

    Instagram nutze ich für "Schnappschüsse" direkt aus meinem Workflow, sozusagen als Ergänzung *zu* Artikeln, *zu* Projekten oder Themen – muss ich auch nochmal überdenken.

    Carina, du sagst:
    "Facebook mag es nicht, wenn es von Tools von außen gefüttert wird, also solltest Du immer in Facebook terminieren" –
    was meinst du genau damit, woran merkt man das, woher kommt die These, dass es "Facebook nicht mag"? Und was ist "von außen": Hootsuite und Buffer auch?

    • Dazu haben sich schlaue Menschen ganz genau die Algorythmen von Facebook angeschaut, die immer wieder angepasst und verändert werden. Letztendlich zeigt sich, dass die Reichweite geringer ist, wenn Du Facebook von außen, als alle anderen Tools, als tatsächlich selbst in Facebook zu posten, dafür nutzt. (Ja, auch Hootsuite und Buffer, weshalb ich beides nicht für Facebook nutze.) Wenn Dich das Thema näher interessiert, schau mal auf dem Social Media Examiner rein, der Blog beschäftigt sich bis ins Detail auch immer wieder mit Facebooks Algyrythmen, die mittlerweile schon genauso ausgefuchst sind, wie Googles SEO.

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