Bin ich für Google wirklich relevant?

(Ein etwas anderer Blick auf die Suchmaschinenoptimierung...)

Dieses Artikel-Goldstück ist vom 26. Mai 2022

Kurzer Hinweis: Meine Texte können Werbung zu meinen Produkten oder auch Werbe-Links (*) zu Produkten enthalten, die ich empfehlen kann.

 

Bei einer lieben Freundin löse ich jedes Mal eine fette Gänsehaut aus, wenn ich bei ihr mit dem Thema Suchmaschinen-Optimierung ankomme. Ich warte fast schon drauf, dass sie mich irgendwann mal mit Knoblauch und Kruzifix aus dem Raum scheucht.

Aber ich geb nicht auf.

Google und die Suchergebnisse haben mir im Laufe meiner Online-Business-Karriere wirklich enorm geholfen. Und auch wenn ich selbst durch verschiedene Updates in Googles Algorithmus schon so einige Dämpfer hinnehmen musste, halte ich immer noch viel von den kleinen Robotern, die unsere Inhalte einschätzen.

Ich will Dich aber heute gar nicht mit den ganzen Details bewerfen, wie das mit der Optimierung wirklich klappt, was genau es mit der Sache mit den Keywords auf sich hat und was eigentlich ein Meta-Text ist.

Lass uns all das mal komplett ausblenden.

Stattdessen möchte ich Dir im allerersten Schritt einfach nur nahebringen, dass Google nicht Dein Feind ist. Und auch wenn Du mit Suchmaschinen-Optimierung nichts am Hut haben willst, Du trotzdem viel dafür tun kannst, auf Google gefunden zu werden. 

Und das willst Du doch, oder nicht?

Also lass uns mal ganz, ganz grob ableuchten, ob Du für Google wirklich relevant bist.

Nein, vergiss das. Lass uns mal lieber beleuchten, ob Du für die Person, von der Du gefunden werden möchtest, relevant bist. Denn Google hin oder her – das ist Dir doch definitiv wichtig, richtig?

Dafür halten wir uns an einem ganz bestimmten Rahmen fest, den ich Dir heute ans Herz legen möchte…

 

 

PSSST… DIESEN ARTIKEL KANNST DU DIR VON MIR SOGAR VORLESEN LASSEN:

 

 

Der 4-teilige SEO-Rahmen „I AM“

„I AM“ ist eine Abkürzung, die sich leicht merken lässt, und bedeutet im Englischen „Ich bin“. Du hinterfragst also damit an vier Eckpunkten, ob Du für die Person, die Dich über Google sucht (und hoffentlich findet), wirklich relevant bist. Lass uns starten:

 

 

Ihre Intention

Die Person, die Du gerne anziehen möchtest, hat ganz klar ein Problem, bei dem sie Deine Unterstützung, Hilfe oder Anleitung sucht.

Dabei ist es ganz egal, ob Du wunderschöne Leinenkissen herstellst, wie eine unserer Femininjas Irina, und sie bei Google auf der Suche danach ist oder ob Du Frauen dabei unterstützt, vom Diätwahn wegzukommen, und sie nach jemandem wie unserer Femininja Pauline sucht, die ihr dabei hilft, ihren Körper so zu lieben, wie er ist.

Jede Person, die auf Google nach etwas sucht, hat eine ganz klare Intention. Eine klare Mission.

Sie sucht also zum Beispiel nach „schöne Leinen-Kissen“ oder „diätfrei abnehmen“.

 

 

Dein Angebot

Daraus ergibt sich völlig logisch, was Dein nächster Schritt sein sollte:

Deine Aufgabe nun? Ist genau auf ihre Intention ausgerichtet zu sein – und genau dazu das richtige Angebot zu erschaffen. 

Wenn Du das passende Produkt, den passenden Kurs, das passende E-Book, oder was auch immer Du Dir als Monetarisierungsweg ausgesucht hast, genau darauf zugeschnitten hast, wird nicht nur diese Person Dich lieben – sondern auch Google Dich gerne dieser Person empfehlen.

Du willst den Einhorn-Sticker im Hausaufgabenheft verdienen? 

Dann sorg dafür, dass Du auch in Deinen Inhalten überall diese Intention und die Lösung ihres Problems im Kopf behältst und dort nicht ständig in andere Ecken und Themen abdriftest.

 

 

Dein Medium

Ein Aspekt, den wir gerne unterschätzen, abwinken und hinten runterfallen lassen, ist der, dass Menschen trotz Deiner tollen, hilfreichen Inhalte leicht abgeschreckt und vielleicht sogar verschreckt werden.

Wann das passiert?

Wenn Deine Seite zum Beispiel total murksig auf ihrem schicken iPhone aussieht und sie nicht mal richtig den Kauf-Button klicken können, weil er halb aus dem Display läuft.

Oder wenn Deine Seite gefühlt eine halbe Stunde braucht, um überhaupt komplett zu laden. Tatsächlich sind es vielleicht nur 2 Minuten. Aber hast Du Dich selbst schon mal im Internet herumwuselnd beobachtet? Deine Aufmerksamkeitsspanne ist die von ’nem frisch geschlüpften Welpen. Quasi nicht vorhanden.

Hier hüpft ein Pop-up ins Bild, da plingt ’ne Nachricht auf und hier kommt ’ne E-Mail rein… und während Deine tolle Seite noch damit beschäftigt ist, zu laden, rennt Deine ideale Zielperson schon dem nächsten rosa Ball im Internet hinterher.

Thank youuu, next!

 

 

Deine Relevanz

Nachdem Du also alles brav richtig gemacht hast, auf das Problem und die Intention Deiner idealen Zielperson losgegangen bist, ihr in Deinen Inhalten die Lösung schon schmackhaft gemacht hast und in Deinen Angeboten in die Vollen gegangen bist – und sogar Deine Seite mobil responsive und schnell wie der Blitz hast werden lassen –, bleibt nur eine Frage offen, die wir auch schon häufig besprochen haben:

Sieht Dich die Person, die Dich findet (und damit auch Google), tatsächlich als Expertin an?

Die Abschluss-Aussage, hinter der Du also sichtbar stehen musst, ergibt sich aus dem kompletten Bild, das mit dem „I AM“-SEO-Rahmen entsteht:

Ich bin relevant. 

Du zeigst also auch auf anderen Seiten, in Gastartikeln, in Interviews, vielleicht sogar in Online-Magazinen, dass Du weißt, wovon Du redest und zu Deinem Thema etwas Wertvolles zu sagen hast. Du sammelst Links zu Deiner Seite von anderen tollen Seiten, wie andere Menschen Schlümpfe in den 80ern. Du redest Dir den Mund in fremden Podcasts fusselig wie Arabella früher jeden Nachmittag um 15 Uhr.

Du zeigst, was Du kannst und dass Du etwas zu sagen hast. Nicht nur auf Deiner eigenen Seite.

Und siehe da, meine Liebe. Ganz ohne dass es wehgetan hat, hast Du mit diesen Rahmenbedingungen etwas geschafft, von dem Du bisher immer schreiend weggerannt bist.

Du hast mit der Suchmaschinenoptimierung begonnen. Und nicht mal nur so ein bisschen. Du hast das wichtigste Fundament dafür erschaffen!

 

Hier gibt's was auf die Ohren!

Schon gehört? Der Audioblog von Um 180 Grad.
 

 

Glückwunsch!

Dein Sternchen-Button folgt die nächsten Tage im Postfach. Ich bin stolz auf Dich!

Vergiss nicht, dass Google nichts anderes möchte als Du auch: Deiner idealen Zielperson so gut wie möglich unter die Arme zu greifen und sie zu unterstützen.

Gibt also keinen Grund, die Google-Suche als Deinen Feind zu betrachten. 

Für Dein Online-Business? Kann sie Deine beste Freundin sein!

 

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