Wie kann ich mich erfolgreich selbstständig machen?

...und was bedeutet "Erfolg" eigentlich für mich?!

Dieses Artikel-Goldstück ist vom 20. September 2021

Kurzer Hinweis: Meine Texte können Werbung zu meinen Produkten oder auch Werbe-Links (*) zu Produkten enthalten, die ich empfehlen kann.

 

In 2013 hatte ich nach einigen Schleifen in meinem Lebenslauf Blut geleckt und eine einzige Frage hielt mich nachts wach: wie ich mich erfolgreich selbstständig machen kann.

Ich saugte alles auf, was ich mir in Büchern, E-Books und Blogartikeln dazu anlesen konnte. Aber ohne es zu wissen, erzog mich all das zu einem sehr einseitigen Weltbild der Selbstständigkeit. Und erst vor ein paar Jahren lernte ich, dass es ganz verschiedene Wege gibt, erfolgreich selbstständig zu werden…

 

Was ist eigentlich Erfolg – und wer definiert ihn?

Auf den meisten Online-Portalen wird Dein Erfolg als Selbstständige – und das Ziel einer jeden Selbstständigkeit – sehr einseitig beworben: Verdammt viel Geld zu scheffeln.

Erfolg wird dort meist gleichgesetzt mit einem 6-stelligen Umsatz, einem 5-stelligen Launch oder sogar dem Ziel, Millionärin zu werden. Und auch wenn ich absolut dafür bin, dass wir als Selbstständige uns für unseren Wert und nicht nur für unsere Reichweite oder Zeit bezahlen lassen – und das anständig! –, lassen uns Ziele wie 6-stellig oder Millionärin zu werden leicht in neuen Hamsterrädern oder dem Burnout landen, mit einem Finger-am-Handy-festgetackerten 18-Stunden-Tag.

Wie kann es noch aussehen, erfolgreich selbstständig zu werden?

 

PSSST… DIESEN ARTIKEL KANNST DU DIR VON MIR SOGAR VORLESEN LASSEN:

 

 

Freizeitsteigerung statt Umsatzsteigerung

Eine entspannte 20-Stunden-Woche oder eine, in der Du nur drei oder vier Tage arbeitest. Neben Geld, als oberstem Ziel, gibt es mittlerweile mindestens genauso viele Frauen, die sich in der Währung Zeit auszahlen lassen möchten.

Das bedeutet nicht, dass sie deswegen auf Geld verzichten müssen, aber auch schon eine gut kostendeckende und puffernde Selbstständigkeit kann anschließend auf den Zeitfaktor optimiert werden, statt auf eine Umsatzsteigerung.

 

Dankbarkeit und Erfüllung als Erfolgsfaktor

Eine erfüllende Arbeit, die Dir so viel Energie zurückgibt, statt zieht, dass Du Dich nach Arbeitstagen oft nicht einmal so fühlst, als hättest Du „gearbeitet“, sondern eher, als hättest Du den Tag gerade mit Deinem Lieblingshobby verbracht.

 

Kundinnen, die lieben, was Du ihnen bietest, Dir im Gegenzug Dankbarkeit schenken und anderen Menschen von Dir vorschwärmen – das wärmt Dir jeden Tag das Herz.

In meinen Augen eine Währung, die sich mit Geld selten aufwiegen lässt, und definitiv ein Erfolgsfaktor.

 

Einfluss und Aktivismus als Kettenreaktion

Viele Frauen suchen mit der Selbstständigkeit nicht nur die Möglichkeit, erfolgreich viel Geld zu verdienen oder selbstbestimmter leben und arbeiten zu können – sondern auch die Möglichkeit, etwas positiv und nachhaltig zum Guten verändern zu können.

Nachdem unsere Grundbedürfnisse nach Maslow alle gestillt sind (Überleben, Beziehung, Selbstwert), treten die nächsten Aspekte auf und unsere inneren Antreiber suchen etwas Größeres: Wir wollen einer Gemeinschaft angehören, die die gleichen Werte teilt, Mentorinnen für andere Menschen sein und ihnen dabei helfen, glücklicher und zufriedener im Leben zu werden.

Mit genügend Geld für ein angenehmes Leben gilt für viele Frauen eine Selbstständigkeit dann als erfolgreich, wenn sie etwas Positives damit bewirken können. Nicht nur für sich selbst.

 

 

Meine Erfolgsgeheimnisse für Deine Selbstständigkeit

Wenn Du mich also nun ganz konkret danach fragst, wie man sich erfolgreich selbstständig machen kann, dann lege ich deswegen das Fundament auf mehreren Bereichen aus und nicht nur auf dem Einkommen.

Auch wenn das zu Beginn mindestens so lange der Hauptschwerpunkt sein sollte, bis Du Dich und Dein Leben finanzieren kannst, dürfen die anderen Faktoren definitiv auch gleich schon mitgepflanzt werden, damit sie später kräftig Früchte tragen können:

 

Deine glasklare Positionierung

Ich weiß, ich weiß… ich leiere wie eine Schallplatte. Aber eine solide Aufstellung und eine Aussage, die mir überall, wo ich Dich sehe und treffe, ins Gesicht springt, ist in meinen Augen das Wertvollste, was Du Deiner Selbstständigkeit schenken kannst, um erfolgreich auf allen Ebenen zu werden.

Menschen investieren in Expertinnen für ein spezielles Thema (Stichwort Umsatzsteigerung, baby!), sie vertrauen Menschen, die genau wissen, wovon sie reden, und ihnen nicht gefühlt jede Woche von etwas anderem erzählen, (deren Vertrauen erhöht Deinen Einfluss!) und es ist sooo viel leichter, ein Angebot zu einem klaren Thema zu erschaffen, statt zu zwölfzig Unterthemen, dass Du als Konsequenz deutlich weniger Zeit am Laptop verbringen musst.

 

Erzeug Emotionen statt Faktenblabla

Auch wenn es so einige Kopfmenschen gibt, sind wir alle, egal wie nüchtern oder vernünftig, trotzdem extrem stark von Emotionen geleitete Wesen. Vernunft bringt uns bloß zu einer logischen Entscheidung, aber Emotionen bringen uns dazu, sie auch tatsächlich durchzuziehen.

Denk mal darüber nach: Ängste treiben uns dazu, endlich für unsere Altersvorsorge zu sparen, auch wenn die Vernunft das natürlich schon längst gewusst hat. Vorfreude und Sehnsucht lassen uns dann eine Reise verfrüht buchen, für die wir aus Vernunftsgründen eigentlich noch etwas hätten sparen sollen…

Erzeug mit Deinen Angeboten also Emotionen, statt nur vernünftige Gründe dafür aufzulisten.

 

Zeig mir, dass Du für mich da bist

Einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren schreibe ich definitiv dem konsequenten Auftauchen zu. Wenn Du Menschen zeigst, dass sie sich auf Dich verlassen können? (Und das nicht nur, wenn Du gerade in der Stimmung dazu bist…) Dann überträgt sich das sofort auch auf ihr Kaufvertrauen in Dich.

Wenn Du also einen Blog hast? Dann tauch regelmäßig dort auf. Im Podcast? Genauso. Auf Youtube? Instagram? Facebook? Gilt das Gleiche. Denn nur wenn Du so zeigst, dass Du dauerhaft am Ball bleibst, reduzierst Du ihre Angst, auch nach dem Kauf nicht einfach zu verschwinden. Logisch, oder?

 

 

Der größte Schalter für eine erfolgreiche Selbstständigkeit? Sitzt in Deinem Kopf!

Und dabei spreche ich aus Erfahrung, meine Liebe.

Viele Frauen bewundern mich immer wieder dafür, wie mutig ich meinen eigenen Weg gehe. Und das hat mich lange etwas verstört. Denn ich habe mich selbst nie für mutig gehalten. Ganz im Gegenteil.

Irgendwann habe ich aber begriffen, dass Mut nicht das Fehlen von Angst ist. Mutig sein bedeutet, den eigenen Weg zu gehen. Obwohl wir Angst haben.

Ich scheue Risiken. Ich hasse erste Male. Egal ob beim Reisen oder als es darum ging, mich erfolgreich selbstständig machen zu wollen. Und auch ich habe bis heute Existenzängste.

Aber trotzdem versuche ich jede Woche, Frauen dazu zu ermutigen, erfolgreich ihren eigenen Weg zu gehen.

Es trieb mich von innen heraus an und gab mir die Kraft und Energie.

Ich werde nicht lügen und so tun, als ob es deswegen leicht war, zu starten, oder verschweigen, dass das erste Jahr, in dem ich versucht habe, erfolgreich selbstständig zu werden, vermutlich auch das härteste meiner letzten 10 Jahre war.

 

Es war gespickt mit schlaflosen Nächten und Sorgen darüber, ob das Geld jemals reichen würde. Mit löchernden Fragen, die sich in meinem Kopf immer wieder wiederholten, ob ich gut genug bin. Ob es der richtige Weg ist oder eine völlige Illusion.

Letztendlich hat vor allem eines diese Stimmen verstummen lassen:

Die Tatsache, dass ich tatsächlich nicht nur Frauen erreichte, sondern bewegte. Sie dazu bewegte, ihre eigenen Schritte in Richtung Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit zu gehen.

Mittlerweile habe ich mir ein mehr als stabiles Einkommen aufgebaut, Um 180 Grad und die Femininjas-Akademie als weitere Quelle der Anleitung und Ermutigung für selbstständige Frauen aufgebaut und damit die Kanäle erweitert, über die ich andere ermutigen möchte. Der Ehrgeiz der ersten Stunde und die Vision, noch mehr Frauen zu bewegen, sind geblieben.

Denn wenn wir alles runterbrechen, dann ist das Geheimnis meines Erfolges eigentlich gar keines:

Eine erfolgreiche Selbstständigkeit ist reine Einstellungssache.

Wenn Du etwas wirklich willst, dann musst Du es Dir holen. Warte nicht darauf, dass es an Deine Tür klopft, oder leg die Hände nicht in den Schoss, um zuzuschauen, was passiert.

Werde aktiv. Kämpfe für Deinen Traum. Arbeite hart und smart. Dann kann Dich nichts und niemand im Leben wirklich aufhalten! Ganz egal, was die Gegenstimmen von außen dagegenwerfen.

Wenn er dann endlich bei Dir eintrifft, bleibt nur eine letzte Frage:

 

Solltest Du über Deinen Erfolg in der Selbstständigkeit offen reden?

Die Antwort kann ich kurz und knackig verpacken (Ja!) oder ausführlicher und differenzierter:

Es kommt darauf an, wie.

Wir haben es schon angerissen: Vieles führt aktuell dazu, dass sich Menschen extrem häufig online mit erfolgreichen Vorbildern vergleichen – und dadurch nicht motiviert, sondern deprimiert zurückbleiben.

Wenn wir als erfolgreiche Beispiele also wirklich einen Unterschied machen wollen, dann plädiere ich dafür, dass wir die Art und Weise, wie wir über unsere erfolgreiche Selbstständigkeit offen reden, transparenter gestalten.

 

Wir sollten den Weg klar und offen aufzeigen, den es dorthin gebraucht hat. Die Arbeit, die dahintergesteckt hat. Die Zeit, die Du investiert hast. Und vor allem sollten wir anfangen, mindestens genauso häufig über Nettozahlen zu sprechen wie Bruttoergebnisse. Sechsstellige Jahresumsätze auch gleichzeitig mit dem Geld zu kommunizieren, was cash auf die Hand ging.

Und vor allem – und hier schließt sich der Kreis – sollten wir alle reflektierter darüber sprechen, was Erfolg für uns bedeutet.

Eine bestimmte Summe an Geld auf dem Konto jeden Monat? Freinehmen zu können, wann immer Du möchtest? Deine Arbeitszeiten und Deinen Aufenthaltsort frei bestimmen zu können?

Lass uns doch gleich mal hier damit anfangen…

 

Was würde es für Dich bedeuten, erfolgreich selbstständig zu sein? Sag es mir in den Kommentaren!

 
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