Wie ich mich selbst motiviere,

wenn gar nichts mehr will...

Seit ein paar Wochen stand ich in der Warteschleife.

Ich wartete darauf, dass ich mich wieder motiviert, inspiriert und angetrieben fühlte, wie das sonst der Fall war.

Normalerweise muss ich mich gar nicht motivieren. Ich springe in der Regel von selbst aus dem Bett und an den Laptop, getrieben von neuen Ideen, Aspekten, die ich noch optimieren, oder Business-Konzepten, die ich in mein Evernote kritzeln will.

Aber nachdem die Erfolgs-Challenge endete, war ich zwar euphorisiert davon, wie sehr diese Gruppe an beeindruckenden Frauen sich in ihre Business-Konzepte geworfen und unglaublich viel, in so kurzer Zeit, für sich aufgebaut und umgesetzt hatten, aber auch kurz ein wenig aus der Puste.

Völlig normal. So geht es mir meist nach dem Abschluss eines großen Projektes. Also dachte ich mir nichts dabei. Bis es vor ein paar Tagen anfing zu zwicken.

Und ich feststellte, dass ich nun schon seit zwei Wochen in einer chronisch werdenden Dauerschleife von „Meh. Ich mag nicht.“ festsaß.

Das ist jedes Mal der Moment, in dem ich in meine Trickkiste greife…

 

Schritt #1: Wohin will ich eigentlich?

In den meisten Fällen hänge ich vor allem dann fest, wenn ich nicht mehr genau vor Augen habe, wohin ich eigentlich möchte. Wenn das Feuer in mir nur noch als laues Flämmchen züngelt.

Also bringe ich die Flamme mit ordentlich Öl wieder zum Brennen!

Ich setzte mich also vor mein Vision Board und las mir durch, was ich dort vor 6 Monaten festgehalten hatte.

Das ist in etwa auch der Zeitraum, nachdem ich meist Korrekturen daran vornehme, Aspekte streiche, die mir vielleicht nicht mehr wichtig sind, andere hinzufüge, erreichte Punkte bejubele und entferne.

Vor allem aber reflektiere ich noch einmal, wie ich mir mein Leben zukünftig vorstelle.

Ich habe mittlerweile einen Punkt erreicht, an dem es nicht mehr vieles gibt, was ich mir privat noch wünsche; dafür wird der Aspekt, etwas positiv im Leben anderer zu bewegen, immer stärker und stärker.

Mein Tipp an Dich in solchen Situationen:

Erstelle ein Vision Board, pass es an und mach Dir klar, was Deine Prioritäten sind!

 

Schritt #2: Ich brauche einen klaren Routenplan!

Nachdem ich endlich wieder weiß, wohin ich will, wird mir auch ganz schnell klar, was meine nächsten Schritte sein müssen. Danach ist der erste Nebel verschwunden, der Antrieb ist wieder zurück, und mir fallen die nächsten Meilensteine einfach in den Schoß.

Also packe ich meinen Routenplan aus und stecke die nächsten Ziele fest. Sie sagen mir dann auch, was ich tun muss, um das jeweilige Ziel zu erreichen.

Will ich mehr Menschen erreichen? Dann muss ich Gastartikel pitchen, schreiben und Webseiten finden, auf denen meine Aussage auf die richtigen Ohren prallt.

(*hust* die meiner idealen Zielperson *hust*)

Will ich mehr Geld verdienen, um noch größere Projekte angehen zu können? Dann muss ich entsprechende Angebote aufbauen, die so wertvoll sind, dass sie mir aus den Händen gerissen werden.

Hier darfst Du gespannt sein, denn direkt am nächsten Morgen purzeln die Ideen dafür dann meist direkt in meinen Schoß. So wie heute Morgen…

Mein Tipp an Dich in solchen Situationen:

Erstelle einen klaren Routenplan, setz Dir Meilensteine und To-do-Listen, um sie zu erreichen!

 

Schritt #3: Walk the Talk.

Anstatt nur große Reden zu schwingen, muss ich mich nun in den Hintern treten, um auch tatsächlich Taten folgen zu lassen.

Aber nach Schritt #1 und #2 läuft das in 99,9 % der Fälle wie von allein.

Denn motiviert davon, was ich auf meinem Vision-Board nun vor mir sehe, und angefeuert von all den Ideen, die nun in meinem Kopf aufblitzen, ist es danach schwer, mich von meinem Laptop fernzuhalten.

(„Schlaf, Carina, vergiss nicht, dass Du auch Schlaf brauchst…“
– Memo an mich, nachts um 2 Uhr.)

Mein Tipp an Dich in solchen Situationen:

Vernichte alle Ablenkungen und konzentrier Dich auf das Ziel vor Dir!

Diese drei Schritte habe ich zum Abschluss auch meinen Challenge-Heldinnen mitgegeben. Denn wenn Du mich nach dem Geheimnis für Erfolg fragen würdest?

Ich würde Dir genau das sagen.

Was tust Du heute noch, um Dich Deinem Ziel näherzubringen?

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4 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Hey Carina,
    danke für deinen motivierenden Artikel. Puh, gerade ging es mir auch schon etwas länger so, dass gar nichts mehr bei mir los war und ich ziemlich vor mich hin prokrastiniert habe. Und du hast Recht, irgendwie hatte ich mein Ziel nicht mehr so richtig vor Augen, bzw. das, an was ich mich erinnerte, hat mir nicht mehr so gefallen. Jetzt hab ich mich endlich wieder gesammelt und weiter geht’s! 🙂
    Liebste Grüße aus Berlin -Anja

  2. Liebe Carina,
    was mir besonders gut an deinen Beiträgen (an deiner Website, deinen Büchern 😉 ) gefällt ist, dass du Business mit richtigen Emotionen verknüpfst. Und genau so zieht man sich auch wieder aus Motivationstiefs heraus. Die Vision von einer Idee und das großartige Gefühl etwas zu schaffen hat man in dieser Form nur noch beim Kindergroßziehen.

    Liebste Grüße
    Wiebke

    • Liebe Wiebke,
      damit hat Du auch den Kern getroffen: heutzutage sind Emotionen genau das, was das Marketing wirklich treibt.
      Freut mich, dass ich damit auch bei Dir einen Nerv treffe 🙂
      Viele liebe Grüße,
      Carina

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