Warum eine Done!-Liste genauso wichtig ist wie eine To-do-Liste!

Als Selbständige liegt es in Deiner Natur, eine endlose To-do-Liste zu haben.

Sie füllt und füllt sich und egal wie viel Du jeden Tag abarbeitest, sie bleibt ewig lang und das Ende wirkt unerreichbar.

Und irgendwann komme ich immer wieder an den Punkt, an dem ich mich frage, was ich eigentlich den ganzen Tag gemacht habe.

Na, nickst Du gerade mit dem Kopf?

Dann brauchst Du ganz dringend eine Done!-Liste.

Die Notwendigkeit von To-do-Listen ist jeder Selbständigen klar, und niemand muss Dir beibringen, eine zu führen.

Das ist scheinbar eine Lektion, die mit der Steuernummer vom Finanzamt verteilt wird, denn ich kenne keine Selbständige, die nicht mindestens eine davon hat.

 

To-do-Listen helfen, Deinem Alltag Struktur zu geben

  • Ich habe eine für jeden einzelnen Tag (bei mir gibt es „Motto-Tage“)
  • Ich habe eine für jedes einzelne Projekt und die verschiedenen Meilensteine
  • Ich habe eine für privat anfallende To-dos

 

Aber kaum jemand von uns führt sich selbst vor Augen, was wir den ganzen Tag machen und erreichen.

 

Done!-Listen helfen, Deine Motivation hochzuhalten

Dafür ist eine Done!-Liste ideal.

Wenn Du noch Papier-und-Stift-Listen nutzt, dann fang an, Deine Punkte abzuhaken und aufzuheben, statt sie durchzustreichen und wegzuwerfen.

Wenn Du Tools wie Wunderlist, Trello oder Evernote für Deine Listen nutzt, kopiere oder verschieb die erledigten Aufgaben auf Deine Done!-Liste.

 

Deine To-do-Liste, um Dich selbst mit der Done!-Liste zu motivieren

  • Führe strukturierte To-do-Listen, leg Dir einen klaren Tagesplan zu und nimm Dir entweder feste Zeiten für bestimmte Aufgaben oder mach Deine Tage zu Thementagen (Social-Media-Tag, Blog-Tag, Verbesserungs-Tag…).
  • Setz Dich jeden Sonntagabend hin und mach Dir eine neue To-do-Liste für die nächste Woche. Nimm Dir 3 kleine Ziele, die Du zusätzlich zu Deinem Alltags-Soll in dieser Woche erreichen möchtest. Denk daran, dass sie erreichbar, realistisch und messbar sind!
  • Geh dann etwas tiefer und verteil die Punkte Deiner Wochenliste auf die einzelnen Tage.
  • Am Ende jedes Tages ziehst Du nun Bilanz: Wenn Du es nicht schon am Tag getan hast, hake alle Punkte ab, die Du geschafft hast, und leg oder verschieb sie auf Deine Done-Liste. Nutze vielleicht auch ein Zeitmanagement-Tool wie zum Beispiel Paymo, um Dir das zu verbildlichen!
  • Zusätzlich zur Neuplanung ziehe jeden Sonntag nun Done!-Bilanz und erlaube Dir auch mal, wirklich stolz auf Dich zu sein für die Aufgaben, die Du alle abhaken konntest!

 

Es mag von außen immer wie ein Hamsterrad wirken, aber wenn Du Dir selbst besser spiegelst, was Du eigentlich alles erarbeitest und schaffst, dann siehst Du auf jeden Fall auch die kleinen Schritte, die Dich zusammen zum Erfolg bringen!

Vergiss nie: Erfolg kommt nicht über Nacht und auch selten beim ersten Versuch. Der beste Weg, Dich zu motivieren, ist immer noch, sich anzuschauen, was Du bereits erreicht hast!

Hast Du klare To-do-Listen? Welche Strategie nutzt Du dabei, um Deine Erfolge zu sehen?

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6 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Claudia

    Hallo Carina,
    Ich habe früher immer mit Papier und Stift gearbeitet, da war es einfach, am Ende der Woche zu sehen, was man geschafft hatte. Seitdem ich Evernote nutze ist das weggefallen und es hat mir irgendwie gefehlt. Danke für den guten Tip, den ich nutzen werde. Gute Idee.
    Was ich auch wichtig finde, damit es wirklich nicht zum Hamsterrad wird, ist, sich nach längeren Projekten selbst zu belohnen. Irgendwas zu machen, was man immer gerne machen/haben wollte und was nicht alltäglich ist: in ein tolles Restaurant gehen, sich einen Kurzurlaub gönnen, sich etwas Besonderes kaufen. Man kann sich das gleich zum Ziel dazu setzen und sich darauf freuen.
    Liebe Grüße Claudia

  2. William

    Hi Carina,
    deine Website richtet sich zwar nicht an mich. Dennoch möchte ich dir mal ein Lob aussprechen, ein paar interessante und informative Inhalte sind für uns Männer sicherlich auch mit dabei.

    Freundliche Grüße,
    William

  3. Carla

    Hallo,

    ein super Artikel und ein echt guter Tipp. Viel zu schnell vergessen wir, was wir eigentlich geleistet haben. Und das geht dann wirklich auf's Selbstwertgefühl. Und oft haben wir verlernt uns selbst auf die Schulter zu klopfen und ehrlich zu sagen: gut gemacht! Das bekomme ich auch nie wirklich gut hin. Vielleicht hilft ja eine Done-Liste! Und du hast vollkommen recht. Wahrscheinlich ist sich die Dinge anzusehen, die man getan hat viel nachhaltiger, als das kurze befriedigende Gefühl eine Aufgabe durchzustreichen. Ich benutze mehr oder weniger diszipliniert wunderlist. Da kann man einstellen, die erledigten Aufgaben noch zu sehen. Vielleicht eine gute Möglichkeit! Carla

  4. Hallo Carina,

    ein sehr toller Artikel! Ich kann das nur bestätigen, ich mache mir täglich meine To-Do Liste und hake am nächsten Tag alles erledigte ab, unerledigtes kommt auf meine neue To-Do List…
    It works 🙂

    Viele Grüße
    Christina

  5. Liebe Carina, vielen Dank für deine Arbeit! Ich interessiere mich sein einiger Zeit für ortsunabhängiges Leben und Arbeiten und da ist dein Blog einfach perfekt für mich! Ich habe jetzt auch einen Blog http://www.ü-klasse.de gestartet und die Liste an „To Do´s“ läuft gegen Unendlichkeit… Ich schreibe mir jetzt auch eine „Done-Liste“, damit die Motivation nicht nachlässt. Merci für diesen Tipp!

    LG Julia
    P.S. Nächste Woche werde ich zum ersten Mal versuchen Reisen und Arbeiten zu verbinden und werde deinen Blog von Italien aus verfolgen!

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