Weniger ist mehr: Wie Du Inhalte mehrfach für extra Reichweite nutzt

Artikel-Recycling für ganz Schlaue

Dieses Artikel-Goldstück ist vom 30. Juni 2021

Kurzer Hinweis: Meine Texte können Werbung zu meinen Produkten oder auch Werbe-Links (*) zu Produkten enthalten, die ich empfehlen kann.

 

Nachdem wir uns im letzten Artikel voll in unser Archiv gekniet und dort die Goldstückchen rausgepult haben, um sie wieder in Goldbarren zu verwandeln, gehen wir in diesem Artikel noch einen Schritt weiter.

Jetzt lernst Du, wie Du diese alt-neuen und Deine ganz neuen Goldbarren gleich mehrfach nutzen kannst, um Menschen von Dir und Deinen Inhalten absolut zu begeistern.

Ich rede von überlaufenden Postfächern voller Liebesbriefe und Herzchenaugen-Emojis auf Deinen Social-Media-Kanälen im Überfluss. Willst Du doch auch, oder?

Aber gleichzeitig bist Du schließlich limitiert in Deiner Zeit und auch Deiner Energie – schließlich sollte in jedem Fall auch noch Zeit für die Yoga-Stunde und Deine morgendliche Meditation bleiben, damit Du nicht jeden Tag am Laptop völlig auf dem Zahnfleisch gehst.

Also musst Du schlauere Inhalte erschaffen, statt mehr.

 

 

PSSST… DIESEN ARTIKEL KANNST DU DIR VON MIR SOGAR VORLESEN LASSEN:

 

 

Jeder Deiner Goldbarren beinhaltet unglaublich viel Wissen, Erfahrung, Inspiration, Motivation, so einige Aha-Momente und vielleicht zusätzlich sogar Humor, Herzschmerz oder Grübelstoff. Warum solltest Du all das nicht auch separat für Dich nutzen?

Das wird dann nämlich mal zu einem Teufelskreis, in den Du definitiv einsteigen willst:

Aus einem großen, fetten Goldbarren machst Du viele kleine Goldnuggets. Und diese Goldnuggets streust Du überall aus. Sie ziehen Menschen an. Menschen folgen ihnen zu Dir. Menschen finden Deine Angebote und BÄM: füllen Dein Konto!

Also los, lass uns Goldnuggets verstreuen…

Schnapp Dir einen Artikel (oder Podcast, Video… welches Format auch immer Deine fetten Inhalte haben) und zerstückle ihn, um ihn dann auf anderen Wegen zu verteilen, statt Dir dort immer wieder komplett neue Inhalte aus den Fingern saugen zu müssen.

 

#1 – Erzähl mir doch mal davon!

Es gibt mittlerweile so einige Social-Media-Ecken im Internet, in denen Du auf „Live!“ drücken kannst. Wenn Du dort unterwegs bist, weißt Du genau, wovon ich spreche.

Also sprich doch dort mal in netten, kleinen Häppchen genau davon, wovon Du in Deinem Artikel schon gesprochen hast. Du musst nicht alles daraus erzählen, aber schnapp Dir eben kleine Goldstückchen, pack sie in neue, fesche Wörter und quatsch einfach mal ein bisschen drüber.

Menschen lernen auf die unterschiedlichsten Arten, und nicht jeder hat immer die Zeit, einen ganzen Artikel runterzuwürgen, also gib ihnen kleine, verdauliche Häppchen davon. Sie werden Dich ganz besonders dafür lieben, dass Du das live und in Farbe tust. Hab ich mir sagen lassen…

 

#2 – Mach einen Social Media Post daraus!

Hier gibt es sooo viele Arten, wie Du das nutzen kannst, dass ich kurz ausschweifen muss…

 

 

Verknüpf Teile davon mit einem Bild

Schnapp Dir einen Ausschnitt des Artikels und teile ihn auf Deinen Social-Media-Kanälen mit einem Bild.

Besonders, wenn dieser Ausschnitt einen klaren, leicht nachvollziehbaren Aha-Moment oder Denkanstoß enthält (also ohne dass ich den Artikel kennen muss, um ihn zu verstehen), ist das absolut genial.

Du kannst auch hier ohne Probleme danach auf den Artikel verweisen, aber nicht immer willst Du ihnen Links um die Ohren hauen, also lass es auch einfach mal so einzeln stehen und reg lieber Diskussionen darunter an.

Interaktion ist langfristig gesehen genauso wertvoll, wie Menschen auf Deine Seite zu ziehen.

 

Nutz den Anfang, um sie zum Weiterlesen zu bekommen

Das ist eine Strategie, die ich absolut liebe und die Du vielleicht auch schon an anderen Ecken von mir gesehen hast. Aber dazu kommen wir gleich noch…

Verpack jetzt erst mal die ersten Absätze in einen Post, bis zu einem Punkt, der wunderbar als Cliffhanger funktioniert, und setz dann mit einer klaren Aufforderung den Link zum weiterführenden Artikel darunter.

Schon musst Du Dir keine lahmen Texte mehr aus den Fingern saugen, die nur halb so gut draufhaben, was dieser Post kann: sie auf Deine Seite zu ziehen!

Denn Deine ersten Absätze in jedem Artikel sind schließlich die, in die Du am meisten Hirnschmalz gesteckt hast (richtig?? *warnendanschau*), also warum solltest Du das nicht mehrfach nutzen dürfen?

 

Pack eine wichtige Aussage als Zitat auf einen Pinterest-Pin

Streng genommen schummele ich hier, denn Pinterest ist ja nicht wirklich ein Social-Media-Kanal, sondern eine Suchmaschine. Aber die wenigsten schnallen den Unterschied, und deswegen tun wir auch mal kurz so als ob.

Das habe ich auch schon oft mit meinen Artikeln oder Audioblogs getan: Die knackigsten Sätze, die zum Nachdenken angeregt haben und gleichzeitig kräftig Neugier geschürt haben, verwandele ich in Zitat-Pins und nutze sie so, um mehr Reichweite zu erzeugen.

 

Zwei Fliegen mit einer Klappe:

Neue Pins zum gleichen Artikel, was Pinterest absolut liebt, und gleichzeitig muss ich mir dafür keine weiteren schlauen Headlines überlegen, die ich sonst dafür gebraucht hätte. Die Texte sind ja schon da.

 

Verteil sie in Deinen Gruppen

Wenn Du eine eigene Gruppe auf irgendeinem der vielen Kanäle hast, dann kannst Du genau das auch dort machen: Teile Textabschnitte, kleine Weisheiten oder Denkanstöße mit ihnen dort, die Du schon aus Deinen bestehenden Inhalten saugst.

Weniger Denkarbeit bei gleichem Ergebnis: Menschen werden sie begeistert aufsaugen!

Das funktioniert genauso gut bei alten wie bei neuen Inhalten. Die neuen kennen sie vielleicht noch nicht, und die alten haben sie schon wieder vergessen. Im schlimmsten Fall, sollte sich wirklich jemand zuuufällig daran erinnern?

Hast Du genau das getan: etwas sehr Wertvolles wieder in Erinnerung zu rufen. Niemand wird Dir dafür böse sein – ganz im Gegenteil, sie werden es Dir danken.

 

#3 – Verpack es in ein komplett anderes Medium

Du schreibst Artikel? Dann verton ihn und mach einen Audioblog daraus. Oder filme Dich, wie Du ihn vorträgst, und mach ein Video daraus.

Ich sag es gern noch einmal: Menschen lernen auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen. Ich lerne am besten aus dem, was ich lese und selbst aufschreibe, aber es gibt mindestens genauso viele Menschen, die am besten aus dem lernen, was sie hören, oder eben, wenn es ihnen jemand (im Video) erklärt.

Spielt also keine Rolle, welches Medium Du bisher genutzt hast: Die Chancen sind relativ hoch, dass Du nicht alle Menschen damit abgeholt hast und noch viel mehr damit erreichen könntest.

Wer Audios oder Videos nicht mag, hat ja weiterhin Deine Artikel. Du nimmst also niemandem etwas weg…

 

#4 – Schreib mir in einer E-Mail davon!

Das ist meine liebste Art, meine Inhalte in Goldnuggets auszustreuen, und hast Du vielleicht auch schon gesehen, wenn Du auf meiner E-Mail-Liste stehst!

 

Ich nutze immer mal wieder Artikel und Audioblogs mittwochs (ja, ich hab’s gern an festen Tagen, damit Du Dich gleich daran gewöhnen kannst), um meine E-Mail an meine Liste einzuleiten.

Wie gesagt… ich gebe mir die meiste Mühe im Artikel mit dem Titel und der Einleitung – warum sollte ich mir diese Mühe zweimal machen, wenn ich die E-Mail anfange?

Dank Google Analytics weiß ich genau, dass die meisten meiner Leserinnen sich seeehr gern erinnern lassen und dann am Donnerstag den Blog stürmen. Sie kennen den Artikel also noch nicht, und ich kann ohne Probleme damit einleiten.

Jetzt stellst Du Dir sicher zwei Fragen…

 

Finden sie das nicht doof, wenn sie dann den Anfang zweimal lesen müssen?

Äh, echt mal… es ist ja nicht so, dass sie 1000 Wörter zweimal lesen müssen. Und Du weißt sicher selbst, es gibt da diese Sache… nennt sich scrollen! Darin sind wir doch alle mittlerweile Meisterinnen. Aber vor allem sind sie jetzt sowieso angefixt und wollen ja den Artikel weiterlesen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass sie also auf dem Artikel landen und denken „Urgh, das kenn ich doch schon. Ne, da klick ich jetzt weg und geh woanders hin.“, ist schwindend gering. Stattdessen überscrollen sie gierig den Anfang und lesen weiter.

Wenn Du superperfektionistisch sein willst (und das empfehle ich definitiv nicht – 80% sind die neuen 120%), dann könntest Du sogar einen sogenannten Haken in Deinen Artikel einbauen, der sich verlinken lässt, sodass Du sie in der E-Mail direkt an den Punkt verlinken kannst, an dem es weitergeht.

Ich kann Dir leider nicht genau erklären, wie das geht, weil, Du weißt schon, Queen of 80% spricht hier (okok, 90% – ich arbeite mich langsam zu den 80% hin), aber ich wollte Dir zumindest mal sagen, dass es diese Möglichkeit gibt.

 

Was, wenn sie aber den Artikel schon kennen, was haben sie dann noch von Deiner E-Mail?

Boah, DAS ist mal echt ne gute Frage, die Du da stellst! Ehrlich, das ist nicht sarkastisch gemeint.

Der Trick ist, eben nicht nur den Anfang des Artikels zu verwenden, dann den Link dazu und... bye bye bye – wieder aus dem Postfach zu verschwinden.

 

Manchmal mach ich das. Geb ich zu.

Aber in den meisten Fällen versuche ich, noch ein kleines Extra darin zu verpacken. Einen Extra-Tipp zum Thema, eine Bonus-Checkliste oder auch das kleine Extra „Persönliches“.

Ich nutze Personal Branding, und das führt dazu, dass Menschen sehr gern auch mehr über mich erfahren wollen.

Keine Panik, ich erzähl darin nicht, was ich zum Frühstück hatte oder wie oft ich heute mit meinem imaginären Hund draußen war. (Der auch nie Realität werden würde – ich bin durch und durch ein Katzenmensch.) Sondern zum Beispiel eine persönliche Erfahrung, die ich bei dem Thema des Artikels gemacht habe und die ich darin nicht beschrieben habe.

 

Nun alles klar?

Wie Du Goldbarren in Goldnuggets schnippelst und wo Du sie überall verteilen kannst? Sehr schön. Dann hast Du ja jetzt genug zu tun, und ich lass Dich mal besser alleine damit.

Du hast noch Fragen dazu oder irgendwas klemmt da noch im Hirn? Du hast Ideen, wie das noch weiter ausbaubar ist, und möchtest sie gern teilen?

Dann rein damit in die Kommentare!

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3 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Der genau richtige Artikel für mich aktuell, herzlichen Dank! Mit der Zeit schleifen sich Gewohnheiten ein und es ist so gut, einfach den Blick zu weiten und wieder mehr Optionen für guten Content zu haben.
    Ich werde gleich mal die ein oder andere Idee ausprobieren. Vor allem nur Ausschnitte zu verwenden und diese in anderen Medien einzusetzen, ist wertvoll.

    Herzliche Grüße

    Silke

    • Hi Silke,
      dann wünsch ich Dir viel Spaß damit – denk immer daran, dass die Ausschnitte alleine verständlich sein und im Idealfall neugierig nach mehr machen sollten 🙂
      Liebe Grüße
      Carina

  2. sehr gute Ideen und Tipps! vielen Dank!

    liebe Grüße,
    Christoh

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