Hol mal tief Luft.

Heute bekämpfen wir Deine Dämonen!

Volle Transparenz: Meine Texte enthalten werbende Inhalte zu meinen Produkten und/oder Werbe-Links zu Produkten, die ich nutze und liebe. Letzteres erkennst Du am * nach dem Link. Ich wurde in keinem Fall von Unternehmen oder Produkt-Anbietern dafür bezahlt, sie einzubinden!

„Ich weiß einfach noch viel zu wenig darüber…“

„Ich bin nicht gut genug, das können andere viel besser als ich…“

„Warum sollten Menschen denn überhaupt mit mir arbeiten wollen?“

„Ich kann das nicht, das wird bestimmt eine totale Pleite.“

„Was denken denn die anderen von mir, wenn ich das einfach mache?“

Bei wie vielen dieser Sätze hast Du Dich leicht ertappt gefühlt? Los, mal ehrlich?

Wenn ich raten sollte: bei jedem Einzelnen davon. Und jetzt sag ich Dir mal was, was Du vermutlich nicht gedacht hättest… Es sind meine Gedanken. Ich habe sie nicht aufgeschrieben, weil ich dachte, dass ich damit bei Dir sicher den ein oder anderen Nerv treffe, sondern weil ich genau wusste, dass wir diese Gedanken teilen.

Ich hatte oder habe diese Gedanken immer wieder, zum einen oder anderen Zeitpunkt in meinem Leben. Ich hatte sie, bevor ich mit Pink Compass gestartet bin, und ich hatte sie, bevor ich mit der Akademie angefangen habe.

Was sagt uns das nun also?

Dass wir niemals – niiiemals – wirklich bereit sind. Und vor allem, dass unsere Dämonen niemals verschwinden werden. Schau mich doch an: Jemand, der eigentlich echt schon viel auf die Beine gestellt hat, hat sie immer noch.

An richtig guten Tagen bin ich verdammt stolz auf mich.

Ich habe drei erfolgreiche Business-Ideen so weit aufgebaut, dass sie mir ein Leben ermöglichen, in dem ich um die Welt reisen und leben und arbeiten kann, wo ich will. Ich habe zwei erfolgreiche Bücher* geschrieben, eines sogar selbst veröffentlicht, und ich habe zahlreiche Produkte erstellt, für die ich immer wieder E-Mails voller Lob und Begeisterung zugeschickt bekomme.

Das sind die guten Tage.

An schlechten sehe ich die eine negative Bewertung auf Amazon unter meinem Buch und kann mich daran den ganzen Tag aufreiben. Dann bekomme ich eine einzelne E-Mail, nach zig positiven Nachrichten, die um eine Rückzahlung bittet, und ich zweifle an meinem ganzen Produkt.

Wir werden diese Dämonen niemals loswerden.

Sie werden vielleicht leiser und tauchen seltener auf, aber sie sind Teil von uns und auch von unserer Selbständigkeit.

Aber jetzt lass uns bitte mal kurz realistisch sein. Ist das denn im Angestelltenverhältnis oder in unserem vorherigen Job, Beruf, Studium… was auch immer – wirklich anders??

An manchen Tagen fühlen wir uns wie die Heldin des Alltags und an anderen wie die völlige Versagerin. Das hat also nichts mit der Selbständigkeit zu tun. Das nennt sich „Leben“.

Warum also nicht die Dämonen mit in die Selbständigkeit schleifen, wenn sie sowieso die ganze Zeit an uns dran kleben? Was macht es für einen Unterschied, wo sie auftauchen? Am Arbeitsplatz im Büro oder am Schreibtisch zu Hause? Völlig egal.

Wir müssen lernen, mit ihnen zu leben, so oder so.

Und ja, dafür gibt’s ein paar Tricks.

Aber verabschiede Dich jetzt sofort von dem Wunschtraum, dass Du irgendwann so selbstbewusst, übermotiviert und positiver als ein regenbogenkotzendes Einhorn wirst, dass Du wie von allein leichtfüßig in die Selbständigkeit hopst.

Wird. nicht. passieren.

Ich sag Dir, wie das stattdessen laufen wird: Du wirst Dich selbst in den Hintern treten müssen, es einfach endlich zu versuchen. Genau: ver-su-chen.

Niemand wird Dir Erfolg garantieren können und niemand den Profit. Alles, was wir garantiert im Gegenzug bekommen werden, ist ein Kopf, der sich nicht über Jahre fragen wird, was gewesen wäre, wenn…

Und glaub mir, das allein ist schon Gold wert.

Anstatt Dich also auf die Dämonen zu konzentrieren, die Dir die ganze Zeit diese fiesen Fragen und Sätze ins Ohr flüstern, versuch mal Folgendes:

Mach Dir eine Liste mit Dingen, die passieren könnten – und gut sind!

Satt der Horrorszenarien, die Du die ganze Zeit in Deinem Kopf durchlaufen lässt, spiel mal die Schnulzenversion davon ab.

Du könntest von Menschen hören, die total dankbar sind, dass Du Deine Idee endlich umgesetzt hast, weil es vielleicht auch andere da draußen gibt, die das gleiche oder ähnliche Thema haben, aber Du dem Ganzen eine Drehung verpasst hast, die niemand hat und die für Maria Mustermann und Theresa Testfrau exakt das ist, was sie gebraucht haben.

Niemand sagt das genau wie Du, und sie schreiben Dir E-Mails voller Lob und Dankbarkeit dafür.

Du könntest einen Nerv im Internet treffen, eine Lücke füllen und mit Deinen Produkten, die Du erstellst und erschaffst, plötzlich echtes, greifbares Geld verdienen, das Deine Miete zahlt. Und vielleicht sogar noch Netflix und die Salz&Essig-Chips. (Sorry… jetzt bin ich in meiner Schnulze gelandet… zurück zu Deiner!)

Du könntest Menschen, die bisher immer nur Kritik für Dich übrighatten, irgendwann sagen hören, wie toll sie finden, was Du tust, und dass sie zugeben müssen, dass sie nie den Mumm dafür gehabt hätten, aber eigentlich genauso gerne selbständig wären, wie Du es bist.

Oder irgendwann erkennen, dass die, die Dich immer noch ständig kritisieren, einfach nur sauneidisch darauf sind, dass Du Dein Leben selbst in die Hand genommen hast. Sie wissen nämlich genau, dass sie das einfach nicht hinkriegen.

Deine Aufgabe also für heute:

Schreib das Drehbuch für Deine eigene Schnulze. Schreib Dein eigenes Happy End für den Film Deines Lebens.

In bunten Farben und mit so vielen Details wie möglich.

Los gehts!

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8 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Nicole

    Hallo Carina,

    seit einiger Zeit besuche ich Deine Blogs und Facebook-Seiten und ich weiß echt nicht, wie Du das immer hin bekommst, aber ungelogen jedes (!) Mal, wenn ich mir die ein oder andere Frage stelle oder T-O-T-A-L gefrustet bin wie heute, stalke ich Deinen Blog und – BOING!!! – steht da wieder ein neuer Blogpost mit genau den Worten, die bei mir einen Aha-Effekt auslösen (Im Sinne von: "Ach, so geht das?! "*schlagdiehandvordiestirn*) oder die mich wieder ein wenig aufrichten.
    Heute war und ist so ein Tag, wo ich mich hier auf der Arbeit so manches Mal frage, warum ich den ganzen Mist hier veranstalte und mich krumm lege. Und dann ist mir heute wie Schuppen von den Augen gefallen, dass ich
    a) nur bis Ende des Jahres befristet bin und zu einer weiteren Befristung 2 Parteien gehören. Und
    b) dass ich ja gar nicht gezwungen bin in meinem Job zu verbleiben, der mich leider immer mehr anödet, und noch ganz viele andere Optionen habe, die ich ergreifen könnte, aber ich sie häufig im Hamsterrad des beruflichen Alltagstrotts aus den Augen verliere.
    Da muss ich nochmal arg in mich gehen, wie ich mit dem derzeitigen Frust, der zu meinem Unmut immer mehr wird, vernünftig umgehe. Ich möchte ungern, dass meine Kollegen darunter leiden, solange ich noch mit ihnen zusammenarbeite.
    An dieser Stelle:
    Danke für den erneuten Augenöffner!!!

    • Nicole, danke für die tollen Worte! Ich hab mich riesig darüber gefreut 🙂
      Und noch mehr, über diese beiden wichtigen Augenöffner, die ich Dir damit geben konnte. Habe ich auch absolut nichts mehr hinzuzufügen 😉
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  2. Hallo Carina,
    mal wieder ein herrlicher hintern-Tritt! Aktuell sind meine Dämonen zum Glück ganz leise, aber diesen Artikel werde ich mir speichern, damit ich immer wieder zurück kommen kann, wenn es im Kopfkino mal wieder einen schlechten Film gibt. Vielen Dank dafür!

    LG
    Magdalena

  3. Danke dir Carina! Genau der Impuls, den ich gebraucht habe! Danke dir!

  4. Hallo Carina,
    danke vielmals für diese ehrlichen und wahren Worte! Dein Post hat mir genau im richtigen Moment geholfen – ich kämpfe gerade mit meinen Dämonen und meinem Perfektionismus. Deine Worte helfen mir, einen grossen Schritt vorwärts zu gehen auf meinem Blog – in Richtung Businessaufbau!
    Danke und liebe Grüsse,
    Marina

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