Brauchst Du mal wieder einen Tritt in den Hintern?

Hier kommt er!

Vermutlich weißt Du es, aber nur für den Fall, dass Du gerade erst auf Um 180 Grad angekommen bist: Diese Seite ist nicht der wirkliche Ursprung meines Online-Business. Ich bin als Reisebloggerin gestartet, und bis heute ist Pink Compass, mein Reiseblog für Frauen, die Ursache allen Übels, wie ich ihn scherzhaft nenne. Er ist heute der größte Frauen-Reiseblog im deutschsprachigen Raum und die Grundlage von etwa 30-50% meines Einkommens. Je nachdem, wie stark ich ihn gerade monetarisiere.

Eine typische Standardfrage, die mir deshalb von Freunden, Bekannten und Fremden gleichermaßen oft gestellt wird, ist folgende:

„Kannst Du mir einen Tipp geben für ein Reiseziel, das am Meer mit einem hübschen Strand liegt, im Monat X schönes Wetter hat, leckeres Essen, tolle Unterkünfte, einfach zu bereisen ist und wenn möglich noch echt günstig aber nicht zu touristisch ist? Super. Dankeeee.“

Diese Frage spiegelt so viel mehr wider als das Fernweh oder die Abenteuerlust der Menschen, die uns umgeben. Sie spiegelt das größte Problem wider, das Du dabei hast, Deine Business-Ziele zu erreichen.

Wait – what?!

Wenn Du nun nach dem Abschnitt suchst, den Du wohl verpasst haben musst, in dem ich den Übergang klar gemacht habe: Es gibt ihn nicht.

Aber fällt Dir nicht selbst etwas dabei auf? (Das ungute Gefühl, das sich schon langsam in Deiner Magengegend breitmacht, sagt mir, dass die Antwort darauf „Ja“ lautet.)

Wir neigen dazu, das Gute zu wollen, ohne das Schlechte in Kauf nehmen zu wollen. Oder ohne Opfer bringen zu wollen. Lass uns das Kind einfach kurz beim Namen nennen:

WIR SIND ALLE FURCHTBAR GIERIGE MENSCHEN.

Wir wollen die perfekte Beziehung ohne den Teil, sich zusammenzuraufen und Kompromisse einzugehen. Wir wollen ein schickes Haus und die drei Urlaube im Jahr an exotischen Zielen, ohne dafür an irgendeiner Ecke den Gürtel enger schnallen zu müssen oder mehr arbeiten zu gehen. Und wir wollen den Business-Erfolg, ohne kritisiert zu werden oder Niederlagen einzustecken.

Ich sag Dir nun etwas, was Du nicht gerne hören wirst, aber doch schon sooo oft gehört hast: Das Leben ist nicht voller Regenbogen und Einhörner. Zumindest nicht jeden Tag, jede Stunde und jede Minute. Das ein oder andere Einhorn springt schon mal an Dir vorbei und ab und zu sogar unter einem Regenbogen durch. Aber weißt Du noch, was man Dir in der Grundschule beigebracht hat, wie Regenbogen entstehen? Nein, das Einhorn pupst sie nicht einfach aus. Sie entstehen durch dicke, fiese, fette, nasse Regenwolken.

Ohne dicke, fiese, fette, nasse Regenwolken gibt es einfach keine Regenbogen. Sogar das Universum weiß, dass das Gute nie ohne Opfer kommt. Wieso fällt es uns dann so schwer, das in unseren sturen Kopf reinzuprügeln?

Weil wir – Überraschung! – der Wahrheit nicht ins Auge blicken wollen.

SPOILER: NUN KOMMT DEIN HINTERNTRITT.

Was auch immer Du Dir bisher x-mal vorgenommen und einfach nie durchgezogen, angefangen oder durchgehalten hast, hast Du Dir zuvor nicht so genau angeschaut. Oder einfach nur die Regenbogen-Einhorn-Version davon. Denn dann hättest Du gesehen, dass Dich dabei etwas blockiert, das Du bisher vollkommen ignoriert hast. Und dieses kleine oder große Etwas macht sich einen Spaß daraus, Dich beim Endspurt auf Dein Ziel flachzulegen. Wörtlich gemeint. Nur das wir uns da verstehen.

Gehen wir also, bevor Du Dich auf’s Neue an die Startlinie zu Deinem Ziel begibst, noch mal zwei Schritte zurück.

Ich möchte, dass Du nun eine Evernote-Notiz öffnest, ein Blatt Papier und einen Stift in Deinem allerliebsten Notizbuch heranziehst oder ein anderes Schreibutensil Deiner Wahl holst (auch bekannt als Einhorn-Bleistift, den Du vor Deinen coolen Freunden immer versteckst) und Dir Dein Ziel fett in die Mitte davon schreibst.

Und nun kram mal in Dir selbst, besonders in der Magengegend, die immer diese unguten Gefühle produziert, wenn Du Dir dieses Ziel anschaust, und schreib darunter alles auf, was Dich wirklich ausbremst. Quasi das „wenn – dann“-Spiel in Gewitterwolken-Version.

Wenn Du sichtbarer wirst, dann wirst Du kritisiert. Wenn Du einen Gastartikel anfragst, wirst Du abgelehnt. Wenn Du Deinen neuen Online-Kurs launchst, wird ihn niemand kaufen.

Sieht gruselig aus da unten, hm?

Deshalb bewegen wir uns nun auch ganz schnell auf die leere obere Seite. Hier spielst Du nun das „wenn, dann“-Spiel in der Regenbogen-Version. (Wenn Du gerade Buntstifte zur Hand hast, lass Dich nicht von mir abhalten, einen drüber zu malen… digital hilft es auch, dieses Gif in die Datei einzufügen)

Sieht nun gar nicht mehr so übel aus, oder?

Natürlich wird der Regenbogen nun nicht einfach die Gewitterwolken da unten verschwinden lassen. Denn wie in der Realität tauchen die beiden eben einfach immer gemeinsam auf. Aber nun, da Du die beiden nebeneinanderstehen siehst, kannst Du es genau wie in der Natur so machen, dass Du Dich deutlich mehr auf die Regenbogen-Seite konzentrierst als auf die Gewitterwolken. Halte Dir immer wieder vor Augen, wie hübsch der ist. Wie bunt und farbintensiv und was für ein fettes Grinsen er Dir auf’s Gesicht zaubert. Wann immer Dein Blick auf die Gewitterwolken abrutscht, hol Dir wieder jede einzelnen Farbstreifen des Regenbogens in Erinnerung.

Wie es sich anfühlen wird, wenn Du Dein Ziel erreichst. Wem Du damit helfen wirst, welches Feedback Du bekommen wirst und wie stolz Du auf Dich sein wirst.

Denn alle Wolken und Regenbogen-Metaphern beiseite… wenn wir alles aufdröseln, bleibt nur eine einzige Wahrheit stehen: Die Wettervorhersage für Dein Ziel wird oftmals genau 50/50 sein. Das Risiko, auf die Nase zu fallen und es noch einmal machen zu müssen, und die Chance, damit Erfolg zu haben, sind ganz oft genau gleich groß. Aber wenn Du Dich immer hinter den 50 % der grauen Wolken verstecken wirst, dann kann ich Dir eines versprechen:

Du wirst mit 100%iger Sicherheit nie vom Fleck kommen!

 

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2 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Danke, Carina, für den wunderbaren Beitrag! Der kam gerade im richtigen Augenblick, denn ich war in den letzten Tagen ein wenig zu oft mit den Regenwolkenanteilen beschäftigt… Klar sind die wichtig, aber sie blockieren eben auch massiv, wenn man den Blick nicht bewusst davon abwendet. Danke fürs Erinnern 🙂
    Liebe Grüße! *Sandra

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