23 verschiedene Wege, mit Deinem Business Geld zu verdienen

– ohne Deine Seele zu verkaufen! (Teil #1)

Nur ein kurzer Hinweis: Meine Texte können Werbung zu meinen Produkten oder auch Werbe-Links zu Produkten (erkennst Du am * hinter dem Link) enthalten, die ich nutze und liebe. Ich wurde nie dafür bezahlt, sie einzubinden! (Und auch nicht mit Salz&Essig-Chips bestochen. Leider.)

Letzte Woche fiel mir auf, dass ich zwar unglaublich viel darüber rede, wie Du am besten Geld in Deinem Online-Business, Deiner Selbständigkeit oder sogar einfach nur mit einem Blog (denk daran: ein Blog ist kein Business) verdienen kannst, aber dass ich Dir noch nie eine knackige Liste vorgelegt habe, welche Möglichkeiten Du dafür nutzen kannst.

Gemerkt, gedacht, getan: Heute kommt sie!

Falls Du tiefer in das Thema einsteigen möchtest: Ich habe Dir kleine Empfehlungs-Päckchen an Links eingestreut – also speicher Dir gleich den Link zu diesem Artikel (und pinn ihn Dir), damit Du jederzeit weiterlesen kannst!

Tipps zum Start:

 

Diese drei Artikel sind sozusagen die Grundlagen. Wie Du überhaupt etwas auf die Beine stellst, womit Du Geld verdienen kannst. Ohne gut ausgefeiltes Konzept wird es immer schwer sein, auch tatsächlich Deine Angebote und Dienstleistungen zu monetarisieren, also zu fließenden Einnahmen zu kommen.

Sobald Du klar für Dich festgelegt hast, was Dein Thema sein wird, für welche Aussage Du stehen möchtest und vor allem: ganz genau weißt, für wen Dein Angebot sein soll (Schallplatten-Sprung-Stichwort: Deine ideale Zielperson) und was Du damit in ihrem Leben verbessern kannst (Schallplatten-Sprung-Stichwort: Schmerzpunkte – oder auch Sehnsüchte in eher luxuriösen Bereichen wie #firstworldproblems und so), können wir tatsächlich an den Punkt kommen, zu überlegen, welche Wege Dir offenstehen, um Geld zu verdienen.

Jep. Das war ein echter Mammutsatz.

Aber all das ist aaaabsolut essenziell. Ich möchte dahinter gerne fünf Ausrufezeichen setzen.

Und dann noch hinter die Ergänzung, dass es natürlich ganz genauso wichtig ist, dass schon jemand bei Dir ist, an den Du verkaufen kannst!

Also lass mich auch in dem Punkt noch mal deutlich werden: Wenn sich auf Deiner Seite gerade mal ein paar Hundert Menschen pro Monat tummeln und alle Teilnehmer in Deiner E-Mail-Liste noch in einen Raum mit 100 Stühlen passen… dann solltest Du Dich definitiv erst mal weiter darauf konzentrieren, diese beiden Zahlen zu steigern.

Ich weiß, was Du jetzt hören willst.

‚Ne klare Zahl, wann Du anfangen „darfst“, diese Menschen mit Deinen Angeboten zu beglücken.

Es. gibt. keine.

Denn wie bei allem bestimmt hier die Qualität und nicht die Quantität.

Du kannst 10.000 Menschen jeden Monat über Google anziehen, aber sie sind so gestreut in ihren Interessen und alle zum ersten Mal bei Dir (sprich, die wissen gar nicht, wer zur Hecke Du überhaupt bist und warum sie Dir ihre hart verdienten Taler in die Hand drücken sollen?!), und auch wenn Dein Angebot noch so toll ist, sie werden sich nicht sofort zum Kaufen überreden lassen.

Genauso gilt das für eine E-Mail-Liste, die zwar 1.000 schnieke Abonnenten zählt, aber so alt ist, dass Du während ihres Aufbaus schon zweimal Dein Thema gewechselt hast und sie damit gar nicht ideal *zwinker* sind, um Deine Kunden zu werden.

Ok, ok, ich will mal nicht so sein.

Aber versprich mir hoch und heilig, dass Du Dich nicht an dieser Zahl aufhängst, als wäre sie Thors Hammer. Sie ist beweglich, flexibel und extrem individuell.

Wenn Du also alle Ratschläge befolgst und die richtigen Menschen zu einem klaren Thema anziehst, mit dem passenden kostenlosen Angebot in Deine Liste gezogen hast und dauerhaft am Vertrauensaufbau mit ihnen gearbeitet hast, dann kannst Du mit einer Liste ab (!) 500 Menschen schon ein erstes Angebot lukrativ bewerben.

Ich würde allerdings an Deiner Stelle eher die 1.000 anstreben, damit sich die Arbeit für Dein Angebot und der Gewinn aus dem Verkauf auch wirklich für Dich lohnen.

Wie viele Menschen Du dafür auf Deiner Seite haben solltest?

Das kannst Du Dir umgekehrt ausrechnen: Eine gute Anmelderate für Deine E-Mail-Liste liegt bei etwa 2% der monatlichen Nutzer (laut Google-Analytics) auf Deiner Seite. Je mehr, desto besser!

 

Tipps zum E-Mail-Marketing:

 

Das waren die Grundlagen. Jetzt lass uns („Na endlich, Carina!“) an die Knete-Quellen gehen. Die Reihenfolge dabei ist übrigens völlig willkürlich und hat keine besondere Bedeutung… (wobei ich die beiden, die ich am kritischsten betrachte, mit Absicht ganz ans Ende gesetzt habe.)

 

#1 – E-Books auf Deiner Seite

E-Books sind häufig das, was ich die „Einstiegsdroge“ der Monetarisierung nenne. Hierbei kannst Du grandios zeigen, was Du drauf hast, ein schön leicht verdauliches Einstiegsprodukt erzeugen und mit einem bezahlbaren Preis zeigen, dass Du weit mehr lieferst, als sie erwarten.

Mein absoluter Geheimtipp?

Mach Dein allererstes E-Book zu etwas, das sie süchtig nach mehr macht. Geringer Preis, absolut bombastischer Mehrwert und ein richtig schickes Aussehen. Es ist so viel leichter, Menschen danach von Deinen hochpreisigen Produkten zum erneuten Kauf zu überzeugen!

Und biete es ihnen dezent, aber direkt am Ende der Anmeldebestätigung Deiner E-Mail-Liste an.

(In „Marketing-Schlau-Sprache“ nennt man das übrigens ein Tripwire-Angebot.)

Beispiele meiner E-Books auf Um 180 Grad…

Die E-Book-Serie zum Erfolgskurs

 

#2 – Taschenbücher (oder E-Books) über KDP

Der nächste Schritt wäre, aus Deinem E-Book ein Taschenbuch zu machen und es auf Amazon zu platzieren. Warum, fragst Du? Weil Amazon fast so etwas wie Google ist.

Die meisten Menschen suchen dort nach Ratgebern und Büchern, die ihnen bei ihren Problemen weiterhelfen können. (Und schwer zu glauben, aber die meisten bevorzugen immer noch Papierbücher. 70% meiner Buchverkäufe entfallen auf die Printversion gegenüber der elektronischen Version.)

Nicht nur kannst Du damit also einen ersten passiven Einkommensstrom erzeugen, sondern auch vielleicht Menschen auf Deine Seite ziehen, die Dich noch gar nicht kannten!

Beispiel meines Taschenbuches auf Amazon…

Die ‚Frauen Reisen Solo‘-Verkaufsseite

 

#3 – Hörbücher auf Deiner Seite oder über Audible

Wenn Du schon dabei bist, kannst Du von Deinem E-Book oder Taschenbuch auch eine Hörbuch-Version erstellen. Solange Du dabei auf eine gute Qualität achtest und wieder einen bezahlbaren Preis, der den Einstieg erleichtert, bringt das vor allem einen Vorteil: Vertrauen.

Menschen vertrauen echten Menschen, richtig? Und sie kaufen besonders teure Produkte später von Menschen, denen sie absolut vertrauen, richtig? Deine Stimme macht Dich für sie „echt“. Zum Anfassen. Als ob sie Dich kennen.

Und ein Hörbuch ist genau dafür perfekt.

 

#4 – E-Mail-Kurse

Dieser Punkt ist etwas knifflig. Es war eine ganze Zeit lang recht gängig, Kurse als E-Mail-Kurse zu verkaufen. Also über einen gewissen Zeitraum E-Mails mit richtig guten Hilfestellungen, Inhalten, Anleitungen und allem, was Du dazu geben kannst, zu verkaufen.

Macht auch völlig Sinn. Aber.

Die Öffnungsrate der E-Mails sinkt schon nach ein paar Tagen enorm.

Warum? Auch logisch: Genau wie beim Joggen sind Menschen anfangs suuupermotiviert, aber dann kommt der Alltag und der Zahnarzttermin und ach, mach ich morgen weiter, und aus morgen wird übermorgen, dann nächste Woche… Du verstehst, worauf ich hinauswill, oder?

Wenn Du also einen E-Mail-Kurs verkaufen willst, beachte all das. Und danach? Schau Dir die Öffnungsraten besser nicht an, um nicht völlig deprimiert zu enden.

 

#5 – Gruppencoaching und Mastermind-Gruppen

Dieser Punkt ist recht selbsterklärend: Du bietest einfach an, einer Gruppe Deiner Zielpersonen entweder in einem ganz speziellen Thema Hilfestellung anzubieten (online, live) oder sie in ihren eigenen Themen gemeinsam zu unterstützen.

Der Vorteil? Du kannst die Plätze recht hochpreisig verkaufen (weil sie eine kleine Gruppe sind und von Dir direkt betreut werden), und sie lernen nicht nur von Dir, sondern auch noch von den Beispielen und Tipps, die Du den anderen gibst.

 

Hol Dir das Merkblatt zur Monetarisierung!

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#6 – Individuelle Einzelberatung als Premium-Angebot

Das absolute Bonbon Deiner Angebote. Nichts ist so viel wert wie Deine absolut ungeteilte Aufmerksamkeit. Wenn Dir 1:1-Betreuung Spaß macht, ist das der perfekte Weg, um Deine Zeit maximal bepreisen zu können.

Aber beachte dabei, dass Du damit weiterhin Zeit gegen Geld tauschst und das für Dich, wenn Du am Anfang noch keine extrem hohen Preise dafür verlangen kannst, auch schnell anstrengend werden kann.

Ein weiterer kleiner Nachteil, der mich irgendwann dabei ausgebremst hat? Ich kann mich eben nur mit einer einzigen Person beschäftigen. Wohingegen ich bei anderen Wegen gleichzeitig mehreren Menschen weiterhelfen kann. Kommt also alles auf die eigenen Schwerpunkte an.

Beispiele meiner (inaktiven) Beratungsangebote…

Individuelle Business-Beratung

Individuelle Copywriting-Beratung

 

#7 – Online-Seminare, -Webinare oder -Workshops

Ebenfalls eine sehr gängige Art, um Geld zu verdienen.

Du wirst schnell erkennen, bei welchem Thema Deine ideale Zielperson am meisten Hilfe benötigt. Dazu werden sich die Fragen häufen, die entsprechenden Inhalte, die Du ausschüttest, ganz besonders angeklickt, gelesen, angeschaut oder gehört und die Kommentarbereiche sind extrem aktiv.

Bingo! Erstell zu diesem Thema einen kleinen Vortrag oder Übungen, die Du mit Menschen online durchführen kannst, und dann veranstalte das Ganze online und verkauf es zusätzlich vielleicht sogar anschließend als passives Produkt in Form eines Download-Paketes.

Zwei Einnahme-Quellen in einem!

 

tipps zum passiven Einkommen:

 

#8 – Gesponserte Podcast-Folgen

Ebenfalls knifflig, aber möglich. Während im englischsprachigen Markt das Vertrauen in Podcasts von den Unternehmen schon stark etabliert ist, kommen wir im deutschsprachigen Raum erst langsam an diesen Punkt.

Außerdem spielen Zahlen hier eine große Rolle, denn schließlich möchten Unternehmen für ihr Geld tatsächlich auch viele Menschen erreichen.

Wenn Du allerdings in einer speziellen Nische bist, die zu 100% die ideale Zielperson eines Unternehmens anspricht, die sie sonst selten so fokussiert zu greifen bekommen? Hast Du ein unschlagbares Argument, um sie als Sponsoren zu gewinnen.

 

#9 – Werbebanner auf Deiner Seite

Theoretisch kannst Du natürlich Banner auf Deiner Seite verkaufen. Das bedeutet: Du gehst auf Unternehmen zu (oder bietest diese Möglichkeit auf einer speziellen Kooperations-Seite bei Dir an) und bietest ihnen an, Werbebanner für ihre Dienstleistung oder Produkte einzubinden.

Problem hierbei?

Dafür gibt es Standards, bei denen der Preis einer Bannerwerbung nach der entsprechenden Zahl der Aufrufe der Seite berechnet wird (z. B. 3–5 € pro 1.000 Seitenaufrufe).

Bedeutet also: Du brauchst so einige Seiten-Besucher, damit es sich wirklich lohnt, Deine Lieblingsmenschen (auch ideale Zielperson genannt) damit zu belagern.

Denn ganz ehrlich: Wer von uns sieht wirklich gerne Werbebanner?

 

#10 – Gesponserte Artikel auf Deiner Seite

Solltest Du einen Blog nutzen, funktioniert das ganz ähnlich wie ein Podcast-Sponsorship.

Du kannst auf Unternehmen zugehen, für die Deine Reichweite interessant sein könnte (weil sie die gleiche ideale Zielperson haben), oder eine Kooperationsseite aufbauen, um von Unternehmen, die nach Bloggern suchen, gefunden und angesprochen zu werden.

Beispiele für solche Seiten sind…

Die Kooperationsseite von Um 180 Grad

Die Kooperationsseite von Pink Compass

Die Kooperationsseite meines Portfolios

 

#11 – Produktempfehlungen auf Deinem Blog

Das geht über viele verschiedene Wege, auf die wir gleich noch genauer eingehen, aber grundsätzlich kannst Du mal in Erwägung ziehen (wenn es lohnenswert genug ist), nicht nur Deine eigenen Produkte zu empfehlen, sondern auch die von anderen Anbietern.

Was zum Beispiel nutzt Du für Dein Thema an Produkten, die auch für Deine Zielperson perfekt sein könnten? Welche physischen Produkte könnte sie zum Beispiel gut gebrauchen und gibt es Möglichkeiten, für die Empfehlung an sie bezahlt zu werden?

 

… Dieser Artikel wurde einfach viel zu schnell viel zu lang und voller Informationen, weswegen wir hier erst im zweiten Teil weitermachen und eine kleine Pause einlegen, damit Du all das sacken lassen, nachlesen und in deinem Kopf weiterarbeiten lassen kannst.

Welche Ideen lässt Dein Kopf gerade sprudeln?

 

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3 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Ok, Hand auf's Herz und eine ehrliche Frage an Dich: Dachtest Du, als Du auf den Link zu diesem Artikel geklickt hast, Du kennst sowieso schon alle und wurdest doch überrascht?

    Oder hast Du einen davon aus einem völlig neuen Blickwinkel betrachtet und gerade für Dich als Option entdeckt? Erzähl's mir, ich bin wirklich neugierig!

  2. Danke, liebe Carina.

    Ich habe lange nach einer ausführlichen Liste mit möglichen Einnahmequellen geschaut, die über Affiliate Marketing oder den Verkauf von Online Kursen hinaus geht, aber bin nirgendwo so richtig fündig geworden. Deine Liste liefert viele tolle Inspirationen und Tipps die direkt zum Umsetzen motivieren. Danke für deine Arbeit dafür.

    Marie

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