Warum Du überlegen solltest, meinen Seiten nicht mehr zu folgen.

„Du hast Dich verändert“, schrieb sie mir kürzlich in einem Kommentar. Ich habe schon wieder vergessen, wo, aber ich glaube, es war auf Facebook.

„Da ist dir mal wieder ein Beitrag aus den Fingern geflutscht, der m. E. nur dazu dient, ein paar Affiliatelinks unterzubringen“ ist ein Original-Kommentar auf einem Artikel, der mir bei der Veröffentlichung sehr am Herzen lag und mit dessen Thema ich wochenlang schwanger ging, bevor ich tatsächlich auf Veröffentlichen drückte.

„Du solltest mal Deine Fakten besser checken“ war sinngemäß der Wortlaut eines kompletten Artikels, in dem er meinen Artikel zum Thema Feminismus auseinandernahm.

In den letzten Wochen hing ich aus verschiedenen Gründen ordentlich durch. Auf eine Art, die ich eigentlich schon lange hinter mir gelassen hatte. Dachte ich.

Als kleine Randentwicklung dazu begann ich, beruflich alles in Frage zu stellen.

Nicht nur so 6-Phasen-technisch, mal an meinen Fähigkeiten zweifelnd oder mit der Eis-Box abends auf der Couch sitzend, damit ich am nächsten Morgen wieder übersprühe vor Motivation.

Mehr so: Wofür mache ich das eigentlich? Mal ehrlich. Ganz rational. Wofür?

Die Antwort darauf gefiel mir nicht. Denn sie war absolut selbstlos und absoluter Mist zugleich.

Für Dich.

 

Ich fühle mich schlecht, weil ich den Spaß an Instagram verliere. Hauptsächlich weil ich das Gefühl habe, die ganze Sache ist mittlerweile mehr Fake als sonst irgendwas… Da kann ich Liz unbestritten zustimmen und noch dazu applaudieren.

Ich fühle mich schlecht, weil ich es neben dem Relaunch nicht auf die Kette bekommen habe, regelmäßig gute Inhalte zu produzieren, und dann hier auch noch feststelle – wenn ich ganz ehrlich mit mir selbst bin –, dass selbst die nur Standard sind.

Ich fühle mich schlecht, weil meine Facebook-Insights mir suggerieren, dass ich keine hilfreichen, interessanten oder Interaktions-würdigen Inhalte teile und ich mich fühle wie eine Schildkröte in einem Hamsterrad, wenn ich versuche, dagegen anzukämpfen.

Ich fühle mich schlecht, weil ich wieder angefangen habe, auf das grüne Gras links zu schielen und mir zu wünschen, meines wäre pinker, als es ist. Weil ich wieder angefangen habe, mich anzupassen, mich in Boxen zu packen und zu versuchen, allen zu gefallen.

Aber vor allem fühle ich mich schlecht, weil ich diese sinnlos aufgebaute Erwartungshaltung von Dir, die mit 98%iger Sicherheit nur in meinem Kopf existiert, nicht mehr erfüllen kann.

Irgendwas läuft falsch. Und ich fange Nun an, es wieder geradezubiegen.

 

Damit kommen wir zum Kernpunkt: Du solltest ab jetzt aufhören, meinen Seiten zu folgen.

Vermutlich werde ich ab sofort nicht mehr alles tun, was ich tun sollte, und machen, was ich Dir sage, was Du machen sollst. Ich bin an einem Punkt angekommen, an dem ich mir das erlauben kann und auch umsetzen werde. Aber das ist vielleicht nicht etwas, was Du mir unbedingt nachmachen solltest.

Denn egal was ich ab jetzt vormache, ich bin weiterhin davon überzeugt, dass man sich anfangs, auf dem Weg zum Erfolg, an ein paar Regeln halten sollte, die ich nun tunlichst ignorieren werde.

Es gibt vor allem eine Regel, an der ich eisern festhalte:

Wenn Du Dich nicht an die Regeln hältst, wirst Du vielleicht trotzdem Erfolg haben, aber er wird dreimal so lang auf sich warten lassen.

Und mit „Regeln“ meine ich nicht, stur 10-Dinge-die-Du-lassen-solltest-Artikel auszuwerfen, auf Instagram Herzchen einzukaufen und in Facebook-Gruppen überall ungefragt Deine Links rumliegen zu lassen. Ich rede von den Regeln guten Marketings. Einem schlauen, logischen und klaren Namen. Einer guten und cleveren Positionierung. Einer Zielperson, deren heimliche, feuchte Träume Du in- und auswendig kennst.

 

Solltest Du mir weiter folgen, dann auf eigenes Risiko. Fühl Dich hiermit gewarnt.

Ab sofort werde ich nur noch das tun, was gut für mich ist. Und nur noch die Regeln befolgen, die ich mag.

Vielleicht werde ich meinen Instagram-Account im Sande verlaufen lassen, vielleicht auch nicht. Vielleicht werde ich alle 14 Tage einen neuen Artikel raushauen, vielleicht auch nicht. Vielleicht werde ich sesshaft und lege mir drei Katzenbabys zu… Ok, sehr wahrscheinlich werde ich Letzteres nicht tun. Aber zumindest erlaube ich mir gerade nach vier Jahren, den Schalter noch mal neu auf null umzulegen.

Und mal nicht auf die leise Stimme zu hören, die mir ins Ohr flüstert, was ich alles tun und lassen sollte, um geliebt zu werden, um bewundert, gefolgt und gelobt zu werden.

Sondern einzig und allein auf meine eigene.

Und weißt Du was? Das solltest Du auch. Ausnahmslos.

 

Denn egal was Dir sämtliche Seiten, Kommentare, Artikel, Freunde und Feinde erzählen, das ist die einzige, die wirklich zählt.

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43 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Das ist so ein zwiegespaltener Beitrag.. ich finde es super, dass du quasi auf uns "scheißt" und einfach das machst, was DU wirklich möchtest und was dir ein gutes Gefühl gibt. Denn so entstehen meistens noch bessere Beiträge. Ich finde es nur schade, dass du so ins Grübeln kamst. Ich finde deine Beiträge einfach super! Sie bringen mich dazu, Dinge einfach anders zu sehen oder aber sie bringen endlich Klarheit in ein Thema was ich mir über Stunden ergoogeln hätte müssen. Ich drücke nun einfach mal die Daumen, dass deine Laune nicht sagen wird "Nö, dazu habe ich keine Lust mehr" 😉

    • Liebe Ela,
      es wird mir nie ganz egal sein, was gut und hilfreich für euch ist. Es wird mir nur egal sein, was die graue Masse davon hält. Die Neuankömmlinge und die Regelaufsteller. Was mir viel wichtiger sein wird, ist die Meinung derer, die sich hier wohl fühlen. Ankommen und sich sofort so fühlen, als gehören sie hier hin.
      Dann macht das alles auch gleich viel mehr Spaß 🙂 (Und ich bezweifle sehr, dass mir der tatsächlich irgendwann ganz verloren geht…)
      Viele liebe Grüße,
      Carina

  2. Michael

    Ach, könnte ich Dir doch jetzt ein Fläschchen Geheimtropfen gegen kreative Selbstzweifel herüberreichen…
    Nein, so schnell wirst Du mich auf keinen Fall los, denn gerade Deine herausfordernden, mit intelligenter Ironie gewürzten und manchmal auch mit feiner Süffisanz abgeschmeckten Genußhäppchen aus Deiner Tastatur will ich nimmer missen. Deine subtilen Seitenblicke und humorigen (Online-Marketing-) Weltbetrachtungen zeigen mir jedes Mal: Carina steht noch immer fest auf der Erde – und das finde ich verdammt gut so.

    • Hi Michael,
      da würde ich nicht nein sagen 😉 Aber aufgrund der intensiven Studien, die ich betrieben habe und meiner Stalkerei des Internets, würde ich dann sowieso annehmen, diese Tropfen sind ein Fake 😉
      Danke für das tolle Kompliment! Das nehm ich jetzt einfach mal so an 🙂
      Viele Grüße,
      Carina

  3. Liebe Carina,
    ich will gar nicht wissen, wie vielen Frauen (und Männern) du schon durch den einen oder anderen Artikel dabei geholfen hast, ihren Traum zu verwirklichen oder zumindest hart an ihm zu arbeiten. Ich bin mir sicher, dass es wirklich einige sind.
    Manche folgen dir "laut", und andere still und heimlich und lesen trotzdem jeden deiner Artikel. Sie loben nicht, sie schimpfen nicht, aber sie setzen um und denken darüber nach.
    Ich stell mich einfach mal mit denen auf die pinke Seite des Lebens (grün steht mir eh nicht) und sage danke – und nein, uns wirst du so schnell nicht wieder los 😉
    Alles Liebe, Samira

  4. Liebe Carina,

    Ich bin eben durch Zufall über Facebook auf diesen Artikel gestoßen und muss zugeben, dass ich deinen Blog leider nicht kenne. Dein Artikel hier und auch andere, die du in diesem Beitrag verlinkt hast, haben mich aber gerade sehr berührt! Ich bin auch Bloggerin und hab im letzten Jahr für sechs Monate aufgehört zu bloggen, weil ich die Diskrepanz zwischen dem, was von mir als "Influencer" und "Feel-Good"-Bloggerin erwartet wurde und meiner Realität mit psychischer Erkrankung, nicht mehr überbrücken konnte. Ich konnte einfach nicht mehr Leichtigkeit und Sonnenschein faken. Viel schlimmer ist aber, dass ich mir selbst den größten Druck gemacht habe und auch immer noch mache. Seit Januar blogge ich wieder aber trotz der besten Vorsätze und einem Blogbeitrag, in dem ich auch über meine Depression geschrieben habe, verfalle ich wieder in alte Muster. Ständig kontrolliere ich meine Zahlen, vergleiche mich mit anderen DIY-Bloggern und fühle mich ständig unzulänglich. Dein Beitrag hat mich gerade daran erinnert, dass ich nicht alte Fehler wiederholen sollte – Vielen Dank dafür! Und vielen Dank für deine Ehrlichkeit – leider gibt es davon in der Blogwelt viel zu wenig! Liebe Grüße, Ronja Lotte von "Nur noch"

    • Liebe Ronja,
      ich kann Dich so gut verstehen. Social Media und das Internet bauen da einen größeren Gruppenzwang auf denn je und es ist wirklich hart, sich dem zu entziehen. Aber üb es, hab Geduld mit Dir und geh einfach jeden Tag neu auf Entzug. Blockier die Webseiten, die Dir Zahlen entgegenspucken, sperr Facebook für Dich, wirf die Social Media Apps von Deinem Handy… was auch immer hilft, um zu Dir selbst und Deiner Mitte zurückzukommen.
      Ich habe alles davon selbst schon gemacht und gemerkt, nur wenn ich meine negativen Gewohnheiten wirklich breche, geht es langsam aufwärts.
      Vielleicht hilft es Dir ja auch ein wenig!
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  5. Tini

    Carina, für diesen Artikel feiere ich Dich nicht nur unfassbar hart sondern gratuliere Dir noch dazu zum freischwimmen!! ♡ Rock on!! Es ist Dein Leben, das hier ist Dein Business und Du kannst beides gestalten wie DU es für richtig hältst! Lots of love für diesen Artikel! ♡♡♡

  6. DANKE!!! Ich musste das mal grade ganz groß schreiben. Ich finde dich unglaublich großartig und du bist eine der Bloggerinnen, bei der ich jeden Artikel verschlinge. Manchmal kommentiere ich, manchmal auch nicht. Aber ich denke immer drüber nach, was du schreibst. Ich finde dich schon jetzt super authentisch, weil du nur die Dinge tust hinter denen du wirklich stehst. Und zudem liebe ich deinen ehrlichen, frechen Schreibstil. Ich mag es schon jetzt, dass du Dinge anders machst (ich sag nur GIFs in Blogbeiträgen, sau geile Idee!) einfach weil sie dir gefallen.
    Daher, wenn du noch stärker dass tust was dir gefällt und guttut: Go for it, girl! Aber ich muss dir dann leider sagen, dass du mich als Leserin damit noch fester an dich binden wirst. Wenn dein Plan war mich loszuwerden, ist das kräftig nach hinten losgegangen. #sorrynotsorry
    Danke dir für alles, all die Inspiration, die Tipps, den Spaß, die Ideen und alles, was noch kommen mag.

    Lieber Gruß, Sarah.

    • <3 <3
      Danke Sarah!
      Werde also an noch hartnäckigeren Methoden arbeiten müssen 😀
      Viele liebe Grüße,
      Carina

  7. Also zunächst mal: Deine Arbeit ist wundervoll und wertvoll und hat mir und vielen anderen auf unserem Weg enorm geholfen. Andererseits kann ich deine Zweifel nachvollziehen und bin – ehrlich gesagt – ein ganz klein bisschen erleichtert, dass selbst du, mit all deinem Erfolg, solche Gedankengänge hast. Die Sinnsuche und Unsicherheit im Unternehmertum hört wohl nie auf 🙂

    • Danke Michelle <3
      Und ja, geht uns allen so, hört nie auf und wäre sonst auch irgendwie langweilig, oder? 😀
      Danke auch für die tollen Gespräche gestern. Mal schauen, auf welchem Fleck der Erde wir uns dann das nächste Mal über den Weg laufen 🙂

  8. Liebe Carina – danke für diesen Beitrag! Du bist eine der mir liebsten Bloggerinnen in meinem Orbit. Immer gewesen. Aber das bedeutet nicht, dass du keine Veränderungen vornehmen solltest, wenn du selbst dich damit besser fühlst. Ich denke, du wirst damit noch authentischer, noch inspirierender und vor allem langfristig (noch) glücklicher werden. Ich bleibe dir erhalten und bin gespannt, wohin es sich entwickelt.
    Liebe Grüße,
    *Sandra

    • Ich hol jetzt mal tief Luft und nehm Deine Worte auf die Kursveränderung mit. Danke dafür, Sandra!

  9. Hallo Carina,
    es ist mitunter eines der schwierigsten Dinge im Leben überhaupt: zunächst seinen eigenen Weg zu finden und dann auch noch den Mut zu haben, ihn auch zu gehen.
    Ich finde du machst das wunderbar. Kleine oder große Kurskorrekturen sind nicht nur gut, sondern sogar notwendig, um sich selbst treu zu bleiben.
    So machen wir Life Designer das, denn nur so können wir auch das Leben so gestalten, wie wir es für richtig halten
    LG
    Ewa

  10. Liebe Carina,
    Sind dies nicht normale Phasen in der Wirtschaftswelt bevor unser Unternehmen ein Star wird?! 🙂
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/BCG-Matrix
    Und es ist wichtig, dann immer wieder zu seiner Vision, seinem großen Warum zurückzukehren. alle erfolgreichen Menschen habe Rückschläge erlebt und aushalten müssen. Aber aufgeben war nie eine Option.
    Jedoch ist es richtig, seine Stellschrauben zu überprüfen und zu schauen, was funktioniert noch für mich, wo kann es besser laufen, wo verstecken sich die 20 Prozent Umsatz, die aber 80 Prozent Arbeit machen und die ich loswerden will um mich um die 80 Prozent Umsatz mit 20 Prozent Arbeit zu kümmern?!
    Für die einen ist es Instagram, für andere der Blog und wieder andere schwören auf FB Ads.
    Gegebenenfalls drehen wir uns um 180 Grad, liebe Carina. ;-)))
    Für mich ist Veränderung Wachstum, Krisen machen uns stark und klären meist den Blick, wenn man sich mal ausgeheult hat.
    In diesem Sinne: weiter so oder so oder wie es DIR m besten gefällt.
    Denn wie sagte schon Adenauer "ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich."
    Herzlich
    Sonja Sophie Sonnenschein

    • Danke Dir, für diesen tollen Kommentar, der mich heftig zum Nicken und Schmunzeln gebracht hat 😀 <3

  11. Liebe Carina

    Ich bin dir soeben entfolgt – mit meiner zweiten Mailadresse. 😉 Und das nur, weil ich deine Mails nicht doppelt erhalten möchte. Egal wie du dich und dein Business veränderst, ich freue mich deinen Weg weiterhin zu verfolgen. Gerade weil du dich selbst bist/bleibst, es nicht wie alle andern machst und deinen eigenen Weg gehst. Das inspiriert! Hör bloss nicht auf die Stänker. Wobei ich sehr gut nachvollziehen kann, was solche Kommentare in dir auslösen.

    Liebe Grüsse

    Daniela

    • Hahaha – das ist ok und kann ich völlig ohne Selbstzweifel verschmerzen 😀
      Danke Dir, Daniela, für die lieben Worte!

  12. Liebe Carina, auch von mir ein dickes & herzliches DANKE für deine wunderbaren Beiträge. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich Post von dir bekomme. Deine Artikel bringen mich zum Nachdenken, zaubern mir oft ein Lächeln ins Gesicht und geben Schubser in die richtige Richtung. Ich freue mich auf (viiiel) mehr, liebe Grüsse Tanja

  13. Liebe Carina, ich fühle mit dir! Gerade waren da auch so ein paar Kommentar bei mir. Wie übel doch so wenige Kommentare auf einen wirken können – im Verhältnis zu den vielen schönen (wie hier auf der Seite). Erhol dich gut! Liebe Grüße,
    Jurenka

    • Liebe Jurenka,
      das ist auch das, was mich gleichzeitig frustet und wütend macht: ein einzelner Kommentar kann in uns 22 positive nullen. Wie schwachsinnig ist das eigentlich?! Ich suche jetzt mal gründlich nach dem Gegenmittel dafür. Und verteil es dann gerne hier in kräftigen Dosen.
      Viele liebe Grüße,
      Carina

  14. Berit

    Genau das ist doch dein Erfolgsrezept: Dinge anders machen, als man sie von dir erwartet! Sonst wärst du wohl noch immer Krankenschwester und würdest kein sauspanndes Leben als digitale Nomadin führen und gleichzeitig zahllose Menschen inspirieren ebenfalls ihren eigenen Weg zu gehen!
    Wer braucht denn schon Texte in Blümchensprache? Ich nehme lieber den Tritt in den Arsch!
    Ehrlich, authentisch und effektiv!!
    Solange ich das bei dir finde, bleibe ich dein Fan!
    Liebe Grüße, Berit

    • Danke Berit <3
      Und Tritt in den Arsch: wird geliefert! Gerne in Dauerschleife, damit er sitzt!
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  15. Hallo, Carina, nee nee, so schnell wirst Du mich nicht los. Aber hey, Du hast wenigstens LeserInnen auf Deinem Blog. Da warte ich noch drauf. Und deshalb kommen mir diese Selbstzweifel sowas von bekannt vor. Aber dann flüstert die innere Stimme, schreibe es trotzdem, irgendwer wird es irgendwann mal lesen und Dir tut es gut, es muss raus.

    Instragram ist für mich nur noch Hobby, zu viel Fake aus meiner Sicht. Ein bemühter Perfektionissmus, der nicht meiner ist. Auf facebook sortiere ich mich gerade neu, aus vielerlei Hinsicht. Solche Beiträge wie Deine zeigen mir, dass ich nicht ganz verkehrt in meiner Wahrnehmung liege. Danke dafür.

    • Liebe Susanne,
      das interessante ist ja, die Selbstzweifel gehen nie wirklich weg. Sie wandeln sich einfach nur. Ob mit oder ohne Leser. Das ist das Teuflische daran, dass man sich anfangs oft einredet "wenn das und das eintrifft, dann hört das endlich auf". Tut es nicht. Egal welche Ziele man erreicht.
      Das Wichtigste ist wohl einfach, was man selbst daraus macht und das man nicht den falschen Erwartungen oder Zielen hinterherrennt.
      Und zu Instagram nicke ich derzeit auch nur. Geht mir ganz genauso.
      Liebe Grüße,
      Carina

  16. Liebe Carina,

    entfolgen? – ach nö, ich bin ja gespannt, wie es weiter geht mit dir und deinem Business. – Und außerdem kommt dieser Artikel genau zur richtigen Zeit, ist für mich eine wichtige Information, denn auch ich habe derzeit oft diese Gedanken, dass ich alle möglichen Erwartungen erfüllen müsste, aber das mit dem Blog und Facebook bei mir gerade nicht so flutscht … Und genau diese großen Erwartungen hemmen mich …

    Einerseits ist das nervig, andererseits doch auch spannend, weil eben lebendig und in einer ständigen Weiterentwicklung.

    Ich danke dir jedenfalls für die bisherigen Inspirationen und freue mich auf weitere Artikel von dir!

    Liebe Grüße
    Angela

    • Liebe Angela,
      sehr schön, setz Dich ruhig zu mir, dann bilden wir einen Stuhlkreis der Infragesteller!
      Ich glaube, das ist tatsächlich auch richtig gesund. Das kritische Hinterfragen immer mal wieder. Und motiviert entweder zum Entrümpeln oder gibt wieder neuen Schwung.
      Viele liebe Grüße,
      Carina

  17. Liebe Carina,

    chapeau, deswegen liebe ich deine Blogs und habe größten Respekt vor dir! Du weißt es nicht, aber deine Artikel waren oft Inspiration, Mutmacher und Beruhigungsmittel für mich, als ich vor zwei Jahren selbst aufgebrochen bin, um mehr ich selbst zu sein. Danke für Alles… I follow you!

  18. Hallo Carina,
    für andere da sein und andere dauernd befriedigen, denke klar wo das noch so war.
    Schön das Du nun auf Dich hören möchtest und das Muster hinter Dir lassen willst.
    Trau Dich und gehe bei Rückfällen nicht so hart mit Dir um.
    Lerne langsam Dein Leben so zu leben wie Du es möchtest und wie es in Dir stimmig ist!
    Viel Erfolg dabei 😉
    Alles Gute
    Daniel

  19. Liebe Carina,

    wo käme ich denn da hin, wenn ich dir einfach entfolgen würde? Wahrscheinlich fände ich überhaupt nicht mehr aus meinem Labyrinth aus Selbstzweifeln u. Selbstkritik heraus. Nee, nee. Ich bleibe. Und harre der Dinge, die da kommen werden. Oder gehen. 😉

    Alles Liebe für dich,

    Ms Golightley

  20. Tue was dir gut tut Carina…und nur das! Du hast es dir mehr als verdient. Alles andere ist weder für dich noch für uns alle gut und ich freue mich auf alles was kommt!

    Viele liebe Grüße
    Anja

  21. Josi

    Hallo Carina,
    das klingt nach der Frage: Was will ich wirklich im Leben? Zumindest befindest du Dich in einem Prüfmodus. Das fühlt sich nicht immer so angenehm an. Doch im Prinzip läuft dieses Prüfprogramm immer mit. Du merkst es nur nicht immer so stark, besonders wenn es gut läuft und positive Stimmen Dich erreichen. Ob Du Dein Leben so lebst, wie Du Dir es wünscht, liegt bei Dir. Du weißt es. Ob sesshaft oder reisen wie bisher oder etwas dazwischen, scheint da auf der Agenda zu stehen. Eine mögliche Frage als Anstoß: "Du warst bestimmt schon 10 Mal auf Bali. Ist das wirklich Reisen? Das, was Du öfter tust, wird zur Routine. Für manche ist die sehr hilfreich, anderen fehlt der Spannungsbogen und die Motivation auf Dauer. Trainingsstrecke wechseln bzw. anders gestalten, so läuft das im Radsport, um motiviert zu bleiben. Ich denke, mit Deinen Zweifeln hier im Text hast Du Dein Ziel erreicht. Mach' was draus. LG Josi

    • Hi Josi,
      der Prüfstand kommt glaube ich jedes Jahr gefühlt mindestens einmal 😀
      Und nein, ich finde das auch nichts schlechtes, ganz im Gegenteil.
      Bin einfach gespannt, wie das Prüfergebnis dieses Mal ausfallen wird 😉
      Liebe Grüße,
      Carina

  22. Margret Heine

    Liebe Carina, seit langem bin ich eine eher Stille Mitleser in. Durch deine Beiträge habe ich im letzten Jahr ebenfalls die berühmte Notbremse gezogen. Seit über zehn Jahren bin ich immer nur für meine Arbeitgeber da gewesen. Im letzten Jahr habe ich dann angefangen drüber nachzudenken, wie lange ich das eigentlich noch so machen möchte. Tja, was soll ich sagen, ich habe seinerzeit den Entschluss gefasst, es nicht mehr zu machen, bzw es anders zu machen. Also, den Stier an den Hörnern gepackt, eine Stunde verhandelt und jetzt kann auch ich das Leben wieder genießen. Ich bin zwar noch nicht selbstständig, aber ich arbeite daran. Für mich ist das Jahr 2017 das Jahr der Veränderung und das ist gut so. Vielleicht wird es das ja auch für dich. Ich finde toll,was du auf die Beine gestellt hast. Ich folge dir ebenfalls weiterhin. LG Margret

    • Liebe Margret,
      ich freu mich immer wie ein kleines Kind an Weihnachten, wenn ich Kommentare von stillen Mitleserinnen lese <3
      Und noch mehr, wenn es dann solche wie Deiner sind. Die erste Erkenntnis, dass da etwas gewaltig nicht stimmt und etwas geändert werden muss, die ist immer die schwierigste. Also Glückwunsch dazu, dass Du danach auch in Aktion getreten bist! Die Feinjustierung und den Schritt in die Selbständigkeit, den packst Du nun auch noch. Da bin ich sicher. Eine einmal angerollte Lawine lässt sich so schnell nicht wieder aufhalten…
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

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