Mein Besitz, mein Lifestyle, meine Zukunft

Die ganze Wahrheit!

Vor Kurzem bekam ich eine E-Mail einer Leserin, die nach dem Stöbern auf dem Blog noch vier entscheidende Fragen offen hatte:

„Solltest du jemals den Entschluss fassen wieder sesshaft zu werden – sei es wegen  Familienwunsch oder aus sonstigen Gründen –, könntest du dann immer noch von deiner Selbstständigkeit leben?“

„Könntest du dir überhaupt vorstellen, jemals wieder einen festen Wohnsitz zu haben?“

„Mietest du dir für deine Aufenthalte in Deutschland extra immer Hostels/Hotelzimmer oder hast du irgendwo doch noch einen kleinen Rückzugsort?“

„Besitzt du wirklich nur die Dinge in deinem Rucksack/Koffer?“

Mir war sofort klar: nicht nur sie wird sich diese Fragen über mich und meinen Lifestyle stellen.

Ich will also heute abgrundtief, fast schmerzhaft ehrlich mit Dir sein und nicht immer nur Transparenz und Authentizität predigen – ich werde sie vorleben.

Dieser Artikel wird also nicht besonders viel Anleitung, Tipps und Weisheiten zur Selbständigkeit beinhalten.

Aber er wird Dir vielleicht ein besseres Bild von mir, meinen Einstellungen und damit hoffentlich auch der Entscheidung zur Selbständigkeit vermitteln.

Denn mein gesamter Hintergrund und meine Denkweise sind der Grund, warum ich mich für die Selbständigkeit entschieden habe.

Sie gibt mir die Freiheit, Selbstbestimmtheit und Möglichkeit, so zu leben, wie ich lebe.

Lehn Dich also zurück, nimm Dir eine Tüte Knabberzeug und stürz Dich in mein Seelenleben…

 

Solltest du jemals den Entschluss fassen wieder sesshaft zu werden – sei es wegen Familienwunsch oder aus sonstigen Gründen –, könntest du dann immer noch von deiner Selbstständigkeit leben?

Diese Frage beinhaltet, wenn wir es genau nehmen – und wir nehmen es hier immer genau –, eigentlich drei Fragen:

Plane ich, wieder sesshaft zu werden?

Obwohl ich mittlerweile an einem Punkt in meinem Leben angekommen bin, an dem meine Reiseplanung selten über zwei Wochen hinausgeht, kann ich diese Frage mit einem klaren „Nein“ beantworten.

Ich plane nicht, meinen Lebensstil in naher Zukunft aufzugeben. Aber dazu im nächsten größeren Abschnitt mehr.

 

WÜRDEN MICH EIN FAMILIENWUNSCH ODER SONSTIGE GRÜNDE DAZU MOTIVIEREN SESSHAFT ZU WERDEN?

Hier wird es nun wirklich persönlich, aber es ist eine berechtigte Frage.

Ich unterhalte mich über diesen Punkt nur selten, und noch seltener bin ich wirklich ehrlich.

Du erntest also hier einen großen Vertrauensvorschuss, das niemals gegen mich zu verwenden.

Ich habe keinen Familienwunsch. Zumindest keinen, der Kinder mit einschließt.

Bis vor einer ganzen Weile habe ich das nie öffentlich ausgesprochen, weil ich einfach bereits unter Freunden die entgegenschießenden Sätze wie „Das kommt noch, wenn Du den Richtigen triffst“ nicht mehr hören konnte.

Ich bin nicht mein Leben lang Single gewesen – obwohl es sich mittlerweile manchmal so anfühlt – und habe trotzdem nie einen Kinderwunsch entwickelt.

Du magst das also vielleicht anders sehen, aber die Wahrscheinlichkeit geht mittlerweile gegen null, dass ich mal Kinder haben werde.

Abgesehen davon – nun, da wir diesen Punkt abgehakt haben – sehe ich einen Familienwunsch, also auch einen potenziellen Partner, nicht als Grund an, sesshaft zu werden.

Das eine hat mit dem anderen in meinen Augen nichts zu tun.

Fazit also: Ich kenne keinen Grund, der mich sesshaft werden lassen würde. Nein.

Ich kann endlos viele Momente auf Reisen einfach für nichts in der Welt gegen einen festen Wohnsitz eintauschen.

Falls Dir ein guter Grund, abgesehen von denen, die wir gerade ausgeschlossen haben, einfällt – rein damit in die Kommentare! Ich bin gespannt!

Falls nun jemand die Familie- und Freundeskarte zieht: Damit verlierst Du haushoch!

Wie viele Menschen wohnen in Hamburg und ihre Familie in München?! Ja, ungefähr so häufig sehe ich auch meine sesshaften Freunde.

Viele andere leben hingegen so wie ich, und somit sitze ich hier gerade mit einer Freundin in einem Café auf Bali.

Damit dürfte ich die Frage „Könntest du dir überhaupt vorstellen, jemals wieder einen festen Wohnsitz zu haben?“ gleich mit beantwortet haben.

Ein fester Wohnsitz lässt meine Ohren klingeln. Als ich von meiner ersten Weltreise zurückkam und einen Mietvertrag unterschreiben musste, hätte ich am liebsten geweint.

Was sich für andere Menschen nach Sicherheit anfühlt, wirkt auf mich wie eine rasselnde Kette mit einer großen, schweren Metallkugel an meinem Fuß an.

Nein, danke.

Damit möchte ich nicht andeuten, dass es das Fürchterlichste auf der Welt ist, sesshaft zu sein. Es ist nur definitiv nicht das Richtige für mich.

Könnte ich auch sesshaft von meiner Selbständigkeit leben?

Ja, könnte ich.

Statt Flüge würde ich dann Möbel kaufen und statt für Unterkünfte bei AirBnB würde ich Miete zahlen.

Eine grausame Vorstellung für mich. Aber ich war schon immer im Herzen ein wenig „anders“.

 

Mietest du dir in Deutschland immer Hostels/Hotelzimmer oder hast du doch noch einen Rückzugsort?

Nein, ich habe keine Rückzugsorte mehr.

Wenn ich in Deutschland bin, miete ich tatsächlich Hotelzimmer oder vorzugsweise eine AirBnB Unterkunft.

Ich liebe Wohngemeinschaften und ziehe deshalb überall, wo es geht, ein WG-Zimmer vor, aber auch Hostels mag ich, wegen des Gefühls des Dauerreisens, selbst in Deutschland.

Warum ich nicht bei Freunden unterkomme?

Weil ich irgendwann, als meine Selbständigkeit ernsthaft wurde, immer zwischen den Stühlen stand.

Ich arbeite viel und gerne und finde es unfair, wenn ich bei Freunden wohne und dann die meiste Zeit vor dem Laptop verbringe. Das Arbeiten jedes Mal einzuschränken, ist allerdings auch schwer möglich und möchte ich eigentlich auch gar nicht.

Also miete ich Unterkünfte auf Zeit und verabrede mich mit Freunden ganz normal wie früher auch.

So habe ich nicht das Gefühl, irgendwen auszunutzen, und kann Verabredungen genau als das ansehen und genießen, was sie sind: Quality Time.

 

Besitzt du wirklich nur die Dinge in deinem Rucksack/Koffer?

Das ist immer wieder eine Frage, die mich zum Schmunzeln bringt.

Weil ich das Gefühl habe, die Antwort wird mir selten geglaubt. Es ist einfach für die meisten Menschen absolut unvorstellbar, mit so wenig Besitz auszukommen.

Ganz zu schweigen davon, damit auch zufrieden zu sein.

Wenn Du also die ganze Wahrheit hören willst, hier kommt sie:

Ich besitze ungefähr 3–4 Kisten mit Erinnerungsstücken, die im Keller meiner Eltern vor sich hin stauben, weil ich sie seit bestimmt 5 Jahren weder angefasst noch geöffnet habe.

Irgendwann werde ich sie auflösen. Wenn ich mal ganz viel Zeit und Langeweile habe.

(Also werden sie wohl vermutlich vorher verrotten.)

Ich habe eine kleine Box mit Büchern meiner letzten Arbeitsstelle als Qualitätsmanagement-Beraterin. Sie war immer meine „Notfall-Box“, falls ich mir jemals wieder eine feste Stelle suchen müsste.

Ebenfalls seit nun 1,5 Jahren unangetastet im Keller meiner Eltern.

Und nun zu dem, was ich als meinen tatsächlichen Besitz ansehe:

Ich habe einen pink Koffer, der nun ganz frisch in eine Lagerbox in Berlin eingezogen ist. Weil er und sein Inhalt immer noch zu viel waren.

Diese Lagerbox ist nun für drei Monate angemietet und tatsächlich nicht größer als mein Koffer.

Nun lebe ich aus einem 40-Liter-Rucksack von Osprey und teste gerade, was ich aus meinem Koffer vermisse.

Zugegeben: nicht viel!

Aber hier auf Bali brauche ich natürlich auch keine warme Kleidung oder meinen Wintermantel.

Alles werde ich also auch bei meiner Rückkehr davon nicht loswerden, aber zumindest werde ich weiter reduzieren.

Warum?

Weil mir ebenso wie der Verlust sämtlicher Verträge auch der Verlust von Besitz ein unbeschreibliches Freiheitsgefühl vermittelt.

Es lässt mich leicht werden. Ungebunden. Frei eben.

Das alles spreche ich nicht oft an und aus, weil es nur sehr, sehr wenige Menschen gibt, die mich bei den verschiedenen Antworten nicht schräg anschauen und sich im Inneren denken, das alles ist unecht. Unehrlich. Und nur die halbe Wahrheit.

Eigentlich laufe ich weg, bin todunglücklich, ständig einsam und werde irgendwann ein Zuhause und all den überschüssigen Besitz vermissen.

Genauso könnte ich sagen, dass so viele Menschen Besitz ansammeln, um die Leere in ihrem Inneren zu füllen. Dass sie heiraten und Kinder bekommen, weil ihr Leben zuvor langweilig ist und sie etwas brauchen, von dem sie erzählen können.

Beides ist völliger Schwachsinn in meinen Augen.

Jeder Mensch ist mit anderen Lebensumständen glücklich. Und das hier sind meine.

Und sollte meine Geschichte morgen zu Ende gehen und mein Leben vor meinen Augen vorüberziehen, dann habe ich eines definitiv geschafft: Es wäre sehenswert!

 

Welche Frage wolltest Du mir schon immer mal stellen,
nun, wo sowieso alle Tabus gebrochen sind?

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128 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Franzi

    Liebe Carina,

    vielen Dank für diesen ehrlichen Blog. Ich kann viele Punkte absolut nachvollziehen, vor allem den Punkt „Mietvertrag“, da ich gerade wieder einen unterschrieben habe. Und es fühlt sich genauso an, wie du es beschreibst. Mir kreist das ortsunabhängige Arbeiten seit ein paar Wochen im Kopf herum und werde deine Seite weiterhin mit großem Interesse verfolgen.

    Liebe Grüße,
    Franzi

    • Hi Franzi,
      schön eine Seelenverwandte in dem Punkt gefunden zu haben 😀
      Die meisten starren da nur angstverschreckt zurück, wenn ich das sage 😉
      Lass es noch ein wenig sacken um zu ertasten, ob das wirklich das ist was Du willst und wenn Du bereit bist und noch Fragen hast, einfach melden 🙂
      Liebe Grüße von der Götterinsel 😉
      Carina

  2. Anja

    Toller Post, danke für diese ehrlichen Antworten!
    Ich beneide dich ein wenig um dein Leben und finde es absolut nachvollziehbar, dass du keine Familie gründen möchtest und ein fester Wohnsitz dich nicht interessiert.
    Ich habe in den letzten Jahren auch extrem viel Zeugs rausgeschmissen, sodass ich inzwischen fast gar nichts mehr besitze. Keinen festen Wohnsitz zu haben, fühlt sich inzwischen auch für mich gar nicht mehr so absurd an…
    LG

    • Hi Anja,
      danke, freut mich, dass er Dir gefällt!
      Was bleibt mir noch zu sagen als: Go for it 😉
      Liebe Grüße aus Ubud,
      Carina

      • Glaser,Kerstin

        Liebe Carina,
        ich bin im Moment auch in Ubud und faende es sehr interessant dich zu treffen.
        bin allein unterwegs fuer 3 Wochen. Habe mich wie du schon geschrieben hast, aufsammeln lassen und wohne jetzt in der Naehe vom Monkey Forest.
        Wuerde mich sehr freuen, wenn es klappen wuerde.
        Ganz liebe Gruesse
        Kerstin

  3. Daaaaanke!!! 1. für die ehrlichen Antworten und 2. dafür ich mich nicht mehr fragen muss ob ich seltsam bin. Weil ich eine Frau bin die Dauersingle ist und ich mir ehrlich im Moment auch kein Kind in meinem Leben vorstellen kann.
    Auch ich bekomme die Sprüche: „Wenn der Richtige kommt, ändert sich das!“ oder „Du bist einsam, willst es aber bloß nicht zugeben!“ Ich könnte noch 1000 weitere aufzählen.
    Ansonsten finde ich die Idee weniger zu besitzen großartig. Manchmal tut es schon weh, Dinge zu verkaufen/verschenken/wegzuwerfen an denen Erinnerungen hängen. Da brauche ich dann mehrere Anläufe um es umzusetzen. (Und im wahrsten Sinne Augen zu und durch) Aber wenn sie weg sind, ist es meist gar nicht mehr so schlimm. Und du hast Recht, es befreit unglaublich.

    • Hi Sarah,
      bei so einer Begeisterung: gerne 😀
      Nein, Du bist nicht seltsam. Nur anders. Und damit kommen die meisten Menschen nicht besonders gut klar 😉
      Mir ging das beim Besitz verringern auch so: Bei der ersten Weltreise hatte ich noch meine Möbel, Bücher und liebsten Dinge eingelagert und beim Start in die Selbständigkeit dann nicht mehr. Du musst Dich ja nicht zwingen. Wenn Dein Herz minimalistisch schlägt, kommt das nach und nach von ganz allein 😉
      Liebe Grüße,
      Carina

  4. Annika

    Liebe Carina,

    könntest du dein Rucksack-Modell von Osprey hier verlinken? Planst du eine Review dazu? 🙂

    LG Annika

    • Hi Annika,
      ist gemacht!
      Ja, ich teste ihn gerade ausgiebig und werde auf Pink Compass nach Bali einen ausführlichen Artikel schreiben 🙂
      Fühlt sich aber schon ganz gut an, mein neuer Begleiter 😉
      Liebe Grüße,
      Carina

  5. Liebe Carina, ich finde es wundervoll, dass du diese Fragen, so ehrlich beantwortet hast. Du hast es auf den Punkt gebracht und das macht dich noch authentischer für mich. Du hast deinen Weg gefunden und bist mutig und gehst ihn auch. Ich könnte mir im Moment für mich nicht vorstellen so zu Leben, da ist noch zu viel Verbundenheit. Ich bin aber dabei viele meiner „gedachten“ Fesseln zu lösen und fühle mich immer unabhängiger. Dabei ist es gar nicht wichtig wo man lebt, in welchen Umständen, sondern wie sehr man tatsächlich das lebt, was man fühlt. Ich wünsche dir einen schönen Tag, liebe Grüße MIchaela

    • Liebe Michaela,
      freut mich sehr, genau das wollte ich bezwecken! (Auch wenn das oft einfacher gesagt ist, als getan) 🙂
      Ich sehe das genauso. Ich will niemanden missionieren, der gar nicht für dieses Leben gemacht ist. Genau deshalb ist es so wichtig, sich in allen Aspekten anzuschauen, wie das Leben einer Digitalen Nomadin wirklich aussieht.
      Und im Grunde stehe ich ja auch dafür, Frauen in die moderne Selbständigkeit zu bringen, nicht sie ins Digitale Nomadentum zu integrieren 😉
      Falls jemand beides möchte – freut mich für sie. Aber das ist keine Grundbedingung um erfolgreich ein Online-Business zu führen.
      Liebe Grüße zurück,
      Carina

  6. Hi Carina,
    wunder-, wunderschöner Artikel der mir sooo aus der Seele spricht.
    Schön zu lesen, dass es da draussen noch andere Mädels gibt, denen es ähnlich geht.

    Für die meisten Eltern und Freunde scheint es unvorstellbar zu sein, dass man ohne Partnerschaft, Kinder, festen Wohnsitz und haufenweise Besitz ein glückliches und erfülltes Leben führt.

    Danke für die ehrlichen Worte!

    Nadine

    • Hi Nadine,
      danke Dir für das liebe Kompliment!
      Es gibt sie. Definitiv. Sie sagen es nur vielleicht nicht gerne öffentlich 😉
      Liebe Grüße,
      Carina

  7. Silke

    Liebe Carina,

    herzlichen Dank für Deinen ehrlichen Post.

    Ich verfolge Deine Arbeit ja inzwischen auch schon länger und finde spannend, was Du machst und wie Du lebst. Ich selbst habe über mich gelernt, dass ich ein festes Zuhause brauche, um mich wohl zu fühlen. Es ist mein Rückzugsort, an den ich immer wieder gerne zurückkehre.

    Aber ich denke, das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist für mich, das es wichtig ist, herausfinden, was man für ein gutes und glückliches Leben tatsächlich braucht – und das ist individuell verschieden.

    Das Thema Kinderwunsch würde ich nicht an einen festen Wohnsitz binden. Kinder sind so unendlich flexibel in ihrem Sein und Denken und wissen meist recht unverstellt, was sie brauchen und was nicht. Ich kann mir vorstellen, dass ein Kind auch ohne festen Wohnsitz auf gute Weise aufwachsen kann.

    Allerdings hat nicht jede Frau einen Kinderwunsch – und es ist klasse zu wissen, ob man Kinder möchte oder nicht. Auch wenn sich diese Haltung manchmal ändert bzw. sich eine ungeplante Schwangerschaft einstellt! 🙂

    Herzliche Grüße

    Silke

    • Liebe Silke,
      toll und Danke, dass Du hier immer mitliest und rege kommentierst 🙂
      Ich kann das gut verstehen, mit dem festen Zuhause, so geht es ja den meisten Menschen.
      Und ich bin die Letzte, die sagt, nein, nein, mein Lebensstil ist besser!
      Ich möchte gerne, dass jeder diese Entscheidung für sich treffen kann, ohne schief oder als sonderbar angesehen zu werden.
      EGAL was ein glückliches Leben beinhaltet. Ich bin da also voll bei Dir.
      Und ich bin mir sicher, dass ein Kind es nicht schert, wo es aufwächst (vor allem die ersten Jahre) solange es glückliche Eltern hat 😉
      Liebe Grüße,
      Carina

  8. Ein wirklich toller Artikel! Spannend und vor allem auch erholsam zu lesen, dass es Menschen gibt, die sich nicht in die konventionelle Vorstellung eines Lebens „so wie es sein sollte“ pressen lassen.
    Allein der Satz „Das kommt noch, wenn Du den Richtigen triffst“ – da klingeln mir schon die Ohren.
    Ich bin seit 6 Jahren verheiratet und ich kann nichtmal zum Frauenarzt gehen ohne jedes Mal folgende Frage zu hören: „Wann wollen Sie denn Kinder?“. – „Äh, gar nicht?!“ Lange Zeit war ich naiv genug zu denken, ich sei wirklich nicht normal. In Wahrheit sind die anderen aber nur engstirnig. 😉

    Liebe Grüße

    • Hi Melina,
      schön wieder von Dir zu lesen und Danke!
      Ja, ich glaube, dass Du es da genauso „schwer“ hast, denn allein Deine Entscheidung wird ja schon nicht als „normal“ angesehen.
      Ich wünschte, dieses Norm-Denken würde sich endlich ein wenig lockern.
      Haus, Hund, 1,5 Kinder. Und nichts drunter oder drüber.
      Engstirnig trifft es da manchmal gut 😉
      Liebe Grüße,
      Carina

  9. Snoa

    Liebe Carina, danke auch von mir für diesen Artikel. Da ich gerade schwanger bin, finde ich es besonders interessant, dass du schreibst, Familie(nwunsch) und Sesshaftigkeit hätten nichts miteinander zu tun. Das sehe ich nämlich ganz genauso!
    Ich selbst habe die ersten sechs Jahre meines Lebens ohne festen Wohnsitz verbracht, und meine schönsten Kindheitserinnerungen stammen auch aus dieser Zeit. Für mich war es stattdessen richtig schlimm, dann plötzlich an einem Ort festzusitzen.
    Obwohl mein Partner und ich beide ortsunabhängig arbeiten (können), gefällt es uns am besten, alle paar Jahre in ein neues Land oder eine neue Stadt umzuziehen. Ist natürlich mehr Aufwand als nur mit einem Rucksack, aber es passt perfekt zu unserem Lebensstil. Jetzt, wo noch ein Kind dazukommt, muss und wird sich das nicht ändern.

    • Uhh spannend. Und Glückwunsch!
      Wunderbar, schön dass Du Dich als tolels Beispiel hier einbringst. Bestätigt ja damit unsere gemeinsame Theorie 😉
      Ich glaube eure „Sesshaftigkeit“ könnte ich mir noch am ehesten für meine Zukunft vorstellen. Aber wahrscheinlich nur mit angemietetem Zuhause, so dass ich jederzeit weiterziehen kann 😀
      Klingt sehr schön!
      Wo seid ihr zur Zeit?

      • Snoa

        Danke! Wir wohnen derzeit in Berlin – als Nächstes liebäugeln wir mit den Niederlanden und Kanada, oder was sich sonst noch ergibt…

  10. Liebe Carina!
    Danke für den ehrlichen Post.
    Wenn ich solche Dinge von dir lese, spüre ich immer eine tiefe Sehnsucht in mir drinnen.
    Ich sehe mich oft als „nicht verwurzelt“, lebe zwar dauerhaft in Österreich, lebe also sozusagen sesshaft und doch sind es immer meine Reisen, die mir die größte Freiheit und das größte Glücksgefühl schenken.
    Ich könnte ohne zu zögern auf so viel anderes verzichten…

    Mir ist tatsächlich noch eine Frage eingefallen:
    Wie stellst du dir dein Leben in Zukunft vor? Damit meine ich, wenn du alt bist 😉
    Denn das ist in meinen persönlichen Überlegungen oft ein Faktor, der für Sicherheit und Kinder spricht.

    Ich lese sehr gern von dir.
    Liebe Grüße Moni

    • Liebe Moni,
      danke und gerne 🙂
      Eine berechtigte Frage. Meinst Du dabei die Ortsunabhängigkeit oder die „Rente“?
      Letzteres unterscheidet mich nicht von jedem anderen Selbständigen. Ich muss eben selbst vorsorgen (denn auch wenn ich durch die Künstlersozialkasse weiterhin in die gesetzliche Rentenkasse zahle, erwarte ich davon nicht viel) und habe ab diesem Jahr vor, mich damit intensiv zu beschäftigen und meine zusätzliche private Rentenversicherung zu erweitern, nun, da mein Einkommen das auch zulässt. Im ersten und zweiten Jahr ist man viel zu sehr damit beschäftigt sein Unternehmen aufzubauen.
      Was mein tatsächliches Leben im Alter angeht, habe ich da noch keine konkrete Vorstellung. Hier auf Bali würde es sich sicherlich gut und angenehm alt werden lassen und auch kaum Kosten verursachen. Australien ist zwar teuer, hat aber eine sehr gute Altersbetreuung. Das hat mir auch gut gefallen, als ich dort war.
      Aber dazwischen ist noch so viel Zeit und kann so viel passieren. Keine Ahnung 😀
      Liebe Grüße,
      Carina

  11. Katharina

    Liebe Carina,
    ich bin seit einiger Zeit „stiller Leser“ und bewundere deine Offenheit und deinen Mut. Nur eine Frage ist mir schon ein paar Mal durch den Kopf gegangen- zugegeben eine „typisch deutsche“: wie sicherst du dich ab, sprich fürs Alter, oder falls mal- was keiner hofft- etwas dazwischenkommt, wie Krankheit? Ist das als digitale Nomadin mit unregelmäßigem Einkommen in dem Maße überhaupt möglich? Danke für deine Antwort.

    • Hallo Katharina,
      wie schön, dass ich Dich aus der Stille locken konnte 🙂
      Das spornt mich doch an, häufiger so ehrlich und offen zu schreiben!
      Ich habe das gerade auch schon mal in Monis Kommentar-Antwort angesprochen:
      Es mag verwirren, aber Digitale Nomaden sind ganz genau wie alle anderen Selbständigen: Wir müssen selbst vorsorgen.
      Ich bin in der KSK, zahle dort im Grunde genau in alle Sozialversicherungen ein wie ein Festangestellter und habe weiter meine private Lebensversicherung laufen. Dazu möchte ich ab diesem Jahr Rücklagen schaffen, denn von der gesetzlichen Rentenversicherung verspreche ich mir nichts mehr (womit ich dann „sicherer“ lebe, als als normale Angestellte).
      Ich habe zusätzlich immer eine Auslandskrankenversicherung, wenn ich reise.
      Was das unregelmäßige Einkommen angeht: Ich habe zu gut 50% passives Einkommen. Selbst wenn ich also mal krank werden würde, läuft mein Einkommen zu einem Großteil weiter, auch ohne dass ich ein paar Wochen etwas dafür tun müsste.
      „Unregelmäßig“ mag bei Dir Unsicherheit vermitteln, aber ich habe mir mittlerweile genügend Einkommensströme aufgebaut, dass es mittlerweile immer einen gewissen Grundbetrag überschreitet der mich komplett finanziert.
      Hat das Deine Frage ausreichend beantwortet? 🙂
      Liebe Grüße,
      Carina

  12. Hallo Carina,

    ich stimme dir voll und ganz zu! Auch wenn dein Lebensstil nicht meiner ist, stimme ich deiner Einstellung voll und ganz zu! Ich plane zwar schon eine Familie und Kinder und habe gerade letztes Jahr mein Eigenheim bezogen aber dabei möchte ich trotzdem selbstbestimmt und unabhängig arbeiten. Dafür arbeite ich an meiner Selbstständigkeit.

    Eine Selbstständigkeit lässt sich sowohl mit deinem, als auch mit jedem anderen Lebensstil verbinden! Wichtig ist nur, dass man für sich selbst entscheiden kann was einen glücklich macht und wie man leben möchte und sich nicht im Hamsterrad des „Normalen“ festläuft.

    Auch im Punkt Besitz kann ich dir nur voll und ganz zustimmen. Dank des Arbeiten auf Reisen habe ich festgestellt, dass mein Kopf viel freier ist, wenn ich nur wenige Dinge um mich herum habe. Deshalb entrümpele ich gerade ganz gewaltig und schaffe in unserem Heim für mehr Platz zum atmen! Ich konzentriere mich lieber darauf meine eigenen Kräuter im Garten anzupflanzen und gebe mein Geld lieber für gutes Essen und schöne Reisen aus als materielle Dinge anzuhäufen.

    Vielen Dank für diesen Gedankenstoss und viele Grüße nach Bali!!!
    Jana

  13. Ich schaue Dich nicht schräg an!
    Ich verstehe Dich sowas von!
    Ich kenne diese Fesseln, diese Gefängnisse…
    Das Gefühl der echten Freiheit ist unbeschreiblich…
    Man muss es erlebt haben um es zu begreifen…
    Wer es erlebt hat, will nicht mehr zurück….
    🙂 LG, Holger

    • Hi Holger,
      da hast Du absolut Recht. Jeder braucht diesen Moment, wo es langsam Klick macht und die Zahnrädchen anfangen sich im Kopf zu drehen 😉
      Kommt bei dem einen früher bei dem anderen später – aber nie zu spät!
      Liebe Grüße,
      Carina

  14. Ach, Carina, wieder einmal sprichst du mir aus dem Herzen. Aus dem tiefsten Herzen. 🙂

    Wir gehen ja gerade auch unsere ‚Freiheit‘ ofiziell an – warum? Na, weil wir eben auch an diesem einen Punkt sind, diesem Punkt, an dem sich anscheinend alle dazu entscheiden, eine Familie zu gründen und Kinder zu bekommen. Das ist auch gut und schön für sie alle, das meine ich ernst, aber es ist nicht unser Leben. Keinesfalls. Und wenn man das jeden Tag miterlebt und sich fragt „Das soll es dann sein???“, dann darf man nicht stillhalten, sondern muss etwas tun, aktiv werden und sich und sein Leben so leben, wie man es wirklich will – so wie du und ich bin froh, dass du zeigst, dass man es schaffen kann, und finde es super, dass du deine Meinung und Anschauung nun so offen dargelegt hast.

    Mein Blog steht genau unter diesem Motto (‚Gegen den Standard, die Welt gehört uns‘) und in einem meiner ersten Posts habe ich direkt ausgeführt, dass meine Lebensplanung NICHT durch Kinder bestimmt wird und das doch einfach akzeptiert werden soll 😉 Wer mag, darf gern hier lesen: Glücklich ohne Kinder – PRO Akzeptanz einer sehr persönlichen Entscheidung.

    Und jeden Tag werde ich in meiner Meinung bestätigt, ja, sie wird noch weiter gefestigt. Und dir scheint es ganz genau so zu gehen – ich bin froh, dass es Leute wie dich gibt, die so denken (und leben) wie ich!

    In diesem Sinne: Herzlichen Dank für deinen Beitrag!

  15. Liebe Carina,

    ich bin gerührt und begeistert. Von deiner Offenheit und deinem Mut auszusprechen, was sich nur wenige trauen.

    Ich sehe mich im Moment ähnlichen Fragen gestellt. Mit 27 will ich raus in die Welt, alle anderen um mich herum bekommen gerade Kinder und fragen mich, wovor ich denn davon laufe. Es ist schwer zu erklären, dass ich vor nichts davon laufe, sondern dass das Reisen mich glücklich macht und eine Familie für mich im Moment einfach eine Belastung und eine Einschränkung wäre, der ich mich nicht hingeben möchte. Und ja, wenn ich dann noch sage, dass ich vielleicht nie Kinder haben möchte, geht’s erst richtig los. „Na warte mal ab..“ Du kennst das..

    Ich finde es wahnsinnig toll, dass du hier von deinen Gedanken und deiner Überzeugung berichtest. Ich ziehe meinen Hut und freue mich, dass es doch Menschen gibt die es ähnlich sehen.

    Liebste Grüße,
    Sabrina

    • Liebe Sabrina,
      Danke für Deinen tollen Kommentar und das Lob!
      Das freut mich riesig 🙂
      Und ja, ich kenne das sehr gut…
      Geh Deinen Weg und lass Dir von niemandem reinreden.
      Das ist nicht immer einfach, aber es ist es wert!!
      Liebe Grüße,
      Carina

  16. Suzanne

    Danke Carina,

    für diesen tollen und offenen Post. Für mich eine Kernaussage daraus: Du musst Dein Leben so leben, wie DU es möchtest, und nicht wie es 1000 andere für richtig halten. Manchmal ist das gar nicht so einfach, wenn die eigenen Vorstellungen nicht dem Standard entsprechen 🙂 Aber unglaublich befreiend, wenn man es trotzdem durchzieht!

    Ich freu mich schon auf Deinen nächsten Beitrag!
    Suzanne

  17. Liebe Carina – vielen Dank für den Artikel und wieder einmal habe ich beim Lesen heftig zustimmend genickt. Danke, dass Du schreibst, was Du schreibst und ich lerne beim Lesen auch immer ganz viel über mich selbst. Herzliche Grüße, Franziska

  18. Liebe Carina,

    dein Artikel spricht auch mir aus dem Herzen. Sehr!
    Beim Stichwort „Mietvertrag“ sind mir fast die Tränen gekommen.. Ich habe vor drei Monaten einen Mietvertrag in Berlin unterschrieben und es fühlt sich an wie eine Fussfessel! Nun ist es so, dass ich mein Referendariat Ende des Jahres abschließen werde und jetzt schon die Tage zähle und mit den Füßen zucke, weil ich nur darauf warte hier alles aufzulösen und loszuziehen! Endlich wieder frei sein! 🙂 Und ein sechswöchiger Asienaufenthalt im Sommer wird mir die dämliche Wartezeit auf jeden Fall auch verkürzen! 🙂
    Vielen Dank für deine offenen Worte und vielleicht laufen wir uns ja mal in Indonesien oder so über den Weg. Würde mich sehr freuen!

    Alles Liebe
    Christine

    • Liebe Christine,
      ich weiß so gut wie es Dir geht!
      Aber Du hast ja ein ziel, auf das Du hinarbeiten kannst. Das ist das Wichtigste!
      Wobei Du es mit Berlin deutlcih schlechter hättest treffen können, für eine Fußfessel 😉
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  19. Nina

    Liebe Carina.

    Ich verfolge deinen Blog schön länger und finde es unglaublich toll was du machst. und für mich sind deine Haltungen überhaupt nicht komisch ich finde es klasse so zu leben! du siehst es fasziniert mich und das schon lange.. bei mir ist nur immer das Fliegen im weg.. ich kann es mit mir nicht vereinbaren der geliebten Umwelt zu schaden nur weil ich reisen möchte deswegen wäre meine Frage auch in diesen Bereich.. wie gehst du damit um? beschäftigt dich die Frage überhaupt und wenn ja was für einen Kompromiss hast du für dich gefunden? ich denke mal das du die Natur ja auch sehr liebst:)
    Ganz liebe Grüsse aus der Schweiz
    Nina

    • Liebe Nina,
      tolle Frage!
      Ja, ich mache mir darüber Gedanken und kämpfe in dem Punkt oft mit meinem Gewissen.
      Bisher habe ich versucht, Langstreckenflüge mit einer mehrmonatigen Reise, bei der ich dann so viel wie möglich über Land reise, zu kombinieren. Quasi: Anfang Herbst hin, Ende Frühling zurück.
      Damit fliege ich nicht mehr, als ein normaler Reisender, der einmal im Jahr Urlaub macht.
      Langsam komme ich damit aber zwischen mehrere Stühle, weil es Termine und Pflichten gibt, die mich doch häufiger zurück nach Deutschland ziehen, als ich persönlich „müsste“.
      Da stecke ich gerade fest und versuche neue Wege zu finden.
      Jessie von http://www.bunterwegs.com ist da ein tolles Vorbild. Sie läuft bald einfach von Hamburg nach Kathmandu, statt zu fliegen. Definitiv eine Inspiration für mich!
      Liebe Grüße,
      Carina

  20. Jenny

    Liebe Carina,

    bis auf die Sache mit dem Kinderwunsch bin ich sowas von bei dir. Aber für mich persönlich hat der Kinderwunsch auch überhaupt nichts mit sesshaft werden zu tun. Ich glaube mit dem richtigen Partner und der richtigen, gesunden Einstellung zum Leben und zu Kindern, kann man ein Kind immer und überall auf dieser Welt haben und durchbringen….und es gibt doch einige Nomaden mit Familie. Man muß es nur wollen 😉
    Am meisten möchte ich dir dafür danken, dass du nochmal auf diese Unterstellungen, mit denen man ständig konfrontiert wird, hingewiesen hast. Das ist etwas was mir wirklich auf die Nerven geht! Am schlimmsten finde ich die: „du rennst doch vor irgendwas davon“. Ich habe totales Verständnis dafür, dass nicht jeder diesen Lebensstil nachvollziehen kann, aber deswegen muß man ihn noch lange nicht schlecht reden und den Leuten wunder weiß was für Lebensängste oder Lebensunfähigkeiten unterstellen. Ich sehe es nämlich eher als das Gegenteil von „davonlaufen“ – und zwar als „das Leben in die eigene Hand nehmen“.

    LG, Jenny

    • Hi Jenny,
      sehr schöne Einstellung! Finde ich toll 🙂
      Mir gehen diese Vorurteile auch auf die Nerven und ich muss mich immer zwingen, nicht biestig zu werden und entgegen zu halten, dass Menschen die denken wir laufen weg, letztendlich nur neidisch sind.
      Ich hoffe nämlich immer noch, dass das nicht stimmt und nur auf Unverständnis basiert.
      Mein Lieblingszitat trifft es da immer noch den Nagel auf auf den Kopf: Ich reise nicht, um vor dem Lbeen davonzulaufen. ich reise, dmait mir das Leben nicht davon läuft.
      Liebe Grüße zurück,
      Carina

  21. Nadine

    Hallo Carina,
    toller Beitrag, ich bin zwar momentan noch das genaue Gegenteil, aber dennoch kann ich deine Gedanken VOLL nachvollziehen. Ich arbeite im Reisebüro, reisen sind mein Leben, leider natürlich noch nicht wie bei dir „Hauptberuflich“ aber vielleicht vage ich irgendwann den Schritt. Ebenso dieses „Miete“ jeden Monat wenn sie abgeht denk ich mir…mist für das Geld könntest du woanders auf der Welt nen Monat lang nen schönes Leben haben.
    Bei mir schauen mich auch viele Leute schief an wenn ich ihnen erkläre wie ich hier und da meinen Urlaub so lege das man die längst Mögliche Zeit auf reisen ist und von meinen 6 Wochen Urlaub auch 7 Wochen im Ausland bin^^

    Ich würd mich riesig freuen wenn wir uns irgendwann mal auf der großen weiten Welt begegnen und nen Kaffee trinke 😉

    lg Nadine

    • Hi Nadine,
      gerne. Sag wann und wo, ich bin da 😀
      Und nehme dann ne eisgekühlte Schokolade statt dem Kaffee 😉
      Jeder von uns hat mal dort gestartet, wo Du nun bist. Niemand wurde als Digitale Nomadin geboren. Also: Nur Mut!!
      Liebe Grüße,
      Carina

  22. Jennifer

    Hey

    Ich weiß gar nicht wer diese ganzen Kommentare liest aber nach dem Artikel ist es mein Bedürfnis etwas dazu zu sagen.
    Zu sagen ich wäre neidisch ist falsch den ich bin genau dein Gegenteil.
    Für mich gibt es keine schönere Vorstellung als sie von einem alten von mir restaurierten Haus irgendwo im nirgendwo mit Mann Kindern und Tieren. Einer Heimat die ich mir immer wieder neu gestalten kann.
    Aber ich versuche mich von dir dazu inspirieren zu lassen den anderen Teil von mir nicht zu kurz kommen zu lassen.
    Ich liebe andere Kulturen und Landschaften, vorallem Landschaften als Geographie Studentin ja auch verständlich, und dein Blogg hilft mir den Mut zu fassen den Wünschen die Landschaften dieser Welt zu sehen anzugehen trotz all dem drum herum.

    Lieben Gruß
    Jennifer

    • Hi Jennifer,
      ich lese sie zum Beispiel 😉
      Und freue mich über Deinen!
      Besonders weil Du trotz Deinem Anderssein noch offen für Inspiration bist. Das freut mich noch mehr 🙂
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  23. Kerstin

    Hallo Carina,
    toller und wirklich ehrlicher Artikel. Die Fragen, die dir da gestellt wurden, habe ich mir auch schon gestellt. Jetzt weiß ich Bescheid.
    Und wenn ich mir die Kommentare hier so durchlesen, merke ich nun auch, dass ich mit meinem Wunsch keine Kinder zu bekommen, nicht alleine da stehe und durchaus „normal“ bin.

    Lediglich den Rückzugsort, den brauche ich. Ich liebe es am Flughafen von meinen Eltern, meiner Schwester, meinem Schwager und meiner Nichte und meinen zwei Neffen abgeholt zu werden. Denn nach zwei bis drei Wochen reisen, vermisse ich die alle schon arg, trotz täglichen telefonieren (trotz, dass ich die 30 auch schon überschritten habe).

    Aber sind wir alle unterschiedlich und ich finde deine Story sehr spannend.

    • Hi Kerstin,
      wunderbar! dann habe ich also nicht falsch vermutet, dass diese Fragen auch andere interessieren 😉
      „Wir sind alle unterschiedlich“ – wie wahr! Und gut so 😀
      Liebe Grüße,
      Carina

  24. Liebe Carina, Dein Post hat mich gestern den ganzen Tag nicht losgelassen und heute auch nicht. Ich mag Deine Offenheit einfach so unglaublich toll. Obwohl ich (noch?) ganz anders lebe, als Du es momentan tust, kann ich so vieles nachvollziehen, was Du schreibst. Suzanne schreibt es oben sehr treffend. Es geht darum, sein Leben so zu leben, wie es sich für einen selbst richtig anfühlt. Ohne Rücksicht auf Verluste. Am Anfang oft nicht ganz einfach, aber es ist so befreiend.
    Danke für die Inspiration und Motivation. 🙂

    • Liebe Andrea,
      ich bin bei Dir ja sehr gespannt 😉
      Ich vermute ja, dass sich das „noch“ in den Klammern irgendwann verkrümelt 😀
      Aber Du hast völlig Recht: Jeder so wie er oder sie möchte und vor allem macht solch ein Lebenstil nur dann Sinn, wenn man mit Herzblut dahinter steht.
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  25. Maria M. Koch

    Liebe Carina,
    ich lese sehr gern von dir und kann dich so was von verstehen. Um Ubud beneide ich dich gerade ein wenig, weil ich die Stadt kenne und sehr mag. Ich bin über 60, liebe meine erwachsenen Kinder, meinen Lebenspartner und meine alte Mutter, doch ein Teil meines Herzens würde gern leben wie du es tust. Als junge Frau war ich für begrenzte Zeit in Israel, Frankreich, Griechenland ähnlich unterwegs. Heute lebe ich an einem schönen Platz in Oberbayern und gestalte meine Zeit überwiegend nach meinem Geschmack. Also kein Grund zum Jammern. Ich werde dich und deine Beiträge weiterhin verfolgen und mich darüber freuen. Wohin ich gern noch reisen würde (ich kenne nur einen kleinen Teil davon), ist der Oman. Ich nehme an, du warst auch dort schon unterwegs? Alles Gute für dich, Maria.

    • Liebe Maria,
      vielen Dank für Deinen Kommentar!
      Ja, Ubud kann einen in seinen Bann ziehen…
      Im Oman war ich noch nicht – steht aber auf der Wunschliste 😉
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  26. Hallo liebe Carina!
    Wirklich toller Artikel, danke dafür!
    Ich hab ja selbst auch keine Kinder (werden aber irgendwann kommen) und neulich unterhielt ich mich mit einer lieben Bekannten über ortsunabhängiges Arbeiten mit Kind. Sie meinte, wenn man etwas „outside the box“ denkt, ist alles möglich. Mit ihrer Familie (2-Jähriges Kind inklusive) hat sie bereits in 3 Ländern gelebt. Wäre also definitiv kein Grund, deinen Lebensstil aufzugeben.

    Mein Grund, nicht dauerhaft durch die Welt zu reisen, ist aber tatsächlich mein Mann, der als Beamter nicht ortsflexibel ist und den ich viele Wochen oder Monate nicht sehen würde. Das ist der Kompromiss, in den ich eingewilligt habe: Wir reisen wann immer möglich, ich reise auch mal alleine, aber wir haben eine feste Homebase, weil es für ihn nicht anders möglich ist. Bisher kommen wir gut damit klar 🙂

    Wenn ich aber dann von dieser grenzenlosen Freiheit lese, nichts zu besitzen und einfach zu tun und zu lassen, was man möchte, dann werde ich natürlich schon ein bisschen neidisch.

    Ich freue mich jedenfalls immer, hier etwas von dir zu lesen, das motiviert mich, meinen Lebensstil auch weiterzuverfolgen! Danke also auch dafür :-*

    Liebe Grüße,
    Annika

    • Hallo Annika,
      ja, ich sehe das auch so: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und Kinder profitieren meiner Ansicht nach vom Reisen genauso wie wir.
      Aber da ich selbst keine Mutter bin, halte ich mich bei solchen Aussagen immer lieber zurück 😉
      Ich kann Deine Beweggründe für einen festen Wohnort nachvollziehen. Aber wer weiß, vielleicht ergibt sich ja mal die Möglichkeit eines Sabbaticals für Deinen Mann. Das wäre doch vielleicht ein guter Kompromiss?
      Liebe Grüße,
      Carina

  27. Susanne

    Hi Carina,
    schön von Dir zu hören.
    Wie immer sehr, sehr inspirierend und ehrlich.
    Ich bin so froh, dass ich Deinen Blog lesen darf und und Dich als Unterstützerin gewinnen konnte.
    Durch Dich habe ich schon so viel gelernt und bin businessmäßig ein ganzes Stück weiter gekommen.
    Ballast in jeder Hinsicht los zu werden, ist in jeder Hinsicht befreiend.
    Wir hören sicher wieder voneinander.

    Liebe Grüße nach Bali
    Susanne

    • Liebe Susanne,
      ich habe mindestens schon so viel von Dir gelernt, wie Du von mir 🙂
      Schön Dich hier dabei zu haben!
      Und ich bin schon gespannt auf Dein fertiges Projekt!
      Ganz viele Grüße,
      Carina

  28. Guten Morgen,

    ich stand gerade unter der Dusche und habe gedacht, dass eigentlich nur genau einen Job haben möchte: einen bei dem ich nur meinen Laptop und Internet brauche. Das wäre mein Traum. Ich blogge leidenschaftlich gerne, habe bis jetzt aber nicht nicht den Schritt Geld verdienen mit ihm erreicht. Und dann lese ich beim Frühstück deinen post und denke JA, JA,JA. Vielen dank dass du so ehrlich bist. Es st so herrlich inspirierend!
    Jetzt muss ich nur noch einen Job finden, der ortsunabhängig ist – hast du da generell Tips, Job-Plattformen etc. auf Lager? Danke!
    Liebe Grüße von Freiburg nach Bali,
    Ronja

    • Liebe Ronja,
      das ist alles gar nicht so schwer und kompliziert, wie es aussieht.
      Ich arbeite gerade an einer ausgedehnten eBook-Serie, die Dich vielleicht dann auch endlich an den Punkt bringen wird, so zu leben und zu arbeiten wie DU das möchtest!
      Am 15. Mai geht es los! Bis dahin: Durchhalten 🙂
      Liebe Grüße,
      Carina

      • Oh da bin ich aber gespannt! Für mich heißt es jetzt erstmal nächste Woche die letzte Uni Prüfung und dann ist das Kapitel beendet. Da kommt deine neue Serie gerade richtig im Mai – bis dahin gönn ich mir erstmal ein bisschen Pause und „Zukunftsfindung“ – da werde ich sicher nochmal einige deiner Artikel durchstöbern 🙂
        Liebe Grüße

  29. Hi Carina,

    für Deinen Artikel stelle ich mein Meldungsgeschäft zurück. Putin und Tsipras können warten, und ich möchte Dir herzlich für Deine Offenheit und Anregungen danken. Was mir wirklich im Leben am Herzen liegt, ist hier zu finden: http://www.kajak-abenteuer.de
    Die Expedition Araca zum höchsten Wasserfall Brasiliens über den Fluss, durch den Urwald und hinauf aufs Bergplateau ist für mich ein zentraler Höhepunkt. Die Familienfrage stellt sich für diejenigen, die eine Familie gründen möchten und darin ihren Höhepunkt sehen. Aus meiner Sicht lebst Du logisch und konsequent. Bindungen wollen gut überlegt sein. Eines weiß ich auch, eine halbe Stunde Zeit zum Surfen wie bei Sebastian reicht mir nicht. Auf dem Rad sitze ich sehr gern deutlich länger und möchte meine Grenzen erfahren, meine Kraft spüren.

    Liebe Grüße
    Josi

    • Hi Josi,
      diese Aussage mag ich: Ich lebe logisch und konsequent 😀
      Ich bin tatsächlich ein sehr konsequenter Mensch. Wenn etwas nicht passt in meinem Leben, dann wird es geändert. Egal wie schmerzhaft oder mühsam es ist. Wenn ich mir eines für Andere wünschen würde, dann das.
      Dein Ziel klingt auf jeden Fall abenteuerlich, da bin ich gespannt!
      Liebe Grüße,
      Carina

  30. Annelore

    Liebe Carina, vielen Dank für Deinen offenen und ehrlichen Artikel, der ermutigt darüber nachzudenken, wie man wirklich leben möchte. Ob ich nun einen festen Wohnsitz mit Familie und Hund habe oder als Digitale Nomadin um die Welt reise, die entscheidende Frage ist aus meiner Sicht: Macht es mich glücklich? Das kann jeder Mensch nur für sich selbst beantworten. Und ja, natürlich kann sich der Wunsch nach einem bestimmten Lebensstil mit der Zeit auch ändern. Dein Artikel ermutigt mich sehr dazu, weiter über eine andere Lebensform nachzudenken und meinen Besitz Stück für Stück zu reduzieren.

    • Liebe Annelore,
      Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen: Macht es mich glücklich?
      Das sollte unsere zentrale Frage bei allen Lebensentscheidungen sein.
      In einer idealen Welt 😉
      Liebe Grüße,
      Carina

  31. Adina

    Hey Carina,

    ein toller Artikel, vielen Dank dafür. Der hat mich im Zug eben wirklich aufgeheitert.

    Ich bin so froh zu lesen, dass es auch andere gibt die ähnlich fühlen wie ich. Ich bin keine Reisende wie du, da ich einen festen Wohnsitz habe, aber ich verstehe deine Beweggründe sehr gut.
    Meine Gesundheit lässt ein Leben aus dem Rucksack nicht zu, aber ich habe MEINEN Weg gefunden der mich glücklich macht.

    Seit gut einer Woche bin ich nun selbstständig. Aktuell noch als Freelancer aber ich bastel schon seit Wochen an meinem Blog todobehappy.de der bald online geht. Auf diesem möchte ich anderen Menschen helfen auch ihren Weg zu finden der sie glücklich macht trotz gesundheitlicher Einschränkungen.

    Jedes Leben ist anders und jeder soll so leben wie er möchte und kann. Deine Artikel machen mir auf jeden Fall immer wieder Mut meinen Weg weiterzugehen.

    Liebe Grüße
    Adina

  32. Liebe Carina,
    danke dass du dein Innerstes mit diesem Artikel zeigst. Ich finde es absolut begeisternd, wie du dir selbst treu bleibst.

    Mich würde noch interessieren, wie du mit wechselnden Unterkünften zurecht kommst. Wir haben festgestellt, dass wir in einer fremden Umgebung doch ziemlich „fremdeln“ . Dadurch wird das Reisen recht anstrengend und wir ziehen deshalb den Wohnwagen als vertraute Unterkunft vor.

    Bleib‘ dir unbedingt weiter treu, egal was irgend jemand sagt! Ich bin jetzt 64 J. und hatte ein sehr „verrücktes“ Leben. Neulich habe ich in meiner Chronik auf FB ein Bild gepostet mit 2 alten Damen. Darunter stand: “

    Wenn ich einmal alt bin, möchte ich nicht, dass die Leute denken: „Was für eine reizende alte Dame“…
    Sie sollen sagen:
    „Oh Mist, was hat sie denn NUN vor?“

    Meine Nichte hat kommentiert: „Das glaube ich dir aufs Wort“.

    So soll’s sein. :-)))

    Liebe Grüße,
    Christiane

    • Hahaha – bester Kommentar, Christiane!
      Toll, danke Dir! 😀

      Zu meinen Unterkünften schreibe ich nächste Woche auf Pink Compass einen Artikel. Genau diesen Aspekt werde ich dabei noch einmal etwas mehr einbinden, danke für die Anregung!

      Viele liebe Grüße,
      Carina

  33. Katharina

    Hallo Carina,

    danke für den tollen Artikel – fände es super, wenn Du häufiger einen in dieser Richtung schreibst, obwohl ich Deine praktischen Tipps auch immer sehr hilfreich finde.

    Ich selbst kann mir zwar ein Leben als Nomadin nicht vorstellen, nachdem ich in meinen Zwanzigern wochenlang am Stück auf Dienstreise in aller Welt war und jahrelang vorwiegend aus dem Koffer gelebt habe, dafür möchte ich aber auch auf keinen Fall mehr als Angestellte arbeiten, sondern mein Leben möglichst selbst bestimmen.

    Da ich mit der Selbständigkeit aber erst am Anfang stehe, habe ich natürlich trotzdem etwas Existenz-Angst – was wahrscheinlich auch normal ist – insbesondere in Bezug darauf, was wäre, wenn ich mal längere Zeit krank wäre und wie ich es schaffe, genug Geld für die Rente anzusparen.

    In Deinen Antworten zu anderen Kommentaren hast Du ja schon mal kurz erwähnt, wie Du momentan vorsorgst (KSK) – vielleicht könntest Du in Zukunft auch mal einen etwas ausführlicheren Artikel dazu schreiben?

    Liebe Grüße nach Bali!
    Katharina

    • Hi Katharina,
      nach diesem überschwänglichen Gruppentreffen hier in den Kommentaren, bin ich definitiv motiviert, mehr solcher Artikel zu schreiben 🙂
      Es freut mich riesig, wie gut er ankommt.
      Und auch die Idee mit der Zukunftsangst in Verbindung Vorsorge hatte ich heute auch schon mal und habe sie mir notiert. Kommt also! 🙂
      Aber danke für die Anregung nochmal.
      Liebe Grüße zurück,
      Carina

  34. Silke

    Hallo zusammen,

    hier ist ja richtig was los! Klasse!

    Mir ist gerade beim Lesen der Kommentare die Frage durch den Kopf gegangen, ob es eigentlich einen Blog über „Familiennomaden“ gibt? Schreibt jemand über dieses Lebensmodell?

    Ansonsten will ich Carina jetzt in Ruhe lassen: Ich warte nämlich auf ihr e-book! 🙂

  35. Hi Silke,

    auch wenn ich nicht Carina bin, habe ich in Sachen Familienblock was für Dich: http://www.gocurrycracker.com/
    Die beiden haben Nachwuchs bekommen. Vielleicht inspiriert dies ja. Zum Segeln um die Welt mit Kindern ist im Netz ebenfalls einiges zu finden.
    Viele Grüße
    Josi

  36. Liebe Carina,

    die meisten Punkte kann ich sehr gut nachvollziehen und sehe sie genauso. Als ich endlich mein Auto verkauft hatte, weil ich es absolut nicht brauchte, waren auch viele erstaunt, warum ich das getan habe. Aber ganz komisch: Ohne Auto fühle ich mich freier, denn ich habe es als Last angesehen.
    Momentan habe ich auch keinen Kinderwunsch, da es mich zu sehr einschränken würde. Kann ja sein, dass das viele Frauen anders sehen, diese sollen aber meine Einstellung akzeptieren, genauso wie ich ihre akzeptiere. Ich verstehe sowieso nicht warum, jede Frau Kinder bekommen solle. Wir sind bald 10 Milliarden Menschen auf diesem Planeten – das reicht doch oder?
    Aber ich denke, dass ich trotzdem einen Rückzugsort brauche. So ganz ohne Wohnung kann ich es mir auch nicht vorstellen. Ich könnte mir auch nicht vorstellen ständig zu reisen, aber wahrscheinlich weil ich nur die schnelle Art des Reisens gewohnt bin. Dass du weder keine Wohnung noch großen Besitz brauchst, finde ich großartig und habe vollsten Respekt vor deiner Lebensweise.
    Wenn ich nächstes Jahr mein Studium beendet habe, will ich mir einen neuen Job suchen, vielleicht mit weniger Geld, dafür aber mit mehr Sinn und mehr Freiheit. Weil eines fehlt mir noch im Leben: Mehr Freiheit. Ich hoffe, dass ich selbst den Mut aufbringen werde, mein altes Leben zu verlassen und Neues zu wagen.

    Liebe Grüße

    Myriam

    • Liebe Myriam,
      ein sehr schöner Kommentar und vielen Dank für Deine Ehrlichkeit und Offenheit!
      Ich drücke Dir die Daumen, dass Du nach dem Studium einen Job findest, der Dich so leben lässt, wie Du es möchtest. Besonders Freiheit und Sinn sind zwei Aspekte, ohne die ich mir mein Leben auch nicht mehr vorstellen kann.
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  37. Hanna

    Liebe Carina,
    ich liebe deinen Blog und lasse mich immer gern von dir inspirieren. Auch dieser Artikel ist sehr schön geschrieben.
    Ich bin wohl das komplette Gegenteil von dir. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen als ein eigenes Haus mit einem großen Esstisch, an dem alle meine Kinder und Enkel versammelt sind.
    Trotzdem kann ich dich sehr gut verstehen und finde es schön, dass du dir nicht den Mut von anderen nehmen lässt, dein Leben so zu leben, wie du es möchtest.
    Auch wenn ich so nicht leben wollen würde, inspirierst du mich doch über den Tellerrand zu schauen und für mich das Richtige rauszusuchen, mit dem ich mich wohl fühle.
    Durch dich habe ich Lust ab und zu mein Wohlfühlbereich zu verlassen und etwas Neues auszuprobieren.
    Danke auch für DEINE Toleranz den Menschen gegenüber, die es eben nicht so wollen wie du.
    Ich wünsch dir weiterhin ganz viele schöne Momente in deiner selbstgewählten Lebensweise!
    Liebe Grüße
    Hanna

    • Liebe Hanna,
      vielen Dank für das tolle Kompliment!
      Und ich kann mir Dein Bild genauso schön vorstellen wie Du – nur für mich wäre es nichts.
      Aber genau das finde ich ja so interessant: Das wir nicht alle im gleichen Stil leben müssen.
      Finde für Dich, was sich gut anfühlt und ja, ab und an aus der Komfortzone zu springen, ist vermutlich nicht das Schlechteste 😉
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  38. Hallo Carina!

    Danke für diese ehrlichen Antworten, ich finde deine Blogbeiträge immer wieder inspirierend.
    Ich kann deinen Freiheitsdrang super nachvollziehen. Allerdings liebe ich meine Wohnung in Dresden. Ich glaube, ich würde super gern eine Mischung haben wollen. Frei sein und dahin gehen wo ich Lust drauf habe, aber auch meinen Rückzugsort hier haben.

    Meine Fragen: Wie machst du das mit Klamotten? Kaufst du dir regelmäßig einfach neue Basics und wirfst die alten Sachen weg? Kommt dir nie mal irgendwas in den Weg wo du denkst: „Oh, das hätte ich soo gern!“ aber es wäre halt zu groß oder zu unsinnig um es mitzuschleppen? Oder bist du davon total befreit? Und, viel wichtiger für mich als Buchliebhaber, hast du alle Bücher nur auf dem Kindle, oder kaufst du auch mal „echte“ Bücher? 🙂

    Liebe Grüße von einer beginnenden Reisebloggerin, Anne

    • Hi Anne,
      na, dann mach das doch so?! Erschaff Dir die Freiheit, die Du brauchst und willst. Nicht mehr und nicht weniger 🙂

      Ja, mit der Kleidung mache ich es tatsächlich so. Wenn ich etwas Neues kaufe, gebe ich etwas anderes dafür her. Hier auf Bali verschenke ich es meist in meinem Homestay. Dafür findet sich immer jemand (es sei denn natürlich, es ist kaputt).

      Ab und an stoße ich auf etwas, dass ich gerne hätte, aber da setzt schnell die Frage ein „Brauche ich das wirklich? Macht das Sinn?“ und dann verfliegt in den meisten Fällen das Interesse wieder.
      Ansonsten haben sich meine Sinne wohl auch schon darauf geschärft, dass ich generell nur Interesse habe an Dingen, die zu meinem Lebensstil passen und die ich in irgendeiner Form tragen kann. Wie hübsche Ohrringe zum Beispiel 🙂

      Bücher habe ich schon lange keine mehr. Bei mir existiert alles digital. Geht wunderbar 🙂

      Liebe Grüße,
      Carina

  39. Gaby

    Hallo Carina,

    das ist ein toller Ansatz zu leben. Mir geht es so ähnlich wie Anne: Gern würde ich mehr reisen oder mehr Zeit für mich haben, aber ich finde es auch toll, eine Homebase zu haben, in der ich mich zurückziehen kann.

    Liebe Grüsse
    Gaby

  40. Liebe Carina,

    gerade flattert dein Newsletter in mein Postfach und bei dieser spannenden Ankündigung, warte ich nicht lange bevor ich auf den Link drücke der mich zu deinem Artikel und kleinen Seelenstriptease führt! Und ich wurde nicht enttäuscht! Du hast hier einen wahnsinnig ehrlichen Post verfasst und damit Fragen beantwortet die vielen von uns unter den Nägel brennt. Dein Beitrag macht mir Mut, dass ich mit meinem Lebensmodell nicht alleine und „seltsam“ bin! Schön, dass es mal jemand laut in die Tasten haut 🙂

    • Liebe Sabine,
      Du bist definitiv nicht alleine 😀
      Auch wenn ich sehr gut nachvollziehen kann, dass man sich manchmal mit diesem Lebensstil wie ein Clown im Tarngebiet fühlen kann 😉
      Viele Grüße,
      Carina

  41. Katharina Desery

    Liebe Carina,

    ich lebe ganz anders als du, mit Mann, Haus, (3!) kleinere Kindern und einem festen Job. Dennoch lese ich deine Beiträge wahnsinnig gerne. Sie inspirieren mich (ganz zu schweigen vom Informieren 😉 )!!

    Oft hatte ich genau die Fragen im Kopf, die du so ehrlich beantwortet hast. Daher danke für deine Antworten. Sie haben mir (mal wieder) gezeigt, dass Freiheit und Unabhängigkeit auch im Kopf stattfinden. Es geht nicht darum, wie wir leben (Haus ja/ nein, Kinder ja/ nein, Single ja/ nein, sesshaft sein ja/ nein uws.), sondern wie wir SIND, wie wir unsere Ziele verwirklichen wollen und wie wir glücklich werden.

    Seit einiger Zeit bastele auch ich an meiner Selbständigkeit. Und ich weiß, dass es kein Zurück mehr gibt. Manchmal denke ich, dass ich es wegen meiner Kinder nicht oder noch nicht schaffen kann (Zeitproblem!!). Doch auch dein Blog trägt dazu bei, dass ich zuversichtlich bin.

    Liebe Grüße nach Bali!!

    Katharina

    • Liebe Katharina,
      sehr schön gesagt und Danke für Deine lieben Worte!
      Versuch Dich vielleicht auch mit anderen selbständigen Müttern zu vernetzen, falls Du da noch nicht viel gefunden hast. Es hilft unglaublich, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
      Auch wenn ich mich riesig freue, dass Du trotz unserem extrem unterschiedlichen Lebensstil hier dabei bist 🙂
      Viele liebe Grüße zurück,
      Carina

  42. Althea

    Carina, einfach toll !! mit ganz so wenig besitz warte ich leider noch nicht auf, hab aber letzten sommer damit angefangen, rigoros zu verschenken und verträge aufzulösen, bevor ich einige monate in die usa und nach mexiko ging. jetzt bin ich zwar wieder retour – und habe mir nun nach 2 monaten doch wieder eine eigene mini-wohnung angemietet. aber sie ist eben mini. und erstmals hab ich nun kein auto, keinen fernseher, kein nicht-mobiles internet etc… ich miste täglich weiter aus – reduktion als gesunde sucht? und freu mich auf meine nächsten reisen. PS: ich glaub auch fix nicht, dass eine familie ein grund ist, nicht mehr zu reisen. das lass ich mir auch von niemandem einreden. PPS: danke für deine tollen motivierenden artikel immer. fast alle lese ich, und da nehm ich mir auch jedes mal was davon mit für mich selbst.

    • Haha – Reduktion als gesunde Sucht? Das merke ich mir mal als Artikeltitel 😀 Sehr gut!!
      Danke für Deine tollen Worte 🙂
      Liebe Grüße aus Canggu,
      Carina

  43. Alexandra

    Liebe carina,

    ich verfolge deinen Blog schon lange und arbeite gerade daraufhin digitale nomadin zu werden und wollte dir aus tiefstem Herzen für die vielen guten tipps die du IMMER in deinen posts hast, danken sowie für deine extreme Ehrlichkeit und Offenheit.
    Du motivierst mich auch den Mut zu bekommen selbst so offen im Internet zu werden und die eigene Selbständigkeit anzupacken.
    Man merkt außerdem bei deinen Beiträgen dass du dir echt viel mühe gibst und diese aus vollem Herzen kommen.
    Bitte weiter so und nur das Beste für dich.
    xo Alex

    • <3 Danke Alex!
      Diesen Kommentar hab ich mir jetzt gleich mal abgespeichert für schlechte Tage, wenn ich mich mal wieder frage, ob das alles Sinn macht!
      (Ja, auch ich habe die manchmal...)
      Das motiviert mich definitiv dran zu bleiben und weiterhin mein Bestes zu geben!
      Mein Tipp für Dich: Dranbleiben. Egal was kommt. Egal welche Hürden es zu überwinden gibt. Wenn Du das wirklich willst, dann schaffst Du das auch!
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  44. Liebe Carina

    Ich verfolge Dein „um 180°“ seit Du damit gestartet bist und danke Dir für all die tollen Artikel. Dieser hier mit all seiner Offenheit hat mich sehr berührt und mir auch Anregung gegeben für meinen eigenen Blog.

    Mit Interesse hab ich gelesen, dass auch ältere Semester Deine posts lesen und kommentieren. Das gibt mit Mut auch mein Projekt der privaten Reisebegleitung in Afrika (www.inspiration-reisen.de) voranzutreiben und mir nun mit 58 Jahren noch mal eine neue ortsunabhängige Existenz aufzubauen.

    Ein Vagabunden-Leben führe ich schon lange, seit 2001 lebe ich in verschiedenen Fahrzeugen und bin hauptsächlich in Afrika und Australien unterwegs.

    Sehr gut nachvollziehen kann ich Deine Aussage zum „Nichtsesshaftsein“ auch in Deutschland. Bis jetzt reise ich hier mit meinem Wohnmobil durch die Lande und stehe tage- oder wochenweise bei Freunden, die über ganz Deutschland verteilt sind. Ich liebe meine „Schneckenhäuser“, eins steht noch in Ostafrika und ich schätze meine eigene Privatsphäre darin. Aber ich merke auch, dass mir ein wirklicher ganz eigener Rückzugsort gut tun würde, vor allem arbeitstechnisch.

    Und für Dich zur Bestätigung: Auf Kinder habe ich bewusst verzichtet, wollte diese soziale Verantwortung nie auf mich nehmen. Und, ich war zwar lange Jahre mit Partnern unterwegs, aber da mich der Reisevirus hoffnungslos infiziert hat, nun schon seit einiger Zeit erfolgreich und glücklich solo. Altersversicherung? wird sich zeigen, was es dann zu versorgen gibt, von mir aus kann es noch lange so weitergehen.

    Dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg mit Deinen Projekten, grüss mir Ubud, ich war mal in den 80igern für 6 Wochen dort.

    Lilli

    • Liebe Lilli,
      noch so ein toller Kommentar der mir das Herz aufgehen lässt <3
      Danke Dir!!
      Ja, hier gibt es keine Altersschranken. Finde ich auch sehr spannend und freut mich rieisig. Denn letztendlich finde ich, es ist nie zu spät, nie zu früh und wir alle haben die gleichen Sorgen, Ängste und Fragen. Sie variieren eher durch die Umstände, als unser Alter.
      Deinen Lebensstil könnte ich mir auch sehr gut vorstellen. Ich scherze die letzten Wochen auch immer wieder mit einer Freundin, dass ab Oktober ein Van her muss.
      Ein "ortsunabhängiges" Zuhause - das könnte mir gefallen 😀
      Aus all und genau den Punkten die Du beschreibst.
      Ich mag Deine Einstellung sehr! Sag Bescheid, wenn wir mal irgendwo auf der Welt an einem Fleck sind, wir müssen unbedingt mal einen Kaffee trinken gehen 🙂
      Liebe Grüße,
      Carina

  45. Angela

    Liebe Carina,

    auch ich habe bisher nicht kommentiert und danke dir für deine offenen Einsichten .
    Mein Leben lief und verläuft auch unkonventionell, wenngleich in anderen Bereichen. Deine mutigen Schritte ins persönliche Glück sind bewundernswert.

    Um es mit Susanna Tamaro (?!) zu sagen: geh wohin dein Herz dich trägt!

    Es ist DEIN Leben und du leistest einen warm leuchtenden Beitrag für die menschliche Gemeinschaft. Danke!

    Herzliche Grüße aus Chicago,

    Angela

    • Liebe Angela,
      schön von Dir zu lesen!
      Und DANKE!
      Werde ich beherzigen 🙂
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  46. Josi

    Hi Carina,

    Du hast hier einen Nerv der Zeit getroffen. Er beschäftigt Männer und Frauen gleichermaßen. Entscheide ich mich für etwas, heißt es zugleich Verzicht auf etwas. Doch die Freiheit, dies zu tun und nicht aus Druck oder gefülltem Zwang, motiviert. Hierin sehe ich den Knackpunkt jeglicher Lebensstile und Wege in der Welt.
    Ein kleiner Nachtrag von mir zum Dranbleiben.

    Liebe Grüße
    Josi

  47. Steffi

    Liebe Carina,
    danke für deine ehrlichen Worte – ich finde es super toll so etwas hier zu lesen und dein Post hat mich sehr berührt. Ich kann dich auch total nachvollziehen, gerade was den Punkt angeht „Irgendwann willst auch Kinder, wenn du den Richtigen findest…“ – I feel you! 😉 – Sehr stark auf jeden Fall, dass du deinen Weg gehst und zu deinem Lifestyle stehst! Alles Gute 🙂

  48. Hey Carinchen,

    cooler Artikel. Find ich mich (natürlich 😉 auch drin wieder.

    Bei der Kinderfrage denke ich mir manchmal sogar ist es nicht fast verantwortungslos noch Kinder in die Welt zu setzen? Mal ganz abgesehen davon dass ich selbst die Frage noch nicht 100 % mit Nein beantworte und auch absolut denke dass man mit „Kind“ nicht das typische Lebenskonzept leben muss.

    Wozu setzt man Kinder in Welt? Zur eigenen Erfüllung? Zum Fortbestehen der Menschheit? Das Dein Kind die Welt besser macht?

    Obwohl das ein mega krasser Gedankengang ist denke ich mir manchmal ob es überhaupt gut ist wenn der Mensch fortbesteht da schon soviel Ungerechtigkeit, Krieg, Geld, Hass & Umweltverschmutzung auf der Welt existiert……und es gibt nicht wirklich Aussicht auf Besserung. Kann man das noch neuen Erdenbürger zumuten oder sollte man nicht lieber den Lebewesen (Kindern & Tiere) helfen die jetzt schon auf der Erde sind?

    Klar das ist ein Ur-Instinkt dass der Mensch sein Fortbestehen sichert daher rüttelt so ein Gedanke natürlich an der Substanz ;).

    Ich lass den aber trotzdem mal so stehen 😉 und geh zum Zumba hahaha.

    LG nach Bali
    Feli

    • Hi Feli,
      so krass finde ich die Gedanken gar nicht – ich habe ganz oft die gleichen.
      Für mich war, wenn ich mal über Kinderwunsch nachgedacht habe, auch irgendwie immer eher die Tendenz da, ein Kind zu adoptieren, statt ein weiteres in die Welt zu setzen.
      Aber ich vermute stark, auch dazu wird es wohl bei mir nie kommen 😉
      Viel Spaß beim Zumba 😀
      Liebe Grüße,
      Carina

  49. Uiii wunderschöne landschaft <3. Dein Beitrag hat mich sehr fasziniert. Danke!
    Liebste Grüße aus dem Grödnertal

  50. Marion Owen

    Halo Carina,

    Ich bin keine dauerhaft Reisende aber ich hab auch schon diverse male im Ausland für längere Zeit gelebt. Nicht das es mir damals bewusst gewesen wäre, meine Beweggründe waren immer sehr plausibel, so muss ich heute, rückblickend sagen – ein Teil von mir hatte einfach keine Lust mehr auf Verantwortung und noch mehr Verpflichtungen und wenn man den Wohnort wechselt oder viel unterwegs ist, dann entgeht man diesem Druck, wenigstens für geraume Zeit.
    Unweigerlich gibt man seinem neuen Leben dennoch einen Leitfiaden, die meisten Menschen brauchen eine gewisse Struktur. Das ist nichts festgefahrenes oder generell Gleiches, das ist die eigens ausgearbeitete rote Faden, den , so glaube ich man auch braucht, damit man die Bodenhaftung nicht verliert.
    vielleicht siehst du das ja ähnlich oder findest dich darin ein Stückchen wieder.
    Ohne die Lasten von Verantwortung und Verpflichtung der Gesellschaft lebt man einfach unbeschwerter.
    Schöner artikel und da bekomme ich gleich Lust mich auf den Weg zu machen.

    Lg Marion Mahadevi

    • Liebe Marion,
      ein paar tolle Punkte sprichst Du da an.
      Besonders den Aspekt mit der Verantwortung und den Verpflichtungen kann ich besonders im sozialen Bereich absolut unterschreiben. Durch die Selbständigkeit kam natürlich ein ebenso großer und ziemlich beängstigender Batzen an (Selbst-)Verantwortung wieder hinzu.
      Aber genau das war schließlich auch der rote Faden für mich. Stimmt. So habe ich das nie betrachtet, ist aber völlig richtig.
      Viele Grüße,
      Carina

  51. Hallo, deine Ehrlichkeit und Offenheit finde ich toll. Es ist für mich immer wieder spannend, zu lesen wie du lebst. Ich muss ja gestehen, dass ich meinen festen Wohnsitz mag und wahrscheinlich auch brauche. Aber ich habe den größten Respekt vor dir und deinem Weg.

    Beste Grüße aus St Vigil

    • Hi Bianca,
      gut so! Es wäre ja auch langweilig, wenn wir nun alle abhauen und so leben 😀
      Viele Grüße aus Bali,
      Carina

  52. Julia Blume

    Liebe Carina,

    das sind wohl Themen, zu denen sich alle früher oder später einmal Gedanken machen. Ich werde jetzt erstmal meine Reise starten und dann werde ich sehen, wohin mich das treibt. Kinder sind eine Option, aber kein Muss. Allerdings wäre ein Partner doch schon schön. 😉

    Mach weiter so.

    Gruß

    Julia Blume

  53. Jule

    Hallo Carina,

    für deine Aussage zum Kinderwunsch ziehe ich den Hut. Ich wünschte damals auch so entschieden gewesen zu sein. Doch das war jenseits jeder bewussten Entscheidung – ich habe also gelernt, studiert, geheiratet, Kinder bekommen ohne zu fragen, ohne zu zweifeln. Erst mit 40 habe ich für mich festgestellt, dass ich eigentlich der Typ bin, der lieber keine Kinder hätte kriegen sollen.

    Naja, ich war eine verantwortungsbewusste Mutter solange wie nötig und jetzt kann ich mich unbelastet und neugierig in deine Erfahrungen fallen lassen 🙂 Danke, meine Liebe, irgendwann treffen wir uns irgendwo auf der Welt.
    Love, Jule

  54. Jennifer

    Hallo Carina,

    ich finde es super, dass du dein Leben so lebst, wie du möchtest. Ich finde es auch nicht schlimm, wenn kein Kinderwunsch vorhanden ist. Warum Kinder bekommen, wenn man dies doch gar nicht möchte?Doch ich hätte tatsächlich noch die ein oder andere Frage. Sind mir einfach beim Lesen in den Kopf gekommen:
    Wo siehst du dich im hohen Alter oder was machst du wenn Reisen aus Krankheitsgründen nicht mehr möglich ist? Kann man als Bloggerin eine Arbeitsunfähigkeitsversicherung abschließen oder wärst du voll und ganz auf den Staat angewiesen, wenn das bloggen nicht mehr geht?

    Danke im Voraus für die Antworten.

    Jennifer

    • Hallo Jennifer,
      ich weiß nicht, wo ich mich in 20, 30 oder 40 Jahren sehe.
      Aber wenn ich mir die letzten 4 Jahre anschaue, mache ich mir darüber auch keine Gedanken. Ich weiß, ich werde Mittel und Wege finden, mein Leben zu leben, zu genießen und zu lieben 🙂
      Und um alle „wenns“ kümmere ich mich dann, wenn ich mich tatsächlich darum kümmern müsste. Da geht es mir genau wie allen anderen Selbständigen, denn nichts anderes sind wir. Nicht das Reisen bestimmt meine Arbeit, sondern mein Laptop. Arbeitsunfähig zu werden, wenn alles was ich brauche mein Laptop ist? Das ist so unwahrscheinlich, dass es wahrscheinlicher ist, dass mich ein Hai frisst oder mir ein Kühlschrank auf den Kopf fällt.
      Man kann sich im Leben nicht gegen alles absichern, auch wenn wir das in Deutschland gern in den Kopf gepflanzt bekommen 😉
      Ich habe eine private Altersvorsorge, ich bin über die Künstlersozialkasse in Kranken- und Pflegeversicherung und habe damit genau die staatliche Absicherung, wie alle Anderen auch. Ja. Alles andere sind ungelegte Eier. Genau wie bei allen Anderen 😉
      Liebe Grüße,
      Carina

  55. Ein schöner Artikel Carina!
    Ich kann dich vollkommen verstehen in allem was du schreibst. Menschen die das machen was sie wirklich lieben, sind eine Inspiration und ich finde es einfach wunderbar dass du für so viele Frauen diese Inspiration bist! Mach weiter so!

  56. Liebe Carina,

    toller Artikel, sehr inspirierend.

    Aber am besten gefällt mir der letzte Satz! Er ist kurz und bringt es dennoch besser auf den Punkt, als 1000 Worte. Mein Leben – ES WAR SEHENSWERT!

    Dieser erinnert mich ein wenig an einen Satz aus dem Film ,Liebe braucht keine Ferien‘ mit Kate Winslet. Als der ältere Herr zu Kate Winslet sagt: ,Warum spielst du in deinem eigenen Leben nur die Nebendarstellerin und nicht die Hauptrolle!‘

    Jeder sollte in seinem eigenen Leben die Hauptrolle spielen und sie nicht einer anderen Person zugestehen, auch wenn diese noch so sehr darauf erpicht ist.

    Auf unzählige weitere sehenswerte Momente für deinen eigenen Abspann!

    LG Alex

    • Hi Alex,
      sehr schön – stimmt absolut 🙂
      (Und an diesen Satz aus dem Film muss ich auch ganz oft denken!)
      Liebe Grüße,
      Carina

  57. Lan

    Hi Carina!
    Unglaublich, dein Artikel. Du bist mein großes Vorbild! Ich freue mich schon so sehr dich in Nürnberg zu sehen. Liebe Grüße, Lan

    • Hallo Lan,
      schön, dass Du in Nürnberg dabei bist und danke für Deine lieben Worte 🙂
      Bis ganz bald,
      Carina

  58. Liebe Carina, ich scheine in vielem sehr ähnlich zu ticken wie du und gerade, dass du den nicht vorhandenen Kinder- und „klassischen“ Familienwunsch hier öffentlich zu Papier bringst, finde ich toll. Denn immer noch wird man ja gerade aus Frau leider schnell stigmatisiert. Doch mir geht es genauso…ich gehe auf die Mitte 30 zu, liebe Kinder, aber habe einfach nicht den Wunsch eigene zu haben. Und meist ernte ich dafür nur Unverständnis. Auch, dass ich nicht in einer klassischen Partnerschaft mit einer festen geteilten Wohnung leben möchte, das können die meisten nicht verstehen. Doch ich habe einfach nicht das Bedürfnis danach. Wenn also wieder irgendwann ein Mann kommen sollte, mit dem es ernster wird, muss er entweder auch „on the road“ sein oder akzeptieren, dass ich sehr oft nicht da bin…! Jedoch finde ich es immer wieder etwas traurig, dass in einer vermeintlich fortschrittlichen Gesellschaft wie Deutschland, so viele immer noch meinen, dass Hochzeit, Hausbau, Kind das Non Plus Ultra sind…na ja, wie dem auch sei: Merci für diesen schönen mutigen Artikel!

    • Hi Katharina,
      ich habe lange gebraucht um das so offen auszusprechen und muss immer wieder viel Gegenwind deswegen aushalten.
      Die meisten argumentieren mit dem „aber man muss sich doch nicht für oder gegen eines von beidem entscheiden“ und wollen einfach nicht sehen, dass sich aber eine dagegen entscheiden WILL und nicht muss.
      Ich kann Deine Entscheidung der getrennten Wohnungen so gut verstehen. Ich träume insgeheim ja auch noch von der idealen Fernbeziehung. (Allein an diesem Satz würden viele vermutlich fast ersticken 😀 )
      Schön dass Du hier mitliest! Ich kann Unterstützung bei diesem Thema und dem Versuch der Erhöhung von Tolleranzgrenzen gebrauchen 😉
      Liebe Grüße,
      Carina

    • Lan

      Hi Katharina,
      echt toller Kommentar! Ich bin zwar erst Anfang 20, aber ich fühle mich in der Gesellschaft auch unverstanden nur weil ich nicht dieses 0815 Arbeit, Kinder, Haus bauen, Bäumchen Pflanzen Modell vorstellen kann. Alle sagen immer, du kannst doch tun und lassen was du willst, aber wenn, dann muss man gegen einen Riesen gewaltigen Strom schwimmen.
      Liebe Grüße aus Paris :0)
      Lan

  59. Michael Manthey

    Liebe Carina, ich freue mich riesig, daß ich heute Deinen Blog „gefunden“ habe – oder er mich? Seit etwa 6 Monaten habe ich mich in Dänemark eingemietet, wohin ich nach zwei Jahren in Island wieder „auf den Kontinent“ zurückgekehrt bin. Und so gerne ich den Mietvertrag für ein großes und günstiges Haus in DK unterschrieb, so sehr zuckt es nun doch in den Füßen, wieder unterwegs zu sein. Einen Monat im Ferienhaus in Schweden, Sommer in Finnland, den Winter auf Huahine Nui (von uns aus gesehen „gleich neben Tahiti“)…
    Ich danke Dir für Deine Tipps zur Kra(n)kenversicherung und Absicherung.
    Was mich interessiert ist, wie Du Deine Online-Erreichbarkeit, also mobiles Internet und Telefon bewerkstelligst. Hast Du einen deutschen Anbieter? Oder kaufst Du Dir im jeweiligen Land Pre-Paid-Karten?
    Und wie kommst Du an Dein Geld? Empfiehlst Du, ein Konto in D zu haben oder in einem anderen Land? Bin gespannt auf Deine Antworten.
    Dir wünsche ich allzeit gutes Gelingen für Deine digitalen und realen Unternehmungen – und komm immer heil an.

    • Hallo Michael,
      ich lege mir meist eine SIM-Karte zu oder nutze WiFi in meiner Unterkunft, in Cafés, in Bibliotheken oder Coworking-Spaces.
      Da ich noch ganz regulär in Deutschland gemeldet bin, habe ich dort auch alle meine Konten.
      Viele Grüße aus Perth,
      Carina

  60. Nadine

    Beeindruckender Artikel. Ich nehme dir das auch voll und ganz ab. Ich selber habe einen Teil meiner Kindheit und Jugend in einem Land in Übersee verbracht, dessen Mentalität nicht zu mir gepasst hart. Mein „Lebensthema“ ist daher „Zuhause“, „Anker“, „Heimat“ etc., also das Gegenteil einer digitalen Nomadin. Lange habe ich um meine Identität gerungen. Allerdings hat es wohl biografische Gründe. Ich kann mir gut vorstellen, noch mal für 1 oder 2 Jahre ins (europäische) Ausland zu gehen, wenn es sich ergibt – aber dann, entweder dort zu bleiben oder wieder zurückzukehren, denn ich brauche meinen Hafen. Aber die Menschen sind verschieden und ich respektiere das und finde es spannend, gerade weil es ein komplett anderer Ansatz ist. Ich wünsche dir weiterhin tolle Erlebnisse und viel Glück und Freude auf deiner Lebensreise!

  61. Carina was für ein schöner Artikel!
    Ich liebe deine offene und authentische Art, bitte bleib so wie du bist 🙂
    Das mit dem Kinderwunsch kommt mir nur allzu bekannt vor: Ich bin 30, seit fast 3 Jahren in einer Beziehung aber Kinderwunsch? Nö…
    Stattdessen habe ich eine ellenlange Bucket List, die zig Reiseziele und Projekte umfasst. Achja, und ich lebe derzeit ortsunabhängig selbstständig in Süditalien, also Grund genug, oft und gerne als Alien durchzugehen.
    Aber – damit kann ich leben 🙂
    Alles Liebe, Karin

  62. Stephanie

    Hallo Carina,
    ein wirklich interessanter Artikel! Danke für deine Offenheit! Als ich das mit dem Mietvertrag las, habe ich gedacht, das kann man noch steigern: Wenn man in einem eigenen Haus wohnt, dass man tief im Inneren eigentlich nie wollte und den Immobilienkauf nur mitgemacht hat, weil alle im Freundeskreis es so gemacht haben und es „ja irgendwie dazu gehört“. Es war aber eher das Traumhaus meines Mannes und seit seinem Tod vor drei Jahren merke ich immer mehr, mein Traum ist es nicht. Sobald es mir mir möglich ist, werde ich das Haus verkaufen (was viele nicht verstehen können, von wegen Sicherheit im Alter und so und Miete zahlen ist doch total blöd, da zahlt man doch nicht für sich selbst, sondern nur für andere…. das übliche BlaBla eben). Aber seitdem dieser Entschluss gefallen ist, geht es mir besser. Ich habe bereits den Keller komplett entrümpelt, der Dachboden ist so gut wie leer und selbst meine beiden Mädels haben das Ausmisten für sich entdeckt. Wir haben das Reisen (wieder) für uns entdeckt und freuen uns auf jede Ferien (ich bin Lehrerin), um wieder loszufahren. Im Moment sind wir noch viel in Deutschland unterwegs, aber meine Große träumt schon von Australien 😉
    Deine Artikel motivieren mich immer wieder auch beruflich etwas zu verändern und mein Leben in die Richtung zu bewegen, wo ich es hinhaben will und sonst keiner!
    Ich freue mich schon auf deinen nächsten Artikel,
    liebe Grüße,
    Stephanie

  63. Heike

    Liebe Carina, vielen Dank für deinen wunderbaren Artikel. Deinen Blog begleite ich schon eine Weile. Eigentlich habe ich dich entdeckt, als der Wunsch nach einer "digitalen Selbstständigkeit" in mir zu wachsen begann. Deine Einstellung zu dir und deinem Leben hat mich sehr beeindruckt, weshalb ich deinem Blog auch treu geblieben bin.
    Authentizität ist auch für mich sehr wichtig und dazu gehört es auch, auf sich selber zu hören, sich auch selbst immer wieder zu hinterfragen und letztendlich das zu tun, was einem gut tut. Das lebst du vor – auch in diesem Artikel – und das macht mir und ganz sicher vielen anderen auch Mut, sich für ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben einzusetzen.
    Bei deinem Satz in einer deiner Anworten: "Arbeitsunfähig zu werden, wenn alles was ich brauche mein Laptop ist?", musste ich schmunzeln. Denn etwas abgewandelt, könnte er glatt mein Leitsatz, bzw. Motivation für meine angestrebte "digitale Selbstständigkeit": "Einkommenslos werde, wenn alles was ich brauche mein Laptop ist?" 😉
    Herzliche Grüße
    Heike

    • Liebe Heike,
      danke, für die lieben Worte und ich freue mich gerade doppelt, dass Du mich gefunden hast und geblieben bist 🙂
      Ich drück die Daumen für Deine digitale Selbständigkeit!
      Viele Grüße aus Lissabon,
      Carina

  64. Kathrin

    Hallo Carina,
    Zuerst muss ich mal sagen, dass ich es unglaublich toll finde wie du zu dir und deinem Leben stehst.
    Ich selbst bin absolut nicht wie du. Für mich ist meine Heimat, meine Wurzeln eines der wichtigsten Dinge in meinem Leben. Ich finde es Toll, wenn ich in die Buchhandlung oder zum Bäcker meines Vertrauens gehe und man mich bei meinem Namen kennt. Ich liebe die Traditionen, die es bei uns auf dem Land gibt. Weil sie zwar Jahrhunderte alt und doch immer wieder anders sind. Das soll aber nicht heißen, dass ich mich nie aus meiner kleinen Welt, im tiefsten Bayern (jetzt werden alle Klischees erfüllt 😉 )heraus bewege. Nein, genauso gerne wie ich Zuhause bin, Reise ich auch. Ich liebe es etwas von der Welt zu sehen, andere Menschen kennen zu lernen. Ich genieße es, dass mein Freundeskreis nur so von unterschiedlichen Charakteren trotzt und mittlerweile auf der ganzen Welt verteilt ist.
    Und dennoch ist mir meine Heimat, mit allem was dazu gehört Heilig. Sie bietet mir Sicherheit und Geborgenheit. Ich finde es jedes mal wieder schön, wenn ich von Reisen zurück komme und den ersten Hopfen sehe (ich Wohne in der Hallertau und Hopfen ist für mich Quasi der Inbegriff von meiner Heimat) und sich in mir sofort dieses Gefühl breit macht.
    Trotz allem finde ich es immer wieder toll, von Menschen wie dir, die einfach ihren Weg gehen und sich durch nichts und niemanden beirren lassen zu hören. Obwohl ich in meiner Ansicht so anders bin, bewundere ich so etwas und bin froh wenn ich ein kleines bisschen was von jemanden wie dir Lernen und in meine kleine, beschauliche und verwurzelte Welt zu übertragen.
    Viele liebe Grüße aus dem schönen Bayern
    Kathrin

    • Liebe Kathrin,
      schönster Kommentar des Monats 😀 <3
      Danke Dir! Genau solche Ansichten wie Deine wärmen mein Herz: einfach den anderen anschauen können und zu denken, wie toll das ist – aber trotzdem mit dem, was einen selbst glücklich macht, komplett im Reinen zu sein!
      So geht es mir nämlich auch, wenn ich Deinen Text lese!
      Ganz liebe Grüße nach Bayern,
      Carina

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