Hör auf, Angst vor Deiner eigenen Courage zu haben!

In den letzten Wochen kämpfte ich mal wieder mit einer Blockade.

Der Blockade der blanken Angst.

Als ich im September 2013 den Sprung in die Selbständigkeit gewagt habe, hatte ich keine Ahnung, was mich erwarten würde. Es war nicht nur ein Sprung in die Selbständigkeit, sondern auch wie ein Sprung in ein tiefes, schwarzes Loch.

Etwa eineinhalb Jahre später folgte der gleiche Abgrund, lediglich mit einem anderen Gesicht: der Sprung aus der (scheinbaren) Sicherheit als Freelancerin hinein in die nächste Ungewissheit, das Unternehmertum.

Meine letzten Auftraggeber abzustoßen und ganz auf mich selbst, meine Fähigkeiten und meine eigenen Projekte zu setzen, war unglaublich angsteinflößend.

Nun bin ich an einem bequemen Punkt angekommen. Zu bequem.

Meine Rechnungen und einiges darüber hinaus lassen sich ohne Weiteres bezahlen, mein Konto wächst darüber hinaus stetig, und meine Reisen werden leichter, angenehmer und flexibler.

Die Chancen, Möglichkeiten und Türen, die sich mir immer wieder eröffnen, sind genauso vielfältig, wie sie machbar sind.

Und genau darin liegt mein Problem.

Ich weiß mittlerweile genau, worin meine Stärken liegen, und lasse mich gerade sehr dazu verleiten, einfach dabeizubleiben. Gemütlich vor mich hin zu werkeln, in der neu gewonnenen Sicherheit und Bequemlichkeit meiner Selbständigkeit.

Aber Tatsache ist, wenn ich auf diesem Trampelpfad bleibe, den ich mir im letzten Jahr selbst platt getreten habe, werde ich definitiv keine meiner großen Visionen erreichen.

Visionen erfüllen sich durch Mut, ein kräftiges Stück Ungewissheit und auch einiges an Risiko.

Niemand hat je in seiner eigenen Komfortzone die Welt verändert oder verbessert.

Und genau dieses Ziel ist es, was mich eigentlich antreibt.

Der Schlüssel zu dem, was wir erreichen wollen, liegt also wie immer in zwei simplen Fragen:

 

Was willst Du eigentlich wirklich?

Immer wieder, etwa alle sechs Monate, finde ich mich bei dieser Frage wieder. Denn in etwa so lange dauert es jedes Mal, bis ich die nächsten Meilensteine erreicht, wieder einen Schritt in meiner Entwicklung nach vorne gemacht habe (ohne es zu merken) und mich selbst „sicher“ fühle.

Du kennst das vielleicht.

Die Aufgaben, die Dir noch vor einem halben Jahr wie ein Buch mit sieben Siegeln vorkamen, erledigst Du nun mit Routine und Leichtigkeit.

Die Aufträge, von denen Du gedacht hast, sie würden niemals kommen, fließen nun in einem gleichmäßigen Strom in Deine Hände.

Das ist der Moment, in dem Du anfängst, Dich zurückzulehnen. Aufzuatmen. Durchzuatmen.

Es ist auch der Moment, in dem Du genau das nicht tun solltest.

Oder zumindest nach einer verdienten Pause die Ärmel hochkrempeln und den nächsten Schritt machen solltest.

Denn wenn Du es Dir auf dieser Couch der Sicherheit zu bequem machst, bekommst Du den Hintern nicht mehr hoch und versackst darin.

Also stell Dir nach jedem halben Jahr und vor allem, wenn Du Deine Meilensteine erreicht hast, erneut die Frage, was Du eigentlich wirklich willst.

Was ist Dein langfristiges Ziel? Was ist Dein großer Traum?

 

Was musst Du tun, um Dein Ziel zu erreichen?

Mit dieser Frage zeigt sich auch sofort, dass die Angst, die Dich nun blockiert, kein Hindernis für Dich sein darf.

Jeder Schritt in die Ungewissheit, raus aus der Komfortzone, runter von der gemütlichen Couch, ist grausam. Da lüge ich uns beiden nichts vor.

Aber weißt Du, was noch viel grausamer ist?

Irgendwann zu bereuen, es nicht versucht zu haben.

Sich vor Augen führen zu müssen, dass wir so nah dran waren, an all unseren Zielen, Träumen und Visionen, und den Schwanz eingezogen und in Starre abgewartet haben, dass es uns weniger Angst macht.

Vielleicht ist der Trick ein relativ einfacher.

Konzentrier Dich auf die Aufgaben, die vor Dir liegen, und die kleinen Schritte, die Du machen musst, um an Dein Ziel zu gelangen, statt sich auf das überwältigende große Ganze und die Angst zu konzentrieren.

Du willst ein neues Projekt angehen, das Dir eine Gänsehaut macht?

Du willst aktiv neue Kunden oder Auftraggeber an Land ziehen?

Du willst die nächste Hürde knacken, um in Deinem Online-Business voranzukommen?

Dann erstell Dir noch heute einen Projektplan dafür.

Simpel, einfach und nicht zu komplex.

Nimm Dir vor, jeden Tag x Wörter zu schreiben, wenn Du ein Buch schreiben willst. Erstell eine Zeitlinie für ein Großprojekt, und brich alle Anteile herunter, die Du dafür angehen musst, und dann nimm Dir jede Woche ein Bruchstück davon vor.

Ein Berg ist nur mächtig, wenn Du ihn als ein zusammenhängendes Monster betrachtest. Sieh ihn als einen Haufen von Kieselsteinen, und fange noch heute an, ihn abzutragen.

Schau ihm zu, wie er vom Berg zum Hügel und vom Hügel zum Häufchen wird, bis Du ihn komplett verschwinden lässt. Lass Dich nicht von seiner Größe einschüchtern. Sondern konzentrier Dich einfach stur auf die Arbeit, die es braucht, ihn abzutragen.

Ausnahmsweise solltest Du also nicht das große Ganze betrachten, nachdem Du Dir einen klaren Routenplan gelegt hast, sondern nur noch die nächste Wochenaufgabe und die To-do-Liste für den nächsten Tag.

Geh einen Schritt nach dem anderen, und irgendwann wirst Du hinter Dich schauen und überrascht sein, wie weit Du gekommen bist. Und wirst kaum noch Angst vor dem Rest des Weges haben.

Konzentrier Dich darauf, an Deinen Zielen zu arbeiten, anstatt Dich von der Angst lähmen zu lassen.

Kennst Du schon die Antworten, auf diese beiden Fragen?

In den letzten Wochen kämpfte ich mal wieder mit einer Blockade.

Der Blockade der blanken Angst.

Als ich im September 2013 den Sprung in die Selbständigkeit gewagt habe, hatte ich keine Ahnung, was mich erwarten würde. Es war nicht nur ein Sprung in die Selbständigkeit, sondern auch wie ein Sprung in ein tiefes, schwarzes Loch.

Etwa eineinhalb Jahre später folgte der gleiche Abgrund, lediglich mit einem anderen Gesicht: der Sprung aus der (scheinbaren) Sicherheit als Freelancerin hinein in die nächste Ungewissheit, das Unternehmertum.

Meine letzten Auftraggeber abzustoßen und ganz auf mich selbst, meine Fähigkeiten und meine eigenen Projekte zu setzen, war unglaublich angsteinflößend.

Nun bin ich an einem bequemen Punkt angekommen. Zu bequem.

Meine Rechnungen und einiges darüber hinaus lassen sich ohne Weiteres bezahlen, mein Konto wächst darüber hinaus stetig, und meine Reisen werden leichter, angenehmer und flexibler.

Die Chancen, Möglichkeiten und Türen, die sich mir immer wieder eröffnen, sind genauso vielfältig, wie sie machbar sind.

Und genau darin liegt mein Problem.

Ich weiß mittlerweile genau, worin meine Stärken liegen, und lasse mich gerade sehr dazu verleiten, einfach dabeizubleiben. Gemütlich vor mich hin zu werkeln, in der neu gewonnenen Sicherheit und Bequemlichkeit meiner Selbständigkeit.

Aber Tatsache ist, wenn ich auf diesem Trampelpfad bleibe, den ich mir im letzten Jahr selbst platt getreten habe, werde ich definitiv keine meiner großen Visionen erreichen.

Visionen erfüllen sich durch Mut, ein kräftiges Stück Ungewissheit und auch einiges an Risiko.

Niemand hat je in seiner eigenen Komfortzone die Welt verändert oder verbessert.

Und genau dieses Ziel ist es, was mich eigentlich antreibt.

Der Schlüssel zu dem, was wir erreichen wollen, liegt also wie immer in zwei simplen Fragen:

 

Was willst Du eigentlich wirklich?

Immer wieder, etwa alle sechs Monate, finde ich mich bei dieser Frage wieder. Denn in etwa so lange dauert es jedes Mal, bis ich die nächsten Meilensteine erreicht, wieder einen Schritt in meiner Entwicklung nach vorne gemacht habe (ohne es zu merken) und mich selbst „sicher“ fühle.

Du kennst das vielleicht.

Die Aufgaben, die Dir noch vor einem halben Jahr wie ein Buch mit sieben Siegeln vorkamen, erledigst Du nun mit Routine und Leichtigkeit.

Die Aufträge, von denen Du gedacht hast, sie würden niemals kommen, fließen nun in einem gleichmäßigen Strom in Deine Hände.

Das ist der Moment, in dem Du anfängst, Dich zurückzulehnen. Aufzuatmen. Durchzuatmen.

Es ist auch der Moment, in dem Du genau das nicht tun solltest.

Oder zumindest nach einer verdienten Pause die Ärmel hochkrempeln und den nächsten Schritt machen solltest.

Denn wenn Du es Dir auf dieser Couch der Sicherheit zu bequem machst, bekommst Du den Hintern nicht mehr hoch und versackst darin.

Also stell Dir nach jedem halben Jahr und vor allem, wenn Du Deine Meilensteine erreicht hast, erneut die Frage, was Du eigentlich wirklich willst.

Was ist Dein langfristiges Ziel? Was ist Dein großer Traum?

 

Was musst Du tun,
um Dein Ziel zu erreichen?

Mit dieser Frage zeigt sich auch sofort, dass die Angst, die Dich nun blockiert, kein Hindernis für Dich sein darf.

Jeder Schritt in die Ungewissheit, raus aus der Komfortzone, runter von der gemütlichen Couch, ist grausam. Da lüge ich uns beiden nichts vor.

Aber weißt Du, was noch viel grausamer ist?

Irgendwann zu bereuen, es nicht versucht zu haben.

Sich vor Augen führen zu müssen, dass wir so nah dran waren, an all unseren Zielen, Träumen und Visionen, und den Schwanz eingezogen und in Starre abgewartet haben, dass es uns weniger Angst macht.

Vielleicht ist der Trick ein relativ einfacher.

Konzentrier Dich auf die Aufgaben, die vor Dir liegen, und die kleinen Schritte, die Du machen musst, um an Dein Ziel zu gelangen, statt sich auf das überwältigende große Ganze und die Angst zu konzentrieren.

Du willst ein neues Projekt angehen, das Dir eine Gänsehaut macht?

Du willst aktiv neue Kunden oder Auftraggeber an Land ziehen?

Du willst die nächste Hürde knacken, um in Deinem Online-Business voranzukommen?

Dann erstell Dir noch heute einen Projektplan dafür.

Simpel, einfach und nicht zu komplex.

Nimm Dir vor, jeden Tag x Wörter zu schreiben, wenn Du ein Buch schreiben willst. Erstell eine Zeitlinie für ein Großprojekt, und brich alle Anteile herunter, die Du dafür angehen musst, und dann nimm Dir jede Woche ein Bruchstück davon vor.

Ein Berg ist nur mächtig, wenn Du ihn als ein zusammenhängendes Monster betrachtest. Sieh ihn als einen Haufen von Kieselsteinen, und fange noch heute an, ihn abzutragen.

Schau ihm zu, wie er vom Berg zum Hügel und vom Hügel zum Häufchen wird, bis Du ihn komplett verschwinden lässt. Lass Dich nicht von seiner Größe einschüchtern. Sondern konzentrier Dich einfach stur auf die Arbeit, die es braucht, ihn abzutragen.

Ausnahmsweise solltest Du also nicht das große Ganze betrachten, nachdem Du Dir einen klaren Routenplan gelegt hast, sondern nur noch die nächste Wochenaufgabe und die To-do-Liste für den nächsten Tag.

Geh einen Schritt nach dem anderen, und irgendwann wirst Du hinter Dich schauen und überrascht sein, wie weit Du gekommen bist. Und wirst kaum noch Angst vor dem Rest des Weges haben.

Konzentrier Dich darauf, an Deinen Zielen zu arbeiten, anstatt Dich von der Angst lähmen zu lassen.

Kennst Du schon die Antworten,
auf diese beiden Fragen?

 

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6 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Hallo Carina,

    ja, das ist in der Tat ein Problem. Wenn man erst einmal ein gewisses Maß an Sicherheit erreicht hat, kommt die große Entspannung und damit Bequemlichkeit und Gewohnheit. Denn es lullen einen ja nicht nur die finanziellen Polster ein, sondern auch der gewohnte, allzu bequeme Alltagstrott. Das macht es wirklich schwer, sich aufs Neue aufzuraffen und die ausgetretenen Pfade mal zu verlassen.

    Und es besteht ja nicht nur die Gefahr, seine Visionen nicht zu erreichen, sondern als Selbständige wird kreativer Stillstand gerne auch mal zur Sackgasse, so dass sich das Geschäft irgendwann totläuft, wenn man nicht regelmäßig neue Schritte wagt.

    Aber wie auch immer, das darüber Reden ist leicht. Ich bin gerade in genau der gleichen Phase, bzw. endlich dabei, mich aus meinem Sessel zu stemmen und die Fährte wieder aufzunehmen. Da kommen deine praktischen Tipps genau richtig und machen den Mt Everest, der sich da gerade vor mir auftut, deutlich kleiner. Danke dafür.

    Und ja, ich kenne die Antwort auf die beiden Fragen. Schon viel zu lange 😉

    Liebe Grüße und viel Erfolg beim Visionen-Erreichen

    Kim

  2. Ildiko

    Hallo Carina,

    sehr schön beschrieben. Das bestärkt mich jetzt umso mehr in dem, was ich mir für die nächste Zeit vorgenommen habe. Die Kieselsteine stur Stück für Stück abtragen. Bin gespannt, wo es mich in 4 oder 6 Monaten dann hinführt.

    Ich habe in den letzten 6 Jahren meiner Selbstständigkeit-"Versuche" so oft den Fehler gemacht, dass ich mir den ganzen Berg betrachtet habe, dann überkamen mich die Zweifel und ich warf wieder alles hin, so dass ich wieder von vorne beginnen durfte.

    So kam es, wie es kommen musste. Ich muss mich derzeit mit einem 30-Stunden-Job rumschlagen (der alles andere als lustig ist) und wieder einmal fange ich in meinem Online-Business in gewisser Weise von 0 an. Natürlich nicht ganz, schliesslich habe ich die Erfahrungen hinter mir und weiss, was bei mir geklappt bzw. vor allem nicht geklappt hat.

    Stur meine Linie durchziehen, das ist es, was ich jetzt machen möchte. Mein nächstes Etappenziel, das kenne ich sicher, so viel in meinem Online-Business zu verdienen, dass ich den Teilzeit-Job kündigen und endlich den USA-Westcoast-Trip (den ich mir schon ewig erträume) machen zu können und nächstes Jahr im Frühling möchte ich gern eine "Kirschblüten-Reise" in Japan machen. Also immer in den Gebieten zu den aktuellen Blütezeiten sein. 😉

    so nun habe ich meine Ziele sogar grau auf weiß auf deiner Homepage 😀 😀

  3. Rebecca

    Ich freue mich, dass du es geschafft hast gut von deinem Online Business zu leben. Das macht mir Mut!!

    Ich selbst habe gelernt, dass ich immer eine Liste von Zielen parat haben sollte, für den Fall das ich mein Ziel erreiche. Als ich nämlich damals mein großes Ziel der Schuldenfreiheit erreicht hatte, bin ich in ein riesen Loch gefallen! Mein Lebenssinn war plötzlich weg. Das ganze strenge Sparen und Geld zusammenkratzen hatte mir nämlich total viel Sinn gegeben.

    Ich musste danach erst mal neue Ziele entwickeln, damit ich nicht noch depressiv wurde. Also am besten irgendwo einen Ordner aufbewahren mit Anschlusszielen, auf die man zurückgreifen kann, wenn man zu bequem wird. Was auch hilft ist ein Visionboard als Wallpaper auf deinem PC oder Handy, damit man es ständig vor Augen hat.

    • Hi Rebecca,
      so geht es mir auch, vor allem nach dem Abschluss eines Projektes. Dann stürze ich auch immer in ein „und jetzt?!“ Loch. Manchmal hilft es aber auch, danach einfach mal frei zu nehmen. Sonst neige ich nämlich auch dazu, mich sofort in das Nächste zu stürzen, ohne dazwischen mal Luft zu holen und es zu feiern… und mich selbst!
      Liebe Grüße,
      Carina

  4. Darin kann ich mich total wiederfinden. Ich sehe auch nur den Berg und was ich alles machen müsste, um mein Ziel zu erreichen. Ich habe Angst, vollkommen zu versagen. Und was passiert dann? Inzwischen weiß ich, dass es immer einen Plan B gibt (meine Schwester, bei der ich unterkommen könnte, zur Not in einer kleinen Pension wohnen oder auf Wohnen gegen Hilfe-Basis).

    Es stimmt, wie du schreibst. Wichtig ist, sich klar zu machen, vor was man schon Angst hatte und es dann doch erreicht hat.
    Für mich geht es im Mai nach Italien, Wohnen gegen Hand und nebenbei ein Buch schreiben, kreativ sein und als Texterin durchstarten. Und das dann mit 37.

    • Liebe Katja,
      das klingt richtig, richtig gut!
      Und wenn nicht jetzt – wann dann??
      (Werde übrigens auch dieses Jahr 37…)
      Viele liebe Grüße,
      Carina

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