So erschaffst Du einen Traum,

der Dich täglich anfeuert!

Eigentlich kann ich das Wort Traum nicht leiden.

Wir träumen vom Traumprinzen. Vom Traumurlaub. Vom Traumjob. Und sagen damit doch eigentlich nur, dass das absolut perfekt ist.

Nun, ich hasse es, Dir das so vor den Latz knallen zu müssen, aber das ist Mist.

Nichts in dieser Welt ist perfekt. Und mit diesen Illusionen schaffen wir es bloß, genau das nie zu erreichen. Unsere Träume. Denn kein Mann, kein Urlaub und auch kein Job werden jemals perfekt sein.

Aber ich habe in den letzten Jahren so viele persönliche Träume wahr werden lassen und ertappe mich immer wieder dabei, wie ich Sätze in den Mund nehme wie „ich lebe meinen eigenen Traum“, dass es Zeit wird, mal zu definieren, was ein Lebenstraum eigentlich wirklich sein sollte.

Denn darum geht es heute.

Wenn Du fleißig warst und mir in den anderen Artikeln gut zugehört hast, hast Du mittlerweile nicht nur Deinen Sweet Spot gefunden, sondern auch schon ganz klar Meilensteine und Ziele für Dein Business darauf basierend aufgestellt.

Fan.tas.tisch! Ich bin wirklich stolz auf Dich. Und das ist nun kein billiges Motivationsgelaber, sondern todernst gemeint.

Ich weiß, wie übel die Prokrastination bei diesem Thema gegensteuern kann.

Ich weiß, wie viel Überwindung es kostet, sich hinzusetzen und sich die elementarsten Fragen zu stellen.

Und ich weiß, wie sehr es abschrecken kann, etwas anzugehen, was auch nur im entferntesten mit einem Businessplan in Verbindung gebracht werden kann.

Aber, meine Liebe: ohne Milch, Eier und Mehl kein Kuchen und ohne Sweet Spot, Produktivität und Routenplan kein Business.

So ist es nun mal.

Willst Du etwas erreichen, dann musst Du auch die Arbeit dafür tun.

(Und falls Du das bis jetzt noch nicht getan hast – es ist nie zu spät. Setz Dich dran. Heute noch.)

Nichts, was sich zu besitzen lohnt, kommt einfach herbeigeflogen. Du musst es Dir er-ar-bei-ten.

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Deshalb, ganz ehrlich, ohne Geschleime: Ich bin stolz darauf, Dich heute hier mit all dem in der Hinterhand zum nächsten Schritt bringen zu dürfen.

Oh, und der wird purer Spaß! Versprochen!

Wir nehmen uns heute etwas vor, was die meisten erst viel, viel später angehen.

Zum einen, weil sie gar nicht zu träumen wagen (zumindest nicht im Detail), weil sie die Angst zu sehr lähmt, und zum anderen, weil sie sich noch gar nicht bewusst sind, wie groß man träumen kann.

Vielleicht merkst Du es ja… aber ich rede hier vor allem aus eigener Erfahrung:

Zu Beginn meiner neuen Karriere hatte ich die Hosen bis zum Rand gestrichen voll.

Ich wollte nur eines erreichen: Ich wollte überleben. Die einzige Bedingung, die ich dabei stellte? Ich wollte reisend überleben. Das kam mir schon wagemutig genug vor und eigentlich auch ehrlich gesagt ganz schön kühn. Fast schon arrogant.

Deshalb dachte ich auch, wenn ich das erreicht habe, dann bin ich die Königin der Welt.
(Ja, ich hab mich vorne am Bug der Titanic stehen sehen. Arme weit ausgebreitet… blablabla…)

Und stell Dir vor, was passiert ist, als der Tag kam, an dem ich erkannte, dass ich diesen Traum tatsächlich erfüllt hatte?

Ich merkte, dass das erst der Anfang ist.

Mir wurde in genau dem Moment klar, dass es in der Welt nun nichts Unmögliches mehr geben würde. Denn ich hatte schon einmal das in meinen Augen Unmögliche erreicht. Was sollte mich also nun noch aufhalten?

Du denkst Dir nun vielleicht sofort, ja, klar, sie hat ja leicht reden. Aber ICH, ich werde das niemals schaffen.

Bullshit.

J E D E von uns kann das schaffen.

Weißt Du, warum? Weil mich nur zwei Dinge an diesen Punkt gebracht haben: Ein eiserner Wille und harte Arbeit. Zwei Dinge, die jede von uns potentiell in sich trägt.

Genug gequatscht. Lass uns loslegen.

 

Die Basis: Träume. Setz Dich ans Fenster und träume.

Ich möchte, dass Du Dir heute, morgen oder spätestens übermorgen zwei Stunden in Deinem Kalender freischaufelst, sie reservierst und mit Deinem Leben vor Ablenkung, Verschiebung oder Prokrastination verteidigst.

Diese zwei Stunden wirst Du nämlich brauchen, um den Grundstein zu legen für alles, was Du danach erreichen willst.

Wenn die zwei Stunden gekommen sind, setz Dich an Deinen Computer, an einen Block (das Ding, wo viele Zettel dranhängen) oder ein paar Blätter und einen Stift.

Und nun: Träume.

Mindestens eine Stunde lang.

Aber Deine Träume sollten einen Fokus haben: Stell Dir Dich in zwei, drei oder fünf Jahren vor. Und nun komm mir nicht mit 5-Jahres-Plan-Gelaber, sondern stell Dir Dich in allen Facetten vor, wo und wie Du gerne sein wirst.

  • Wie wirst Du sein?
  • Was wirst Du besitzen?
  • Mit wem wirst Du befreundet sein?
  • Wer werden die Menschen sein, mit denen Du Dich umgibst und die Dich inspirieren?
  • Welche Kleidung wirst Du tragen?
  • Was wirst Du essen?
  • Wirst Du ein Auto haben? Ein Motorrad? Einen Privatjet?
  • Womit wirst Du Dir Deine Zeit vertreiben?
  • Womit wirst Du Dein Geld verdienen? Und wie viel?
  • Für wen wirst Du arbeiten? Für welchen Arbeitgeber? Für welche Kunden? Für Dich?
  • Welche Projekte wirst Du verwirklicht haben? Welche Projekte wirst Du gerade umsetzen?
  • Wen wirst Du unterstützen? Weiterbringen? Inspirieren?
  • Wo wirst Du wohnen? In welcher Stadt? In welchem Gebäude?
  • Wie wird der Ort, an dem Du wohnst, aussehen? Wird es auf dem Land sein? Am Meer? In einer bestimmten Stadt?
  • Wie wird Dein Alltag aussehen?
  • Wie wirst Du ihn gestalten?
  • Wie viele Stunden wirst Du auf was verwenden?
  • Was wird Dich glücklich machen??

Es geht hierbei nicht darum, realistisch und nüchtern zu sein.

Es geht darum, herauszufinden, was Deine Grundbedürfnisse sind, Deine tiefsten Wünsche und Hoffnungen.

Falls Du anfangs noch überfordert bist: keine Sorge. Das ist völlig normal. Endlose Möglichkeiten können Deinen Kopf leicht überfordern.

Lass Dir Zeit.

Spiel herum, und irgendwann werden die Ideen, Gedanken und Bilder in Deinem Kopf sich überschlagen.

Schreib alles auf. Mal es auf. Bastel eine Collage aus Magazinen daraus. Erstell ein Pinterest Board. (Nur pass auf, dass Du Dich nicht von Pinterest oder Magazinen komplett ablenken lässt…)

Was auch immer Dir hilft, Deinen Traum und Deine Vision Deiner Zukunft klarer werden zu lassen, nutze es.

Denn genau das ist es. Die Vision Deiner Zukunft.

Und indem Du Deine Vision Formen, Farben, Gerüche und Geräusche annehmen lässt, schaffst Du die Grundlage für das, was Du morgen, übermorgen, nächste Woche und nächsten Monat aufbauen wirst.

WEIL DU GANZ GENAU WISSEN WIRST, WORAUF DU HINARBEITEST. UND DASS ES SICH LOHNT!

Lass dieses Bild Deiner Vision ganz einfach so im Raum stehen. Es wird Dir von jetzt an, allein durch seine Existenz und die Gedanken, die darum kreisen werden, mehr und mehr Deine Richtung weisen.

Dieses Bild wird sich nicht nur in Deinen Kopf brennen, es wird in Dir brennen und eine Leidenschaft hervorholen, die Dich stetig und kraftvoll antreiben wird.

Dorthin willst Du. Das willst Du erreichen.

Schau Dir dieses Bild Deiner Vision regelmäßig an, egal welche Form es nun angenommen hat. Ob ein Zettelhaufen voller Notizen, eine Collage oder ein Board.

Der Weg dorthin wird Dir immer klarer werden. Solange Du weißt, was Du erreichen willst (der eiserne Wille), und Du bereit bist, etwas dafür zu tun (die harte Arbeit).

Mehr braucht es nicht zum Erfolg!

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7 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Katja

    Liebe Carina,
    Ich danke dir Für das Anfeuern! Meine Vision macht mich jedesmal glücklich, wenn ich sie ansehe. Beim erträumen hatte ich Probleme die Bilder“ scharfzustellen“, dann hab ich mir einfach zu jedem wort ein bild ausgedruckt und handschriftlich ergänzt! Jetzt gehts up im kopf!
    Ich freu mich sehr über deinen blog und den input!
    Bin im Juli nach 24 jahren beruf 1.0″ausgestiegen“ und ermittle den sweet-spot…für berufung 2.0
    Lg
    Katja

    • Liebe Katja,
      genauso soll es sein!!
      Ich bin sehr froh dass Du hergefunden hast!
      Klasse!
      Deine Worte spornen auch mich an genauso weiterzumachen 🙂
      Viele liebe Grüße,
      Carina

  2. Hallo liebe Carina,

    danke fürs immer wieder und auf allen Kanälen anfeuern, das hast Du echt drauf!

    Die Vision und ihre Visualisierung sind bei mir schon seit Monaten (ernsthaft: seit Monaten!!!) ein to do in meinem Kopf. Und normalerweise hab ich kein Problem mit „getting things done“.

    Aber hierfür muss man tatsächlich wissen, was man will. Das geht tief. Und ist meiner Meinung nach eine DER Fragen des Lebens. Krass und für mich persönlich schwer zu beantworten. Und da hilft einem auch kein Coach und nix. Manche Sachen muss man eben einfach alleine schaffen.

    Aber – aufgeben kenne ich nicht. 😉 Ich werde Deine Fragen nehmen und mich mal richtig dahinter klemmen.

    Rock n Roll und danke nochmal!

  3. Sehr schöner Artikel. Du hast deinen Schreibstil die letzten Monate stark verändert. Er kommt wesentlich selbstbewusster, Fraulicher und auch positiv Hintertretenmässig rüber. Sehr schön, dass freut mich für dich und uns.
    Vor einem Jahr hat es bei mir Klick zum eigenen business gemacht nachdem ich dir und ein paar Anderen im Netz folge. Mittlerweile arbeite ich nur noch 6-8 Monate/Jahr und bin gerade in einer meiner Auszeiten. Da ich keinen Druck habe, dass alles sofort funktionieren muss, kann ich ganz in Ruhe momentan an Ideen Umsetzung arbeiten.
    Deine Liste habe ich mir gerade abgeschrieben und werde mal die nächsten Tage mit Blick auf die Wellen anfangen zu spinnen 🙂

    • Hi Chrissy,
      vielen Dank für das Kompliment, aber dieser Artikel ist schon eineinhalb Jahre alt 😉
      Ich glaub, ich war schon immer ein Hinterntreter 😀
      Ganz viel Erfolg in der Selbständigkeit – und mit dem Vision Board!
      Carina

  4. Hui, da wollte ich eigentlich nur kurz diesen einen Artikel lesen und bin erstmal wieder eine Stunde auf deiner Website versackt. Obwohl ich glaubte, schon so viel davon zu kennen.
    So hält die Seite doch immer wieder etwas neues spannendes bereit 🙂
    Danke dafür und viele liebe Grüße!

    Anni

  5. Liebe Carina,

    ich fand die Idee des Vision Boards so großartig, dass ich sie gleich umgesetzt habe. Erst aufgeschrieben und dann noch auf Pinterest umgesetzt. Ich mag das Ergebnis sehr und hat es mich in den letzten Tagen sehr motiviert. Ich habe Pinterest davor nie wirklich verwendet. Jetzt macht diese Plattform mehr Sinn für mich 🙂

    Vielen Dank!

    Liebe Grüße
    Julia

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