Die 6 Fragen, die Du Dir als Bosslady* ehrlich beantworten solltest!

(*Bosslady: Eine Unternehmerin, die's einfach draufhat.)

Nur ein kurzer Hinweis: Meine Texte können Werbung zu meinen Produkten oder auch Werbe-Links zu Produkten (erkennst Du am * hinter dem Link) enthalten, die ich nutze und liebe. Ich wurde nie dafür bezahlt, sie einzubinden! (Und auch nicht mit Salz & Essig Chips bestochen. Leider.)

 

Letzte Woche endete das spannendstes Experiment meiner gesamten Zeit im Online-Business. (Was übrigens letzten Monat Sechsjähriges gefeiert hat… Happy Online-Business to meee!)

Ich hatte vier ganze Wochen am Stück Urlaub genommen. Keine E-Mails, keine Termine, keine To-do-Liste. Alter Falter… das krempelt Dich einmal komplett um!

Und am Ende der vier Wochen war mir auch einfach klar, dass ich in jedem Fall etwas ändern musste. Wie zum Beispiel meinen beliebten Audioblog nach nur fünf Monaten wieder einzustellen. (Wait, whaaat? Dazu gleich mehr in Frage #1.) Und ich habe angefangen, mich mit den grundlegenden Fragen zu beschäftigen. Den Fragen, vor denen ich mich jetzt lange genug gedrückt habe.

Heute möchte ich diese Fragen auch an Dich weiterreichen.

Weil es unglaublich wichtig ist, sich der Antworten darauf wirklich bewusst zu sein, um Dir selbst viel Schweiß, Tränen und Frust zu ersparen. Glaub mir, ich weiß in dem Punkt, wovon ich spreche. Und vielleicht auch, weil es nicht ganz so wehtut, das Pflaster abzureißen, wenn wir es zusammen machen.

 

Brauchst Du mehr Hilfe?

Ich erkläre Dir in meinen wöchentlichen E-Mails, wie Du selbstbewusst und mit Integrität (ganz ohne faule Tricks) Geld mit Deinem Online-Business verdienst und dabei den Selbstzweifeln den Mittelfinger zeigst.

In der ersten E-Mail, die direkt in Dein Postfach flattert, bekommst Du eine Strukturliste, die Dir bei den 6 Fragen hilft, sie auch wirklich anzugehen. Also, worauf wartest Du noch? Melde Dich jetzt hier für meine E-Mails an, und wir räumen schon in ein paar Minuten gemeinsam Deinen Kopf auf (und Dein Business)!

Die Strukturliste

Die 6 Fragen, die kräftig aufräumen

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Ok, lass es uns angehen. Pflaster abreißen auf drei! 1… 2…

 

Frage #1 – Machst Du Dinge wirklich Dir zuliebe – oder für andere?

Diese Frage hätte auch so lauten können: Machst Du Dinge, weil Du „solltest“ oder weil Du „willst“? Und sie ist vielleicht die wichtigste von allen, weswegen wir hier richtig tief einsteigen.

Kommen wir jetzt also gleich zu dem, was ich den „Marie Kondo-Test für mein Online-Business“ getauft habe: Stell Dir mal bei jedem einzelnen Punkt auf Deiner To-do-Liste, Deiner Projekte-Liste, Deinem Business-Konzept (uhhh… hier wird’s richtig kritisch!) folgende Frage…

Sprühst Du Funken vor Freude, wenn Du daran denkst? Würdest Du Dich am liebsten sofort drauf stürzen und loslegen? Wenn nicht, ist die Antwort einfach: Weg damit.

Es gibt hier Abstufungen. Nicht jeder Punkt auf Deiner To-do-Liste muss Dich fast zum Heulen bringen, weil Du so glücklich bist, dass er da drauf steht.  Es reicht, wenn Dich 80% davon begeistern und Spaß machen.

Aber spätestens bei Deinem Business-Konzept sollte es keine Kompromisse geben.

Für mich hieß das in der Konsequenz, dass ich weiterhin mit Herzblut in der Femininjas-Community stecke und das auch das Allererste war, was ich nach dem Urlaub wieder geöffnet habe.

Aaaber… beim Audioblog war es einfach etwas, das ich mehr für andere gemacht habe – für Dich, für euch –, als wirklich auch selbst mit Herzblut dabei zu sein. Ich hab das Gesicht beim Gedanken verzogen, wieder neue Folgen erstellen zu müssen.

Da war für mich klar, hier hakt es bei mir. Kräftig.

Ein Versprechen, was ich mir selbst am ersten Tag nach dem Urlaub gegeben habe? Nichts mehr ohne Funkeln in den Augen zu machen. Und damit den Audioblog abzuschließen und mich wieder auf meine Artikel zu konzentrieren. Denn das Schreiben, das begeistert mich selbst nach über sechs Jahren immer noch.

Und mal ganz ehrlich – darin bin ich doch einfach Bombe, oder?

(Zweites Versprechen? Keine falsche Bescheidenheit mehr. Check!)

 

Frage #2 – Hast Du wirklich genug Leidenschaft dafür?

Wenn jetzt nach dem MK-Test bei Dir nichts mehr übrig bleibt, keine To-do-Liste, keine Projekte, keine Basis für Dein Online-Business, dann habe ich hier eine sehr unbequeme Wahrheit für Dich: Du bist hier vielleicht falsch.

Dann solltest Du Dich nur mit einer einzigen Frage beschäftigen: nämlich der, ob Du vielleicht einfach nur in die Selbständigkeit, in die Idee und Vorstellung, ein Online-Business zu besitzen, verliebt bist und nicht wirklich in Dein Thema an sich.

(Lies dazu dann auch mal den Artikel „Why you shouldn’t follow your dreams“ von Mark Manson. Ein Augenöffner.)

Ich kann das verstehen. All die Freiheiten, die Möglichkeiten, das scheinbar grenzenlos steigerbare Einkommen, die Photoshop-Versionen eines Lebens von überall aus… diese Art der Selbständigkeit klingt ja auch wirklich absolut verlockend. Aber ohne den Feuereifer für ein Thema oder eine Nische wird Dir nach ein paar Monaten schon die Luft ausgehen, wenn es wirklich das ist, was Dich zum Starten gebracht hat.

Also geh noch mal auf null zurück und finde das Thema, das Dein Gesicht aufleuchten lässt, wenn Du anderen davon erzählst. (Und glaub mir, sie werden Dir das direkt sagen, weil es so offensichtlich sein wird.)

Wenn es jetzt nur um Deine To-do-Liste geht, die plötzlich extrem mager geworden ist, dann hilft auch folgende Übung:

Geh mal zurück an den Anfang.

Wenn Du schon eine Weile dabei bist, ist das noch leichter, weil das schon echt ’ne ganze Zeit her ist.

Was hat Dich am Anfang begeistert, wenn Du morgens an den Laptop gegangen bist? Was hat Dir am meisten Spaß gemacht, was Du heimlich immer vor alle anderen Aufgaben geschoben hast? Geh dahin zurück. Finde das und hol es Dir zurück.

Wenn Du hier die Nase rümpfst und mir jetzt gern entgegenwerfen würdest: „Hey Carina, nicht jede hat den Luxus, einfach alles auszulagern, worauf sie keinen Bock hat, aber was ein Online-Business eben einfach braucht, um zu wachsen!“

Jep, haste recht mit. Geb ich zu.

Ich bin in der vorteilhaften Lage, mir Hilfe holen zu können.

Das war aber bei Pink Compass zum Start meiner Selbständigkeit definitiv nicht so. Weswegen ich mir schnell antrainiert habe, nicht allen Strategien da draußen blind hinterherzurennen, sondern meine Version davon zu finden.

Wenn ich heute noch mal neu starten müsste, würde ich zum Beispiel trotzdem nicht wieder auf Facebook setzen, sondern auf Pinterest, weil mir das mehr liegt. Ich würde statt auf Dauerwerbesendung und Kooperationsartikel auf eigene Produkte setzen. Und ich würde statt Videos weiter auf Texte setzen.

Es gibt immer mehr Strategie-Möglichkeiten als nur „die Eine“, die uns die Marketing-Gurus da draußen verkaufen wollen. Also finde Deine.

 

Frage #3 – Wohin wandern Deine Gedanken, wenn Du sie mal von der Leine lässt?

Diese Frage ist die Erweiterung des Marie-Kondo-Tests. Wenn Du jetzt strauchelst und einfach nicht so genau weißt, wo diese berühmte „Leidenschaft“ in Dir liegt, dann hab ich einen sehr wirkungsvollen Tipp für Dich, zu dem mich die Meditationsanleitung inspiriert hat.

Du weißt schon, wenn Dir da die Stimme aus dem Off zuflüstert, dass Du aufkommende Gedanken nicht bewerten, sondern nur beobachten sollst? Ja, genau das.

Mach das mal an ein paar freien Tagen. Besser noch, ein paar freien Wochen. Aber ich weiß, an die kommt man nicht so leicht ran im Normalfall. Also beobachte Deine Gedanken einfach immer wieder mal in freien Minuten. Bei der Bahnfahrt, wenn Du eine Stunde oder zwei einfach nur aus dem Fenster starrst. (Nimm Dir diese Zeit, wenn sie nicht ganz natürlich mal auftaucht.)

Und beobachte mal, wohin sie wandern, wenn Du sie lässt. Ganz von alleine. 

Ich meine damit jetzt nicht das fast obsessive Gegrübel über „Was ich noch dringend erledigen sollte“ und „Was ich noch dringend optimieren sollte“.

Wohin streifen Deine Gedanken, wenn Du sie zum Spielen auf die Wiese schickst?

Welche Artikel und Internetseiten ziehen Dich in ihren Bann, wenn Du frei hast?

Welche Bücher interessieren Dich, wenn es nicht nur darum geht, dazuzulernen?

Oder vielleicht ist es ja einfach so, dass das, was Du am liebsten liest oder worüber Du am liebsten nachgrübelst, genau das Thema ist, was Du für Dein Online-Business ausgewählt hast. Dann, meine Liebe, kann ich Dir gratulieren. Glückwunsch! Du bist genau richtig bei dem, was Du gerade tust. (Das ist ausnahmsweise mal kein Sarkasmus. Ich mein das todernst.)

Du wirst den Unterschied klar fühlen. Das eine, die obsessive Grübelei, macht Dich müde. Das andere, die Begeisterung, sofort weitermachen zu wollen, gibt Dir Energie.

Genau das solltest Du herausfinden. Welches von beidem es ist.

 

Frage #4 – Willst Du wirklich hinschmeißen oder brauchst Du nur einfach mal Urlaub?

Diese Frage stelle ich eigentlich gern allen Angestellten, die sich total auf die Selbständigkeit oder ein Online-Business eingeschossen haben, aber dann beim Teil der „Leidenschaft“ in Frage #2 etwas scheitern.

Aber sie lässt sich auch super einwerfen, wenn Du schon in der Selbständigkeit steckst und Dir nach 1–2 Jahren (oder nach sechs *ähem*) die Puste ausgeht.

Ich geb’s zu. Ich hatte wirklich in meinem Urlaub in den ersten Wochen eine Phase, in der ich überlegt habe, noch mal etwas komplett Neues anzufangen.

Aber nach einer Weile, als die Erholung und die Entspannung eingesetzt haben, und vor allem an meinem ersten Tag zurück habe ich erkannt, dass mein Problem nicht mein Online-Business an sich ist, sondern dass sich der Knoten bei mir mit dem MK-Test lösen ließ.

Nachdem ich einmal kräftig aussortiert hatte, bin ich direkt am nächsten Tag schon wieder begeistert an den Laptop zurückgekommen. Und ich habe mir vorgenommen, schon in ein paar Monaten diesen Urlaub noch mal zu wiederholen. Eben weil ich merke, dass sich sechs Jahre Durchpowern und nur einmal im Jahr 1–2 Wochen Semi-Freinehmen (mit verdammt viel Schummelei) irgendwann wirklich tief bemerkbar machen.

Ich brauche also keinen komplett neuen Job. Ich brauch einfach in Zukunft nur mehr Urlaubstage.

Wie ist das mit Dir?

 

Frage #5 – Bist Du der Typ Langzeitbeziehung oder eher so kurze Sommeraffäre?

Wenn Du all diese harten Fragen ehrlich für Dich beantwortet hast, schieb noch zwei hinterher, die dabei helfen, dass Du nicht immer wieder alles komplett infrage stellst.

Das liegt ganz oft nämlich auch daran, dass wir, obwohl wir das in der Selbständigkeit könnten, ganz oft vergessen, uns auch selbstbestimmt zu verhalten. Wir richten neue Projekte nach dem aus, wie sie strategisch sinnvoll wären oder am Erfolg versprechendsten sind.

Ohne zu sehen, dass Erfolg relativ ist.

Etwas, an dem Du begeistert arbeitest, aber vielleicht nicht auf Platz 1 der Strategie-Tipps der Marketing-Gurus steht, kann potenziell genauso viel Erfolg haben. Eben weil Du es gerne und mit Feuereifer machst.

Ich habe mich deshalb zum Beispiel immer wieder in Langzeit-Projekten verfangen, die keine klare Ziellinie haben, und immer wieder dabei festgestellt, dass ich es hasse, einfach nur so vor mich hinzuarbeiten. Jede Woche das Gleiche. Jeden Monat. Ohne einen schönen, runden, konfettireichen Abschluss zu haben.

Da hat es dann eben auch gerade Klick gemacht:

Ich brauche Konfetti in meinem Leben!

Ich brauche Abschlüsse, die ich feiern kann. Bei denen ich mir auf die Schulter klopfen kann. Und Statistiken und schicke Zahlen bei Langzeit-Projekten gehören bei mir da leider nicht dazu.

Während ich mir also eingeredet habe, 10.000, 20.000, 50.000 oder sogar 100.000 Downloads meines Audioblogs wären genug Antrieb für mich, fand ich diese Zahlen eigentlich nur langweilig.

Und bei jeder erreichten Zahl fand ich das zwar sehr cool zu wissen, dass es genug Frauen begeistert, mir zuzuhören, aber ich habe nie innerlich den Stolz gespürt, den ich beim Abschluss eines neuen Produktes habe.

Also frag Dich mal:

Was erfüllt Dich mit Stolz?

Wann flattert bei Dir das Konfetti vom Himmel?

 

Frage #6 – Spielst Du lieber Siedler von Catan oder Sims?

Die letzte Frage ist ganz ähnlich zu der davor, aber solltest Du nicht verwechseln.

Wir forschen jetzt noch mal nach, welche Projekte Dir wirklich genug Spaß und Freude bringen. Ganz egal, ob Du Brett- oder Online-Spiele magst oder nicht, lass uns das einfach kurz als Beispiel nehmen, was Du nicht wieder so schnell vergisst.

Wenn Du auch in den 80ern geboren bist, so wie ich, dann sind die Siedler von Catan wahrscheinlich nicht an Dir vorbeigegangen. Ich habe Stunden und Abende mit meinen Freunden verbracht, Siedlungen zu bauen und Erweiterungen zu sammeln, um eine schicke, funktionierende Stadt aufzubauen.

Für mich ging es auch damals schon nicht darum, unbedingt gewinnen zu wollen. Die Beste sein zu wollen oder meine Konkurrenz durch fiese Aktionskarten aus dem Rennen zu schlagen.

Ich habe es geliebt, etwas aufzubauen.

Es zu optimieren, bis es reibungslos funktioniert, und dann am Ende etwas erschaffen zu haben, was in sich rund und abgeschlossen war.

Weswegen es mich rasend gemacht hat, wenn ich Mitspieler hatte, die nach drei Runden fertig waren und ich mein Spielfeld halb fertig wieder zerlegen musste.

Dann kamen ein paar Jahre später, in den 90ern, die Sims daher. Ein Online-Spiel, was ich damals noch auf meinem Windows-PC installiert und über Stunden gesuchtet habe.

Kleine Figuren äußerlich anzupassen und dann deren Leben spielen zu können. Herrlich.

Für etwa zwölfzig Stunden. Dann war ich gelangweilt, hab ihr halb fertiges Leben gelöscht und wieder von vorne angefangen. (Die Arme, wenn ich jetzt mal so drüber nachdenke… Sie hatte es nicht leicht mit mir.)

Aber mir hat einfach das Aufbauen am meisten Spaß gemacht. Sie (und ihre drei Katzen) am Leben zu erhalten, Punkte zu sammeln und mehr Geld zu verdienen, dieser Figur einen besseren Job, einen besseren Partner, ein besseres Haus zu besorgen? Laaangweilig.

Du kannst mir jetzt vorwerfen, kein Durchhaltevermögen zu haben. Joah, vielleicht.

Ich seh das anders. Ich sehe meine Stärke ganz klar darin, etwas zu erschaffen. Aufzubauen, zu optimieren, bis es funktioniert, und es dann stolz abzuschließen.

Ding Ding Ding Ding! Kleines Déjà-vu hier? Jep.

Auch das bestätigt die Antwort aus Frage #5: Ich bin ein Mensch für Produkte. Klar abgesteckte Produkte, die ich dann launchen und verkaufen kann. Regelmäßig optimiere und dann wieder launche.

Audioblogs, die ich einmal aufbaue und dann „einfach nur“ am Leben erhalte? Meeeh. Eher nicht so.

Also filtere doch mal bei Dir: Was hast Du lieber gespielt?

Endlose Strategiespiele, bei denen Du ununterbrochen optimieren konntest, um schneller, höher, weiter zu kommen? Oder hast Du Dir lieber Hefte-weise Sudokus um die Ohren geschlagen, bei denen Du am Ende ein klares Erfolgserlebnis hattest?

Beides ist eine absolute Stärke. Finde Deine und nutze sie!

 

Mit diesen sechs Fragen habe ich mich lange beschäftigt, aber sie haben mir im Gegenzug auch unglaublich viel Klarheit geschenkt. Wo ich war. Wo ich jetzt stehe. Wo ich hinwill.

Nimm Dir die Zeit, um Deine Antworten zu finden.

Und dann hab keine Angst davor, auch Konsequenzen daraus zu ziehen. Denn eigentlich weißt Du doch ganz genau – jedes Mal, wenn Du mit Deinem Bauchgefühl gegangen bist, wenn Du etwas gewagt hast, was sich einfach richtig angefühlt hat, vielleicht auch entgegen allen Ratschlägen anderer Menschen…

Hat sich dann nicht alles endlich zum Besseren verändert?

 

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20 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Oh nein. Da verschwindet einer der besten Audioblogs (wenn nicht sogar der beste) im Nirvana. So schade. Aber wenn es für dich nicht passt, dann passt es nicht. Und ehrlich gesagt habe ich mich zwar für mich als Hörerin riesig gefreut, aber schon überlegt, wie sich das für dich rechnen soll. In so einen Audioblog fließt viel Zeit und kannst du ja nicht mal nen Affiliatelink reinpacken. Und sonst hat's gerade fett KLICK gemacht. Ich spiel(t)e zwar weder "Siedler" noch "SIMS", aber auf die Idee, das vermeintlich mangelnde Durchhaltevermögen mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten, bin ich noch nie wirklich gekommen. Dabei zieht sich schon bei deiner SIMS-Beschreibung alles in mir zusammen. Carina, du bist der Hammer. In jedem Post/Audioblog mindestens(!) ein echter Augenöffner. Schön (für uns), dass du wieder online bist. Und alles Liebe und Gute zum Sechsjährigen!

    LG Anna

    • Danke Anna <3 (Das hat mich gerade fett zum Grinsen gebracht! 😀 )

  2. Hallo Carina,

    Ich bin gerade tatsächlich in Urlaub und kann deine Fragen einfach mal wirken lassen.

    Mir kreist schon lange die Frage im Kopf umher, ob ich endlich den Sprung wage und mehr auf eigene Produkte setze. Denn das macht mir wirklich Spass. Da fliegt Konfetti bei mir

    Wie du siehst, lese ich im Urlaub deinen Blog und ja, ich lese sogar immer noch häufiger deine Texte, als dass ich deine Audios höre. So genau weiss ich nicht warum. Deine Texte geben mir immer sehr Schöne Impulse und bringen mich zum Nachdenken. Das mag ich einfach sehr. Was mich zu der Frage bringt, ob ich wohl auch mehr schreiben sollte, anstatt meinen Podcast zu machen.

    Du siehst, dass du wieder einige Gedanken bei mir gedreht hast 😀 danke dir dafür!

    Grüsse Verena

    • Hi Verena,
      hier würde ich jetzt differenzieren: Möchtest Du mehr Artikel statt Podcast-Folgen produzieren, weil Du lieber schreibst oder weil Du generell lieber Artikel liest?
      Letzteres wäre nicht so ausschlaggebend, würde ich sagen. Denn es ist in dem Punkt, wenn Dir beides gleich viel Spaß macht, viel eher eine Frage, die Du Deiner Reichweite stellen solltest. Hören sie lieber zu oder lesen sie lieber? Du musst hier die Waage finden, zwischen dem, was Dir wirklich Spaß macht und dem, was die Menschen brauchen und wollen. Bei mir hat es keinen großen Unterschied gemacht – meine Texte waren mindestens genauso beliebt, wie der Audioblog, also konnte ich da komplett mit meinem Gefühl gehen, was mir persönlich mehr Spaß macht
      Hab noch einen schönen Urlaub!
      Carina

  3. Wow, Frage 6 hat mich jetzt aber gerade mal so richtig getroffen, weil es genau das in Worte fasst, was ich seit Monaten fühle! Mein erstes Projekt, was ich vor etwas über zwei Jahren angefangen habe, fühlt sich für mich seit einiger Zeit abgeschlossen an. Und deswegen reizt es mich nicht mehr.

    Also fange ich jetzt etwas Neues an und ich liebe es. Das Aufbauen sparkt jede Menge joy, um mal bei Marie Kondo zu bleiben 🙂 Danke für diesen Artikel – deine Texte packen mich tatsächlich immer mehr als deine Audioblogs, obwohl ich die auch immer gerne gehört habe.

    Ach ja: bei mir war es früher übrigens Lego. Ich fand es großartig, neue Burgen und Häuser aufzubauen, aber damit spielen, wenn ich fertig war? No way.

    • Hahaha – Lego hab ich auch geliebt!! Und ging mir ganz genauso wie Dir.
      Freut mich, dass der Artikel die Augen geöffnet hat, Lea!

  4. Liebe Carina,
    vielen Dank für die 4 Fragen, dir mir gerade richtig weiter helfen. Das du den Audiblog einstellst finde ich sehr schade, da es der einzige war, den ich gehört habe, aber auf der anderen Seite freue ich mich auch wieder auf mehr Blogartikel, da ich eigentlich viel lieber lese als zu hören. Das Wichtigste ist, dass weiter Konfetti sprüht bei dem was du machst!
    Liebe Grüße
    Jana

    • Hi Jana,
      der Kommentar gefällt mir – da kann ich ja gar nichts "falsch" machen, egal, was ich mache 😀 Danke dafür!!
      Liebe Grüße,
      Carina

  5. Chiara

    Sehr hart. Sehr hilfreich. Danke!

  6. Chiara

    P.S.: Ich werde Deinen Audioblog vermissen. Auch wenn ich mich immer gefragt habe, wie eine bekennende Introvertierte einen Podcast machen kann 😉
    Und zu Frage 5 und 6: Schön, dass mal so klar die positive Seite der "Scanner" dargestellt wird 🙂

    • Falls ich das noch mal erklären darf: Introvertierte verlieren Energie, wenn sie von vielen Menschen umgeben sind. Im Audioblog saß ich immer ganz alleine 😉 Das hatte also damit gar nichts zu tun.
      Und danke, für das indirekte Kompliment dazu <3

  7. Ich habe deine Stimme wirklich genossen im Audioblog, aber tatsächlich feiere ich deine Worte an sich noch mehr! Besonders in diesem Artikel. Da waren auch einige Punkte dabei, die ich in den letzten Jahren für mich entdeckt habe und ehrlich gesagt, hat es bei mir 8 Jahre gedauert ohne Urlaub und echte Pausen bis ich fast am Ende auf allen vieren in eine Erholungsphase gekrochen bin und dabei nur noch gemacht habe, worauf ich wirklich Lust hatte. Das ist dann auch erhalten geblieben und daran halte ich fest, teste neues aus und lasse es los, wenn es doch nichts ist. Ich freue mich schon auf deine weiteren Artikel 🙂

    • Liebe Sissi,
      ich merke es immer wieder – irgendwann müssen wir uns mal treffen! Ich glaube, wir hätten so einiges gemeinsam 😉
      Klingt sehr gut, was Du jetzt machst!
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  8. @Verena: Für mich bitte auf jeden Fall Artikel schreiben…..ich finde Podcasts zwar unglaublich schick…aber irgendwie wollen sie mir nicht so recht durchs Ohr ins Herz gehen.

    @Carina: Danke – Gänsehaut und AMEN…mal wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort…..sag ich doch: dann klappt das auch mit der Magie im Alltag!
    Obwohl längere Auszeiten von ALLEM durchaus ihre eigene Magie entwickeln können 😉
    Aber eigentlich auch nur um geklärt und inspiriert wieder im eigenen Leben zu landen. Denn wenn wir etwas erschaffen wollen, das großartig ist, müssen wir jeden Tag ran. Das ist dann eben auch Alltag, aber ein großartiger!

    • Ich weiß nicht genau, was Du eigentlich sagen wolltest, aber ich freu mich, dass der Artikel genau passend kam 😀
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  9. Liebe Carina,

    ich feiere Dich! Also eine Runde Konfetti nur für Carina und ihr sechsjähriges! Yay!!

    Außerdem feiere ich Deine Entscheidung zurück zum geschriebenen Wort. Da brillierst Du einfach zu sehr, um es aufzugeben, was aber vielleicht auch einfach daran liegt, dass mir Dein Stil so gut gefällt.

    Die Fragen sind so hilfreich, auch wenn ich weder Sims noch Siedler je gespielt habe. Bei mir war es IMMER ein Legohaus, das individuell und natürlich perfekt für mich passend sein musste. Oder eben malen/zeichnen.

    Also danke für die Denkanstöße, bei Zweifeln und Problemen genauer hinzusehen, woran es hakt.

    Und wer nicht auf Deine Stimme verzichten mag, der kann ja gern zu den Femininjas kommen und die Business Trainings nutzen. 😉

    Ganz liebe Grüße
    Irina

  10. Natascha

    Liebe Carina
    Du sprichst mir aus dem Herzen und schreibst das nieder, was ich in den letzten Monaten "rational begriff" und mich davor als emotionale graue Wolke verfolgte. Über mehrere Jahre hatte ich ein Tortenbusiness nebenberuflich, sprich abends und an WE, aufgebaut. Als kompletter Quereinsteiger, kein Fachwissen und ohne Business-Wissen, konnte ich mir extrem viel beibringen (was mega war). Aber als ich dann den Umstieg zur Vollberuf machte, realisierte ich mit aller Härte, dass ich gar nicht für die Produktion gemacht bin. Ich bin die Aufbauerin, Innovatorin, die die den Weg findet, die die Prozesse zum Laufen bringt und Anleitungen für andere schreibt. Aber selber am Apparatschik schmieren und feilen? Nööö!
    Ich habe zwar keines der erwähnten Spiele gespielt; aber am liebsten waren mir die schwierigen wo man die Levels knacken musste. Hatte ich alles durch, wurde es uninteressant: Neeeext!
    Den Zusammenhang zwischen "Projekttyp" sein und dass das nicht "mangelndes Durchhaltevermögen" heisst, hat sich mir aber erst jetzt mit deinem Post erschlossen. Danke für das Puzzleteil (auch so ein Game, das man nur so lange macht, bis sich einem das Bild "erschlossen" hat). Merci❣

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