Warum Du das richtige Mindset brauchst...

(und zwar noch bevor Du startest!)

Mindset.

Dieses Wort habe ich erst kapiert, als es schon fast zu spät war.

Und vor allem, wie essenziell es für meine Selbständigkeit war. Mittlerweile trainieren wir unser Mindset bei den Femininjas gemeinsam und täglich. Aber damals hatte ich da noch ein großes Loch.

Ohne das richtige Mindset brauchst Du gar nicht erst anfangen. Das ist mein voller Ernst.

Es klingt wie eines dieser Modewörter, mit denen die schlauen Business-Leute um sich werfen, um cool und professionell zu klingen. Aber Tatsache ist, die perfekte Übersetzung ist einfach nur: Deine Einstellung!

Und die muss stimmen.

Du musst es, noch bevor Du beginnst, schaffen, Deine Einstellung niet- und nagelfest abzusichern. Sie muss unumstößlich werden, sie muss glasklar werden und darf vor allem nicht auf einer Illusion aufgebaut sein.

Jemand schrieb in den Kommentaren vor Kurzem, sie habe sich einfach alles einfacher vorgestellt. Die Selbständigkeit, das erste Jahr, das erste Geld zu verdienen. Und sei daran gescheitert.

Da gingen bei mir alle Alarmglocken an.

Deshalb arbeiten wir heute an Deinem Mindset. Vom Fundament bis hin zum Fähnchen auf dem Dach.

Denn solange Du nicht die richtige Einstellung, die richtigen Mantras und den harten Fakten ins Gesicht geblickt hast, können wir nicht starten.

 

Schritt 1: Du musst es mehr wollen als irgendetwas anderes auf der Welt!

In Deinem Leben muss für eine Weile Deine Selbständigkeit, Dein Business, Dein Unternehmen an allererster Stelle stehen.

Es darf in Deinem Leben auch andere Prioritäten geben, Familie und Freundeskreis dürfen koexistieren, aber die knallharte Wahrheit ist, wenn Du gerade am Start nicht Deine volle Aufmerksamkeit aufbringen kannst, dann kannst Du es eigentlich auch schon lassen.

Das klingt nun grausam und deprimierend, ist aber leider die Wahrheit.

Tim Ferris hat uns da eine hübsche, bunte Illusion in unser Hirn gepflanzt, dass auch ein erfolgreiches Business mit 4 Stunden pro Woche auskommt.

Was wir allerdings gerne dabei verdrängen, ist, dass es wohl eher mit einer 0 mehr daran gestartet ist. Und manchmal sogar mit doppelt so vielen Stunden.

Das ist die Norm und das musst Du bereit sein zu opfern.

Deine Freizeit wird schrumpfen. Dein Freundeskreis wird sich verändern. Deine Beziehungen werden harte Zeiten durchmachen. All das wird passieren, wenn Du es wirklich ernst meinst.

Und Du darfst Dich davon nicht abschrecken lassen.

Jede, die ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut hat, sich ein Business aus dem Nichts heraus geschaffen hat, wird Dir das bestätigen können.

Woran Du eine erfolgreiche Frau erkennst?

Sie steckt freiwillig und gerne die meiste Zeit am Tag in ihr Business.

Sie steckt sogar in Momenten, in denen sie nicht arbeiten „muss“ (wobei sie die Beschreibung „arbeiten müssen“ sowieso schon aus ihrem Wortschatz gestrichen hat), in Gedanken beim nächsten Projekt oder einer kleinen Verbesserung hier und da.

Sie tagträumt von ihrer Zukunft, ihren Erfolgen und ihren Zielen.

Sei Du eine davon!

Manche mögen das als besessen ansehen, als ungesund und traurig, weil sie glauben, wir haben nichts anderes im Leben, das uns erfüllt.
Fakt ist aber: Wir sind leidenschaftlich involviert in unsere eigene Zukunft!

Und Menschen, die Dich dafür kritisieren, sind eigentlich nur neidisch, weil sie niemals etwas mit solch einem Ehrgeiz angestrebt haben.

Weil sie nicht wissen, wie es sich anfühlt, von etwas so sehr begeistert und überzeugt zu sein, dass man bereit ist, Opfer zu bringen. Und sie gerne zu bringen…

 

Schritt 2: Du musst Dir der Gefahr des Scheiterns bewusst sein!

Du musst wissen, dass Du scheitern wirst. Nur ein sehr kleiner Teil der Menschen hat auf Anhieb Erfolg. Das sind zwar die Vorbilder, die wir im Kopf haben, aber sie sind nicht die Regel! Und das musst Du Dir klarmachen.

Du musst Dir aber auch klarmachen, dass Versagen aus Dir keine Versagerin macht.

Fehler, Misserfolge und Niederlagen definieren nicht, wer oder was Du bist.

Sie sind Deine Lernkurve und Teil Deines Weges. Sie sind unvermeidlich und Du darfst Dich von ihnen weder auf- noch abhalten lassen. Du musst sie als Freunde ansehen, die Dich weiterbringen, Dich lehren und Dir den richtigen Weg zeigen.

Der Weg zum Erfolg ist ein ständiger Optimierungsprozess und ohne Niederlagen wüsstest Du gar nicht, was und wo Du optimieren musst.
Dieses Bewusstsein ist ein essenzieller Punkt, den Du erreichen musst.

Du wirst versagen. Ein wenig oder auf voller Linie. Und Du musst es begrüßen!

Erfolgreiche Menschen sind nicht die, die nicht scheitern. Es sind die, die trotz Niederlagen, Rückschritten und Faustschlägen so viel Leidenschaft für sich und ihr Business mitbringen, dass sie trotzdem hartnäckig weitermachen.

Wenn Dir diese Leidenschaft noch fehlt, geh zurück zu Schritt 1!

 

Schritt 3: Du musst bereit dazu sein, ins kalte Wasser zu springen!

Niemand wird als Unternehmerin geboren. Jede erfolgreiche Frau, die Du treffen wirst, hat sich in die Arbeit gekniet, jeden Tag dazugelernt und alles dafür gegeben, besser zu werden.

Keine wurde erfolgreich, ohne sich einfach in die Arbeit zu stürzen.

(Spoiler Alert: Erfolg über Nacht dauert meist mehrere Jahre…)

Du musst also bereit sein, trotz all Deiner Ängste, trotz all Deiner Hindernisse und trotz all den „Abers“ einfach anzufangen und alles zu geben.

Du musst den Traum Deines Erfolges über alles andere stellen.

Niemand kann Dir genau sagen, wie. Niemand kann Dir eine Garantie oder eine Erfolgsformel nennen (also schmeiß Dein Geld nicht für Bücher, Kurse oder Coachings heraus, die Dir das versprechen). Und niemand kann Dir die Arbeit abnehmen.

Das musst Du mitbringen. Das ist Deine Investition.

Du musst springen.

Das richtige Mindset ist eine freie Entscheidung, die nur Du treffen kannst.

Du kannst entweder in der Sicherheit sitzen bleiben, schön gemütlich allen Risiken und Herausforderungen aus dem Weg gehen, oder Du kannst Dich in eine Welt voller Möglichkeiten werfen, in der Dir plötzlich alles offensteht.

Erfolg, Zufriedenheit und die Erfüllung all Deiner Träume. Sie alle stehen auf der anderen Seite und warten auf Dich.

Was wählst Du?

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16 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Uschi Erlewein – Die Geschichtenspielerin

    Hallo Carina, ich kann das, was Du hier schreibst, nur bestätigen. Ich bin nun über 30 Jahre freischaffende Künstlerin und eigentlich bin ich immer wieder all diese Fragen und Themen begegnet. Meiner Erfahrung nach reicht es nicht nur anfangs dieses Mindset so auszurichten, sondern auch später immer wieder. In der Selbstständigkeit musste ich mich auch immer wieder neu ausrichten: die Zeiten, ich selber, die Kunden veränderten sich und ich erfand mich immer wieder neu. Flexibilität und Fähigkeit zur Improvisation ist von Beginn an auch was ganz grundlegendes.

    • Hi Uschi,
      ja, das stelle ich auch immer wieder fest.
      Das Mindset ist ein fließendes Konzept, das immer wieder neu ausgerichtet werden muss…
      Aber doch auch toll, diese grenzenlose Flexibilität, die stetige Veränderung, die Möglichkeiten. Ich liebe es!
      Viele Grüße aus Mexico,
      Carina

  2. Eva

    Liebe Carina,

    allein für den Satz „Du musst Dir aber auch klar machen, dass Versagen aus Dir keine Versagerin macht.“ hast Du einen Preis verdient. Denn diese schädliche Haltung ist gerade in Frauenköpfen tief verankert. Angst ist da, sie wagen etwas, versagen – und sehen sich dadurch in ihrer Angst bestätigt. Aber Erfolg ist, einmal mehr aufzustehen als man hingefallen ist.

    Ein schwieriger Punkt beim Thema „Gegen alle Widerstände“: Was, wenn der eigene Partner nicht mitzieht und nicht unterstützt? Wenn er sich durch unsere Pläne total in Frage gestellt fühlt? Auch da muss frau wählen – und das ist nicht einfach. Naja, zumindest nicht in der Durchführung. Im Grunde wissen wir, wie die Wahl ausfallen muss, damit wir uns in zehn Jahren nicht schwarz ärgern.

    Danke für Deine großartigen Inputs – mach weiter so!

    Eva

  3. Sarah

    Und im Prinzip ist es das was mir fehlt. Ich bin sehr phantasievoll, ich habe eine tolle Businessidee nach der anderen, ich bin schlau, ich kann gut schreiben und komme in der Welt zurecht. Und trotzdem, beim „richtigen Mindset“ hört es auf: Sobald Widerstand kommt oder jemand da ist der mein Projekt krit+tisiert, mich in Frage stellt, oder einfach nur nicht soooo begeistert von der Idee ist wie ich, dann fangen die Zweifel an und das Gerüst beginnt zu bröckeln. Was genau tust Du um im Richtigen Mindset zu bleiben?

  4. Claudia

    Liebe Carina,
    ich kann Dir in allem nur zustimmen. Ohne den richtigen Tunnelblick wird es nicht gehen. Und auch nicht im Spagat. Mit einem Bein im Job bleiben und nur auf einem Bein stehend eine Selbständigkeit aufzubauen. Schon probiert und gescheitert. Denn dann sagt man sich, na ja, wenn es nicht klappt habe ich ja immer noch meinen Job und dann fehlt denke ich der notwendige Biss (…oder eben der Tunnelblick). Was ich wähle werde ich bald wissen. Noch fehlen mir ein paar Fakten.
    Bis bald und mach Dir keine Sorgen um Deinen Tunnelblick. Den hast Du, sonst wäre ich nicht hier.
    Claudia

  5. Wahnsinns Post!
    ich weiß das mir noch der nötige Biss fehlt…aber ich bin sicher der entwickelt sich, sobald auch mein ganzes Handeln professioneller wird – toller Post!!

  6. Annelore

    Liebe Carina,

    toller Beitrag!!! Bei Dir spüre ich die Leidenschaft der Selbständigen und das Verantwortungsbewusstsein, die „kalten“ Tatsachen einer Selbständigkeit glasklar darzustellen – eben dass es harte Arbeit ist.

    • Danke Annelore – das war mein Ziel! Nichts beschönigen, aber trotzdem zeigen: Es ist all das wert!!
      Liebe Grüße,
      Carina

  7. Liebe Carina,
    mit diesem Artikel hast du sehr deutlich gemacht, wie viel Arbeit es ist, sich selbständig zu machen.
    Ich habe den größten Teil meines Lebens als Selbständige gearbeitet und möchte auf einen Aspekt hinweisen, der meines Erachtens auch sehr wichtig ist.
    Es ist wunderbar, für etwas zu brennen. Und es ist entsetzlich, daran auszubrennen. Beides habe ich erlebt, das letztere hätte ich mir niemals gewünscht.

    Ich bin jetzt 63 J. alt und rückblickend denke ich: Trotz meiner großen Liebe zu meinem Beruf hätte ich besser für mich sorgen müssen. Ich hätte mehr auf meinen Körper hören sollen, ihm Ruhe gönnen, meine sozialen Kontakte mehr pflegen, mehr Spaß haben sollen – kurz, einfach ausreichend frei haben sollen. Dann hätte ich mich länger in dieser spannenden Arbeit engagieren können.
    Als ich zusammengeklappt bin, war es zu spät.

    Und auch, wenn das eigen Unternehmen sehr wichtig ist – wer hat bisher am Ende seines Lebens gedacht: Hätte ich nur mehr Zeit bei der Arbeit verbracht. Die Balance ist schwierig, aber wir sind alle nur Menschen und nicht unkaputtbar (wie ich von mir fälschlicherweise angenommen hatte).
    Ich wünsche Euch viel Erfolg!
    Christiane

  8. Liebe Carina,
    Alle deine vorherigen Artikel hätte ich mir am Liebsten ausgedruckt und an die Wand gehängt, weil ich sie sehr gut, wertvoll und hilfreich fand. Dieser hier hinterlässt bei mir einen kleinen flauen Nachgeschmack… Natürlich ist es toll, wenn man zu 100 % hinter einer Sache steht und sie vor alles andere stellt. Aber ich glaube schon, dass man auch zu 100 % hinter einer Sache stehen kann und sie nicht vor alles stellen muss! Bestimmt braucht man dann mehr Zeit für den Erfolg und dieser wird vielleicht auch nicht so groß, wie im ersten Fall, aber das muss doch jeder für sich entscheiden. Ich als junge Mutter will nicht die Selbstständigkeit noch vor mein Baby stellen.
    Das ist nicht böse gemeint, ich finde deine Arbeit wirklich toll, aber ich finde, dass diese Sichtweise auch mal erwähnt werden sollte.
    Liebe Grüße, Becky

    • Hi Becky,
      nein, ich nehme Dir das ganz und gar nicht übel. Du hast damit absolut Recht – in allen Punkten: Du musst nicht die Selbständigkeit vor Dein Baby stellen und Du wirst dann vermutlich länger brauchen und vielleicht (!) nicht so erfolgreich – wobei ich das nicht grundsätzlich so verbinden würde…
      Aber ich möchte mich hier auch ein bisschen abgrenzen: Ich schreibe nicht für selbständige Mütter, denn wie Du sehr gut gezeigt hast, ist das ein ganz, ganz anderes Thema.
      Wenn ich also Familie sage, dann meine ich Verwandte und vielleicht einen Partner. Die kann man leichter mal eine Weile zurückstellen, als Kinder! Und können das auch verstehen oder zumindest erklärt bekommen.
      Ich kann Deine Prioritäten-Einteilung also absolut verstehen, aber ausnahmsweise warst Du dann für diesen Artikel nicht ganz die Zielgruppe 😉
      Freut mich aber umso mehr, dass Dir die anderen bisher weitergeholfen haben – und ich hoffe, die nächsten auch wieder 🙂
      Viele liebe Grüße,
      Carina

  9. Liebe Carina,
    vielen Dank für diesen Artikel, der mich sogleich für einen eigenen inspiriert hat. Ich finde es wirklich schwierig, immer durchzuhalten und Rückschläge zu verkraften. Ich bin ja Schriftstellerin und meine ersten beiden Bücher haben sich gut verkauft, das dritte ging nicht so gut wie gedacht. Ich habe mir die Nächte um die Ohren geschlagen, um herauszufinden, warum ich am vorherigen Erfolg nicht anknüpfen konnte!
    Was mir aber dann klargeworden ist (und gerade noch einmal): Ich habe nicht ein einziges Mal überlegt, ob ich „das mit dem Schreiben“ nicht vielleicht sein lassen sollte. Sätze wie „Ach, bringt doch eh nichts…“ kamen gar nicht auf. Wenn ich im Nachhinein darüber nachdenke, wird mir erst wirklich klar, dass das gar nicht selbstverständlich ist, wo ich doch sonst immer zu schnell aufgebe.
    Ein Punkt, den ich noch vermisse: Je mehr man sich mit Gleichgesinnten umgibt und in „schwachen Zeiten“ bei ihnen Trost sucht und sich aufbauen lässt, desto mehr festigt sich das Mindeset 🙂

    Danke also für die Inspiration!

    Viele Grüße
    Annika

    • Hi Annika,
      sehr wahre Worte!
      Und auch mit dem letzten Punkt hast Du absolut Recht, diese Erfahrung habe ich auch gemacht.
      Aber auch die „falschen“ Menschen helfen – wenn Du siehst, wie Du nicht sein möchtest, festigt das Dein Mindset!
      Liebe Grüße,
      Carina

  10. Liebe Carina,

    was für ein Timing! Der Post kam auf den Punkt. Gerade habe ich überschlagen wieviel ich ungefähr in der Woche arbeiten würde, wenn ich drei meiner Projekte umsetzen würde. Und ich muss gestehen: Ein bisschen habe ich mich dadurch erschrecken lassen. Aber Du hast völlig Recht: Das ist vollkommen ok, denn ich wünsche mir nichts mehr als das und ich arbeite dann zwar viel, aber ausschließlich an meinen Leidenschaften. Danke für diesen Tritt in den Hintern zur richtigen Zeit!
    Liebe Grüße,
    Sophie

    • Haha – jederzeit gerne, Sophie 😀
      Freut mich, dass der Artikel geholfen hat!
      Liebe Grüße,
      Carina

  11. Liebe Carina,

    ich bin absolut deiner Meinung! Man braucht das richtige Mindset und einen starken Willen. Egal wie oft du hinfällst, du musst nur immer wieder aufstehen!!!

    Herzliche Grüße

    Christina

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