"Soll ich meinen Job kündigen??"

Wann der Zeitpunkt gekommen ist, etwas Neues zu starten!

Dieses Artikel-Goldstück ist vom 30. August 2021

Kurzer Hinweis: Meine Texte können Werbung zu meinen Produkten oder auch Werbe-Links (*) zu Produkten enthalten, die ich empfehlen kann.

Wie oft ich mich in meinem Leben schon gefragt habe, ob ich meinen Job kündigen soll und etwas Neues starten will, passt wirklich auf keine Alpaka-Haut mehr… Du kennst das vielleicht auch?

Bevor ich mich selbständig gemacht habe, habe ich deswegen vier Mal meine Jobs gekündigt, weil sie sich einfach nicht mehr gut für mich angefühlt haben – und mich teilweise sogar krank gemacht haben.

Aber wann genau kam jedes Mal dieser Punkt, tatsächlich durchzuziehen, und wie habe ich ihn erkannt? Wann ist es auch für Dich Zeit, einen Job hinzuschmeißen, um etwas ganz Neues zu starten?

Lass mich Dir eine kleine Checkliste erstellen…

 

PSSST… DIESEN ARTIKEL KANNST DU DIR VON MIR SOGAR VORLESEN LASSEN:

 

WANN DU ÜBERLEGEN SOLLTEST, DEINEN JOB ZU KÜNDIGEN

Jedes Mal, wenn ich an einer dieser berühmten Kreuzungen meines Lebens stand, stellte ich mir diese Fragen, um auszuloten, welcher Weg der richtige für mich ist und ob es sich lohnt, weiter dranzubleiben oder eine neue Richtung einzuschlagen. Und sie funktionieren sicherlich auch für Dich, um Dir die passende Orientierung zu verschaffen!

 

Dein aktueller Job lässt Deine kreative Ader austrocknen.

Mindestens zweimal am Tag denkst Du darüber nach, Deinen Job zu kündigen – weil Du Dich wie ein Schaf fühlst, das einfach nur von A nach B läuft, um den Passierschein A38 zu jagen.

Deine eigenen Ideen einbringen? Umsetzen? Aufblühen zu sehen? Fehlanzeige.

Noch schlimmer: Du bringst sie in der Chefetage an, nur um sie dann dort irgendwo einstauben zu sehen oder sogar mit den beliebten Sprüchen „das haben wir aber doch schon immer so gemacht!“ abgekanzelt zu werden. (Hör nur ich dabei eine nörgelnde, altbackene Stimme in meinem Kopf?!)

Lass uns ehrlich sein: Dein Job ist eine kreative Wüste.

Und wenn Du nicht aufpasst, wirst auch Du irgendwann darin vertrocknen. Total abgestumpft in der Ecke sitzen und schon aus Prinzip die Ideen der Azubine, die nach Dir kam, in den Boden stampfen, weil Du selbst so frustriert davon bist, wie wenig kreative Freiheiten Du hast.

 

Du würdest gern etwas Neues starten, was Dir nicht die Lebensenergie aussaugt.

Wenn Du schon seit Monaten haderst, dass sich das einfach nicht richtig anfühlt, Dich unglücklich macht, oder die Momente, in denen Du liebst, was Du tust, schon nur noch an einer Hand abzählen kannst, dann… hm… wäre es vielleicht Zeit, da etwas grundlegend zu ändern.

Das ist ähnlich wie in einer Beziehung. Wenn sie Dich häufiger zum Weinen als zum Lachen bringt, wird es Zeit für die Trennung, egal wie schmerzhaft sie sein mag.

Ja, ich weiß, die sind mit extrem viel Ungewissheit und Ängsten verbunden. Außerdem kicken sie Dich oft meilenweit aus Deiner kuscheligen Komfortzone (das Ding mit dem rosa Plüsch). Aber Liebes… mal unter uns: Du weißt doch eigentlich, der Abschied ist schon lange überfällig, oder?

Je länger Du schon in diesem Vampir-ähnlichen Job steckst, der Dir weit mehr nimmt als gibt in der Bilanz, desto dringender ist es, endlich den Absprung zu schaffen, bevor Dich das Monster B (wie Burnout) in seine Krallen bekommt.

 

Der Lebensstil, den Dir Dein Job gibt? Der passt einfach nicht zu Dir.

In den Jahren nach dem Studium oder der Ausbildung verändern wir uns enorm. Das ist auch völlig normal und in Ordnung. Du hattest damals vielleicht einfach noch nicht den Weitblick, abschätzen zu können, wohin Dich dieser Beruf führen würde.

Vorgespult auf jetzt und hier, fängst Du jeden Morgen quasi wie nach Stechuhr an, Deine Aufgaben brav abzuarbeiten, sollst wenn möglich 24 Stunden am Tag per E-Mail auf Deinem Handy für jeden Pups verfügbar sein und wählst das, womit Du jeden Tag die Stunden schrubbst, aus Deinem Aufgabenberg danach aus, was Dich am wenigsten langweilt. Was, zugegeben, nicht viel ist. Leider.

Mann, was würdest Du dafür geben, einfach mal abends spontan zu beschließen, den nächsten Tag freizunehmen, ohne das mit zig oberwichtigen Stellen abklären und bewilligen zu lassen. Aber soooorrry, Flexibilität wird nur von Dir maximal erwartet. An allen anderen Ecken hörst Du immer nur ein: Mööööp. Geht nicht.

 

Der triftigste Grund, Deinen Job kündigen zu wollen? Mobbing.

Egal wie oft Du es auch irgendwo lesen wirst, dass Du Mitgefühl mit anderen Menschen haben solltest, weil Du ihre Geschichte nicht kennst oder ihre Umstände, ihre Päckchen, die sie mit sich herumtragen: Du wirst von mir niemals hören, das einfach hinzunehmen, was sie da mit Dir treiben.

Dich ständig niederzumachen, kleinzureden und für jedes fehlende i-Tüpfelchen rundzumachen? Ist. nicht. normal. Dafür gibt es weder eine Entschuldigung, noch liegt das an Dir.

Das liegt daran, dass Dein cholerischer Chef oder Deine missgünstige Vorgesetzte ein ernsthaftes Problem haben, das sie endlich mal in einer gründlichen Therapie auflösen sollten. Aber es hat nichts – absolut gar nichts – mit Dir oder Deinem Wert oder Deinen Fähigkeiten zu tun.

Liebes, ich weiß nicht, wie ich Dir das noch deutlicher sagen kann als: Raus. da. Sofort.

(Ich spreche hier aus schmerzhafter, langjähriger Erfahrung.)

 

Du hast Dich bei allen Punkten ertappt gefühlt?

Dann ist die Frage danach, ob Du Deinen Job kündigen und etwas Neues starten solltest, keine wirkliche Frage. Und Du kennst die Antwort.

Ich weiß, es gibt tausend Gründe, die Dich am Hinschmeißen hindern. Jobsicherheit (darf ich hier kurz das Wort „Mythos“ in den Raum werfen, bitte?), Ideenlosigkeit, was Du sonst tun sollst (und äh, hier würde ich Dir gerne meine Business-Ideen-Liste zuwerfen), all die Stimmen, die Dich in Deinem Umfeld bequatschen (warte kurz, hier hab ich Dir die passenden Antworten erstellt), und all die Stimmen, die Dir in Deinem eigenen Kopf dazwischenquatschen (Liebes, lausch bitte das hier dazu!).

Aber wenn Du all diese Gründe auf eine Waage legen würdest, die Dich halten… und Du sie mal mit dem allerwichtigsten Faktor aufwiegst – Deiner LEBENSQUALITÄT, die durch die oben aufgezählten Punkte aktuell total abschmiert und die exponentiell wachsen würde… dann siehst Du doch klar, wofür die Zeit reif ist. Oder nicht?

Tu Dir also den Gefallen und warte nicht darauf, dass aus der Frage „Soll ich meinen Job kündigen“ ein „Ich muss meinen Job kündigen“ geworden ist. Weil Du jeden morgen unter einer dunklen Wolke aufwachst oder Deinem Vorgesetzten vor versammelter Truppe an die Gurgel gesprungen bist – und gerade rausgeworfen wurdest.

(Spaß beiseite – der erste Fall ist deutlich bedrohlicher und wahrscheinlicher.)

 

Wenn Du nun also bereit bist, etwas Neues zu starten, dann bleib hier dran!

Wir gehen kurz in eine Werbepause und melden uns nach der Waschmittel-Anzeige mit Vanilleduft nächste Woche zurück. Und vergiss bis dahin nicht:

Du hältst den Stift in Deiner eigenen Erfolgsgeschichte in der Hand.

 

PS: Wenn Deine Zeit für etwas Neues jetzt gekommen ist, dann hab ich da was für Dich: Die Femininjas-Akademie öffnet gerade für kurze Zeit wieder interaktiv ihre Türen. Darin bringe ich Dir bei, wie Du Dein eigenes Online-Business von null auf erschaffst, damit Geld verdienst und nachhaltig Dein Leben veränderst! Schau Dir hier alle Details dazu an (und die Aufzeichnung unseres Live-Business-Trainings vom 23.09.)!

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18 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Liebe Carina,
    manchmal frage ich mich, ob du irgendwo heimlich in meinem Hirn sitzt und mitliest … Wieder einmal ein Artikel, der gerade perfekt passt. Danke dafür – und für den richtigen Impuls zur richtigen Zeit. Höchstwahrscheinlich hat er mich gerade davon abgehalten, einen völlig überflüssigen Umweg einzuschlagen.

    Herzliche Grüße!
    *Sandra

    • Hehehe… ich bin nachts mit einem Cape unterwegs und lausche, was ihr im Schlaf vor euch hinbrabbelt 😀
      Nein, Scherz beiseite. In den meisten Punkten sind wir uns alle einfach unglaublich ähnlich. Und egal wie einsam oder isoliert wir uns fühlen – es geht uns in den meisten davon auch allen gleich <3
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  2. Hallo Carina,

    danke für diesen hilfreichen Artikel. Ich bin auf deine Akademie total gespannt. Das wird bestimmt wunderbar werden.

    Ich selbst bin jetzt bald 7 Jahre Selbstständig und hatte erst vor einem halben Jahr wieder die extremen Zweifel, ob ich weitermachen soll oder nicht. Ich habe sie ausgesessen. Das hattest du auch mal in einem anderen Artikel geschrieben. Manchmal muss man diese Zweifel einfach bekommen.

    Mir haben sie so gut getan, da ich dadurch endlich mal richtig Pause gemacht habe. Jetzt ein halbes Jahr später habe ich einiges wieder verändert und meinen Weg noch mehr passend zu mir geformt.

    Danke für deine regelmäßigen Hilfen über Beiträge etc. 🙂

    Lieber Gruß
    Verena

    PS: Endlich mal noch jemand dem dieses 4-Stunden-die-Woche-von-Anfang-an — Gerede auf die Nerven geht 😀 😀 :-*

    • Hi Verena,
      ich hatte das auch – und habe es immer wieder. Den letzten Sommer habe ich so eine Phase mal wieder ausgesessen und seit dem Spätherbst läuft es wieder 🙂 Du triffst da also genau den Punkt: manchmal müssen wir uns selbst auch einfach mal erlauben durchzuhängen und es vorbei gehen lassen. Denn in 90% der Fälle, und mit Auszeiten, kommt dann auch die Energie wieder 🙂
      Liebe Grüße zurück,
      Carina

      • Ja, da hast du vollkommen recht. Du bist ja jetzt wieder voll da mit deiner Akademie. Das finde ich so super toll 🙂 Viel Erfolg damit.

        Lieber Gruß
        Verena

  3. Liebe Carina,
    danke für diesen wundervollen Artikel!!!
    Er kam gerade so unheimlich passend, denn ich stehe (wie vermutlich sehr viele andere) vor solch einer Entscheidung: das Studium nach 5 Jahren Kinderpause endlich zuende machen (weil es "sicherer" ist und wir 3 Kinder zu versorgen haben, weil es mir mal wichtig war, weil es mir mal Spaß gemacht hat, weil ich es allen zeigen könnte, dass es eben doch mit Kindern möglich ist, weil es nicht mehr viel ist, …) oder tatsächlich kurz vor Ende abbrechen und dazu stehen, dass ich aus meinem Hobby-Blog ein Online-Business (an welches niemand außer mir glaubt, was mir aber riesigen Spaß macht und ein wesentlich freieres und selbstbestimmteres Leben ermöglichn würde – was 100% zu mir passt, was aber sicherlich noch ein paar Umwege nimmt, bevor es gewinnbringend funktionert) mache. Ich glaube, dieser Artikel gibt mir nun den letzten Anschubser – unheimlich vielen Dank dafür!
    Mach weiter so!
    Liebe Grüße,
    Maria

    • Liebe Maria,
      ich glaube, diese Frage hast Du Dir auch gerade bestens selbst beantwortet 😉
      Hab den Mut und steh dazu! <3
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  4. Liebe Carina,

    wow, genau das gleiche wie Sandra frage ich mich auch. Wahrscheinlich ticken wir alle einfach nur ähnlich. Manchmal frage ich mich, wieso wir Frauen eigentlich immer auf die Idee kommen, dass wir so vieles nicht schaffen können bzw. nicht durchhalten können.
    Ich wünschte ich hätte das alles vor 10 Jahren gewusst, als ich mich durch mein erstes Studium gequält habe. Das hat alles dazu geführt, dass ich mich in den letzten Jahren ziemlich herunter gewirtschaftet habe. Gerade bin ich dabei, mich wieder aufzubauen und meinen Weg zu finden. Dein Blog macht mir dabei immer wieder Mut und Hoffnung, aber manchmal sind Depression, Müdigkeit und Scheu vor zu viel Arbeit immer noch allgegenwärtig und bremsen mich aus.
    Aber ich bleibe dran, unter anderem durch deine tolle "Unterstützung".
    Ganz liebe Grüße
    Milena

    P.S: Du warst übrigens mit Ausschlag gebend dafür, dass ich angefangen habe, mich mit meinen Depressionen auf einem Blog auseinander zu setzen, was mich reflektorisch einen großen Schritt weiter gebracht hat. 🙂

    • Liebe Melina,
      Du glaubst gar nicht, wie sehr mich Deine Worte freuen!
      Natürlich nicht, dass es Dir so schlecht ging, sondern, dass Du etwas änderst und andere Wege einschlägst.
      Sehr richtig: unser größter Feindin und Kritikerin sind wir selbst. Es wird Zeit, mit ihr Schluss zu machen!
      Ich kann Dich sehr gut verstehen. Mir ging es in meinem Job sehr ähnlich.
      Fühl Dich mal fest gedrückt und Danke, für Deine lieben Worte! <3
      Carina

  5. Carrie

    Hallo Carina,
    ich kann mich dem Kommentar vor mir nur anschließen. Dein Artikel passt perfekt zu meiner aktuellen Situation, beruflich wie privat. Ich nehme ihn als Motivation, mich noch die letzten 2 Wochen durch eine ziemlich unliebsames Projekt durchzubeißen, um dann (endlich) die Gesamtsituation zu meinem Gunsten zu verbessern.
    Viele Grüße,
    Carrie

    • Yeah! Sehr gut!
      Und zwei Wochen sind doch eine absehbare Zeit 🙂
      Viel Erfolg und gutes Durchhaltevermögen,
      Carina

  6. Huhu
    Danke für den Aufrüttler! Ich stecke gerade wieder in einer "Ich-hasse-die-Welt-und-sie-mich"-Phase, aber dein Artikel hat mir gezeigt, dass ich einfach nur mal wieder etwas Abstand zum Problem brauche. Danach wird wieder durchgehalten und weitergekämpft. 🙂
    Liebe Grüße,
    Melina

  7. Manuela

    Ich hadere nun schon seit Monaten wie es weitergehen soll und dann schreibst du diesen tollen Artikel und vor allem den Satz -Du bist also nicht faul, wenn Dir die Arbeit zu viel ist. Du hast nur das falsche Ziel vor Augen-
    Danke dass du mich aus meiner Gedankenspirale rausgeschubst hast. Jetzt kann ich mein "Problem" mal von einer anderen Seite sehen und es fühlt sich gleich nicht mehr so unlösbar an…
    Ganz liebe Grüße
    Manuela

    • Oh, das freut mich, Manuela!
      Klingt doch nach einem sehr guten Plan 🙂
      Liebe Grüße,
      Carina

  8. Ein toller und vor allem motivierender Beitrag! Danke, sowas brauche ich gerade, denn obwohl es im Business aktuell echt "läuft", habe ich so gar keinen Antrieb oder Motivation und kann noch nicht einmal sagen, warum es so ist. Ich schiebe es aufs Wetter – das kann sich nicht wehren 😀

  9. Ha! Ich hab mich vor wenigen Monaten erst getraut "Schluss zu machen", weil der Job monatelang nicht mehr nur keinen Spaß gemacht hat, sondern ich wirklich jeden Tag nur noch am Schimpfen war. So kenn ich mich nicht und so macht es auch keinen Spaß. Wie du schon schreibst, es ist enorme Lebensqualität, die dadurch verloren geht.

    Ich hatte total lange Angst, einfach "aufzugeben", aber im Endeffekt habe ich genau das Gegenteil gemacht, ich bin für mich und meine Gefühle eingestanden und habe nicht einfach nur klein beigegeben und den Mund gehalten. Und jetzt weiß ich: genau so, jeder Zeit wieder.

    • Yaaay, Charleen!!
      Das klingt toll! Und ich freu mich riesig für Dich, dass Du durchgezogen hast 🙂 Egal was kommt – ich bin mir sehr sicher, dass Du darauf immer stolz sein wirst.
      Ganz liebe Grüße
      Carina

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