Carina unzensiert: 23 miese Gewohnheiten, die ich dieses Jahr abgelegt habe

AUDIOBLOG – FOLGE #23

Nur ein kurzer Hinweis: Meine Texte können Werbung zu meinen Produkten oder auch Werbe-Links zu Produkten (erkennst Du am * hinter dem Link) enthalten, die ich nutze und liebe. Ich wurde nie dafür bezahlt, sie einzubinden! (Und auch nicht mit Salz & Essig Chips bestochen. Leider.)

 

Hey, meine Liebe!

Folge #23 wird etwas… ungewöhnlich. Weil sie sich nicht nur um Dein oder mein Online-Business dreht. Und dann irgendwie doch. (Letztendlich hat doch schließlich alles Einfluss auf unser Business, oder nicht?)

Während sich langsam die Rückblicke auf 2018 in Artikeln, Sendungen und im Radio stapeln, ziehe ich gerade Bilanz der anderen Art.

Dieses Jahr war kein leichtes. Aber es endet mit einem ziemlichen Knall.

Einem kleinen Urknall. Zumindest für mich.

Mitte des Jahres hatte ich das Gefühl, in ein tiefes Loch zu fallen, und konnte nicht so richtig greifen, was die Ursache war.

Im August habe ich die Notbremse gezogen und so einiges in meinem Leben verändert.

Der Urknall, der nun kam?

Setzt alles auf null. Und zum ersten Mal seit ein paar Jahren schaue ich 2019 mehr als nur optimistisch entgegen…

 

Was in dieser Folge für Dich steckt:

  • Schluss mit ungenügend
    Du bist gut so, genau so, wie Du bist!
  • “Ja, gerne!” statt “Nein, danke!”
    Über den Zwang, alles alleine machen zu wollen.
  • Busy, but bankrupt
    Der Unterschied zwischen beschäftigt und beauftragt.
  • Geh von der Bremse runter
    Wieso wir aufhören sollten, uns selbst zu blockieren.

 

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Lieber Lesen statt Lauschen? Die Abschrift der Folge:

Während sich langsam die Rückblicke auf 2018 in Artikeln, Sendungen und im Radio stapeln, ziehe ich gerade Bilanz der anderen Art.

Dieses Jahr war kein leichtes. Aber es endet mit einem ziemlichen Knall. Einem kleinen Urknall. Zumindest für mich.

Mitte des Jahres hatte ich das Gefühl, in ein tiefes Loch zu fallen, und konnte nicht so richtig greifen, was die Ursache war. Im August habe ich die Notbremse gezogen und so einiges in meinem Leben verändert.

Der Urknall, der nun kam?

Setzt alles auf null. Und zum ersten Mal seit ein paar Jahren schaue ich 2019 mehr als nur optimistisch entgegen…

Folge #23 wird etwas… ungewöhnlich. Weil sie sich nicht nur um Dein oder mein Online-Business dreht. Und dann irgendwie doch.

Als ich in die Selbständigkeit gestartet bin, dachte ich, Work-Life-Balance hätte sich jetzt für mich auf ewig erledigt. Ich meine… wer braucht schon eine Balance, wenn die Arbeit sich eher wie ein Hobby anfühlt?

Wer braucht schon Ausgleich zum Online-Business, wenn ich es überall auf der Welt ausüben kann? Das ist doch Ausgleich genug.

Der Vorteil und die Gefahr dabei, wenn Du Dich selbständig machst, ist, dass alle Grenzen sofort und dauerhaft verschwimmen.

Arbeit wird zum Spaß. Freizeit zur Nebensache. Urlaub irgendwie erst mal nicht existent. Und Dein Business wird Dein Baby.

Nichts ist wichtiger. Niemand hat mehr Priorität als Dein Traum. Zumindest wird es sich so anfühlen, wenn Du zu 100% darin aufgehst.

Freundschaften ändern sich, lösen sich und trennen sich. Beziehungen werden wackeln, ruckeln oder sogar noch stärker. Es gibt fast nichts in Deinem Leben, was nicht davon beeinflusst wird in irgendeiner Form.

Dich selbständig zu machen, ist nicht nur eine Prüfung Deiner Hartnäckigkeit und Deines starken Willens.

Es rüttelt an sämtlichen Grundfesten.

Nicht unbedingt im ersten Jahr, vielleicht auch nicht im zweiten. Aber irgendwann stellst Du fest, dass es Deine gesamte Welt um 180 Grad gedreht hat. Und nichts mehr ist, wie es mal war.

Vielleicht bin ich gerade zu dramatisch und Dir wird es nie so gehen. Vielleicht bist Du eine Freelancerin, die einfach nur ihre Art zu arbeiten verändert hat. Nicht mehr, nicht weniger.

Aber für den Fall, dass Du so tickst wie ich, lass Dir gesagt sein: Die Selbständigkeit kann auch nach Jahren noch Deine Welt aus den Angeln heben. Und jeder innere Mangel, den Du in irgendeine Kiste ganz tief unten geschoben hast? Wird Dich einholen.

Für mich hat die Selbständigkeit nie aufgehört, an mir und meiner Komfortzone zu zerren. Wenn ich dachte, ich hätte alles im Griff, fing ich plötzlich an, alles infrage zu stellen. Mich inklusive.

Wenn ich dachte, nun hab ich alles erreicht, füllte mich eine Leere statt einer Zufriedenheit. Und die Fragezeichen kamen zurück.

Dieses Jahr hatte ich genug davon.

Von den Schwankungen jedes Jahr, die fast schon wie Zyklus-Wellen kamen. Euphoriewelle auf Stimmungstief. Zweifelschub auf Siegesstimmung. Ich hatte es satt, immer wieder von meinen eigenen Geistern eingeholt zu werden.

Also fing ich an, grundlegend an diesen Baustellen zu arbeiten. Und was könnte sich besser eignen als Folge 23, gegen Ende des Jahres, um Resümee zu ziehen, welche Gewohnheiten ich abgelegt habe und welche Erkenntnisse ich daraus gewonnen habe?

#1 – Arbeit und Freizeit verschwimmen zu lassen.

Sie nennen es Work-Life-Balance, aber in Wirklichkeit verlierst Du einfach nur die Fähigkeit, Grenzen zu ziehen. Ich trenne jetzt wieder fleißig.

#2 – Zu denken, Reisen sei Urlaub.

Das betrifft vor allem mich als Dauerreisende. Ich habe mir fälschlicherweise Urlaub genommen, um zu reisen – ohne sehen zu wollen, dass auch das kein Urlaub ist.

#3 – Mir einreden zu lassen, ich sei eine schlechte Freundin.

Dieses Jahr habe ich erkannt, dass nicht jede Freundschaft um jeden Preis gerettet werden muss. Und schon gar nicht auf meine Kosten.

#4 – Den Stimmen meines Unterbewusstseins zu glauben, ich sei nicht wertvoll & liebenswert.

Die härteste Lektion des Jahres. Und die beste.

#5 – Auf jede Anfrage antworten zu müssen.

Das war lange eine Besessenheit. Weil es sich ja schließlich so gehört. Aber weißt Du, was sich auch gehört? Nicht jedem ungefragt seinen Müll aufzudrücken.

#6 –Schlechtes Verhalten anderer Menschen immer wieder zu entschuldigen.

Was ich nun stattdessen mache? Sie darauf ansprechen. Und ihnen klar und deutlich zu sagen, wie ich mich damit fühle.

#7 – Mich ständig für mein Verhalten zu entschuldigen.

Selbst wenn es gar keinen Grund dafür gibt. Denn so, wie wir sind, reden und handeln? Sind wir genau richtig. Und wem das nicht passt, darf gerne gehen.

#8 – Mich für meinen Erfolg und mein Einkommen schuldig zu fühlen, weil anderen beides fehlt.

Nicht mehr mein Problem.

#9 – Zu denken, ich müsste doch endlich mal sesshaft werden.

Ich muss fast bei diesem Satz laut loslachen.

#10 – Die Bedürfnisse anderer Menschen vor meine eigenen zu stellen.

Auch wenn es manchmal in der Seele wehtut – wenn Du Dich nicht an erste Stelle stellst, tut es sonst niemand.

#11 – Hilfe abzulehnen.

Denn Hilfe anzunehmen, macht mich nicht schwach. Es macht mich stärker!

#12 – Alles selbst machen (und können) zu wollen.

Mein Leben lang wollte ich alles alleine machen, alleine können, alleine regeln. Dieses Jahr habe ich endlich nachgegeben und abgegeben. Game Changer!

#13 – Zu glauben, ich müsste die Welt retten.

Siehe Folge #19.

#14 – Mich zu verstellen, um mich passend zu machen.

Und stell Dir vor, sobald Du aufhörst, Dich zu verstellen, wirst Du merken, dass es absolut keinen Unterschied für andere Menschen macht. Sie mögen Dich so oder so.

#15 – Beschäftigt zu sein, statt Geld zu verdienen.

Eine der größten Fallen im Online-Business? Die To-do-Liste vollzuknallen, um das Gefühl zu bekommen, der Laden läuft. Ab zu Folge #14!

#16 – Meine Angebote an die Geldbörsen anderer Frauen anzupassen.

Gleich der nächste Mindfuck ist dieses Jahr in meinen Papierkorb gewandert. Nicht ihr Budget bestimmt meinen Wert. Sondern ich.

#17 – Mich mit Social Media herumzuärgern.

Bye-bye, Facebook. Hasta luego, Instagram.

#18 – Darauf zu warten, dass sich etwas ändert.

Von selbst. Denn wann hat das je funktioniert??

#19 – Durchzuziehen.

Alles. Nichts. Ich war so verkrampft darin, bloß nichts aufzugeben, dass es fast schon irrational war. Bis ich anfing, zu hinterfragen, weswegen ich überhaupt dranbleiben sollte.

#20 – Meine Vergangenheit an mir kleben zu lassen wie einen alten Kaugummi.

Wir alle haben sie – die Wunden unserer Vergangenheit, die uns gegen Eisberge schiffen lassen. Geh sie dringend an, bevor Du untergehst.

#21 – Meine Zukunft mit Kaugummi zu sabotieren.

Eine der größten Veränderungen dieses Jahr war, Teile meiner Vergangenheit gründlich aufzuarbeiten. Damit meine Vergangenheit nicht meine Zukunft wird.

#22 – Die unbewusste Suche nach meinem 5-Jahres-Plan.

Ich hab sie endlich aufgegeben. Nicht immer braucht man ein klares Ziel vor Augen. Manchmal ist auch das nur versteckte Angst. Und das Ziel? Die Illusion von Sicherheit.

#23 – Mich selbst auszubremsen.

Das ist ein immer noch andauernder Prozess. Aber einer voller guter Hoffnung. Kann ich schwer empfehlen…

Das Leben hat keinen Blueprint für uns.

Egal, was Menschen Dir einreden wollen. Es gibt nur deren Blueprint und den, den Du Dir selbst aufzeichnest.

Ich habe meinen gerade in die Tonne gekloppt. Ich habe keine Ahnung, was 2019 bringen wird. Wo ich in einem Jahr sein werde, was ich machen werde, oder sogar, wer ich dann sein werde.

Aber ich habe zum ersten Mal vollstes Vertrauen, dass alles gut wird.

Wird es Hürden geben? Stolpersteine? Tiefpunkte? Na klar.

Aber ich werde mich davon nicht mehr aufhalten lassen.

Und nun zur Tagesaufgabe für Dich:

Wir neigen dazu, das alte Jahr von der Schulter zu kratzen und links liegen zu lassen. Mieses Jahr. Böses Jahr. Auf ins neue.

Ich hätte gerne von Dir eine Liste, mit all den Gewohnheiten, Gedanken und Gefühlen, die Du dieses Jahr losgelassen hast.

Klingt zu anstrengend? Dann gib mir nur drei davon. Sie muss nicht so lang sein wie meine.

Und wenn Du mutig genug bist? Pack sie mir in die Kommentare!

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4 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Anna

    Boah, Carina. Was für ein Post. Eine Kampfansage an 2019.^^ Wie würde John Cage (Ally McBeal) jetzt sagen? "Ich bin aufgewühlt." Abzüglich der Sesshaftigkeit – die bei mir eher andersrum Thema wäre – sowie #8 u. #9 (ausgerechnet) kann ich die Punkte 1:1 übernehmen. Damit arbeite ich jetzt. Und zwar sofort. Danke dir!

    Alles Liebe,
    Anna

    • Hahaha – Kampfansage im bestesten Sinne, absolut 😀
      Freut mich, dass er Dich aufgewühlt hat. Mich nämlich beim Aufnehmen genauso. <3
      Ganz liebe Grüße zurück,
      Carina

  2. Liebe Carina,
    in dieser Folge hab ich mich ziemlich oft grinsend an der eigenen Nase nehmen dürfen 😉 Dieses Jahr war deutlich besser als 2017 für mich, auch wenn ich das Gefühl hatte, nicht so recht vom Fleck zu kommen und alles zehnmal so lange gedauert hat als sonst.
    Ich finde übrigens (nach eingehender Prüfung ;-)) diese Zwangsvorstellungen, was uns das Universum nächstes Jahr gefälligst zu liefern hat, ziemlich … naja, es passt halt nicht auf mich und mein Leben. Mir gehts mit 2019 gefühlsmäßig so wie dir: Weit offen, Überraschungen willkommen, ich lass dem Leben die Zügel schießen sozusagen 😉 Pläne und Visionboards mögen für andere funktionieren, ich liebe kleine Schritte und Staunen. Einziger Plan: Am 2.1.2019 ist meine Website live!
    Oh, und übrigens: Nr. 3, 5 und 6 – und an Nr. 10 arbeite ich immer noch und immer wieder…
    Ganz liebe Grüße von der Textmechanikerin Elisabeth

    • Hi Elisabeth,
      das freut mich, mit der eigenen Nase 😀
      Und weit offen und Vision-Boards schließen sich übrigens nicht aus 😉 Dazu kommen wir dann aber in der nächsten Folge noch mal drauf zurück – passend am 31.12. geht es nämlich genau darum (und dass Pläne und Vision-Boards keine Sklaventreiber sind, sondern Dein Spielzeug…)
      Liebe Grüße,
      Carina

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