Mach die Angst zu Deiner Verbündeten

und Deiner neuen Komplizin!

An vielen Tagen scheint sie mich zu ersticken. Als würde mir langsam jemand die Kehle zuschnüren. Mir die Luft wegbleiben und der Kloß im Hals immer größer werden.

Die Angst, zu versagen. Die Angst, plötzlich vor dem Nichts zu stehen.

Du weißt genau, wie sie sich anfühlt.

DENN JEDE VON UNS HAT SIE. IMMER WIEDER.

Sie ist wie eine alte Freundin, die ungebeten einfach immer wieder auf Deiner Türschwelle auftaucht und der Du – Augen rollend – doch immer wieder die Tür öffnest und sie genervt hereinbittest.

Und was macht man mit solchen nervigen alten Freunden? Wenn man es einfach nicht schafft, sie loszuwerden (manche sind einfach zu hartnäckig), dann fangen wir an, uns mit ihnen zu arrangieren.

Das Gleiche solltest Du mit Deinen Ängsten machen.

Ich habe irgendwann aufgegeben, nach Möglichkeiten zu suchen, sie loszuwerden.

(Die sind einfach zu hartnäckig.)

Stattdessen habe ich gelernt, mit ihnen zu leben und sie regelrecht in mein Leben zu integrieren.

Jedes Mal, wenn sie auftauchen.

Und den Rest der Zeit? Mache ich weiter das, worin ich gut bin. Wovon ich die meiste Zeit auch überzeugt bin.

(Eben wenn ich keinen Besuch habe…)

Weil ich weiß, dass Erfolg Zeit braucht!

Unsere Existenzängste bremsen uns vor allem beim Marathon aus, der der Weg zum Erfolg nun einmal leider ist. Bei einem Sprint bist Du am Ziel, bevor Dir die Puste ausgeht.

Im Fall der Selbständigkeit ist das anders.

Hier brauchst Du einen langen Atem. Setz also auf Kondition und Ausdauer, und lass Dich von den immer wieder kehrenden Ängsten nicht beirren.

Setz Dir Meilensteine, damit Du Erfolge siehst und merkst, dass Du nicht auf einer Stelle trittst.

Weil ich weiß, dass Hartnäckigkeit mich ans Ziel bringt!

Wenn etwas nicht so läuft, wie ich es mir erhofft hatte, dann weiß ich, dass ich optimieren muss. Und nicht aufgeben.

Aufgeben ist nie eine wirkliche Option. (Das weißt Du auch eigentlich.)

Deshalb musst Du die Stimmen, die Dir in schwachen Momenten ins Ohr flüstern, wie leicht es doch wäre, einfach alles hinzuwerfen, einfach aussitzen und so gut es geht ignorieren.

Nimm Dir eine Auszeit, wenn das passiert, und atme tief durch.

Weil ich weiß, dass ich an Herausforderungen wachse, nicht schrumpfe!

Jedes Mal, wenn ich Rückschläge einstecken musste, wurde ich danach auch immer dafür belohnt, dass ich die nächste Hürde angegangen bin.

Auch wenn es sich oft so anfühlt, als würdest Du einen Schritt vor und zwei zurück machen, ist es eigentlich genau andersherum.

Halt Dich an den Erfolgen fest (Ego-Wand ist hier das Stichwort!) und mach Dir immer wieder bewusst, was Du schon alles geschafft und an Hindernissen überwunden hast.

Weil ich weiß, dass ich nur an diesem Punkt bin, an dem ich bin, weil ich niemals nachgegeben habe!

Ich kann es Dir gar nicht oft genug sagen:

Du und ich, wir unterscheiden uns überhaupt nicht. Nur dass Du an einem Punkt stehst, den ich bereits hinter mir gelassen habe und Du Deinen Weg noch gehen musst.

Aber nichts hält Dich davon ab, auch an den Punkt zu kommen, an dem ich nun stehe.

Ein erfolgreiches Online-Business zu führen, das Dir den Lebensstil ermöglicht, den Du Dir erträumst. Etwas zu bewegen und das Leben anderer Menschen zu verbessern.

Nicht Magie, Glück oder Beziehungen haben mich dahin gebracht, sondern lediglich Hartnäckigkeit, Ausdauer, harte Arbeit und der sture Wille, niemals aufzugeben.

Wenn Du das hast? Hast Du alles, was Du brauchst. Schleuder das Deiner Angst immer wieder ins Gesicht, wenn sie Dir blöd kommt.

Vor allem aber musst Du eines erkennen:

Angst ist nicht Deine Feindin. Sie ist eine stetige Erinnerung.

Daran, dass Du da etwas machst, was eine Bedeutung für Dich hat. Einen Wert und einen Sinn.

Würde Dir all das keine Angst machen, wäre es einfach und jede würde es tun.

Vielleicht wird es also Zeit, Deine Ängste und Sorgen nicht als etwas schlechtes anzusehen. Genau wie Schmerz haben sie lediglich eine Warnfunktion.

Pass auf! Sei achtsam! Verletz Dich nicht! Das sind wertvolle Hinweise. Nimm sie an und bleib einfach aufmerksam.

Das ist alles, was Deine Angst Dir sagen will.

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7 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Danke für diesen Text. Bin heute nach drei Monaten Babypause wieder gestartet – die Angst sass auch schon am Schreibtisch.

    Deine Tipps kommen also zur richtigen Zeit 🙂

    Liebe Grüsse, Karin

    • Wohoo! Glückwunsch zum Wiedereinstieg!
      Stoß lieber heute Abend mal auf Dich an statt zu bibbern 🙂
      Ganz viel Erfolg,
      Carina

  2. Brrrr, ja diese Versagensangst kenne ich. Was ist, wenn ich in einem halben Jahr immer noch keine Kunden habe etc. Viele, auch ich, haben Zukunftsängste, die in der Gegenwart Energie rauben, um genau das zu tun, was nötig ist, um Erfolg zu haben. Wie ich das austricksen kann, da bin ich noch etwas am hadern. Hast Du einen Tipp, Carina? Außer Deinem Kurs ;-), den hole ich mir…

    Liebe Grüße,
    Ivana

    • Hi Ivana,
      ich hab sie auch und hatte sie extrem ausgeprägt.
      Irgendwann habe ich angefangen mir selbst vorzubeten, dass das ungelegte Eier sind und ich gar nicht wissen kann, OB ich keine Kunden haben werde. Die Chance war schließlich 50/50.
      Stattdessen habe ich mich immer auf die vor mir liegende Aufgabe konzentriert. Das nächste Produkt, das nächste Ziel… und einfach stur weitergemacht. Man wird die Ängste nicht los – man lernt lediglich sie zu ignorieren und sie als Motivator zu nutzen, sich weiterzubilden, sich zu verbessern, zu optimieren.
      Vielleicht hilft Dir das ein wenig?
      Liebe Grüße,
      Carina

      • Jep, das hilft, danke. Allein schon das Wissen, dass es Dir auch so geht und ich nicht allein damit bin.
        Und ich bin schon gespannt auf morgen 😉

        Liebe Grüße,
        Ivana

  3. Oje, die Selbstzweifel und Existenzängste kenne ich auch. Aber es hilft, dass es anderen auch so geht und sogar Menschen, die erfolgreich sind. Irgendwie ist das aufbauend. Und es stimmt, dass man jede Hürde als Ansporn ansehen sollte, denn es wird immer wieder Hürden geben. Und es lohnt sich, sie anzugehen. 🙂

    Liebe Grüße,
    Bianca

  4. oh das kenn ich auch zu gut – wir haben sicherlich alle immer wieder mal. Es hat mir ein Satz mal in etwas anderem Zusammenhang sehr geholfen:
    „stell dir mal vor, du machst dich ein Leben lang verrückt das Schlimme passiert gar nicht“. Da hätte ich mich ja wirklich veralbert gefühlt. Da konnte ich den Schalter tatsächlich umlegen.
    Ein Satz den ich kürzlich las: „ok, wenn ich erkenne, dass „sichSorgenmachen“ hilft, dann fang ich sofort damit an.
    Euch allen eine angstfrei Zeit – wenn nicht wir wer dann wird es schaffen.
    herzlichst
    Greta

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