5 Fehler, die ich in meiner Selbständigkeit gemacht habe!

Volle Transparenz: Meine Texte enthalten werbende Inhalte zu meinen Produkten und/oder Werbe-Links zu Produkten, die ich nutze und liebe. Letzteres erkennst Du am * nach dem Link. Ich wurde in keinem Fall von Unternehmen oder Produkt-Anbietern dafür bezahlt, sie einzubinden!

Bei allem, was wir neu beginnen, machen wir fast unweigerlich auch Fehler. Das ist grundsätzlich gar nichts Schlechtes, denn aus Fehlern lernst Du, wirst besser, kreativer und erfolgreicher!

Mach Dir keine Sorgen viele Fehler zu machen. Um Erfolg zu haben, musst Du nur 1x richtig liegen. – Drew Houston

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Damit Du allerdings nicht alle Anfängerfehler in der Selbständigkeit mitnehmen musst, habe ich Dir heute mal meine aufgelistet. So kannst Du aus ihnen lernen, ohne sie selbst machen zu müssen!

 

1. Ich habe die Zeit unterschätzt, vom Start bis zum Erfolg!

Egal wie oft frau es gesagt bekommt, wir sind doch von Natur aus ein ungeduldiger Haufen! (Willst Du mir da ernsthaft widersprechen??) Ich habe Erfolgsstorys gehört von 8-12 Monaten und mir das als Maßstab genommen.

Fakt ist, wir sind selten die Erfolgsstory! Wir sind viel häufiger der Durchschnitt.

Aber seit wann ist das ungenügend??

Rechne also eher mit 12-24 Monaten, bis Deine Selbständigkeit stabil Fuß gefasst hat (und nun klammere Dich nicht an den 12 Monaten fest). Plane lieber etwas mehr Zeit ein, sodass Du nicht zu früh ins Schwimmen gerätst.

 

2. Ich habe mich zu sehr an Zahlen und „Konkurrenz“ geklammert!

Sobald Google Analytics installiert war, war das mein größter Feind. Zusammen mit den Facebook-Statistiken hat es mein Leben anfangs kontrolliert.

Ich habe täglich nachgeschaut, wie viele Leser ich hatte, wie viele neue Fans dazu gekommen sind, und es hat mich förmlich aufgefressen, zu sehen, dass die Kurve einen Tag nach unten ging.

Absoluter Mist! Denn wenn ich heute zurückblicke auf die Statistiken, dann sehe ich lediglich einen konsequenten Aufstieg. Also wofür habe ich mich so verrückt gemacht?

Mein Tipp an Dich: Fang gar nicht erst damit an! Deinstalliere sofort die Apps, mit denen Du Zugriff auf Deine Zahlen hast, und leg einen Tag in der Woche fest, an denen Du sie kontrollierst.

Genauso ging es mir mit Mitstreitern. Ich habe täglich konsumiert, was sie produziert haben, und fühlte mich ständig einen Schritt zu langsam.

Was völlig absurd ist, wenn Du Deine eigene Nische, Dein Alleinstellungsmerkmal und vor allem Dich selbst hast! Niemand ist wie Du! Niemand schreibt wie Du, niemand redet wie Du! Und wenn Du Menschen damit begeistern kannst, wer Du bist und was Du machst, dann hast Du schon gewonnen!

Es ist nichts Falsches daran, seine Zahlen und Mitstreiter im Blick zu haben, aber lass Dich nicht von ihnen kontrollieren!

Weiterführender Artikel: Die wichtigste Aufgabe – Finde Dein Warum!

 

3. Ich hatte nur einen groben Plan, wohin ich eigentlich will!

Ich habe mir zwar anfangs brav aufgeschrieben, was meine Mission, meine Vision und meine Zielgruppe ist, aber ich habe trotzdem viel zu klein gedacht.

Ich habe mich eigentlich nie gefragt, wohin ich meine Selbständigkeit bringen möchte, sondern „bloß“ meinen Blog.

Was ist Dein Ziel? Dein Endgame? Dein 5-Jahres-Plan?

Das mag nun alles sehr betriebswirtschaftlich klingen, aber es hat einen guten Grund, warum Du Dich all das fragen solltest. Nur wenn Du ein klares Ziel hast, kannst Du auch darauf hinarbeiten, dort anzukommen!

Weiterführender Artikel: Der Business-Plan – Dein Routenplan zum Erfolg!

 

4. Ich habe viel zu spät angefangen, eine E-Mail-Liste aufzubauen!

Anfangs hielt ich das für nebensächlich, E-Mail-Adressen zu sammeln. Ich hatte ja schließlich gar keine Zeit, einen Newsletter aufzubauen, wozu sollte ich also schon eine Liste dafür anlegen?!

Völlig falsch!

Die E-Mail-Liste ist Dein wertvollster Besitz! Und Du solltest eigentlich schon gestern damit begonnen haben, sie aufzubauen!

Ja, uff. Ich weiß.

Weiterführender Artikel: Warum Du unbedingt eine E-Mail-Liste brauchst (und wie Du sie am schnellsten wachsen lässt)

 

5. Ich habe mich viel zu lange davor gedrückt, meine Schwächen anzugehen!

Mir war schnell klar, wo in der Selbständigkeit meine Schwächen liegen. Aber ich habe Monate gebraucht, um mich davon nicht mehr einschüchtern zu lassen und sie endlich anzugehen.

Je mehr wir Angst vor etwas haben, desto größer wird das Monster, wenn wir es warten lassen. Es wächst und wächst und nimmt irgendwann eine Größe an, die unüberwindbar scheint.

Wenn wir uns ihr dann stellen, wird schnell klar, dass es gar nicht so schwer war, das Monster zu besiegen.

Egal wie unüberwindbar also eine Schwäche oder Dein fehlendes Wissen scheinen mag, lass es nicht zu einem größeren Misserfolg werden, als es eigentlich ist!

Da hast Du es! Meine schwachen Punkte und der eine oder andere eigene Misserfolg während meines ersten Jahres der Selbständigkeit. Ich hoffe, sie helfen Dir, nicht in die gleichen Fallen zu tappen! Oder bist Du schon in die ein oder andere gefallen?

 

Welche Fehler hast Du gemacht?

 

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26 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Bille

    Liebe Carina,

    den Punkt mit der Konkurrenz gehe ich gerade an. Ich vergleiche mich selbst zu oft und merke, dass es mich dann lähmt und ich mich frage: das gibt es alles schon, willst Du da wirklich auch wieder drüber schreiben? Und dann schreibe ich plötzlich gar nichts.

    Wahrscheinlich muss ich mir nochmal grundsätzlich Gedanken um das langfristige Ziel machen, damit mich das nicht mehr erschüttert.

    Lieben Gruß,
    Bille

    • Sehr, sehr gute Erkenntnis Bille!
      Was vielleicht auch helfen würde, ist noch tiefer in Deine Nische einzutauchen. Wenn es da schon so viel gibt, dann geh weiter ins Detail und schreib darüber.
      Dann finden Dich genau die Menschen, die das „Allgemeine“ schon abgegrast haben und mehr wollen!
      Eine Nische ist ein wertvolles Werkzeug und wählst Du sie gut, hast Du dort auch keine Konkurrenz mit der Du Dich immer wieder vergleichen musst 😉
      Liebe Grüße,
      Carina

  2. Hallo Carina,
    Das ist eine wirklich gute Liste mit lauter Dingen, die einem eigentlich klar sind, aber es ist gut, sie noch einmal so gebündelt zu haben. Besonders der zweite Punkte mit den Statistiken ist wirklich schlimm. Ich versuche da sehr, nicht ständig draufzuschauen, aber es ist nicht ganz leicht, muss ich zugeben.
    Liebe Grüße, Becky

    • Hi Becky,
      das ist auch wirklich hart.
      Wir werden ja unser Leben lang darauf getrimmt uns zu vergleichen. Das ist mit den Statistiken nichts anderes. Und immer mal wieder werde auch ich rückfällig. Aber es geht mir nicht gut damit, also zwinge ich mich dazu, es immer wieder abzulegen.
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  3. Luna

    Liebe Carina,
    danke, dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Tatsächlich habe ich das mit der Analysis-Geschichte schon recht gut im Griff und ich weiß auch schon ziemlich genau wo ich in 5 Jahren stehen möchte.
    Woran es bei mir hapert ist der Plan dort hinzukommen. Momentan mache ich jeden Tag mal das und mal das, irgendwie habe ich das Gefühl nur schleppend weiterzukommen.

    • Hallo Luna,
      hast Du Dir denn mal einen konkreten Routenplan erstellt?
      Wenn Du dann mal wieder schwimmst, hilft es sehr, den hervorzukramen und sich daran zu erinnern, was genau Du wann genau erreichen willst…
      Liebe Grüße,
      Carina

  4. Hallo Carina,
    einige wichtige Punkte hast du da genannt 🙂

    Zum Glück nehme ich die Zahlen von meiner Konkurrenz nicht so wichtig.
    Meine Leserschaft ist nicht so groß wie die von anderen Blogs, aber sie wächst stetig. Das ist für mich das Wichtigste.

    Dein Beitrag hat mich noch einmal daran erinnert, dass ich mir dringend meinen 2015-Plan schreiben muss. Einen langfristigen Plan hab ich zwar auch, aber den konkret als 5-Jahres-Plan aufzuschreiben, ist bisher nicht erfolgt.
    Und hiermit zur Aufgabe des Wochenendes erklärt worden! 😉

    Viele Grüße
    Linda

    • Hi Linda,

      super – damit ersparst Du Dir auch viel Frustration 😀
      Erstell Dir statt einem 5-Jahres-Plan lieber ein Vision-Board. Macht mehr Spaß und powert genauso an 😉

      Viele liebe Grüße,
      Carina

  5. Hallo Carina,

    ich selbst gehöre in die Sparte „steht ganz am Anfang“ und gerade deswegen bin ich sehr dankbar für deinen Artikel! Ich bin auch schon gespannt auf den Artikel zum Newsletter bzw. dem Aufbau der Mailingliste. Dazu habe ich zwar schon vor Monaten mal das ein oder andere halb interessiert gelesen, mir aber noch keine wirklichen Gedanken darum gemacht – aus dem selben Grund wie du!

    Die Ungeduld ist gerade mein größtes Problem. Die Unzufriedenheit steigt immer weiter an und ich muss dringend raus aus dieser Mühle, das spüre ich immer stärker. Nur habe ich aus Angst (Selbstständigkeit, oh Gott, das schaffe ich doch nie!) immer wieder gezögert und gewartet und nun ist der innere Druck natürlich da. Auch deshalb geben mir deine und andere Artikel immer wieder ein bisschen „gutes Gefühl“ zurück, weil ich mich so auf ganz „ungefährliche“ Weise mit dem Thema beschäftigen und Stück für Stück vorantasten kann.

    Liebe Grüße, Alice

    • Hi Alice,
      den Newsletter-Artikel hab ich nun auch eingebunden.
      Ich hoffe, er hilft 🙂

      Die Ungeduld ist ein ziemliches Biest und fördert auch Selbstzweifel wunderbar. warum bin ich noch nicht so weit wie andere? Warum sind andere schneller?
      Alles also ein Teufelskreislauf. Ungeduld. Selbstzweifel. Konkurrenzdenken.
      Arbeite täglich an Dir, gar nicht erst in das Karrussel einzusteigen. Es macht einen ganz kaputt. Ich spreche da aus eigener Erfahrung 😉

      Liebe Grüße,
      Carina

  6. Claudia

    Liebe Carina,

    deine Fehler kommen mir irgendwie bekannt vor! 🙂

    Mittlerweile konnte ich schon einige korrigieren. Aber das große Monster: „Angst vor dem Scheitern!“
    Habe ich bis jetzt noch nicht besiegt…

    Mal sehen. Ich bin jetzt schon mit Massenhaft EBooks bewaffnet und freue mich auf den Urlaub. Vielleicht bringt mir das mehr Mut.

    Danke für den tollen Artikel. Es baut einen auf, dass diese „Fehler“ zum lernen dazu gehören und das man trotzdem Erfolgreich sein kann.

    Liebe Grüße
    Claudia

    • Liebe Claudia,
      ich würde da sogar noch einen Schritt weitergehen und sagen, dass Fehler zum erfolgreich werden dazu gehören. Ohne Fehler, lernst Du nicht besser zu werden!
      Viele Grüße,
      Carina

  7. Liebe Carola,

    du hast so Recht! Ich habe Google Analytics noch nicht eingerichtet. Ich werde all deine Tipps beherzigen.

    Vielen lieben Dank. ❤

    Sandra

    • Hi Sandra,
      ich heiße zwar nicht Carola, aber ich nehme an Du meinst mich 😉
      Und ja, sehr gut! Google Analytics einzurichten ist wichtig, aber bremst Dich im Kontrollzwang dabei!
      Liebe Grüße,
      Carina

      • Oh…sorry, ich habe deinen Kommentar erst jetzt gesehe. Carina – ja, du warst gemeint, entschuldige! 😀

        Jetzt habe ich es doch eingerichet, aber ich versuche mich nicht dadurch verrückt zu machen. 😉

        Liebe Grüße

        Sandra

  8. Liebe Carina,
    ich denke, ich kann so ziemlich jeden Punkt unterstreichen. Been there, done that. Und obwohl man sich gerne jeden Punkt erspart hätte, gehören Fehler völlig natürlich dazu. Ich finde es sehr erfrischend zu lesen, dass es dir so ging wie mir und du trotzdem ebenso positiv zurück blickst.
    Liebe Grüße und weiter so
    Veronika

    • Hi Veronika,
      ich glaube, ganz ohne es zu ahnen, sitzen wir da alle im gleichen Boot 😉
      Ganz liebe Grüße,
      Carina

  9. Hallo Carina,

    danke für den ermutigenden Beitrag, sehr tröstlich dass auch andere mit den gleichen Problemen und Abneigungen zu kämpfen haben. 😉

    Ich habe mich vorkurzem selbstständig gemacht, teils aus der Not heraus, teils weil das mein insgeheimer Wunsch war, habe einen tollen Businessplan und auch schon ein paar Euro verdient. Nun stagniere ich und gerate täglich unter Druck, dass was passieren muss. Da ich mir dummerweise was ausgesucht habe, für das in meiner Region eigentlich (noch) kein Markt ist und mich noch keiner kennt, macht es natürlich umso schwerer.
    Alle grundsätzlichen Ideen, die ich in meinem Businessplan notiert habe, wie ich Kontakte knüpfen kann, kommen mir jetzt so unendlich schwer und unmöglich vor und ich frage mich, wie ich das tatsächlich umsetzen soll. Ich bin nunmal nicht der Typ, der lockerflockig auf andere zugehen und sagen kann: hey, hier bin ich, willst du mit mir kooperieren?!

    Ich hoffe, ich finde den Weg aus der Blockade und schaffe es, irgendwo den ersten Schritt zu machen und v.a. meine Geduld nicht zu verlieren!

    Danke auch für das Zeitfenster von Start bis Erfolg. Das lässt mich wieder etwas aufatmen. Ich habe mir da tatsächlich den Zeitrahmen etwas zu eng gesetzt…. 😉

    • Hallo Dunja,
      wenn Du so in einer Blockade steckst, hast Du mal überlegt, den ganzen Business-Plan mal über den Haufen zu werfen (zumindest den Teil mit der Reichweite und dem Kontakte knüpfen) und mal überlegt, ob es Alternativen gibt, mit denen Du Dich vielleicht wohler fühlst? Alternativen gibt es eigentlich immer, man muss nur offen genug sein, danach zu schauen…
      Liebe Grüße,
      Carina

  10. Deine Seiten verleihen Flügel liebe Carina,

    herrlich. Dank Dir sehr.
    Herzlichst
    Greta

  11. Sara

    Hallo, Carina!
    Danke für diesen tollen Artikel 😉
    Bin selber erst seit knapp einer Woche dabei und gucke praktisch täglich auf meine Statistik. Dabei ergibt das jetzt noch keinen Sinn!

    Deinen Tipp mit der Mailingliste und auch dem Businessplan werde ich nachher mal angehen.
    Hast du vll noch Tipps bzgl Marketing und die ersten Kunden gewinnen? Da tippe ich zur Zeit noch völlig im Dunkeln…

    Lg aus Bremen,
    Sara

    • Hi Sara,
      sehr guter Ansatz!
      Was das Marketing und die Akquise angeht, kommt es ganz stark darauf an, was Du vorhast und was Du vermarkten willst 🙂
      Wenn es um einen Blog geht, dann ist Gastartikel schreiben immer eine der absoluten Geheimwaffen!
      Liebe Grüße,
      Carina

  12. Hallo Carina,

    Deine Liste kommt voll auf den Punkt.
    Man sollte sogar darauf vorbereitet sein, dass es deutlich länger als 24 Monate dauert. Gerade aktuell, wo trendige Startups durchs Mediendorf getrieben werden, um direkt am anderen Ausgang in Vergessenheit zu stürzen, braucht es besonders lange, bis genügend Vertrauen in die eigene Nachhaltigkeit aufkommt. Das gilt besonders, wenn es eben nicht um eine disruptive, innovative, nie dagewesene Dienstleistung oder ein Produkt geht.
    Der potentielle Kunde muss den neuen Namen über die Zeit immer wieder mal wahrnehmen, um Dich und Dein Business ernst zu nehmen. Wir selber haben erst im dritten Jahr so langsam an Fahrt aufgenommen, davor war unser Service mehr Hobby als Business. Aber wir hatten einige sehr treue und zufriedende Kunden, die auch Fehler verzeihen konnten und das Produkt mit gestaltet haben und das noch immer tun.

    Bei den Statistiken hast Du zu 100% Recht. Es bringt wenig, ständig zu schauen, wie sich die Besucherzahlen seit gestern oder letzter Woche entwickelt haben. Guter Content ist haltbar und erst mit mehr gutem Content wird er so richtig wertvoll und Deine antizipierte Kompetenz steigt mit der Häufung guten Contents. Wir haben heute sehr schöne Zugriffszahlen auf Artikel aus 2013 und 2014, die zunächst fast niemanden interessiert haben. Kompetenz strahlst Du nicht wegen eines einzigen Artikels aus, sondern durch wiederkehrenden, relevanten Content.
    Wir haben Google Analytics von unseren Seiten verbannt. Die WordPress-Statistik reicht völlig aus. Auch bei uns ist der Trend klar zu erkennen, und das reicht völlig aus. Mir ist ziemlich egal, ob unsere Besucher im Schnitt 2,5 Sekunden oder länger auf einer Seite waren, so lange sich ein Trend in den zahlenden Besuchern zeigt.
    Die Gefahr mit diesem ganzen Marketing-Bla mit A/B-Testing, landing pages und so weiter ist, dass man sich nur noch damit beschäftigt, und sein Business völlig aus dem Blick verliert. Kaufen die Leute meine super effektive Landing Page oder meine Kompetenz bzw. mein Produkt? Ist die Verpackung nachhaltiger als mein Angebot?

    Natürlich ist die Antwort JEIN. Aber Du musst einfach abwägen, wo Deine Zeit am besten aufgehoben ist. Und oftmals ist das beste Marketing noch immer ein zufriedener Kunde, der seinen Freunden von Deinem super Angebot berichtet. Es zugegeben etwas langsamer.
    ABER: mit jedem 3. oder 5. Kunden kommt frisches Feedback zu Deinem Produkt. Das ist sehr viel wertvoller, als jede Zugriffs-Statistik zu Klicks, Conversions oder sonstigem. Das sind Themen, die ein Marketing-Profi bearbeiten kann und sollte, wenn Du mal groß genug bist, Dir einen zu leisten. Dahin musst Du erst mal kommen.

  13. Aleks Glitzeric

    Hallo liebste Carina 🙂

    Das kommt mir alles SO bekannt vor!
    Ich habe auch gemerkt, dass ich mir selbst und meinen Fähigkeiten zu wenig vertraute, nicht richtig gesehen habe, was ich eigentlich alles leiste (bis mir meine beste Freundin geschrieben hat "wow, du machst ja viel" – das erst hat mich überhaupt dazu gebracht, mir selbst danke zu sagen, anerkennen, was ich alles kreire 🙂
    und dann was in mir auch total die Blockade gelöst hat, ist, dass ich kreieren & nicht konsumieren will, einen positiven Unterschied machen in dieser Welt und das kommt halt nur, wenn man auch seinen Allerwertesten beweget.:)
    neben dem Schreiben, unterrichte ich seit neustem auch Yoga (=absolut raus aus meiner Komfort-Zone!) & vertraue mir, meinen Fähigkeiten & dem Universum immer mehr.
    Finde deinen Blogpost total beruhigend :)) und das eben Durchschnitt nicht schlecht ist! Am liebsten wäre man ja dann nicht nur eine der Erfolgsstories, sondern DIE Erfolgsstory 😀 muss schmunzeln 😀
    du bist super, danke 🙂
    Und vielleicht bis bald in Bali und Co.,
    Aleks

  14. Hallo Carina,
    da möchte ich mich doch auch gern einreihen…

    Der größte fehler war, das wir laaaaaaage Zeit nur im Kopf den Blog und alles was dazu gehört gemacht haben. Viel gedacht, aufgeschrieben auf einem Stapel von Blättern. Endlose Diskusionen und Gespräche.
    Von der Reservierung des Domains (der Name ist sicherlich noch nicht perfekt), bis hin zum Anlegen einer Startseite verging über ein Jahr….
    Alles nur aus der Vorsicht heraus, ja keine Fehler zu machen und das es ja „perfekt“ läuft.
    Selbst wenn es am Anfang nicht gut läuft, wir Fehler machen…
    Wir haben eine Vision und ein Ziel an dem wir arbeiten.
    Bloß nicht vergessen was zu machen… denken hilft nicht immer 🙂

    Viele Grüße
    Daniel

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