23 Denkanstöße, die ich Dir für 2020 mitgeben möchte...

TEIL #1

Nur ein kurzer Hinweis: Meine Texte können Werbung zu meinen Produkten oder auch Werbe-Links zu Produkten (erkennst Du am * hinter dem Link) enthalten, die ich nutze und liebe. Ich wurde nie dafür bezahlt, sie einzubinden! (Und auch nicht mit Salz&Essig-Chips bestochen. Leider.)

Während um mich herum ganz bald die „Rückblicke des Jahres“ oder „Vorsätze für 2020“-Artikel wahrscheinlich wie Konfetti auf uns alle runterregnen werden, hab ich für den Quatsch oft nicht viel übrig.

Ich steh nicht auf Vorsätze und ich kenn mich auch gut genug, als dass ich genau weiß, dass ich sie nicht alleine deshalb halten werde, weil ein blitzeblankes neues Jahr anbricht. (Gib’s zu – geht Dir ähnlich, oder?)

Meine Vorsätze kommen in den sechs Jahren, die ich jetzt schon selbständig bin, eher immer so zwischendurch aus dem Nichts heraus. Und ändern sich gefühlt sowieso jeden Monat.

Also schenken wir uns das Geheuchel und kommen lieber gleich zu etwas, das bleibt:

Diese 23 schlaumeierischen klugen Ratschläge würde ich Dir aus meiner Erfahrung heraus jeden Tag, jede Woche und jeden Monat geben – aber warum nicht das hübsche neue Jahr dafür nutzen, sie Dir jetzt und heute zu präsentieren, als letzten Artikel des Jahres auf Um 180 Grad – und für einen guten Start in 2020.

Schöner runder Abschluss und ein kräftiger Kick in die richtige Richtung. So lieb ich das.

Also Lass uns einsteigen…

 

#1 – Umgib Dich mit den richtigen Menschen. (Und nein, das sind nicht die Marktschreier.)

Ich will hier gar nicht so tun, als hätte ich nicht nach einem subtilen Weg gesucht, Dir die Femininjas ans Herz zu legen. Meine Community ist einfach das, was ich mit als am wertvollsten für jede Selbständige ansehe (und hey – damit bleib ich gleich auch #22 treu!).

Aber davon abgesehen ist es mir sogar noch wichtiger, dass Du nicht alleine bist.

Wenn die Femininjas-Community also nicht so richtig Deinen Nerv trifft, nehm ich Dir das nicht übel, keine Panik. Aber bitte, such Dir irgendeine andere Form von Rückendeckung. Such Dir eine Mastermind-Gruppe, eine Facebook- oder Slack-Gruppe oder such vielleicht sogar auf Veranstaltungen nach Deiner eigenen Business-Clique. Glaub mir: Du brauchst sie.

 

#2 – Verfang Dich nicht in Deinem eigenen Sicherheitsnetz.

Ich sehe immer wieder, wie Frauen in ihrem tristen, nervenaufreibenden und auslaugenden Job dauerhaft stecken bleiben, weil sie sich selbst, ihrer Business-Idee oder ihrem wachsenden Business einfach nicht zu 100% trauen. Und sie auf den Moment warten, indem sie es tun – um endlich kündigen zu können.

Ich sag’s DIr nur ungern: Der wird nie kommen.

Und Dein Business? Wird nie abheben können, wenn Du ihm nicht 100% Deiner Aufmerksamkeit schenkst.

 

#3 – Deine grandiose Idee? Ist wertlos. Was Du draus machst, das ist die echte Goldmiene.

Viele glauben, ich hätte irgendwann eine grandiose Idee gehabt und wäre deshalb heute so erfolgreich. Deshalb hangeln sie sich von Business-Idee zu Business-Idee, reden sie klein und verwerfen sie wieder – weil sie in ihren Augen nicht gut genug ist.

Keine Idee wird je gut genug, innovativ genug oder absolut einzigartig sein (okok, die wenigsten Ideen). Aber das muss sie auch gar nicht. Die wenigsten erfolgreichen Menschen haben das Rad neu erfunden. Sie haben lediglich Glitzer drauf gestreut und ihm neue Felgen verpasst.

Denk mal drüber nach.

 

#4 – Weniger quatschen, mehr machen!

Achtung: Kurzer Überraschungseffekt!

Das beziehe ich nicht wirklich auf Dich. Sondern auf die fiesen inneren Stimmen, die Du mit Dir rumschleppst und immer wieder ans Steuerrad lässt. Fang an, sie eiskalt zu ignorieren.

Statt in einem Kreisel von Selbstzweifeln abzutauchen, hol Dich zurück ins Hier und Jetzt und stell Dir nicht die Frage, was in Zukunft alles Schlimmes passieren kann, sondern was Du jetzt im Hier und Heute dafür aktiv tun kannst, damit das nicht passiert.

Und dann mach. das.

 

#5 – Press Dich nicht in Boxen, in die Du nicht passt. (Und wag es ja nicht, Dich passend zu machen!)

Wir hatten das ja gerade erst. Muss ich noch mehr dazu sagen?

 

#6 – Eine gute Positionierung ist Gold wert.

Ich weiß, ich weiß. Das hängt Dir bei mir schon fast so sehr zum Hals raus wie mein Gequatsche über Deine ideale Zielperson. Aber es hat seinen guten Grund:

Ohne meine starken Positionierungen, bei Pink Compass, hier auf Um 180 Grad und auch den Femininjas, hätte ich nicht ansatzweise so viel Erfolg, wie ich heute hab. (Und ohne angeben zu wollen: Das ist ’ne Menge.) Das gilt sogar für meine stärksten Produkte, die Femininjas-Akademie und meinen Klartext.-Schreibkurs (…den öffnen wir übrigens im Januar wieder).

Beides hat als Allererstes eine klare Zielperson und eine Positionierung verpasst bekommen, die beide wie Zement wirken: Sie sind unerschütterlich.

Also, was ist Deine? Weißt Du’s?

 

#7 – Womit auch immer Du startest: Wähl mit Bedacht!

Ich sehe immer wieder Frauen aus „Vernunftgründen“ ein Business-Konzept wählen, weil sie von ihrer Angst geleitet werden. Dann suchen sie sich Fähigkeiten raus, die sie besitzen – aber die sie gar nicht gerne ausüben. Und statt sich aus dem Hamsterrad ihres Jobs zu befreien, landen sie einfach nur im nächsten selbstgebauten.

Sei doch mal ehrlich: Würdest Du lieber härter, aber mit deutlich mehr Leidenschaft ein Business aufbauen oder ein paar Stunden weniger investieren müssen – aber jede einzelne davon hassen?!

 

#8 – Hör auf, Dich als „Bloggerin“ zu bezeichnen. Denk größer!

Gilt übrigens auch für „YouTuber“, „Influencer“ und „Digitale Nomadin“. Wir üben das jetzt gleich mal:

Sag Dir im Spiegel laut vor: Ich bin eine Unternehmerin!

(Und je häufiger Du es Dir sagst, desto schneller wirst Du es auch glauben. Weil es wahr ist.)

 

#9 – Niemand wird über Nacht oder mit Glück erfolgreich. Sie arbeiten daran.

Wir hatten das schon mal: Keiner Deiner Heldinnen oder Helden ist über Nacht berühmt geworden, weil sie es „einfach mal versucht hat“ oder Glück hatte, entdeckt zu werden. (Von wem denn?! Dem Internet-Gott??)

Sie alle haben Jahre investiert. Amy Schumer war 10 Jahre auf schäbigen Bühnen unterwegs, bis sie „über Nacht berühmt wurde“. Viele Sänger und Sängerinnen haben Jahre lang in dunklen Bars und Clubs im Austausch für Essen und Trinkgeld gesungen, bevor sie langsam da rausgekrabbelt sind.

J.K. Rowling wurde jahrelang von Verlegern abgelehnt. Wenn Harry Potter es nicht „spontan“ und auf Anhieb gepackt hat, wer sollte es dann so schaffen??

Also hör auf, diesen Mist zu glauben, und krempel die Ärmel hoch. Wir haben zu tun. 

 

#10 – …und wir alle zahlen dafür! (Auf die eine oder andere Art.)

Damit kommen wir nämlich auch gleich zum nächsten Punkt:

Es gibt zwei Arten, wie Du in Deinen Erfolg investieren kannst.

Mit Zeit oder Geld.

Pink Compass und meine ersten beiden Jahre waren durchgängig gepflastert von 70-Stunden-Wochen. Kein Scherz. Die erste Woche Urlaub habe ich mir irgendwann in meinem dritten Jahr mühsam erkämpft, und ich bin nicht sicher, ob ich in diesen Jahren wirklich mal ein komplettes Wochenende freigenommen habe. Ich bezweifle es.

Laura Seiler hingegen hat vor ihrem Start fünfstellige Beträge in Coaching-Ausbildungen investiert und mit Sicherheit mehrfach vierstellige in den Aufbau und das Design ihrer Seite. Die Zeit, die sie dann noch zusätzlich in die Erstellung ihrer Inhalte gesteckt hat, kommt noch oben drauf.

Wir alle zahlen für Erfolg, und nur Du kannst entscheiden, in welcher Währung Du für Deinen zahlst.

 

#11 – Nieder mit dem Perfektionismus! „Gemacht“ ist das neue „Perfekt“.

Ich hab das Gefühl, das hier musst Du tatsächlich von mir hören statt lesen. Hier entlang, bitte!

Mit diesen 11 Grübelpäckchen dürftest Du jetzt ganz gut beschäftigt sein, und ich belasse es erst mal dabei.

Aber die fehlenden 12 stehen schon in der Warteschlange und werden Dich im neuen Jahr dann gebührend begrüßen.

Mit weiteren Hinterntritten, Denkanstößen und vielleicht der ein oder anderen Frage, die Du Dir selbst noch nicht gestellt hast…

Bis dahin wünsche ich Dir aber jetzt erst mal eine tolle, entspannte Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in 2020.

Wir lesen uns dann hier wieder!

 

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2 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Liebe Carina,

    ein schöner Artikel 🙂

    Nur an einer Sache habe ich mich gestört: Punkt #10. Auch wenn es vielleicht nicht deine Absicht war, so suggeriert der Hinweis auf die 70 Stunden-Wochen (und dann auch noch über einen langen Zeitraum), dass das notwendig ist, um in der Anfangszeit Fuß zu fassen (oder als Alternative viel Geld zu investieren). Dieser Glaubenssatz, dass wir nur erfolgreich sein können, wenn es anstrengend ist und wir rund um die Uhr arbeiten, ist so tief in unserer Kultur verankert, dass es manchmal in Vergessenheit gerät, dass das nicht der heilige Gral ist.

    Ich selbst bin eher Fan von Fokus & Produktivität, umso allergischer reagiere ich darauf, wenn mir jemand nahelegt, dass man nur durch das doppelte Arbeitspensum wie normal in der Selbständigkeit (oder wahlweise: der Promotion) vorankommen kann.

    In anderen Artikeln (wie diesem hier: https://www.um180grad.de/fokus/) beschreibst du das ja auch ganz anders. Vielleicht hilft ein erklärender Satz im Text, dass das nicht unbedingt die beste Lösung war? Oder findest du, dass in der Anfangszeit 70 Stunden-Wochen unumgänglich sind?

    Ich bin gespannt auf deine Antwort!

    Liebe Grüße
    Marlies

    • Hi Marlies,
      ich stehe dazu (und kenne den Glaubenssatz auch): Ich glaube tatsächlich daran, dass der Erfolg einer Selbständigkeit entweder mit Zeit und Geduld (= langsames Wachstum) ODER Zeit und Arbeit (= 70-Stunden-Woche) bezahlt wird 🙂 Zeit ist in jedem Fall eine Währung, wenn sie nicht durch Geld ausgetauscht werden kann/will. Ich habe nicht gesagt, dass Du die 70-Stunden-Woche wählen musst – das war dann Dein Glaubenssatz, der Dich getriggert hat 🙂 Ich hatte das Geld nicht und auch die Geduld nicht 😀 was in meine vielen Monaten der 70-Stunden-Woche resultiert hat. Und wenn ich jetzt darüber nachdenke… ich persönlich (!) würde es nicht anders machen, wenn ich noch mal bei Null anfangen würde. Aber das bedeutet nicht, dass DU diese Kombination wählen musst 🙂

      Und wo genau habe ich gesagt, dass man "nur" mit diesem Pensum durchkommt? 😉 Das was Du herausliest, muss nicht das sein, was da steht. Es ist gut, dass Du Deine Trigger hast. Sie schützen Dich. Aber Du diskutierst hier etwas, was ich nicht gesagt habe.

      Schau mal:
      "Es gibt zwei Arten, wie Du in Deinen Erfolg investieren kannst.
      MIT ZEIT ODER GELD."
      Zeit kannst Du nun für Dich auslegen in: 70-Stunden-Wochen, 10 Jahre Geduld. Das bleibt völlig Dir überlassen und ich habe lediglich beschrieben, wie mein Weg und meine Investition aussah 🙂

      Ich glaube daran, dass keine Selbständigkeit ohne Investment erfolgreich wird.
      "Wir alle zahlen für Erfolg, und nur Du kannst entscheiden, in welcher Währung Du für Deinen zahlst."

      Liebe Grüße
      Carina

      PS: Der Artikel, den Du verlinkt hast, kannst Du übrigens wunderbar damit kombinieren. Ich hatte diesen Fokus sicher nicht in den ersten Monaten meiner Selbständigkeit. Allerdings konnte ich auch im ersten Jahr meinen Fokus nicht auf "Was wäre, wenn Du stattdessen mit all der Zeit, die Du gewinnst, endlich mal die Punkte angehst, die wirklich Dein Konto füllen. Die Punkte auf der Liste, die wirklich Geld bringen würden…" legen. 🙂 Zu dieser Zeit lag mein Fokus auf Reichweite und Vertrauensaufbau. Dieser Artikel setzt also an einem anderen Zeitpunkt an, als mein Beispiel der 70-Stunden-Woche zu Beginn meiner Selbständigkeit. Vielleicht hilft das ja zum Verständnis.

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