23 Denkanstöße, die ich Dir für 2020 mitgeben möchte...

TEIL #2

Nur ein kurzer Hinweis: Meine Texte können Werbung zu meinen Produkten oder auch Werbe-Links zu Produkten (erkennst Du am * hinter dem Link) enthalten, die ich nutze und liebe. Ich wurde nie dafür bezahlt, sie einzubinden! (Und auch nicht mit Salz&Essig-Chips bestochen. Leider.)

Du findest Um 180 Grad übrigens auch auf Bloglovin…

Wir lassen es mit dem neuen Jahr mal etwas entspannter angehen. Nachdem Du also vermutlich die letzten drei Wochen schon genug dazu vollgeballert wurdest, wie Du den Schwung des neuen Jahres am idealsten nutzt… *gähn* …kümmern wir uns lieber mal darum, dass Dir die Energie, der Fokus und die Motivation nach dem vermeintlichen Kickstart ab Februar bis Dezember (!) nicht wieder ausgeht.

Wie immer geh ich bei allem lieber auf Nummer sicher (= nachhaltige Wege), statt auf kurze Sprints zu setzen, bei denen mir die Puste ausgeht. Und das würde ich Dir auch empfehlen!

Kommen wir also zum zweiten Teil der Denkanstöße, die ich Dir für dieses (und nächstes und übernächstes) Jahr gerne mitgeben würde. (Falls Du gerade erst zur Party gestoßen bist… hier geht’s zu Teil #1!)

 

#12 – Behandle jeden einzelnen Menschen, den Du erreichst, als wäre es sein Geburtstag!

Ich hätte diesen Punkt auch gut noch in den ersten Teil pressen können, aber ich wollte, dass er einen Großteil Deiner Aufmerksamkeit bekommt. Deshalb steht er hier an oberster Stelle.

Wir vergessen so oft, dass Menschen nicht „Reichweite“, „Zielgruppe“ oder „Einzigartige Besucher“ sind.

Menschen sind Menschen. Einzelne Menschen. Mit Gefühlen und Sorgen und Zweifeln. Ganz genau wie Du und ich. Und Menschen, jeder Einzelne von uns, wollen gesehen werden.

Ganz egal in welche Nische Du Dich stürzt, diese Regel wird immer gelten.

Wenn Dir also jemand eine E-Mail, eine Privatnachricht, einen Kommentar oder ein Zeichen seiner Aufmerksamkeit schickt – gib diese Aufmerksamkeit zurück. Nichts hat mir so viele „DANKE!“-Nachrichten zurückgebracht, wie einfach nur Menschen zu antworten, zu reagieren oder ihnen ein ganz schlichtes Zeichen von „Ich. sehe. Dich.“ zu schicken.

Bonus-Frage also gleich zum Anfang: Wie kannst Du dafür sorgen, dass Menschen sich bei Dir gesehen und wahrgenommen fühlen?

 

#13 – Vergiss die Schleichwege. Sie führen alle in Sackgassen.

Wenn ich eines gelernt habe, dann, dass es keine Abkürzungen zum Erfolg gibt. Lediglich scheinbare Schleichwege, die Dich am Ende enttäuscht mit doppelt so viel Arbeit und halb so viel Geld dastehen lassen.

Setz stattdessen darauf, zu lernen, zu lesen, zuzuhören und zu wachsen. 

Einfacher kann ich diesen Ratschlag nicht formulieren…

 

#14 – Umgeh die Falle, zu 200% beschäftigt zu sein, und sei lieber 100% effektiv.

„Bringt mich das wirklich meinem Ziel kräftig näher? Oder rede ich mir das ein?“

Diese Frage solltest Du Dir immer wieder stellen. Vor allem, wenn Du Dich in Details und Mikro-Optimierungen verrennst. Wir sind so stark darauf konditioniert, alles auf 120% zu polieren zu müssen (und uns vor unseren Ängsten zu verstecken), dass wir immer wieder vergessen, dass 80% völlig ausreichen.

Ich weiß, ich weiß… es ist unglaublich schwer, hier den Unterschied zu sehen. 

Wo fangen die 120% an und wo hören die 80% auf? Wann kann ich’s einfach mal gut sein lassen und wann wäre diese oder jene Verbesserung wirklich sinnvoll? Ich habe die Antwort auch nicht immer gehabt oder erkannt. Aber deshalb kam Ratschlag #1 im ersten Teil auch ganz oben.

Wenn Du es nicht weißt – such Dir jemanden, den Du fragen kannst!

 

#15 – Dein Business ist ein Marathon. Also achte auf Deine Reserven!

Darüber habe ich im letzten Jahr immer wieder gesprochen.

Vor allem, weil ich endlich begriffen habe, wie wichtig es ist, auf Dein Energiemanagement zu achten und nicht nur auf Dein Zeitmanagement.

Du kannst so viel Zeit freischaufeln, wie Du willst… solange Du sie danach mit anderen Dingen vollballerst, die einfach nicht den Stempel „Arbeit“ tragen, aber Dir mindestens genauso viel Energie entziehen, kommst Du nicht weit.

Deine Selbständigkeit und Dein Online-Business brauchen Deine Energie. Ohne das können weder Kreativität noch tolle neue Ideen sprießen. Und beides brauchst Du langfristig.

Nicht nur ganz am Anfang!

 

#16 – Bau auf Deine Stärken (und kenn Deine Schwächen).

Ich wette, zum zweiten Teil dieser Überschrift sind Dir sofort Punkte eingefallen. Aber wie viele fallen Dir zum ersten Teil ein?

Deine Hausaufgabe für heute: Such 5 weitere. Und überleg Dir, wie Du sie erfolgreich in Deiner Selbständigkeit nutzen kannst!

 

#17 – Scher Dich nicht um massige Reichweite – such Dir 1.000 echte Fans.

Es war eine der ersten Lektionen, die ich gelernt habe, als ich gestartet bin. Und zugegeben: Ich bin nicht sicher, ob ich sie damals wirklich schon komplett verinnerlicht hatte. Ich habe sie verstanden, sie war logisch erklärt… aber wirklich einen fetten Aha-Moment hat sie mir geschenkt, nachdem die ersten Liebesbriefe in mein Postfach trudelten.

Und spätestens heute sind sie bei jedem neuen Launch ein Glühbirnen-Meer in meinem Kopf – denn viele von den Menschen, die heute meine absoluten Premium-Angebote kaufen? Sind Fans der ersten Stunde. (Und ja, damit meine ich sogar, der allerersten Stunde…)

Mach Dir keine Sorgen darum, wie Du 100.000 einzigartige Besucher anziehst – überleg Dir lieber zuerst, wie Du Menschen zu begeisterten Fans machst. Davon brauchst Du deutlich weniger, um genug zu verdienen…

 

Bevor wir weitermachen…
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#18 – Wenn Du keine Hater & Trolls um Dich hast, machst Du etwas falsch.

Ehrlich. Freu Dich, wenn sie auftauchen. Mach Dir nicht zu viele Gedanken um sie und sieh sie als Erfolg an. Erst wenn Du Menschen in grummelnde, nörgelnde Trolle verwandeln kannst, hast Du eine Aussage, die Menschen bewegt. Und für jeden Troll gibt es im Gegenzug mindestens einen hardcore Fan geschenkt, der Dich in den Himmel feiert.

Und für die ist es das wert.

 

#19 – Wenn Du ein Business nur startest, weil Du dringend Geld brauchst? Lass es gleich bleiben.

Dieser Punkt ist knifflig. Weil ich nicht will, dass Du jetzt denkst, ich wäre völlig weltfremd und schon so tief in meinen dicken Kontopolstern versunken, dass ich nicht mehr über ihren Rand schauen kann.

Ich weiß noch sehr, sehr genau, wie es sich für mich vor sieben Jahren angefühlt hat, als ich keine Knete hatte, mein erstes Online-Business wortwörtlich selbst gebastelt hab und nach einem Jahr kräftig Muffensausen hatte, im nächsten Monat doch wieder an der Tür der Festanstellung kratzen zu müssen.

Ich weiß, dass jede von uns Geld verdienen muss. Aber es darf nicht der Hauptgrund sein, mit dem Du Deine Business-Idee auswählst. Großer Unterschied.

 

#20 – Vergiss den verdammten Mythos, dass Du dauerhaft nur 4 Stunden die Woche arbeiten brauchst. (Und trotzdem reich wirst.)

Hör dieses Jahr auf damit, jeden Ratschlag, den Du liest, wortwörtlich zu nehmen – und lies, welche Aussage dahintersteckt. Du wirst Dich einfach nur wahnsinnig machen, wenn Du versuchst, auf jeden Buchstaben zu hören, der je von superschlauen Marketingmenschen (und ja, das meine ich sarkastisch – und ja! Mit diesem Sarkasmus meine ich auch mich!) gesagt wurde.

Wenn ein Artikel sich anfühlt, als würde er nicht auf Deine Situation zutreffen, dann hör auf, Dich für ihn und seine Aussage passend machen zu wollen, und leg ihn zur Seite.

Du bist in der privilegierten Lage, ein komplettes Internetz voller schlauer Artikel zu Deinen Füßen liegen zu haben. Du darfst Dir daraus die Perlen picken. Und zwar die, die auf genau Dich wie Perlen wirken. Weil sie perfekt auf Dich und Deine Situation zugeschnitten sind.

 

#21 – Vergiss auch gleich den verdammten Mythos, dass Du Dein Business „von unterwegs“ starten kannst.

Hierbei seufze ich tief. Ich habe in den letzten Jahren so oft gesehen, wie Menschen gekündigt haben und sofort mit einem Laptop unter dem Arm Richtung Sonne gezogen sind – nur um dann in Hostelbetten zu schlafen und die Sonne ’ne Stunde am Tag zu Gesicht zu bekommen, wenn sie hinter dem Laptop auftauchten.

Hey, wenn das „Dein Ding“ ist, dann „mach Dein Ding“.

Meine Empfehlung? Schenk Dir 6–12 Monate, in denen Du Dich voll und ganz auf den Aufbau Deiner Selbständigkeit oder Deines Online-Business konzentrierst, und dann fang an, das mit dem Reisen zu kombinieren. Aber jedes für sich ist eine Aufgabe, die Dich am Anfang voll beansprucht, bis Du Deinen Rhythmus darin gefunden hast.

Damit will ich Dir Deinen Traum nicht miesreden – ganz im Gegenteil – ich möchte, dass Du an dem Punkt ankommst, an dem Du ihn auch lebst (und genießen kannst)!

 

#22 – Werde Dein eigener größter Fan.

Bei amerikanischen Serien werden Schauspielerinnen in der Regel von ihrem Sender als Vorschläge für Preise eingereicht, wie zum Beispiel in den U.S. für den Emmy, einen Fernsehpreis. Als ihr Sender eine Schauspielerin von Game of Thrones nicht eingereicht hat – hat sie es einfach selbst getan.

Wir Frauen haben so viel Sorge, dass uns jemand als arrogant, „zu“ selbstbewusst, zu erfolgsgierig, zu geldgierig, zu was-auch-immer ansieht, dass wir lieber freiwillig in der zweiten Reihe stehen bleiben, als die Hand zu heben, wenn da etwas angeboten wird, was wir verdienen.

Aber weißt Du, was das Einzige war, was ich dachte, als ich davon gehört habe?

Alles richtig gemacht!

Sei Dein eigener größter Fan, sei Deine eigene beste Freundin, sei eine Hermine, wenn es darum geht, Fragen zu beantworten oder konstruktive Kritik zu verteilen.

Und vergiss all die Nieten, die Dich dafür schief anschauen. Sie sollten Dir egal sein!

 

Du bekommst im Leben genau das, bei dem Du den Mut hast, danach zu fragen.

Oprah Winfrey

 

#23 – Hab Spaß an dem, was Du tust.

Ich weiß nicht, ob es Dir schon mal aufgefallen ist, aber wenn Du mit Deiner Maus (falls Du sowas im Jahr 2020 überhaupt noch besitzt – ähem – also Deinem Trackpad) auf Um 180 Grad über fette, rosa Worte in meinen Texten fährst oder auf Deinem Handy draufklickst, dann tauchen spaßige Elemente dabei auf.

Das ist nur eins der vielen kleinen Dinge, die ich nutze, um den Spaß an meiner Arbeit immer wieder neu zu finden oder auch einfach zu erhalten. Ey, mal ehrlich… ich schreibe jetzt seit über 7 Jahren Artikel – kein Mensch hat soo viel Freude an seiner Arbeit, als dass sie danach nicht auch mal ein bisschen monoton werden könnte. Und könnte ist hierbei auch das Stichwort.

Statt alle 6 Monate, zwei Jahre oder sogar jede Woche etwas hinzuschmeißen und neu anzufangen, finde Wege, wie Du wieder die Freude an Deiner Arbeit spürst, die Du ganz am Anfang hattest. Und wenn dann alles nichts hilft? Kannst Du immer noch hinwerfen.

 

Und nun, nach zwei Teilen und 23 Denkanstößen, die ich Dir für 2020 geliefert habe, drehen wir den Spieß doch mal um – raus damit und rein in die Kommentare:

Welchen Denkanstoß würdest Du gerne mitgeben?

Artikel zu teilen, ist das Trinkgeld für Autoren. Gibst Du mir eins?

Gerade einen Aha-Moment gehabt?

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