23 Anforderungen und Aufgaben an Dich,

die Du niemals erfüllen musst...

Wenn das Leben Dir eine Zitrone zuwirft… wirf sie zurück!

Wir sind so darauf gepolt, alle Anforderungen an uns zu meistern, zu optimieren und zu erfüllen, dass wir oft darüber vergessen, dass wir einige davon gar nicht erfüllen müssen.

Sogar nicht nur nicht erfüllen müssen, sondern nicht einmal erfüllen sollten.

Diese Liste ist nur ein grober Überblick über all die Aufgaben, zu denen wir uns verpflichtet fühlen und wobei wir eigentlich mal dringend hinterfragen sollten, ob wir stattdessen dieses Pflichtgefühl nicht einfach über Bord schmeißen sollten.

Was Du definitiv nicht tun musst…

 

1. Dich mit Internet-Trollen auseinandersetzen.

Wenn jemand destruktive Kritik unter Deinen Artikeln, auf Facebook oder in E-Mails bei Dir auskotzt (genauso fühlt es sich doch manchmal an, oder?), liegt es nicht in Deiner Verantwortung, Dich zu rechtfertigen.

Alles, was Du tun solltest, ist tief durchatmen und Dich daran erinnern, dass dieser Mensch zutiefst unzufrieden mit sich selbst ist und versucht, das an Dir auszulassen.

Sonst würde er oder sie nämlich seine Zeit viel besser nutzen…

 

2. Alles alleine tun.

Wir fühlen uns manchmal wie absolute Einzelkämpfer. Allein und isoliert auf der Welt.

Und vergessen dabei gern, dass das gar nicht so sein muss. Im Sommer schaffen wir dafür Abhilfe!

 

3. Dein Bauchgefühl anzweifeln.

Einer der häufigsten Fehler, die wir machen, ist, unser Bauchgefühl mit unserem Verstand und all der Logik, die wir zusammenkratzen können, plattzureden.

Nur um dann nach einer Weile festzustellen, wir hätten doch lieber mit unserer Intuition gehen sollen. Denn wenn wir ganz ehrlich sind: Wann lag die schon mal falsch?

 

4. Perfekt sein. Immer und jederzeit.

Unnötig. Völlig unnötig. Diese Erkenntnis zu gewinnen, kostet leider viel zu viel Zeit. Also glaub mir dabei einfach.

 

5. Jeden glücklich machen.

Wie oft ertappen wir uns dabei, es allen anderen recht machen zu wollen, bloß niemanden zu verletzen, zu vernachlässigen oder vor den Kopf zu stoßen, und vergessen dabei vor allem eine Person?! (Wink mit dem Zaun: uns selbst!)

 

6. Dein Online-Business über alles andere stellen.

Auszeiten sind wichtig. Nicht nur dann, wenn es endlich läuft, sondern auch dann, wenn Du gerade im Aufbau bist. Denn sonst wirst Du nie an dem Punkt ankommen, an dem Du endlich mal Luft holen kannst, weil Dir die Puste zuvor ausgeht…

 

7. Jeden Auftrag annehmen, der reinkommt.

Ja, Geld ist wichtig. Geld ist notwendig. Aber nicht um jeden Preis.

 

8. Ziele weiter vorantreiben, wenn sie eigentlich nicht mehr zu Dir passen.

Das ist eine Lektion, die wir immer wieder lernen müssen. Zu reflektieren und manchmal auch einfach loszulassen.

 

9. Zustimmen, wenn Du eigentlich eine andere Meinung hast.

Wie oft nickst Du, wenn Du eigentlich mit dem Kopf schütteln willst? Wie oft sagst Du „Ja, klar. Stimmt total.“, wenn Du eigentlich denkst, die Sache hakt?!

Du hast eine Stimme. Nutze sie.

 

10. Dich selbst in den Schatten stellen, damit sich andere besser fühlen.

Ja, zugegeben, es ist ganz schwer, wirklich stolz auf sich zu sein. Und noch schwerer, zu seinen eigenen Erfolgen zu stehen (wir wollen ja nicht arrogant wirken) wenn andere noch nicht so weit sind oder (noch) keinen Erfolg haben.

Aber damit, dass Du Deine eigenen Erfolge nicht feierst, tust Du niemandem einen Gefallen. Und mal wieder am wenigsten Dir selbst.

 

11. Auf Erlaubnis warten.

Der Gegenwind ist stark, besonders am Anfang der Selbständigkeit. Aber hör auf, auf die Erlaubnis Deiner Freunde, Deiner Familie oder Deiner Kollegen zu warten. Gib sie Dir einfach selbst.

 

12. Dir jedermanns Kritik zu Herzen nehmen.

Du weißt eigentlich sehr genau, von wem Du Kritik annehmen solltest. Und von wem sie Dir eigentlich den Buckel runterrutschen kann…

 

13. Dich mit Dingen beschäftigen, die Dich nicht näher an Deinen Erfolg bringen.

Ehrliche Frage, ehrliche Antwort: Bringt Dich das, womit Du Dich gerade ewig aufhältst, wirklich Deinem Ziel näher?

 

14. Dich von den Meinungen anderer abhängig machen.

Ich spreche mich selbst davon immer noch nicht ganz frei, aber ich arbeite daran:

Was auch immer Du erreichen möchtest, sollte in erster Linie Dich glücklich und zufrieden machen. Du solltest Deine Ziele auf jeden Fall nicht danach ausrichten, was Dir die meiste Bewunderung einbringt.

 

15. Etwas tun, weil alle anderen es tun.

Jeder macht gerade einen Onlinekurs? Jeder steigt gerade in Videos ein? Noch lange kein Grund, dem Strom hinterherzuschwimmen. Mach Dein eigenes Ding.

 

16. Jedem gerecht werden zu wollen.

Muss ich nicht viel zu sagen, oder?

 

17. Umsonst arbeiten. Oder für einen Hungerlohn.

Ich weiß, hart. Preisverhandlungen, Preissetzung – alles ein Graus für uns. Aber Du wirst mit Übung besser darin. Versprochen.

 

18. Menschen davon überzeugen, dass Du ihnen helfen kannst.

Es gibt Menschen, die zweifeln an Dir oder Deinem Angebot. Das bedeutet aber nicht, dass es Deine Aufgabe ist, sie davon zu überzeugen.

Du weißt, was Du und Dein Angebot wert sind und dass es Menschen helfen wird. Dafür hast Du bei der Erstellung gesorgt. Wer das nicht erkennen will? Ist selbst schuld.

 

19. Sich für den Erfolg Deiner Kunden verantwortlich fühlen.

Vor allem beim Coaching kommt schnell das Gefühl auf, dass Du für das Ergebnis oder den Erfolg verantwortlich bist. Im Grunde aber auch bei jeder anderen Dienstleistung.

Der Haken daran? Menschen müssen meist ihren Teil zum Erfolg beitragen. Oft in Form von Arbeit. Daran kannst Du nichts ändern und hast absolut keinen Einfluss darauf.

 

20. Den Erfolg anderer in Deiner Nische beneiden.

Das Gras ist immer grüner… überall anders. Hör auf, ihm beim Wachsen zuzuschauen, und bewässere lieber Dein eigenes.

 

21. Deine Preise rechtfertigen.

Fällt niemals in Deinen Aufgabenbereich. Aufhören. Sofort!

 

22. Im Blick behalten, was alle anderen tun.

Zuschauen und inspirieren lassen ist ok. Sobald Du Dich davon allerdings verunsichern lässt, gilt das Gleiche wie bei Punkt 20.

 

23. Jemand anderer als Du selbst sein.

Wichtig. Wichtiger. Am wichtigsten. Erinnerung 1x täglich.

 

Welche Aufgaben lässt Du Dir noch gerne aufdrücken?

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28 Kommentare / Schreibe einen Kommentar
  1. Sehr schön gesagt!

    Zu #21: Kunden, die sich über meine Preise beschweren, werden eh niemals wertschätzen können, was ich leiste und somit würde einen Zusammenarbeit für keinen von uns angenehm werden 🙂

    Ich würde noch hinzufügen: Denken, man müsse Ideale erfüllen

    Lieben Gruß!

  2. Liebe Carina,

    Nach dem ich gestern einen Tag hatte, der nichts ganz so gut lief, habe ich diese (wachmachenden) Worte sehr gebraucht. Ganz tief im Inneren, weiß ich diese Punkte. Doch zu oft macht man (ich) sich zu klein und übergeht sie einfach, die eigenen Gefühle, Bedürfnisse und das Bauchgefühl. Dein Post gibt mir heut den liebevollen Tritt in den Hintern, den ich brauche. Vielen Dank dafür!

    • Liebe Julia,
      freut mich, dass ich zur richtigen Zeit den richtigen Anschubser geben konnte!
      Mir geht es genauso. Eiiigentlich wissen wird das ja, aaaber… 😉
      Ganz viele Grüße,
      Carina

  3. Liebe Carina,
    diese Liste sollte man sich wohl ausdrucken und an den Badezimmerspiegel hängen 🙂 toll!
    ich würde Punkt 21 an 1. Stelle setzen !

    herzliche Grüße
    Alexandra

  4. Dieser Text beziehungsweise diese Punkte sind echt gut und super auf den Punkt gebracht einfach. Ohne viel Gequatsche einfach Zack. Gerade die Punkte 14 und 16 ist für mich persönlich sehr wichtig. Denn ich war bis vor gar nicht so langer Zeit eben so ein Mensch. Doch irgendwann geht es einfach nicht mehr und ich habe gemerkt wie es mich kaputt macht.
    Nach einer ordentlichen Selbstreflexion musste ich mir eingestehen, dass ich auf meiner Skala der wichtigen Menschen entweder gaaaaanz weit unten bin oder schon gar nicht mehr auftauche. Das habe ich jetzt Gott sei Dank verändert und mir geht es besser als jemals zuvor.

    Liebste Grüße
    AnnaTeresa

    • Hi AnnaTeresa,
      dann schreib Dir 14 und 16 gleich mal auf Post-Its und pinn sie an Deinen Desktop 😉
      Und eine ganz tolle Erkenntnis. Glückwunsch dafür!
      Liebe Grüße,
      Carina

  5. martina

    zu Punkt 10 ein Zitat von Marianne williamson (a woman's worth)

    Our greatest fear is not that we are inadequate, our greatest fear is that we are powerful beyond measure. It is our light, not our darkness, that frightens us.
    We ask ourselves, Who am I to be brilliant, gorgeous, handsome, talented and fabulous?

    Actually, who are you not to be? You are a child of God.Your playing small does not serve the world. There is nothing enlightened about shrinking
    so that other people won't feel insecure around you.

    We are all meant to shine, as children do. We were born to make manifest the glory of God within us. It is not just in some; it is in everyone. And, as we let our own light shine, we consciously give other people permission to do the same. As we are liberated from our fear, our presence automatically liberates others.

    • Wunderschön! Und so wahr!
      Danke Martina 🙂

    • Katja

      Das ist ein sehr schönes Zitat. (von dem leicht religiösen Touch einmal abgesehen).
      Meine Tochter wird heute 12 und ich beobachte mit Entsetzen, wie sie ihre Unbeschwertheit und Selbstsicherheit, ihr Leuchten und Strahlen immer mehr verliert. Ich werde ihr das Zitat heute in leicht abgewandelter Form schenken.

      Herzliche Grüße
      Katja

      • Martina

        ach, die Pubertät…. wenn man lernt, sich durch die Augen anderer zu betrachten, zu vergleichen, so zu werden wie die anderen, um beliebt zu sein…
        … hauptsache, wir hören irgendwann damit auf! 😉

  6. Asli

    Ohne viel Worte: HAMMER! Vielen Dank dafür! <3

  7. Berit

    Hallo liebe Carina,

    wundervoll zusammengefasst womit sich sicherlich jeder von uns immer mal wieder konfrontiert sieht!
    Ich finde, was in vielen der Punkte steckt, ist ein sich grundsätzlich in Frage stellen.
    Eine gewisse Unsicherheit ist vielleicht auch normal, wenn man den großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit (online oder offline) geht. Aber oft ertappe ich mich immer wieder dabei, dass ich nicht einfach das durchziehe, was ich eigentlich möchte, sondern ständig immer die Abhängigkeit zu den Menschen um mich herum prüfe, wie z.B.:
    Sind KUNDEN bereit meine Preise zu zahlen?
    Was denken meine ELTERN, wenn ich meinen sicheren Job kündige?
    Kann ich gegen MITBEWERBER überhaupt bestehen?
    Wenden sich meine FREUNDE von mir ab, wenn ich Erfolg mit etwas habe, was für sie vielleicht nicht greifbar ist?

    Eigentlich ein Mangel an Selbstvertrauen/Selbstbewusstsein, denn sonst würde man ja einfach machen, weil man weiß „Ich kann!“

    LG Berit

  8. Toller Artikel, der aus dem Herzen spricht! Fehlt nur noch: Alles für umme (preislos, ehrenamtlich) machen! Also 17!!! Jaaa!!! Ich will, darf Geld nehmen!!!

    Herzliche Grüße aus Hamburg.
    Christina

  9. Hallo liebe Carina,

    ach ja, mir ist noch etwas eingefallen: ALLES IMMER in nullkommanix erledigt zu haben!!! Also IMMER schnell sein zu müssen!!! (Während ich das schreibe: Warum tippe ich eigentlich so schnell???)

    Christina

  10. Du hast so Recht, wenn du sagst, dass man nicht unbedingt alles machen sollte, nur weil andere es gerade tun! Bei mir ist es gerade mit Snapchat so! Alle wollen mich überzeugen, dass es DAS Tool ist! Ich sehe darin aber weder einen Sinn, noch verstehe ich die App (ich habe ihr zwei Mal eine Chance gegeben…).

    Jetzt habe ich für mich entschieden, dass ich einfach nicht jeden Trend mitmachen muss! Ich konzentriere mich lieber auf meine anderen Kanäle!

  11. Uta

    Liebe Carina,
    Motivation ist sooo wichtig,danke für deine Anschubserliste!
    Ich komme auch immer mal wieder ins Zweifeln,und überdenke
    meinen Plan.Geduld zu haben ist auch ein ganz wichtiger Aspekt…

    Ein wunderschönes Wochenende wünscht Uta

  12. Liebe Carina,

    Besonders in Punkt 10 finde ich mich wieder! Mein Freelance-Business läuft gut und ich hab nebenbei kürzlich noch einen Blog gelauncht, bespaße unsere Tochter und manage den Haushalt… Und vor anderen spiel ich das gerne runter, so nach dem Motto: Ach naja, das schaffen viele andere ja auch alles! Aber ich sollte vielleicht viel öfter stolz darauf sein, was ich in den letzten Jahren und besonders im letzten Jahr als Mompreneur so geschafft habe…

    Vielen Dank, dass du mich mal wieder daran erinnert hast! 🙂

    Liebe Grüße!
    Marike

  13. angel selina

    Danke für Deine Liste. Immer wieder wertvoll daran sich zu erinnern, das wir für unser eigenes Glück und nicht der Menschen um uns herum zuständig sind.
    Mein Lieblingsfehler Nr. 5 und 10 haben mir jedes Mal nur selbst geschadet. Wenn ich es nicht mehr ausgehalten habe mich zu verstellen, war die Situation viel schlimmer als zu dem Moment an dem ich mich verleugnet habe

  14. Liebe Carina,

    das ist alles so wahr!

    All die Punkte, die du ansprichst, sind bei vielen sicherlich so tief im Inneren verwurzelt, sodass es echt schwierig ist, sich davon zu befreien …

    Was ich für mich gelernt habe: sich mit Menschen abgeben, die mir nicht gut tun, die mich runterziehen – das muss ich mir nicht mehr antun!

    Liebe Grüße
    Alex

  15. Susanne Rink

    Liebe Carina, herzlichen Dank – das tut soooooooooooo gut!
    Die Punkte 10 und 11 sind wie für mich geschrieben – und die anderen Punkte mussten einfach mal geschrieben werden – wie immer hast Du die Nägel auf den Kopf getroffen.
    Viele Grüße und eine schöne Zeit auf Bali
    Susanne

  16. Das ist ein wirklich schöner Artikel, liebe Carina, der viele Dinge einfach auf den Punkt bringt, die wir uns viel öfter vor Augen halten sollten!

    Ich würde – wie einige andere vorher – gerade bei einem Online-Business noch den Punkt „alles sofort machen“ beziehungsweise „ständig online und erreichbar sein“ ergänzen. Denn nein, ich muss weder auf Kommentare noch auf E-Mails sofort antworten oder immer ans Telefon gehen, wenn ich eigentlich etwas anderes zu tun habe.

    Ich freue mich auf den nächsten Artikel 🙂

  17. Vanessa

    Liebe Carina,

    vielen Dank für deine prägnante Liste!
    Die Punkte erscheinen so klar und logisch, dass es einen schon fast erschreckt, dass man diese Fehler wahrscheinlich alle schon einmal gemacht hat bzw. sie vielleicht immer noch ab und an macht.
    Das stoische Vertrauen in mich selbst und die Erkenntnis, nicht in allem perfekt sein zu müssen und zu verstehen, dass man gewisse Dinge einfach nicht kann, nicht können muss und sie durchaus abgeben kann, sind für mich besonders wichtig. Prioritäten setzen und Fokussieren will gelernt sein!

    Herzliche Grüße
    Vanessa

  18. Hallo Carina,
    was soll man da noch ergänzen?! Du triffst genau ins Schwarze. Vieles erscheint erstmal total logisch, aber beim Lesen fühlt man sich teilweise doch ertappt…
    Danke für diesen täglichen Reminder!

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